Endgültige Widerlegung der SRT

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon scharo » Fr 14. Jan 2011, 19:31

Lieber Ernst,

wenn einer im Dunkel tappt, dann nur Du. Die Beobachter und Deine geliebte Seher postierte ich für solche wie Du, die in der SRT noch im Dunkel tappen.
Mathematik willst Du unbedingt sehen. Aber bitte schön, hoffentlich verstehst Du sie dann:
Kreislichtsphäre im ruhenden System, ausgelöst im Ursprung von S z.Z. t = t´= 0, x´= 0 erreicht nach 1s kreisförmig um S unbewegt gelegene Punkte, oder wenn Dir lieber ist, das wären die Koordinaten der Lichtwelle:
I.
P1(x_1 = 1, y_1 = 0)
P2(x_2 =0, y_2 = 1)
P3(x_3 = -1, y_3 = 0)
P4(x_4 = 0, y_4 = -1)
Liegen diese Punkte auf einem Kreis mit Radius c*t = 1*1 = 1Ls um den Ursprung von S?
Erfüllen sie die Bedingung der Gleichung x² + y² - c²*t² = 0? Ist die LG = c = 1?
II.
Nun transformieren wir diese Punkte, oder wie Du meinst, die Kreisgleichung mit LT:
x´ = (x – v*t)*Gamma; v = 0,6c; Gamma = 1,25; y´ = y
t´ = (t – v*x)*Gamma bei c = 1
x´_1 = (1 – 0,6*1)*1,25 = 0,5 ; y´_1 = 0
x´_2 = (0 – 0,6*1)*1,25 = - 0,75 ; y´_2 = 1
x´_3 = (-1 – 0,6*1)*1,25 = - 2 ; y´_3 = 0
x´_4 = (0 –0,6*1)*1,25 = - 0,75 ; y´_4 = -1
t´_1 = (1 – 0,6*1)*1,25 = 0,5
t´_2 = (1 – 0,6*0)*1,25 = 1,25
t´_3 = (1 + 0,6*1)*1,25 = 2
t´_4 = (1 – 0,6*0)*1,25 = 1,25

Wirst Du es jetzt schaffen, diese transformierten Punkten in ein KS zu setzen? Nun, liegen diese Punkte auf einem Kreis um S oder S´??? Und wenn sich doch eine Ellipse ergibt, in welche Richtung ist sie gedehnt oder gestaucht? Sind das auch die Koordinaten der Lichtwelle in S zur Zeit t=1 ??? Wurden auch die Koordinaten der Lichtwelle transformiert??? Sieht S´ dann eine kreisförmige Lichtwelle oder doch nicht???
III.
Setzen wir jetzt die einzelnen Koordinaten in die „transformierten“ Kreisgleichung:
P1 -> 0,5² + 0² - 1²*0,5² = 0 -> Radius = 0,5; t´= 0,5
P2 -> -0,75² + 1² - 1²*1,25² = 0 -> Radius = 1,25; t´= 1,25
P3 -> -2² + 0² - 1²*2² = 0 -> Radius = 2; t´= 2
P4 -> -0,75² + 1² - 1²*1,25² = 0 -> Radius = 1,25 ; t´= 1,25
Die Koordinaten jedes einzelnen Punktes erfüllen die Bedingungen der Kreisgleichung. Schau Dir aber die Radien und Zeiten an!
Rechnen wir auch wo die Ursprünge von S und S´ sich zu dieser Zeit befinden:
Aus S-Sicht ist S´ entfernt auf v*t = 0,6*1 = 0,6Ls
Aus S´-Sicht ist S entfernt auf v*t´ = -0,6*0,8 = -0,48Ls

Willst Du jetzt behaupten, diese alle Punkten legen auf einem Kreis um S oder um S`???

Und bevor Du jetzt mit dem Schmarrn „komplette“, „geschlossene“ LT; RdG usw. kommst, schau Dir die Koordinaten unter II. und III. genauer an! Raumkoordinate vom Ursprung S´ durch Zeitkoordinate = c !!!
Versuche jetzt die resultierende Ellipse „nach Einstein“ zu korrigieren, so dass ein Kreis wird. Was wird dann mit der LG um S´???
Und nicht vergessen: Punktereignisse sind UNBEWEGT zu allen IS!!!

