Holle's großer Irrtum vom angeblichen Bezugssystem

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Re: Holle's großer Irrtum vom angeblichen Bezugssystem

Beitragvon Harald Maurer » Fr 4. Okt 2024, 07:23

Frau Holle hat geschrieben:Zwei Uhren A und B ruhen permanent zueinander. Ein dritte Uhr C ist bewegt von Uhr A zu Uhr B. Beim Start ist C bei A und beide zeigen 0 an. Am Ende ist C bei B und Uhr B zeigt mehr Zeit an C. Es ist hier ganz eindeutig, welches das Ruhesystem der Betrachtung ist. Es ist das, worin A und B zueinander in Ruhe sind. Das ist ja genau die Voraussetzung in der Szene. Die Uhren A und C beim Start schauen sich am selben Ort bei A sozusagen in die Augen und beide "wissen", was die Anzeige jeweils ist, nämlich genau 0. Die Uhren B und C am Ende schauen sich am selben Ort bei B sozusagen in die Augen und beide "wissen", was die Anzeige jeweils ist, nämlich B>C. Das ist ganz eindeutig für alle. Da gibt es keine Zauberei.


Und wenn du - nachdem du dich freust dass du B>C gemessen hast - ins IS der Uhr C transformierst, wirst du sicher mit Schrecken feststellen, dass hier die Uhren A und B die bewegten sind und als Ergebnis hier C>B herauskommt. Ist mit der LT sofort zu zeigen! D.h. dass bei dem Ereignis "C und B treffen zusammen" die Uhren in der Lage sein müssten, zwei unterschiedliche Zeiten anzuzeigen. Und da solche Uhren bis dato nicht erfunden wurden, ist damit die SRT leider gestorben!

Grüße H.M.
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Re: Holle's großer Irrtum vom angeblichen Bezugssystem

Beitragvon Rudi Knoth » Fr 4. Okt 2024, 08:14

Harald Maurer hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:Zwei Uhren A und B ruhen permanent zueinander. Ein dritte Uhr C ist bewegt von Uhr A zu Uhr B. Beim Start ist C bei A und beide zeigen 0 an. Am Ende ist C bei B und Uhr B zeigt mehr Zeit an C. Es ist hier ganz eindeutig, welches das Ruhesystem der Betrachtung ist. Es ist das, worin A und B zueinander in Ruhe sind. Das ist ja genau die Voraussetzung in der Szene. Die Uhren A und C beim Start schauen sich am selben Ort bei A sozusagen in die Augen und beide "wissen", was die Anzeige jeweils ist, nämlich genau 0. Die Uhren B und C am Ende schauen sich am selben Ort bei B sozusagen in die Augen und beide "wissen", was die Anzeige jeweils ist, nämlich B>C. Das ist ganz eindeutig für alle. Da gibt es keine Zauberei.


Und wenn du - nachdem du dich freust dass du B>C gemessen hast - ins IS der Uhr C transformierst, wirst du sicher mit Schrecken feststellen, dass hier die Uhren A und B die bewegten sind und als Ergebnis hier C>B herauskommt. Ist mit der LT sofort zu zeigen! D.h. dass bei dem Ereignis "C und B treffen zusammen" die Uhren in der Lage sein müssten, zwei unterschiedliche Zeiten anzuzeigen. Und da solche Uhren bis dato nicht erfunden wurden, ist damit die SRT leider gestorben!

Grüße H.M.


Nein das ist sie nicht. Denn es stimmt zwar, daß im Ruhesystem die Uhren A und B "langsamer gehe", aber sie gehen in diesem Ruhesystem nicht synchron. Denn bei "gleichzeitiger Ablesung" im Ruhesystem C bei der Passage von A (t'=0) zeigt die Uhr B eine größere Zeit als die Uhr A an. Und dieses ergibt dann bei der Passage der Uhr C an Uhr B dieselbe Zeit wie im Ruhesystem der Uhren A und B berechnet.

