sanchez hat geschrieben:Kurt hat geschrieben:PDF und das was hier schon alles besprochen wurde.
Naja, dann muss ich halt liefern.
Wir hatten eine Plattform, die bewegt ist, auf der eine bewegte Uhr Takte zählt.
In Ruhe zählt sie auf 1000 Takte, bei Bewegung 850 (die andere Bewegung 950 Takte lassen wir außen vor, brauchen wir noch nicht).
Diese Takte beziehen sich auf einen Vorgang (den Vorgang U2 zwischen M1 und M2), man könnte auch eine chemische Reaktion nehmen, die genau so lange braucht (muss man aber nicht).
Soweit einverstanden?
Noch nicht, das geht viel zu schnell.
Wir müssen der Reihe nach vorgehen.
Zuerst kommt der Nachweis, dass Uhren, egal welche (ausser Sonnenuhr/Pendeluhr usw.), dann langsamer gehen wenn sie gegen das BS bewegt sind.
Dazu ist das mit dem Zugfahren im PDF dargelgt.
Zugfahren:
Zur Verdeutlichung und Darlegung der Vorgänge und Umstände eine einfache „Bahnfahrt“.
Benötigte Komponenten:
Bahnhöfe mit synchron gehenden Uhren.
Ein Zug, bei dem ein Waggon blickdicht „geschlossen“ werden kann, also Wände
hochgefahren und ein Dach draufgesetzt.
Ein Schaffner, der den Zug losschickt, ein Mitfahrer und eine Plattform zum Erfassen des
Ganges der U2.
Als Erstes macht der Mitfahrer, er ist auch ein „Beobachter“, eine Fahrt, er schaut auf seine
Uhr, trillert, der Zug fährt los.
Am Zielbahnhof angekommen, schaut er wieder auf seine Uhr, er stellt verwundert fest:
„seltsam, die Fahrzeit war kürzer als im Fahrplan angegeben“, vergleicht seine Uhr mit der
Bahnhofsuhr und stellt fest, dass beide gleich takten, seine aber nachgeht.
Daraufhin fährt er wieder zurück und stellt wiederum fest, dass die Fahrzeit die gleiche ist wie
die Hinfahrzeit.
Am Bahnhof frägt er nach, ob die im Plan angegebene Fahrzeit wirklich die Fahrzeit ist, die
der Zug braucht. Ihm wird bestätigt, dass diese stimme.
Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass seine Uhr während der Fahrt anders ging, als sie es tat, als
er sie vor der Fahrt mit der Bahnhofsuhr verglich.
Er hat auch erkannt, dass es keinen Unterschied macht, ob der zum anderen Bahnhof hinfährt
oder von diesem kommt, die Fahrzeit ist immer gleich. Seine Uhr geht also
richtungsunabhängig langsamer, als wie wenn er am Bahnhof, an den Bahnhöfen, steht.
Nun will der Mitfahrer auch noch wissen, ob der Gang der Uhr auch von der gefahrenen
Geschwindigkeit abhängt, dazu benutzt er einen Schnellzug.
Gesagt getan, zum anderen Bahnhof und zurück gefahren, die Uhren beobachtet.
Es stellt sich heraus, dass seine Uhr nun noch langsamer geht als bei der anderen Fahrt, sich
auch keine Richtungsabhängigkeit zeigt.
Sein Fazit: je schneller ich unterwegs bin desto langsamer geht meine Uhr, es zeigt sich auch
keine Richtungsabhängigkeit.
Diese Umstände weisen auf, dass die Masse der Erde den Nullbezug für den Gang seiner Uhr
liefert.
Ruht der Nullbezug zur Masse der Erde, dann tickt die Uhr am schnellsten, ist er gegen diese
bewegt, dann geht sie langsamer. Je schneller er gegen diese bewegt ist, desto langsamer
taktet seine Uhr.
Nun macht er noch zwei weitere Fahrten, einmal im offenen Waggon, einmal im
geschlossenen. Und das mit einem schnellen und einem langsamen Zug.
Es ergibt sich kein Unterschied, ob der Waggon geschlossen ist oder offen, seine Uhr taktet
immer zuggeschwindigkeitsabhängig
Heisst/beweist:
- wenn die Uhr zum BS ruht dann taktet sie mit 100%
- wenn sie bewegt ist dann taktet sie langsamer
- je schneller sie bewegt ist desto langsamwer taktet sie.
Das sind die Säulen auf denen das PDF aufgebaut ist.
Ohne dieses Verständnis ist auch das (von mir behauptete) Verhalten der U2 nicht zu verstehen.
Kurt
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