Und weil Du dabei bist, zeige mal, wie Du aus S´-Sicht den Kreis in S durch LT zu einer Ellipse in v-Richtung GESTAUCHT kommen wirst!

Schauen wir mal, wie weit Du mit diesen 9-Klasse-Berechnungen zu recht kommst. So, das sind „meine“ Berechnungen. Wenn Du Fehler findest, darfst Du „Hurra“ schreien :D

Liebe Grüße
Ljudmil
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Ernst » Fr 14. Jan 2011, 20:15

Lieber Ljudmil,
scharo hat geschrieben: So, das sind „meine“ Berechnungen. Wenn Du Fehler findest, darfst Du „Hurra“ schreien :D

Hurra :!:
Der Fehler ist, daß Du eine starre Kugel und keine dynamische Sphäre berechnet hast. Du bist noch weiter von der Sache weg, als ich dachte. Da rechnest Du nun eine starre Kugel in ein Ellipsoid. Die Kugel hat einen statischen Radius von genannt ct. Für dein ct kannst Du in deiner Rechnung auch einfach ein festes anderes r setzen. Du berechnest eine starre Kugel und keine Lichtsphäre. Daß die starre Kugel ein Ellipsoid ergibt, wissen alle. Du kannst Dir das auch bei Faber ansehen. Die Rechnung hättest Du Dir sparen können.
Die Sphäre hat mit Geschwindigkeit zu tun :!: Und Geschwindigkeiten werden entsprechend ihrer Größe in S un S' unterschiedlich wahrgenommen. Je größer die Geschwindigkeit wird, dest kleiner sind die Unterschiede und bei c gibt es gar keinen mehr. Dieser Effekt ist bei Deiner starren Kugel nicht vorhanden. Daher ist deine Rechnung für die Katz. Das kommt davon, wenn man nicht unter Einschluß diesec Effektes durch die komplette geschlossene LT rechnet, sondern seine Punktspielchen am starren Körper betreibt.
Ansich müßte Dir schon dämmern, daß allein infolge der invarianten LG überhaupt nichts anderes entstehen kann, als wieder eine Kugel. Aber da ist Dein Seher wohl überfordert.

Schauen wir mal, wie weit Du mit diesen 9-Klasse-Berechnungen zu recht kommst.

Die reicht hier nicht. Lies im ersten Physiksemesterlehrbuch.

Liebe Grüße
Ernst
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon scharo » Sa 15. Jan 2011, 11:38

Lieber Ernst,

Wie erwartet, hast Du nichts aus diesen Berechnungen gelernt.
„Hurra
Der Fehler ist, daß Du eine starre Kugel und keine dynamische Sphäre berechnet hast. Du bist noch weiter von der Sache weg, als ich dachte. Da rechnest Du nun eine starre Kugel in ein Ellipsoid.“