Gruß
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Re: Holle's großer Irrtum vom angeblichen Bezugssystem

Beitragvon Frau Holle » Fr 4. Okt 2024, 08:33

Harald Maurer hat geschrieben:Und wenn du - nachdem du dich freust dass du B>C gemessen hast - ins IS der Uhr C transformierst, wirst du sicher mit Schrecken feststellen [...]

Unsinn. Da gibt es nichts zu transformieren. Es sind zwei Ereignisse und die Fakten liegen auf dem Tisch. Die Uhren sehen sich vor Ort in die Augen und lügen sich dabei nicht an. Das ist auch im Ruhesystem von C nicht anders. Jeder im Universum kann das bezeugen, ganz egal ob er irgendwie gegen irgendwas bewegt ist oder nicht. Ich wusste ja, du verstehst es nicht. Macht nichts, bist ja nicht allein, falls dich das tröstet.
 
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Re: Holle's großer Irrtum vom angeblichen Bezugssystem

Beitragvon Harald Maurer » Fr 4. Okt 2024, 08:52

Rudi Knoth hat geschrieben:Nein das ist sie nicht. Denn es stimmt zwar, daß im Ruhesystem die Uhren A und B "langsamer gehe", aber sie gehen in diesem Ruhesystem nicht synchron. Denn bei "gleichzeitiger Ablesung" im Ruhesystem C bei der Passage von A (t'=0) zeigt die Uhr B eine größere Zeit als die Uhr A an. Und dieses ergibt dann bei der Passage der Uhr C an Uhr B dieselbe Zeit wie im Ruhesystem der Uhren A und B berechnet.


Das ist eine naive bzw. infantile Konstruktion, und völlig sinnlos. Die Uhr A braucht ja keiner, und Frau Holle sagt ja eindeutig, dass sich Uhr A und Uhr B in die Augen sehen - und was sie sehen ist "0".
Die Uhren A und C beim Start schauen sich am selben Ort bei A sozusagen in die Augen und beide "wissen", was die Anzeige jeweils ist, nämlich genau 0

Also ohne Zweifel startet Uhr C mit der Anzeige "0". Und braucht bis zur Uhr B eine bestimmte Zeit und registriert die Zeit t. t und x transformiert man einfach in das BS der Uhr C, und wird sehen, dass die Uhr B nun langsamer gelaufen sein soll. Und dass sie zweifelsfrei bei t=0 gestartet ist, hat die Uhr A sogar registriert "und was sie sehen ist "0"! Es gibt nur ein Ereignis der Zusammenkunft der Uhren C und B. Und da kommt eben leider für die SRT das umgekehrte Ergebnis heraus. Der Trick mit den asynchronen Uhren ist ein alter Hut und funktioniert nicht. Was die Uhr A so treibt ist eigentlich völlig irrelevant.
r.i.p. srt :D
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Re: Holle's großer Irrtum vom angeblichen Bezugssystem

Beitragvon Harald Maurer » Fr 4. Okt 2024, 09:16

Frau Holle hat geschrieben:Unsinn. Da gibt es nichts zu transformieren. Es sind zwei Ereignisse und die Fakten liegen auf dem Tisch. Die Uhren sehen sich vor Ort in die Augen und lügen sich dabei nicht an. Das ist auch im Ruhesystem von C nicht anders. Jeder im Universum kann das bezeugen, ganz egal ob er irgendwie gegen irgendwas bewegt ist oder nicht. Ich wusste ja, du verstehst es nicht. Macht nichts, bist ja nicht allein, falls dich das tröstet.

Ach Quatsch! Eine Uhr C startet bei x=0 und t=0 und läuft zur Uhr B. Sie trifft B, und Zeit und Koordinate der Zusammenkunft transformiert man ins BS C. Das ist alles. Und man wird feststellen, dass die Zeit, welche die Uhr C bis B gebraucht hat, und B auch registriert hat, nicht mit den Werten übereinstimmt, die sich im BS C ergeben.
Den Trick mit den asynchronen Uhren habe ich im Wikipedia auch gelesen. Das ist Nonsens.
Grüße H.M.
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Re: Holle's großer Irrtum vom angeblichen Bezugssystem

Beitragvon Frau Holle » Fr 4. Okt 2024, 09:17

Harald Maurer hat geschrieben:Die Uhr A braucht ja keiner, und Frau Holle sagt ja eindeutig, dass sich Uhr A und Uhr B in die Augen sehen - und was sie sehen ist "0".

