Endgültige Widerlegung der SRT

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon galactic32 » Di 4. Jan 2011, 10:58

Highway hat geschrieben:Das fordere ich ja überhaupt nicht. Ich sage nur, dass es zwei Lösungen gibt und 4 Quadranten bei der Geschichte gibt, von denen zwei ausgeschlossen werden. Jede Koordinate bildet auf zwei mögliche Koordinaten in S' ab.
Also wenn Du meintest, wir müssten in einem absoluten System uns 4 verschieden Bewegungs-Zustände betrachten, dann käme ich eher mit.

Es versteckt sich hier ja noch, daß das Lobor-System nebenbei absolut im Äther ruht.
Hier kann die Geschwindigkeit v-Labor nicht mehr reduziert werden.
Die von Chief erwähnte maximal schnellste „Zeit-Dichte“.

Sagen wir das Labor bewege sich im CMB mit v=0.9*c und relativ zu dem Labor (jetzt als ein S'') mit v''=0.8*c'' sein Versuchs-Objekt , alles zunächst auf den X-Achsen (X wie X' wie X'').

Dann gäbe es schon die Zeit-Lösung eines positveren v''+0.8*c'' -->v' und negativeren v''-0.8*c'' -->v'.


Ähnlich stellt sich das ja bereits mit der „östlichen“ und „westlichen“ Sphäre des sich aufblähenden Ballon's dar.

Relativ zur absoluteren (oder neutraleren) Sicht des Labor's, welche ja die des ruhenden Äther's ist, befinden sich die Ballon-Gebiete in unterschuiedlichen „Zeit-Rähmen“.

Der im Äther langsamere Teil altert sicher schneller, als sein Gegenpart.

Damit hätten wir vier Geschwindigkeits-Paare , auf der X-Achse, die unterschiedliche bzw. Symmetrische Ergebnisse lieferten.

Gruß
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Ernst » Di 4. Jan 2011, 11:49

Chief hat geschrieben:v=-0,8c. Tria hat die Y-Achse mit Y' bezeichnet aber das ist falsch.

Unsinn.
Trigemina hat geschrieben:Ich habe ausgehend von x² + y² = a²c²t² die numerischen Lösungen für y'(x') mit a=0.7 berechnet und als Punkteplot visualisiert.

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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Hannes » Di 4. Jan 2011, 11:51

Hallo Gluon !
Und das stimmt eben nicht, weil Gamma positiv definiert ist. Wählt man Gamma negativ, so hat man eine andere Transformation, die neben dem Lorentzboost noch eine Spiegelung enthält. Dass man statt der Lorentztransformation auch beliebige andere Koordinatentransformationen durchführen kann, steht außer Frage. Aber das ist nicht Thema dieses Threads.

An eurer jetzt schon wochenlangen Diskussion kann man erkennen,
in welche Situation die theoretische Physik gekommen ist.
Keiner kennt sich mit den mathematischen Winkelzügen mehr aus.
Mit Realität hat diese Rechnerei nicht das Geringste mehr zu tun.
Noch dazu, dass die Annahmen dieser Mathematik falsch sind.
Oder siehst du das nicht ein ?

Mit Gruß
Hannes
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Ernst » Di 4. Jan 2011, 11:59

Gluon hat geschrieben:Und das stimmt eben nicht, weil Gamma positiv definiert ist. Wählt man Gamma negativ, so hat man eine andere Transformation, die neben dem Lorentzboost noch eine Spiegelung enthält. Dass man statt der Lorentztransformation auch beliebige andere Koordinatentransformationen durchführen kann, steht außer Frage. Aber das ist nicht Thema dieses Threads.

Natürlich. Um diese einfache Sache und darüberhinaus die Essenz des Threadthemas (die Lösungen liegen ja nun auf der Hand) verständlich zu machen, brauchst Du einen langen Atem. Ich geb´s auf, wünsche Dir aber Erfolg. ;)

Gruß
Ernst
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Britta » Di 4. Jan 2011, 12:03

Harald Maurer hat geschrieben:
Auf Deinen Beitrag, der außer Angriffen gegen mich keinerlei Argumente enthält, welche die Physik betreffen würden, ist schnell geantwortet. Tausche in Deinem Text einfach das Wort "Äther" mit dem Wort "Postulat" aus.