Zu früh gefreut! Nein Ernst, von einer dynamischen Sphäre ist in der SRT nirgends die Rede und Deine Betrachtung geht völlig an die Sache vorbei – ich habe bereits geschrieben – Spielchen und sonst nichts.
S´ kann niemals irgendeine Lichtsphäre sehen, es kann nur Reflektionen von irgendwelchen Punkten registrieren und durch Berechnung die Ausbreitung einer Lichtsphäre verfolgen. Es kann auch niemals eine Lichtsphäre, egal auch in welcher Form um S „sehen“, wenn die Lichtwelle zur Zeit und Ort x=x´=t=t´= 0 ausgelöst wurde. Es kann nur eine einzige, aufgrund der registrierten Reflektionen, sich mit c ausbreitende um seinen eigenen S´-Ursprung berechnen. Das ist Physik und wie Du aus „meinen“ Berechnungen und meinen Zeichnungen ersehen kannst, stimmt alles mit Einstein und LT überein.
Eine auf Abstand vom S´-Ursprung ausgelöste Lichtwelle, wird S´ als Kugelwelle um den Entstehungsort und unbewegt zu sich errechnen, aber niemals eine Kugelwelle um S.
Dein Unsinn – S´ sehe eine sich kugelförmig ausbreitende „dynamische“ Lichtsphäre um S, killt die Invarianz der LG und widerspricht aller SRT-Aussagen. Das hat Einstein bestimmt nicht gemeint. Wenn Du materielle Punkte und Beobachter ignorierst und von Lichtsphären um S sprichst, dann sprichst Du über Metaphysik oder Ernst-SRT, aber niemals über Physik oder SRT. Und dynamisches Zeug existiert in der SRT nicht – nur Kinematik.
Es gibt kein Unterschied zwischen einer starren Kugel und einer vorgegebenen, sich mit c ausbreitenden Lichtwelle um S. Um die Koordinaten einer Lichtwelle zu bestimmter Zeit beschreiben zu können, sind die gleichen mathematischen und physikalischen Vorgehen, wie bei einer starren Kugel, dessen Oberfläche zu dieser Zeit von dieser vorgegebenen Lichtwelle erfasst wird, anzuwenden. Somit sind die Animationen von Faber und Deine Ansichten grottenfalsch.

„Die Rechnung hättest Du Dir sparen können.“

Der Meinung war ich auch und deswegen habe ich sie bislang nicht angegeben – sie ist bekannt und müsste von jedem nachvollzogen werden. Leider hat´s bei Dir nicht geklappt.

„Ansich müßte Dir schon dämmern, daß allein infolge der invarianten LG überhaupt nichts anderes entstehen kann, als wieder eine Kugel.“

Du mogelst schon wieder! Gewöhne Dich endlich zu spezifizieren um welche Kugel Du redest! Wenn Du dich genauer ausgedrückt hättest, hätten wir auch mindestens 100 Beiträge erspart.
Eine Kugel, egal ob Licht oder materielle um S, wie Du uns weiß machen willst, entsteht NIE!!! Und das gerade wegen der invarianten LG.
Ich habe Dir berechnet, gezeichnet und erklärt, dass NUR UM S´, aufgrund der Berechnungen der Koordinaten der Punktereignisse, eine rechnerische Lichtkugelsphäre mit c sich ergibt – sie hat mit der vorgegebenen S-Lichtsphäre nichts zu tun, eine S-Lichtsphäre aus S´-Sicht existiert nicht.
„Die Sphäre hat mit Geschwindigkeit zu tun. Und Geschwindigkeiten werden entsprechend ihrer Größe in S un S' unterschiedlich wahrgenommen. Je größer die Geschwindigkeit wird, dest kleiner sind die Unterschiede und bei c gibt es gar keinen mehr.“

Nach wie vor – Unsinn hoch drei! Geschwindigkeiten sind in der SRT invariant.

Was ist mit der Stauchung des Ellipsoids um S?

Liebe Grüße
Ljudmil
scharo
 
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon scharo » Sa 15. Jan 2011, 11:42

Hallo Chief,

wenn die untere Animation die Sicht von S´ (bewegtes IS) wiedergeben soll, dann ist der grüne Kreis nicht vorhanden – höchstens meinst Du damit Ernsts Vorstellungen. Die Y-Achse verläuft nicht in der Mitte des Ellipsoids – schau Dir die Daten in meinem Beitrag. Die Y-Achse verschiebt sich in Y´-Achse-Richtung, liegt dann unsymmetrisch im Ellipsoid.
Sonst O.K.

Gruß
Ljudmil
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Ernst » Sa 15. Jan 2011, 18:41

Lieber Ljudmil,
scharo hat geschrieben: Nein Ernst, von einer dynamischen Sphäre ist in der SRT nirgends die Rede ....
Es gibt kein Unterschied zwischen einer starren Kugel und einer vorgegebenen, sich mit c ausbreitenden Lichtwelle um S.