Nein. Es sind A und C, die sich in die Augen sehen, wenn sie zu Beginn am selben Ort sind, beide eindeutig mit der Anzeige 0. Jeder im Universum kann das Ereignis bezeugen. Es ist völlig eindeutig.

A kann aber B dabei nicht in die Augen sehen, denn sie sind nicht am selben Ort. Wenn sie sich instantan sehen könnten, würden beide eindeutig A=B=0 registrieren. C kann B auch nicht in die Augen sehen, denn sie sind zu Beginn ja auch nicht am selben Ort. Könnte C trotzdem instantan sowohl A als auch B sehen, dann würde B nicht 0 anzeigen wie A, sondern einen Wert größer als 0.

Hier zeigt eben sich die Relativität der Gleichzeitigkeit: Was im IS von A und B gleichzeitig ist, nämlich A=B=0 zu Beginn, das ist im IS von C nicht gleichzeitig. Im IS von C gilt zu Beginn vielmehr A=C=0<B.

Wie gesagt: Das richtige Vorgehen ist nicht einfach zu sagen "unmöglich", sondern zu fragen, wie es denn sein muss, damit es möglich ist. Dann kommt man zwangsläufig auf die RdG usw. Das ist logisch, mathematisch und physikalisch einwandfrei eindeutig und glasklar.
 
Zuletzt geändert von Frau Holle am Fr 4. Okt 2024, 09:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Holle's großer Irrtum vom angeblichen Bezugssystem

Beitragvon Rudi Knoth » Fr 4. Okt 2024, 09:25

Harald Maurer hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Nein das ist sie nicht. Denn es stimmt zwar, daß im Ruhesystem die Uhren A und B "langsamer gehe", aber sie gehen in diesem Ruhesystem nicht synchron. Denn bei "gleichzeitiger Ablesung" im Ruhesystem C bei der Passage von A (t'=0) zeigt die Uhr B eine größere Zeit als die Uhr A an. Und dieses ergibt dann bei der Passage der Uhr C an Uhr B dieselbe Zeit wie im Ruhesystem der Uhren A und B berechnet.


Das ist eine naive bzw. infantile Konstruktion, und völlig sinnlos. Die Uhr A braucht ja keiner, und Frau Holle sagt ja eindeutig, dass sich Uhr A und Uhr B in die Augen sehen - und was sie sehen ist "0".


Nein sie "sehen" sich nicht direkt sondern sind nach Einstein-Poincare synchronisiert.
Harald Maurer hat geschrieben:
Die Uhren A und C beim Start schauen sich am selben Ort bei A sozusagen in die Augen und beide "wissen", was die Anzeige jeweils ist, nämlich genau 0

Also ohne Zweifel startet Uhr C mit der Anzeige "0". Und braucht bis zur Uhr B eine bestimmte Zeit und registriert die Zeit t. t und x transformiert man einfach in das BS der Uhr C, und wird sehen, dass die Uhr B nun langsamer gelaufen sein soll. Und dass sie zweifelsfrei bei t=0 gestartet ist, hat die Uhr A sogar registriert "und was sie sehen ist "0"!


Aber das stimmt nicht. Die Uhr A "sieht" als von B das Signal -L/c wegen der Signallaufzeit. Das sieht aber auch die Uhr C bei der Passage der Uhr A. Allerdings "sieht" die Uhr C das Signal t=0 von Uhr B wesentlich früher als die Uhr B das Signal t'=0 von Uhr C empfängt. Und das ist der Unterschied zwischen den beiden Uhren B und C.
Harald Maurer hat geschrieben: Es gibt nur ein Ereignis der Zusammenkunft der Uhren C und B. Und da kommt eben leider für die SRT das umgekehrte Ergebnis heraus. Der Trick mit den asynchronen Uhren ist ein alter Hut und funktioniert nicht. Was die Uhr A so treibt ist eigentlich völlig irrelevant.
r.i.p. srt :D


Die Uhr C (oder deren Beobachter) muß ja wissen, mit welcher Zeit die Uhr bei der Passage von Uhr C an A startet. Und das kann er nur mit der Ablesung der Uhr A machen. Ansonsten bräuchte der Beobachter an Uhr C noch eine synchrone Messstelle, die die Uhr B gleichzeitig mit der Passage von Uhr A die Uhr B abliest und das Ergebnis na Uhr C weitergibt.

