Wie lange braucht die Uhr?

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Re: Wie lange braucht die Uhr?

Beitragvon Frau Holle » Di 9. Apr 2024, 20:57

 
DK hat geschrieben:
 Deine Aussagen sind eindeutig Holle

Eindeutig von dir missverstanden, ist bekannt. Du willst es einfach missverstehen. "Wirklich" bedeutet für dich "absolut" und du meinst, das müsste auch für mich gelten. So ist es nicht. Wirklich = real ist das, was ich durch Messung und Uhrenvergleich feststelle. Absolute Bewegung gib's bekanntlich nicht. Wirkliche aber schon, wie bei den drei Uhren und der Rakete, die das Material wirklich wie bestellt beim Mond ausliefert.

Zitier' doch zur Abwechslung mal die vielen Stellen, wo ich klargestellt habe, dass es keine absolute Bewegung ist, angefangen bei der aller ersten Vorstellung meiner Fallunterscheidung auf der ersten Seite vom Faden "Das Uhrenparadoxon", wo im letzten Satz bereits klar und eindeutig und unmissverständlich steht:

Frau Holle hat geschrieben: 
Die Natur bevorzugt keines der Bezugsysteme als Ruhesystem oder als bewegtes System. Man muss sich halt entscheiden, wie man die Sache betrachten will und rechnerisch transformieren um herauszufinden, welche Messwerte sich im jeweils anderen System ergeben.

Das habe ich dort schon gleich dazu geschrieben, damit gerade kein solches Missverständnis entsteht! Und ich habe es immer wieder dazu geschrieben, dass ich nicht von absoluter Bewegung rede. Sowas zitierst du nicht, weil du mir partout unterstellen willst, dass ich die Feststellung einer absoluten Bewegung behaupte. Das ist Schwachsinn und einfach nur niederträchtig aus der untersten Schublade der Eristik!
 
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Re: Wie lange braucht die Uhr?

Beitragvon Kurt » Di 9. Apr 2024, 21:34

Frau Holle hat geschrieben: 
Kurt hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Jetzt haben wir ein kleines Problem, oder besser gesagt ein großes:
1. Die Lok mit Uhr B sei anfangs bei B1 und Uhr E.


Welches wir sofort beseitigen wollen.

- Das Gleis wird bei den Bahnhöfen um eine halbe Zuglänge verlängert.
- die D in Zugmitte gebracht
- Alle Uhren gleichgestellt, also auch die D.

Sie, die D, stehe nun auf Höhe des B1

Nun erfolgt eine weitere Testfahrt, also zum B2 hin und wieder zurück.
Nun liegen wieder zwei gespeicherten Datensätze bereit. Einmal der der sich bei B2 ergeben hat, und dann der zweite der bei B1, bei der Rückkehr des Zuges, gespeichert wurde.

Das hilft nicht. Es ist das gleiche Problem.
Auch hier ist das Zug-Ende mit A zu E bewegt (A geht langsamer als E) und B1 mit E ist zu A bewegt (E geht langsamer als A).
Man kann das Problem nicht lösen, indem man einfach den Anfangspunkt verschiebt.
 


Noch ein Problem, das beseitigen wir doch postwendend.

Die Uhr D bleibt in Zugmitte, die Uhr B wird ausgebaut, die Uhr A kommt in Zugmitte.
Somit haben wir diese Umstände:

Uhr A und Uhr D sind auf gleicher Höhe im Zug, beide in Zugmitte.
Der Zug wird so gestellt, dass A und D auf gleicher Höhe wie E sind.
Alle Uhren werden synchronisiert und die Testfahrt gestartet.
Die Startzeit in den Uhren gespeichert.

Sobald die Zugmitte mit den beiden Uhren A und D bei F ankommt wird der Stand der F und der Stand der A und der Stand der D gespeichert.
Nun ist der Zug in Richtung Startbahnhof unterwegs.
Sobald die A und D bei E sind, werden ebenfalls deren Uhrenstände gespeichert.

Nun sind diese Daten greifbar:

Im Bahnhof B1 bei Start der Testfahrt 3:
- Stand der E beim Start
- Stand der A beim Start
- Stand der D beim Start

Bei Ende der Testfahrt 3:
- Stand der E bei Fahrtende
- Stand der A bei Fahrtende
- Stand der D bei Fahrtende.


