-sanchez hat geschrieben:Der Bootsfahrzyklus entspricht nicht einem Takt einer Uhr,
Kurt: Doch, er ist prizipiell gleich dem was eine Uhr macht.
Eine Uhr schwingt, Schwingen bedeuter "Hin und Her", so wie auf der Rolltreppe, so wie beim Boot im Fluss/See.
Eine Uhr funktioniert mit einer periodischen Schwingung.
wikipedia: "In der Mathematik sind periodische Funktionen eine besondere Klasse von Funktionen. Sie haben die Eigenschaft, dass sich ihre Funktionswerte in regelmäßigen Abständen wiederholen. Die Abstände zwischen dem Auftreten der gleichen Funktionswerte werden Periode genannt"
Ein hin und her. Das Boot fährt hin und her. Solange da keine Strömung im Fluss ist, genügt so ein Boot um eine Uhr zu sein. Z.B. man sagt, dieser Vorgang dauerte 3 Bootsfahrten.
Ruht das Medium zur Strecke, also das Boot ist im See, dann dauert die Hin- und Rückreise jeweils gleich lang, der Schwingzyklus ist symmetreisch.
Ja, wie bei einer Sinuskurve. Nennen wir sie Bootsuhr.
Wenn jetzt das Boot in einem bewegten Fluss von einem Pflock zum anderen fahren muss, fährt es mal mit und mal gegen die Strömung.
Wie man sieht, dauert die Fahrt flußaufwärts länger als flußabwärts.
Damit ist das hin und her nicht mehr symmetrisch. Die Frequenz flußaufwärts ist kleiner als flußabwärts.
sanchez hat geschrieben:weil das Boot das mit der Strömung fährt, weniger Zeit braucht, als wenn das Boot gegen die Strömung fährt.
Und was schliesst du daraus?
Wie wirkt sich das auf den Zyklus aus? Bleibt der gleich oder dauert er kürzer/länger?
Gar nichts. Meinetwegen nehmen wir als Zyklus einmal komplett hin und zurück.
sanchez hat geschrieben:Eine Uhr ist dann gegeben, wenn die Periode, die sie erzeugt, bei hin und zurück, gleich lang dauert.
Nö, ist dann gegeben wenn Schwingzyklen auftreten. Schliesslich werden diese ja dann auch gezählt.
Wenn du meinst, dass ein Zyklus bei "Hin" und "Zurück" gleich lange dauen muss dann solltest du das auch logisch begründen können.
Mir ist keine Uhr bekannt, die so funktioniert.
Obwohl, habe gerade eine erfunden. Ein Pneumatikkolben wird mit konstanten Druck befüllt, am Anschlag angekommen, wird der Druck auf Null gestellt, und ein Ventil öffnet sich, so dass die Luft entweichen kann, und der Kolben wird mittels Feder in den Grundzustand zurückgedrückt, um erneut befüllt zu werden. Somit wäre das Hin und Her unterschiedlich schnell.
Was eine Unruhe hat, was jede Uhr hat, ist dass dieses einmal hin plus einmal her immer gleich lang dauert. Einmal Hin und Zurück, also eine Periode, dauert auch in tausend Jahren ebenso lange. Das ist es was eine gute Uhr ausmacht. Jede, jede Uhr hat eine Unruhe, die etwas mit Bewegung zu tun hat.
Kurt du verwechselst da was. Es reicht nicht sich Bilder und Analogien auszudenken, wenn man das Prinzip dahinter nicht verstanden hat. Irgendwann musst du den Objekten eine Bedeutung zuschreiben, und die Objekte müssen das Prinzip von Ursache und Wirkung widerspiegeln und man muss den Dingen physikalische Größen zuordnen.