Gruß
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Zuletzt geändert von Rudi Knoth am Fr 4. Okt 2024, 09:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Holle's großer Irrtum vom angeblichen Bezugssystem

Beitragvon Harald Maurer » Fr 4. Okt 2024, 09:32

Frau Holle hat geschrieben:Nein. Es sind A und C, die sich in die Augen sehen, wenn sie zu Beginn am selben Ort sind, beide eindeutig mit der Anzeige 0. Jeder im Universum kann das Ereignis bezeugen. Es ist völlig eindeutig.

A kann aber B dabei nicht in die Augen sehen, denn sie sind nicht am selben Ort. Wenn sie sich instantan sehen könnten, würden beide eindeutig A=B=0 registrieren. C kann B auch nicht in die Augen sehen, denn sie sind zu Beginn ja auch nicht am selben Ort. Könnte C trotzdem instantan sowohl als auch B sehen, dann würde B nicht 0 anzeigen wie A, sondern einen Wert größer als 0.

Hier zeigt eben sich die Relativität der Gleichzeitigkeit: Was im IS von A und B gleichzeitig ist, nämlich A=B=0 zu Beginn, das ist im IS von C nicht gleichzeitig. Im IS von C gilt zu Beginn vielmehr A=C=0<B.

Wie gesagt: Das richtige Vorgehen ist nicht einfach zu sagen "unmöglich", sondern zu fragen, wie es denn sein muss, damit es möglich ist. Dann kommt man zwangsläufig auf die RdG usw. Das ist logisch, mathematisch und physikalisch einwandfrei eindeutig und glasklar.

Wirklich unglaublich, was EInsteins Apologeten alles aufführen, um seine SRT zu retten. Die RdG braucht ja keiner. Ich habe ein völlig einfaches Szenario: eine Uhr C läuft von x=0, mit t=0 beginnend zu einer anderen Uhr B. Das ergibt eine Laufzeit und einen Ort. In das BS der Uhr C transformiert ergibt das andere Werte und die beteiligten Uhren C und B bekommen ein Problem. Echt lächerlich, was man alles zusammenbastelt, um das Dilemma zu erklären.
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Re: Holle's großer Irrtum vom angeblichen Bezugssystem

Beitragvon Frau Holle » Fr 4. Okt 2024, 09:33

Harald Maurer hat geschrieben:Zeit und Koordinate der Zusammenkunft transformiert man ins BS C. Das ist alles.

Unsinn. Man transformiert nicht wild zwischen den IS hin und her, sondern berechnet nach Vorschrift der SRT die Zeitspanne zwischen den konkreten Treffen im beschriebenen Szenario. Im IS von A und B beträgt die Zeitspanne 0...t und die Uhr C hat inzwischen 0...t' mit t' = t/gamma < t gezählt. Das ist eindeutig, ganz egal was du da herumtransformierst.

Man kann analog auch den symmetrischen Fall zeigen, aber nicht mit diesen beiden konkreten Treffen. Dazu müsste man zwei andere Ereignisse heranziehen. Dann geht's und ist dann ebenso eindeutig.
 
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Re: Holle's großer Irrtum vom angeblichen Bezugssystem

Beitragvon Lagrange » Fr 4. Okt 2024, 09:38

Rudi Knoth hat geschrieben:...Allerdings "sieht" die Uhr C das Signal t=0 von Uhr B wesentlich früher als die Uhr B das Signal t'=0 von Uhr C empfängt.
...

Warum?
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