Das ist die Ursache Deines Nichtverstehens. Dein Denken in der Statik einer eingefrorenen Sphäre. Ich hatte Dir das gerade erklärt. Dann eben nochmal: Die Sphäre bewegt sich, und zwar mit c. Ein Ballon bewegt sich mit w<c und eine Kugel bewegt sich gar nicht. Und natürlich werden dynamische (besser kinematische) Vorgänge (Geschwindigkeiten) in der SRT transformiert:

u'=(u-v)/(1-uv/c²)

Dein geliebter Seher in S' wird da leicht erkennen, daß er für u=0 in S einen Punkt mit u'=-v sieht. Also u unterschiedlich u'. Bei einem 0>u<c sieht er auch einen (etwas geringeren)Unterschied. Bei u=c allerdings sieht keinen Unterschied mehr; er sieht ebenfalls u'=u=c.
Und da wir Deinem Seher nun Intelligenz verleihen, erkennt er, daß die Explosion einer kugeligen Sphäre in S für unterschiedliche Geschwindigkeiten unterschiedliche Formen in S' ergibt. Und sein minderjähriger Sohn erkennt sogleich, daß dann ja eine Explosion mit c in S und S' zu einer gleichen Sphärenform führen muß.

Solange Du diesen Mechanismus überhaupt nicht verstehst, brauchen wir gar nicht weiter zu reden. Sieh Dir dazu intensiv die letzte Fabersche Animation an. Eventuell klingelt´s ja doch noch.

Ernst hat geschrieben:„Die Sphäre hat mit Geschwindigkeit zu tun. Und Geschwindigkeiten werden entsprechend ihrer Größe in S un S' unterschiedlich wahrgenommen. Je größer die Geschwindigkeit wird, dest kleiner sind die Unterschiede und bei c gibt es gar keinen mehr.“

Scharo hat geschrieben: Geschwindigkeiten sind in der SRT invariant.

Ach, du meine Güte :!: So ein ausgemachter Unsinn hoch c :!: Nicht mal bei Galilei sind sie invariant. Da gilt u'=u-v. Ja, wenn Du solchen Unsinn ausposaunst, ist Deine Gedankensperre kein Wunder. :lol:

Liebe Grüße
Ernst
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon scharo » Sa 15. Jan 2011, 19:44

Lieber Ernst,

„Das ist die Ursache Deines Nichtverstehens. Dein Denken in der Statik einer eingefrorenen Sphäre. Ich hatte Dir das gerade erklärt. Dann eben nochmal: Die Sphäre bewegt sich, und zwar mit c. Ein Ballon bewegt sich mit w<c und eine Kugel bewegt sich gar nicht. Und natürlich werden dynamische (besser kinematische) Vorgänge (Geschwindigkeiten) in der SRT transformiert:
u'=(u-v)/(1-uv/c²)“

Und das ist es auch, wo Du dich weigerst zu verstehen, dass dabei es sich um ein Spielchen, das mit Einsteins Angaben nicht das Geringste zu tun hat, handelt. Die Addition der Geschwindigkeiten kommt erst auf Seite 905 - §5. Und was Du immer noch nicht akzeptieren willst, was aber SRT und LT heiß, ist, dass immer EINGEFRORENE Punkte = Punktereignisse von „Seher“ mittels Lichtstrahlen gemessen werden. Es spielt überhaupt keine Rolle, wie schnell sich ein Ballon aufbläst – gefragt werden immer bestimmte Punkte auf seiner Oberfläche zu bestimmter Zeit = UNBEWEGT – das sind vorgegebene Punkt-Koordinaten und dort bewegt sich alles nach Newton.
Kannst Du dir das physikalisch nicht vorstellen, dass ein Ballon, der sich mit c aufbläst, während des Aufblasens von S´ auf der abgewandten Seite überhaupt nicht sichtbar ist? Wie kannst Du dann von irgendeiner Kugelsphäre reden, wenn sie nicht sichtbar ist. Erst wenn der Ballon aufhört sich aufzublasen, wird S´ den Ellipsoid sehen. Während des Aufblasens sieht er eine Eiform hinten mit Loch. Bläst er sich mit kleinerer als c Geschwindigkeit, sieht S´ ein Ei und keine Kugel oder Ellipsoid.
Solche Spielchen sind amüsant, wie ich schon schrieb, haben bei der behandelten Frage nichts verloren = Ernstsche Kokolores.
Und Du kommst her mit diesen Spielchen und glaubst, Einsteins Angaben und dahinter stehende LT verstanden zu haben. An so was hat Einstein überhaupt nicht gedacht – siehe das Ei mit Loch. Siehe meine Darstellung – das und nichts anderes steht in der SRT. Alles stimmt auch ohne Kokolores.

