Kurt und seine bewegten Uhren.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Kurt und seine bewegten Uhren.

Beitragvon sanchez » Fr 7. Jun 2024, 20:18

@Kurt
Was passt denn da nicht? Es ist so vorgegeben, wenn du ein Problem siehst dann sags.

Ich haue zwei Pflöcke in den Boden, A und B.
Die sind exakt 100m von einander entfernt. Dann nehme ich zwei Atomuhren, die beide bei A sind.
Eine bleibt bei A und die andere wird auf die Reise nach B geschickt.

Also startet sie mit 0s beim Pflock A und bewegt sich in Richtung Pflock B.
Wenn die eine Atomuhr bei Pflock B ankommt, sind auf der anderen beim Pflock A genau 10s vergangen.
Auf der bewegten Uhr bei B weniger.

Einwände?

Frage mit welcher Geschwindigkeit hat sich die Atomuhr bewegt?

sanchez hat geschrieben:Einwände?
Zuletzt geändert von sanchez am Fr 7. Jun 2024, 20:19, insgesamt 1-mal geändert.
sanchez
 
Beiträge: 2260
Registriert: Do 8. Nov 2018, 15:41

Re: Kurt und seine bewegten Uhren.

Beitragvon Kurt » Fr 7. Jun 2024, 20:22

sanchez hat geschrieben:@Kurt
Ich haue zwei Pflöcke in den Boden, A und B.


Das magst du ja tun, ist auch egal.
Mit dem worums hier geht haben deine Pflöcke nichts zu tun.
Was also verstehst du beim Zugfahren nicht?

Kurt

.
Kurt
 
Beiträge: 21987
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Kurt und seine bewegten Uhren.

Beitragvon sanchez » Fr 7. Jun 2024, 20:34

@Kurt
Du trollst jetzt. :-(

Was verstehst du nicht daran, dass man Probleme vereinfacht.

Es ist einfacher über zwei Pflöcke im Feld zu sprechen,
als die Messstellen im Zug.

Wenn dir die Äquivalenz der beiden nicht klar ist, dann bist wohl nen Dummbo.

Also stelle dir vor es ist Nacht und ich breche in deinen Zug ein.
Ich raube die Messstellen, M1 und M2.

Dann gehe ich auf ein Feld und platziere M1 und M2 so, dass sie den gleichen Abstand haben, wie den Abstand den sie im Zug hatten (du schreibst 50m).
Dann nehme ich zwei kompakte Mikroatomuhren (die erst in 45 Jahren erfunden werden, beide zeigen beim Abwurf 0s an), lasse die eine Uhr bei M1 und die andere Uhr werfe ich direkt zu M2.
Ich messen mit M1 die Zeit, in der die geworfene Uhr fliegt bis sie bei M2 ankommt, ich messe 10s . Du stehst bei M2 und liest diese Uhr ab, in dem Moment als sie ankommt.
Du siehst, dass auf der geworfenen Uhr weniger als 10s vergangen sind.

Einwände?

Nun die Frage, mit welcher Geschwindigkeit ist die geworfene Uhr geflogen?
Zuletzt geändert von sanchez am Fr 7. Jun 2024, 20:50, insgesamt 1-mal geändert.
sanchez
 
Beiträge: 2260
Registriert: Do 8. Nov 2018, 15:41

Re: Kurt und seine bewegten Uhren.

Beitragvon Kurt » Fr 7. Jun 2024, 20:49

sanchez hat geschrieben:@Kurt
Du trollst jetzt. :-(


Also ich sehe da ganz was anderes.

Muss ich dir das Zugfahren erklären oder hast du es ausreichend verstanden?
Hast du auch kapiert, dass die Pflöcke im Verbund mit dem Boot im Fluss die Aufgabe hatten in Alias zu zeigen warum eine Uhr bei Bewegtsein gegen den Bezug langsamer taktet als bei Ruhe dazu?

Nunja, die Bootfahrerei ist nun das was in der U2 passiert.
Da sind es zwar keine Pflöcke und kein Boot, aber andere Bestandteile die da einen Zyklus machen.
Einen Zyklus dessen Dauer von der Bewegung gegen den Bezug, abhängt.
Nun kommt noch hinzu das man das nicht direkt sehen kann, so wie beim Boot, aber indirekt.

Die Vorgehensweis ist ganz einfach, man bewegt die Uhr und schaut wie sie sich verhält.
Du hast ja selber erklärt wie das mit dem Bootfahren ist, das man damit eine Fliessgeschwindigkeitsmessung des Wassers feststellen kann.

Kurt

.
Kurt
 
Beiträge: 21987
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Kurt und seine bewegten Uhren.

Beitragvon sanchez » Fr 7. Jun 2024, 20:52

@Kurt

Hier sind wir:
Wenn man nicht nach aussen sehen kann dann ist das so.
Es ist aber auch so, wenn der Schlepper mal langsam, mal schnell schleppt dann dauert ein Bootszyklus, mal kürzer, mal länger.


Einspruch?


Ja Einspruch. Im Bezug auf das Boot. Wenn die Plattform von einem Schlepper gezogen wird, ist das anders, wie wenn da zwei Pflöcke im Flussbett sind.
Denn beim Schleppen im See, bewegt sich Pflock A weg vom Boot, während Pflock B sich dem Boot nähert. Oder anders, die Pflöcke sind zum Grund bewegt.
Beim Szenario im Fluss, bewegen sich die Pflöcke nicht. Sie sind im Boden verankert. Sie ruhen zum Boden.
Also was gilt?
sanchez
 
Beiträge: 2260
Registriert: Do 8. Nov 2018, 15:41

Re: Kurt und seine bewegten Uhren.