Im Bahnhof B2 bei der Testfahrt 3:
- Stand der F bei Ankunft des Zuges
- Stand der A bei Ankunft des Zuges
- Stand der D bei Ankunft des Zuges

Frage zur Testfahrt 3:

Frage: Sind die Stände der Uhr F und der Uhr A und der Uhr D gleich wenn die A bei F ankommt?


Kurt

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Re: Wie lange braucht die Uhr?

Beitragvon Frau Holle » Di 9. Apr 2024, 21:44

Kurt hat geschrieben: 
Frage zur Testfahrt 3:
Frage: Sind die Stände der Uhr F und der Uhr A und der Uhr D gleich wenn die A bei F ankommt?

Newtons falsche Antwort: Ja.
Unsere Antwort: Nein. Dann ist A=D < F

Du müsstest jetzt eigentlich wissen warum es logisch so sein muss.
Alles was zur Beantwortung nötig ist haben wir schon als wahr erkannt.
 
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Re: Wie lange braucht die Uhr?

Beitragvon Kurt » Di 9. Apr 2024, 22:24

Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben: 
Frage zur Testfahrt 3:
Frage: Sind die Stände der Uhr F und der Uhr A und der Uhr D gleich wenn die A bei F ankommt?

Newtons falsche Antwort: Ja.
Unsere Antwort: Nein. Dann ist A=D < F

Du müsstest jetzt eigentlich wissen warum es logisch so sein muss.
Alles was zur Beantwortung nötig ist haben wir schon als wahr erkannt.
 


Dasda hast du doch zitiert:

wikipedia hat geschrieben:

Die Zeitdilatation gemäß der speziellen Relativitätstheorie besagt, dass wenn eine Uhr C zwischen zwei synchronisierten, in einem Labor ruhenden Uhren A und B bewegt wird, sie gegenüber den beiden Uhren zeitlich nachgeht.


Die D, sie ist die Bewegte zwischen der E und der F.
Was bedeutet das wenn der Zug Abschnittsweise mal schneller, mal langsamer fährt?


Kurt

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Re: Wie lange braucht die Uhr?

Beitragvon Frau Holle » Mi 10. Apr 2024, 14:10

Kurt hat geschrieben:
Die D, sie ist die Bewegte zwischen der E und der F.

Ja genau. Deshalb zeigt sie am Ende weniger Fahrdauer an als E und F.

Kurt hat geschrieben:Was bedeutet das wenn der Zug Abschnittsweise mal schneller, mal langsamer fährt?

A und D (in Ruhe nebeneinander) sind dann trotzdem die Bewegten zwischen E und der F und zeigen am Ende weniger Fahrdauer an als diese.

Die Frage ist halt wieviel weniger. Das hängt von der Geschwindigkeit ab. Der Unterschied ist dann während der Fahrt mal größer, mal kleiner, wenn die Geschwindigkeit variiert. Am Ende jedenfalls zeigen sie weniger Fahrdauer an als E und F.

Mit den Formeln der SRT kann man den Unterschied genau ausrechnen und dann in einem realen Experiment überprüfen, ob es auch tatsächlich so ist. Bis jetzt hat's immer gestimmt, heißt es jedenfalls. Selber habe ich so ein Experiment nicht gemacht, aber ich glaube auch nicht an eine Verschwörung der Wissenschaftler, die es gemacht haben. Das sind inzwischen einige und solche Berechnungen werden z.B. am CERN täglich gebraucht, wo es es um große Geschwindigkeiten geht.

Unsere alltäglichen Geschwindigkeiten sind extremes Schneckentempo für die Natur und das Universum, da bemerken wir keinen Unterschied. Aber so ab 20% der Lichtgeschwindigkeit muss man den Unterschied einkalkulieren. Da werden die einfachen Rechnungen nach Newton messbar falsch und passen dann nicht mehr zu den realen Messwerten.
 
Zuletzt geändert von Frau Holle am Mi 10. Apr 2024, 17:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wie lange braucht die Uhr?

Beitragvon bumbumpeng » Mi 10. Apr 2024, 16:34

Frau Holle hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:  Die Natur bevorzugt keines der Bezugsysteme als Ruhesystem oder als bewegtes System. Man muss sich halt entscheiden, wie man die Sache betrachten will und rechnerisch transformieren um herauszufinden, welche Messwerte sich im jeweils anderen System ergeben.