„Solange Du diesen Mechanismus überhaupt nicht verstehst, brauchen wir gar nicht weiter zu reden.“

Dieser Mechanismus ist mir bekannt, leider, wie schon vorgetragen, ist er gleich Schmarrn in dem Thema hier.

„Ach, du meine Güte. So ein ausgemachter Unsinn hoch c. Nicht mal bei Galilei sind sie invariant. Da gilt u'=u-v.“

Verwechselst Du nicht Birnen mit Äpfeln? Habe ich von Geschwindigkeitsadditionen gesprochen, oder von drei BS? Wenn wir über LT reden, da sind nur relativ Geschwindigkeiten zwischen ein IS und ein Körper oder zwischen zwei IS vorhanden. Muss ich denn alles klitzeklein erklären, so dass Du dann meckerst, ich schriebe zu viel?

Liebe Grüße
Ljudmil
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Ernst » Sa 15. Jan 2011, 20:24

Lieber Ljudmil,
scharo hat geschrieben:Und was Du immer noch nicht akzeptieren willst, was aber SRT und LT heiß, ist, dass immer EINGEFRORENE Punkte = Punktereignisse von „Seher“ mittels Lichtstrahlen gemessen werden. Es spielt überhaupt keine Rolle, wie schnell sich ein Ballon aufbläst – gefragt werden immer bestimmte Punkte auf seiner Oberfläche zu bestimmter Zeit = UNBEWEGT – das sind vorgegebene Punkt-Koordinaten und dort bewegt sich alles nach Newton.

Ich hatte auch nicht erwartet, daß Du das jetzt gleich verstehst. Natürlich spielt die Aufblasgeschwindigkeit die entscheidende Rolle für die Form des transformierten Objektes. Ich habe Dir das mathematisch und anschaulich erläutert. Bei Galilei bleibt die Kugelform unanhängig von der Aufblasgeschwindigkeit stets erhalten, weil deren Geschwindigkeitsdifferenz zwischen S und S`stets konstant v ist, in der SRT nicht, weil die Geschwindigkeitsdifferenz der Aufblasgeschwindigkeit in S und S' nichtlinear von der Aufblasgeschwindigkeit abhängig ist.

Kannst Du dir das physikalisch nicht vorstellen, dass ein Ballon, der sich mit c aufbläst, während des Aufblasens von S´ auf der abgewandten Seite überhaupt nicht sichtbar ist? Wie kannst Du dann von irgendeiner Kugelsphäre reden, wenn sie nicht sichtbar ist.

Versinkst Du nun endgültig in Deiner subjektiven Seherphysik "was ich nicht seh, das ist nicht da". Das ist ja geradezu lächerlich.

Verwechselst Du nicht Birnen mit Äpfeln? Habe ich von Geschwindigkeitsadditionen gesprochen, oder von drei BS? Wenn wir über LT reden, da sind nur relativ Geschwindigkeiten zwischen ein IS und ein Körper oder zwischen zwei IS vorhanden. Muss ich denn alles klitzeklein erklären, so dass Du dann meckerst, ich schriebe zu viel?

Ich verwechsele gar nichts und Du hast hochgradigen Unsinn geschrieben:
Scharo hat geschrieben:
Geschwindigkeiten sind in der SRT invariant.