Beitragvon Kurt » Fr 7. Jun 2024, 21:01

sanchez hat geschrieben:@Kurt

Hier sind wir:
Wenn man nicht nach aussen sehen kann dann ist das so.
Es ist aber auch so, wenn der Schlepper mal langsam, mal schnell schleppt dann dauert ein Bootszyklus, mal kürzer, mal länger.


Einspruch?


Ja Einspruch. Im Bezug auf das Boot. Wenn die Plattform von einem Schlepper gezogen wird, ist das anders, wie wenn da zwei Pflöcke im Flussbett sind.


Natürlich ist das anders, einmal sind die Pflöcke fest im Fluss verankert und das Wasser strömt in Bezug zu den beiden Pflöcken.
Einmal sind die Pflöcke auf einer Plattform festgemacht und diese wird im See gegen das Wasser gezogen.
Gleiche Geschwindigkeit beim Flusswasser und gleiche Geschwindigkeit des Schleppers ergeben gleiche Verhältnisse, also jeweils eine längere Zykluszeit für das Boot die auch noch Fliessgeschwindigkeitsabhängig ist.
Was verstehst du da nicht?

. Kurt

.
Kurt
 
Beiträge: 21987
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Kurt und seine bewegten Uhren.

Beitragvon sanchez » Fr 7. Jun 2024, 21:09

Kurt hat geschrieben:Natürlich ist das anders, einmal sind die Pflöcke fest im Fluss verankert und das Wasser strömt in Bezug zu den beiden Pflöcken.
Einmal sind die Pflöcke auf einer Plattform festgemacht und diese wird im See gegen das Wasser gezogen.

Ja.

Kurt hat geschrieben:Gleiche Geschwindigkeit beim Flusswasser und gleiche Geschwindigkeit des Schleppers ergeben gleiche Verhältnisse

Nein, du hast meinen Einwand nicht verstanden.
Kurt hat geschrieben:Was verstehst du da nicht?


Die Relativgeschwindigkeit der Pflöcke im Fluss gegen das Wasser, ist genauso groß wie Fließgeschwindigkeit des Flußwassers.
Und in der Richtung umgekehrt.

Die Relativgeschwindigkeit der Pflöcke, wenn sie auf einer Plattform durch einen See gezogen werden, ist entgegengesetzt der Flussrichtung des Wassers,
und größer als diese, vom Ufer aus betrachtet.
sanchez
 
Beiträge: 2260
Registriert: Do 8. Nov 2018, 15:41

Re: Kurt und seine bewegten Uhren.

Beitragvon Kurt » Fr 7. Jun 2024, 21:16

sanchez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Natürlich ist das anders, einmal sind die Pflöcke fest im Fluss verankert und das Wasser strömt in Bezug zu den beiden Pflöcken.
Einmal sind die Pflöcke auf einer Plattform festgemacht und diese wird im See gegen das Wasser gezogen.

Ja.

Kurt hat geschrieben:Gleiche Geschwindigkeit beim Flusswasser und gleiche Geschwindigkeit des Schleppers ergeben gleiche Verhältnisse

Nein, du hast meinen Einwand nicht verstanden.
Kurt hat geschrieben:Was verstehst du da nicht?


Die Relativgeschwindigkeit der Pflöcke im Fluss gegen das Wasser, ist genauso groß wie Fließgeschwindigkeit des Flußwassers.


Du hast vergessen hinzuschreiben: "gegen die Pflöcke".
Es ist eine Relativgeschwindigkeit, so wie beim Schlepper im See auch.
Da besteht kein Unterschied.
Beide Relativgeschwindigkeiten sind gleich.

Kurt

.
Kurt
 
Beiträge: 21987
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Kurt und seine bewegten Uhren.

Beitragvon sanchez » Fr 7. Jun 2024, 21:19

@Kurt
Ja, ich habe es jetzt.

Um See und Fluss zu vergleichen,
muss das Boot die Plattform mit der gleichen Geschwindigkeit ziehen, wie das Wasser im Fluss fließt.

Auf der Plattform im See ruhen die Pflöcke zur Plattform, das ist das Gleiche, wie wenn die Pflöcke im Flussbett ruhen.

Allerdings, was sieht der am Ufer vom See?
Und der andere am Ufer des Flusses?
Zuletzt geändert von sanchez am Fr 7. Jun 2024, 21:22, insgesamt 1-mal geändert.
sanchez
 
Beiträge: 2260
Registriert: Do 8. Nov 2018, 15:41

Re: Kurt und seine bewegten Uhren.

Beitragvon Kurt » Fr 7. Jun 2024, 21:21

sanchez hat geschrieben:@Kurt
Ja, ich habe es jetzt.

Um See und Fluss zu vergleichen,
muss das Boot die Plattform mit der gleichen Geschwindigkeit ziehen, wie das Wasser im Fluss fließt.

Auf der Plattform ruhen die Pflöcke zur Plattform, das ist das Gleiche, wie wenn die Pflöcke im Flussbett ruhen.


So wards angedacht.

Kurt

.
Kurt
 
Beiträge: 21987
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

VorherigeNächste

Zurück zu Relativitätstheorie

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 10 Gäste