Ich hatte dich nur daran erinnert dass du, genauso wie Joceylne, dem RP widersprochen hattest und wollte eigentlich nochmal fragen, ob du dabei bleibst. Warum du dass als Angriff wertest, kann ich nicht verstehen.


Harald Maurer hat geschrieben:
Ob es einen Äther (oder einen ähnliche Struktur) gibt oder nicht, hat auf die Beurteilung der SRT keinen Einfluss. Sie begründet sich ebenfalls auf ein Postulat, und der Ausgang von Experimenten, welche die SRT zu bestätigen scheinen, ist in allen Fällen auch mit Äthertheorien erklärbar. Aus diesem Grund ist die Frage, ob Lorentz oder Einstein gilt, noch immer nicht eindeutig beantwortet. Es bringt also nichts, wenn Du die Nicht-Nachweisbarkeit des einen Postulats gegen die Nicht-Nachweisbarkeit des anderen ausspielst.

Die Widersprüche einer Äthertheorie sollten dir aber bekannt sein. Es gibt keine die frei davon ist. Eben darum hat man dann das Postulat auch fallen lassen und weil es nicht nötig ist.


Harald Maurer hat geschrieben:
Ich muss den anderen Teilnehmern des Forums dafür danken, dass sie mit hohem Einsatz, mit Animationen und Rechnungen einer höchst interessanten Frage nachgegangen sind! Du hingegen polemisierst nur.

Genau, ich bin auch ein böser Relativist. :D

Ich finde das toll was hier an Animationen so gebracht wurde, auch wenn ich das nicht alles nachvollziehen kann.

Viele hier schaffen es aber nicht, die Aussagen der klassischen Physik von denen der SRT zu trennen. In ihrer Antipathie gegen Einstein wollen sie die klassische Physik gleich mit abschaffen. Solange sie nicht in der Lage sind, das RP so wie es definiert ist zu begreifen und anzuerkennen, brauchen sie nicht groß über die SRT zu spekulieren.

Ob das RP nun gilt oder nicht spielt dabei nicht mal eine Rolle, das Problem ist, das Jocelyne zum Beispiel die vorgegebene Definition nicht anerkennen will und behauptet sie würde es richtig verstehen und das RP würde auch in der klassischen Physik nicht für den Impuls gelten. Das ist aber nachweislich falsch. Überall kann man lesen, dass der Impuls eine Relation ist, und das ergibt sich auch schon alleine aus der Definition. Wer also behauptet, das RP gilt nur für Geschwindigkeiten aber nicht für den Impuls der ist einfach nicht mehr im Rahmen der klassischen Physik.

Man kann das ja gerne anders sehen, nur sollte man dann nicht behaupten man würde die Definition richtig verstehen und alle anderen verstehen diese falsch. Und das war mit ein Grund, warum ich dich danach noch mal gefragt habe. Um eine Antwort hast du dich aber gedrückt.
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Ernst » Di 4. Jan 2011, 12:21

Hannes hat geschrieben: Mit Realität hat diese Rechnerei nicht das Geringste mehr zu tun.

Das steht hier gar nicht zur Debatte. Ausgangspunkt war der Verdacht, daß sich die SRT selbst widerspricht. Nachgewiesen (auch unter Mitwirkung des "Verdächtigenen") ist, daß das nicht stimmt. Punkt.

Ob die SRT zur Beschreibung der Natur zweckmäßig ist, steht auf einem ganz anderen Blatt. In der Lage dazu ist sie sicherlich, denn zur Beschreibung der Abläufe kann man ein beliebiges Bezugssystem verwenden. Und die SRT macht nichts anderes, als das sie eine konstante LG als Bezugssystem setzt. Das ist sowohl physikalisch als auch mathematisch korrekt. Es stellt sich allein die Frage, ob das zweckmäßig ist. Sollte nämlich in der Galileiwelt die LG nicht konstant sein, dann wäre die SRT unzweckmäßig, weil sie eine einfache physikalische Gegebenheit unnötig verklausuliert.

Gruß
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Ernst » Di 4. Jan 2011, 12:45

Chief hat geschrieben: Nix mit Unsinn, auf der rechten Seite muss c²t² oder c²t'² stehen.