Das habe ich dort schon gleich dazu geschrieben, damit gerade kein solches Missverständnis entsteht! Und ich habe es immer wieder dazu geschrieben, dass ich nicht von absoluter Bewegung rede.

Sowas zitierst du nicht, weil du mir partout unterstellen willst, dass ich die Feststellung einer absoluten Bewegung behaupte. Das ist Schwachsinn und einfach nur niederträchtig aus der untersten Schublade der Eristik!
 
Die Natur, das Universum legt ganz klar fest, welches der Bezug ist, welcher Himmelskörper sich zu welchem
ABSOLUT bewegt, eine Bahn fliegt. Das hatte ich bereits gefühlte 100 mal gepostet, weil das eben so ist.

Und da das so festgeschrieben ist, ist es keine Betrachtungsweise. Man hat sich an das zu halten, was die Natur, das Universum, die Physik vorgibt.
Es gibt definitiv keine Bezugssysteme als Ruhesystem, es gibt immer den direkten absoluten BEZUG.
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Re: Wie lange braucht die Uhr?

Beitragvon Frau Holle » Mi 10. Apr 2024, 17:10

bumbumpeng hat geschrieben: 
Und da das so festgeschrieben ist, ist es keine Betrachtungsweise. Man hat sich an das zu halten, was die Natur, das Universum, die Physik vorgibt.

Bist du Moses oder was? Der hat auch mal 10 Sätze festgeschrieben, auf so Steintafeln, wenn ich nicht irre. Gesetze, an die man sich zu halten hat.
 
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Re: Wie lange braucht die Uhr?

Beitragvon bumbumpeng » Mi 10. Apr 2024, 17:42

Frau Holle hat geschrieben:
bumbumpeng hat geschrieben: 
Und da das so festgeschrieben ist, ist es keine Betrachtungsweise. Man hat sich an das zu halten, was die Natur, das Universum, die Physik vorgibt.

Bist du Moses oder was? Der hat auch mal 10 Sätze festgeschrieben, auf so Steintafeln, wenn ich nicht irre. Gesetze, an die man sich zu halten hat.
 
Wer hat denn festgelegt, wie sich die Erde zu verhalten hat?
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Re: Wie lange braucht die Uhr?

Beitragvon McMurdo » Mi 10. Apr 2024, 20:58

bumbumpeng hat geschrieben:Wer hat denn festgelegt, wie sich die Erde zu verhalten hat?

Folgt man Einstein, gibt der Raum vor wie sich Massen bewegen und Massen geben dem Raum vor wie er sich zu krümmen hat.
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Re: Wie lange braucht die Uhr?

Beitragvon Kurt » Mi 10. Apr 2024, 21:41

Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Die D, sie ist die Bewegte zwischen der E und der F.

Ja genau. Deshalb zeigt sie am Ende weniger Fahrdauer an als E und F.

Kurt hat geschrieben:Was bedeutet das wenn der Zug Abschnittsweise mal schneller, mal langsamer fährt?

A und D (in Ruhe nebeneinander) sind dann trotzdem die Bewegten zwischen E und der F und zeigen am Ende weniger Fahrdauer an als diese.

Die Frage ist halt wieviel weniger. Das hängt von der Geschwindigkeit ab. Der Unterschied ist dann während der Fahrt mal größer, mal kleiner, wenn die Geschwindigkeit variiert. Am Ende jedenfalls zeigen sie weniger Fahrdauer an als E und F.


B1 und B2 und die Uhren E und F und die D ruhen, sind unbewegt.
Der Zug fährt nun mit abwechselnder Geschwindigkeit von B1 nach B2.

Die Geschwindigkeit des Zuges, damit die Geschwindigkeit der D, verändert sich in gleichen Zeitabständen.
Jeder Zeitabschnitt endet mit der Aufzeichnung des Standes der D.
Es stehen mehrere Anzeigen der D zur verfügung.
Somit kann der Unterschied der Gangart der D bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten durch einfache Differenzbildung erkannt werden.
Es ergeben sich diese Umstände:
Fährt der Zug langsam ist die Zeitdifferenz grösser als bei schnell fahrendem Zug.

Gleiches ergibt sich auch wenn der Zug wieder von B2 nach B1 fährt.

Analysert man die Daten kann man erkennen: Je schneller der Zug gegen das Gleis unterwegs ist desto langsamer taktet die D.

Zutimmung?

Kurt

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