Das ist genauso horrender Unsinn, wie jetzt Dein Gerede von drei BSen und Geschwindigkeitsaddition. Schon wieder kannst Du, was mich gar nicht mehr wundert, eine einfache Transformationsformel physikalisch nicht lesen:

u'=(u-v)/(1-uv/c²)

Das ist physikalisch einfach die Transformation einer Geschwindigkeit u aus S nach S' bei deren Relativgeschwindigkeit v. Und hat daher die von mir erläuterte Relevanz in der diskutierten Angelegenheit. Geh mal in Dich und versuche Deine starren Denkblockaden zu überwinden. Und mache nicht leichtfertig so unsinnige Aussagen, wie die von der Invarianz von Geschwindigkeiten in der SRT.

Liebe Grüße
Ernst
Zuletzt geändert von Ernst am Sa 15. Jan 2011, 22:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Ernst » Sa 15. Jan 2011, 21:57

Highway hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Dein geliebter Seher in S' wird da leicht erkennen, daß er für u=0 in S einen Punkt mit u'=-v sieht.

Und genau das ist falsch! Scharo's Seher sieht nichts mit v. Scharo's Seher sieht was mit v'!

Und genau das zeigt, daß der Seher nicht Deine Milchglasbrille trägt. Und, daß Du noch fleißig SRT lernen mußt:

v ist die Relativgeschwindigkeit der beiden IS.

v ist in der GT und in der LT eine Invariante.

Gruß
Ernst
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Ernst » Sa 15. Jan 2011, 22:31

Highway hat geschrieben:Für GT stimme ich dir zu, für LT nicht. Das v was du meinst ist das v im Gamma. Durch die Division mit c wird diese Geschwindigkeit dimensionslos und mutiert/reduziert sich dadurch zu einem konstanten Faktor.

Lieber Highway,
Das v, "das ich meine", ist die Relativgeschwindigkeit zwischen den beiden IS. Und das ist, wie Du sagst, das v, welches im konstanten Faktor Gamma vorkommt. Es ist aber das gleiche v, welches "oben, über dem Bruchstrich" als weitere Einflußgröße steht. Ich bitte, dies freundlichst zu beachten.

Deine Aroganz könntest du bitte auch mal ein wenig Lorentz-Kontrahieren wenn es recht ist

Ist recht. Ich bitte aber um Nachsicht, daß mich das hier zunehmend nervt. Diejenigen, die wie ich der Meinung sind, das Problem wäre gelöst, haben sich verständlicherweise alle zurückgezogen. Ich habe versucht, die verbliebenen Zweifel auszuräumen. Da bist Du noch ein angenehmer Zweifler, da ich, nimms mir nicht übel, Deine Kenntnisse noch im Aufbau befindlich, einschätze.
Andere, die meinen, die Weisheit der SRT mit Löffeln gegessen zu haben und dann meinen, Geschwindigkeiten in der SRT wären invariant, oder die Transformationsgleichung für Geschwindigkeiten setze den Einsatz eines dritten IS voraus oder gar, man könne nicht die Kugelförmigkeit eine Sphäre beurteilen, wenn man "deren Rückseite nicht sehen kann" und das dazu noch in aggressiver Manier vortragen, strapazieren mein Antiaggressionsgemüt. Ich bitte das entschuldigend zu berücksichtigen, wenn´s recht ist. ;)

Gruß
Ernst
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Ernst » So 16. Jan 2011, 12:00

Highway hat geschrieben: Deshalb meine ich, dass bei deinem u=u' Beispiel Äppel mit Birnen verwurstet werden.

u'=(u-v)/(1-uv/c²)

Dafür kannst Du nicht mich verantwortlich machen. Das ist die auch gelehrte LT einer Geschwindigkeit u von S nach S'.

Das andere kannst du leicht nachrechnen.

u=c

u'=(c-v)/(1-v/c)=c(1-v/c)/(1-v/c)=c

u=u'

Von Birnen keine Spur. ;)

Gruß
Ernst
Zuletzt geändert von Ernst am So 16. Jan 2011, 12:01, insgesamt 1-mal geändert.
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