Grober Unsinn. Die Ausgangsgleichung lautet
x²+y²=a²c²t² mit a<=1
Das ist ein Ballon mit w=ac<c bei a<1 und eine Lichtsphäre bei a=1. Beides hat sie nach Transformation dargestellt. Richtig dargstellt.
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Ernst » Di 4. Jan 2011, 13:27

Chief hat geschrieben:euere Gleichung hat mit der SRT nichts zu tun.

Richtig, die Ausgangsgleichung nicht. Sie beschreibt einen stinknormalen Vorgang in S. Wohl aber die Transformation nach S'.
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Ernst » Di 4. Jan 2011, 13:39

Chief hat geschrieben: Das Problem hat sich erledigt - die SRT ist tot!

...................................................................Bild
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Hannes » Di 4. Jan 2011, 15:17

Hallo Ernst !
Mit Realität hat diese Rechnerei nicht das Geringste mehr zu tun.

Das steht hier gar nicht zur Debatte. Ausgangspunkt war der Verdacht, daß sich die SRT selbst widerspricht. Nachgewiesen (auch unter Mitwirkung des "Verdächtigenen") ist, daß das nicht stimmt. Punkt.

Du hast dir wirklich viel Mühe gegeben,trotzdem sind noch viele
Kollegen nicht überzeugt.
Ich kann verstehen, dass sich der menschliche Verstand gegen die
Umkehr der Bezugssysteme sträubt.
Und das hat Einstein offensichtlich gemacht.
Ob die SRT zur Beschreibung der Natur zweckmäßig ist, steht auf einem ganz anderen Blatt. In der Lage dazu ist sie sicherlich, denn zur Beschreibung der Abläufe kann man ein beliebiges Bezugssystem verwenden. Und die SRT macht nichts anderes, als das sie eine konstante LG als Bezugssystem setzt. Das ist sowohl physikalisch als auch mathematisch korrekt. Es stellt sich allein die Frage, ob das zweckmäßig ist. Sollte nämlich in der Galileiwelt die LG nicht konstant sein, dann wäre die SRT unzweckmäßig, weil sie eine einfache physikalische Gegebenheit unnötig verklausuliert.

Dass die LG nicht nur in der Galileiwelt, sondern nach heutigem Wissen
nicht konstant ist, dürfte auch bereits jedem Interessierten klar
geworden sein.
Und die SRT macht nichts anderes, als das sie eine konstante LG als Bezugssystem setzt.

Dabei negiert die SRT,dass,wenn ich mich gegen das Bezugssystem bewege,
eine LG= c+v oder c-v entsteht.
Eine konstante LG als Bezugssystem zu setzen ,selbst wenn dies physikalisch
und mathematisch erlaubt wäre, ist daher eine unsinnige und
Widersprüche auslösende Festsetzung.

Ich bin der Meinung, dass man mit einer offensichtlich variablen
LG besser und vor allem anschaulicher rechnen kann.

Die unzweckmässige Festsetzung der LG als invariantes Bezugssystem
erzeugt selbst unter Fachleuten ganz gewaltige Fehleinschätzungen
der physikalischen Gegebenheiten, abgesehen davon, dass auch
Nichtfachleute das Recht haben, eine Theorie zu verstehen.

Kein Mensch kann verstehen,wenn gesagt wird:
Die Straße wird einmal kürzer und dann wieder länger. statt zu sagen:
Das Auto ist einmal schleller und dann wieder langsamer gefahren.
Da soll es keinem wundern, wenn man voriges Jahrhundert gesagt hat:
Die SRT verstehen nur zwei Menschen , und selbst die nicht !

Auch die Relativisten müssen einsehen, dass eine Theorie anschaulich
und verständlich sein muss und nicht hoffnungslos unzweckmäßig, wie
du beschrieben hast.

Eine willkürliche Veränderung der Längenmaße und Zeitmaße
ist auch aus Gründen der Maßkonventionen nicht erlaubt,selbst
wenn es mathematisch oder physikalisch korrekt wäre.
Das widerspricht jahrtausendealtem Rechtsempfinden !

Die Menschen empfinden ein solches Vorgehen als Betrug.

Das wird wahrscheinlich der Hauptgrund der Ablehnung der SRT sein.

Für unsere Diskussion wäre es gut, wenn wir endlich statt zurückschauen
zu müssen, in die Zukunft schauen könnten und uns mit neuen
Erkenntnissen befassen würden.

Ansonsten wird unsere Diskussion langweilig.

Mit Gruß
Hannes
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