Über den Einfluß der Schwerkraft auf die Ausbreitung des Lic

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Venus vs Merkur

Beitragvon Lagrange » Fr 25. Okt 2024, 16:48

Yukterez hat geschrieben:
Bild Lagrange hat geschrieben:Das ist Berechnung nach Newton, mich interessiert Berechnung nach ART.

Dass das teuer wird habe ich dir eh schon geschrieben, und da ich nicht weiß wen ich verklagen könnte wenn du am Ende nicht zahlst verlange ich in dem Fall Vorkasse. Ich muss dir aber gleich dazusagen dass du den Unterschied nur an den hintersten Nachkommastellen finden wirst, ob sich das auszahlt musst du also selbst entscheiden.
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Heißt das, dass die ART nur für masselose Objekte gilt?
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Re: Venus vs Merkur

Beitragvon Yukterez » Fr 25. Okt 2024, 16:51

Bild Lagrange hat geschrieben:Heißt das, dass die ART nur für masselose Objekte gilt?

Ich kann nicht nachvollziehen warum es das heißen sollte, und da es in fast jeder ART Metrik ein M für die Masse gibt wäre es auch komisch wenn es das hieße.

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Re: Über den Einfluß der Schwerkraft auf die Ausbreitung des Lic

Beitragvon Lagrange » Fr 25. Okt 2024, 22:54

Yukterez hat geschrieben:
Bild Lagrange hat geschrieben:Heißt das, dass die ART nur für masselose Objekte gilt?

Ich kann nicht nachvollziehen warum es das heißen sollte, und da es in fast jeder ART Metrik ein M für die Masse gibt wäre es auch komisch wenn es das hieße.

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Wenn die Ergebnisse fast gleich wie bei Newton sind, wozu ist dann die ART gut?

Schwarzschild hat geschrieben:Dies ist nun nach der Einsteinschen Theorie dann die Bewegung eines masselosen Punktes in dem Gravitationsfeld einer im Punkt befindlichen Masse...
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das passende Werkzeug

Beitragvon Yukterez » Sa 26. Okt 2024, 01:56

Bild Lagrange hat geschrieben:Wenn die Ergebnisse fast gleich wie bei Newton sind, wozu ist dann die ART gut?

LOL was ist denn das für eine dumme Frage, Maxwell und Coulomb geben bei großen Abständen und kleinen Geschwindigkeiten auch fast gleiche Ergebnisse. So wie es sich bei den beiden mit dem Elektromagnetismus verhält ist es auch mit Einstein und Newton mit der Gravitation. Wenn man kann rechnet man immer mit Coulomb oder Newton und nur wenn man muss mit Maxwell oder Einstein, man verwendet natürlich immer das Werkzeug mit dem man bei der Genauigkeit die man braucht die wenigste Arbeit hat.

Bild Wikipedia hat geschrieben:For slow movement, the magnetic force is minimal and Coulomb's law can still be considered approximately correct. A more accurate approximation in this case is, however, the Weber force. When the charges are moving more quickly in relation to each other or accelerations occur, Maxwell's equations and Einstein's theory of relativity must be taken into consideration.

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Re: Über den Einfluß der Schwerkraft auf die Ausbreitung des Lic

Beitragvon Lagrange » Sa 26. Okt 2024, 20:47

Einstein hat selber erkannt, dass gravitative Blauverschiebung nur durch unterschiedlich gehende Uhren "beobachtbar" wäre. Das heißt es gibt tatsächlich gar keine gravitative Blau/Rotverschiebung.

Gleichung (2):

...

Bei 0berflächlicher Betrachtung scheint Gleichung (2)
bzw. (2 a) eine Absurdität auszusagen. Wie kann bei beständiger
Lichtübertragung von S2 nach S1 in S1 eine andere Anzahl
von Perioden pro Sekunde ankommen, als in S2 emittiert
wird?
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Re: Über den Einfluß der Schwerkraft auf die Ausbreitung des Lic

Beitragvon Kurt » Sa 26. Okt 2024, 20:56

Lagrange hat geschrieben:Einstein hat selber erkannt, dass gravitative Blauverschiebung nur durch unterschiedlich gehende Uhren "beobachtbar" wäre. Das heißt es gibt tatsächlich gar keine gravitative Blau/Rotverschiebung.

Gleichung (2):

...

Bei 0berflächlicher Betrachtung scheint Gleichung (2)
bzw. (2 a) eine Absurdität auszusagen. Wie kann bei beständiger
Lichtübertragung von S2 nach S1 in S1 eine andere Anzahl
von Perioden pro Sekunde ankommen, als in S2 emittiert
wird?


In manchen Köpfen gibt es diese schon.
Sind halt "besondere" Köpfe.

Kurt

.
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Re: Über den Einfluß der Schwerkraft auf die Ausbreitung des Lic

Beitragvon bumbumpeng » Sa 26. Okt 2024, 22:56

Lagrange hat geschrieben:Einstein hat selber erkannt, dass gravitative Blauverschiebung nur durch unterschiedlich gehende Uhren "beobachtbar" wäre. Das heißt es gibt tatsächlich gar keine gravitative Blau/Rotverschiebung.
Wie soll das jetzt von dir gemeint sein? Soll das Ironie sein?
Was soll das mit unterschiedlich gehenden Uhren zu tun haben, wenn in einem Spektrum eines Sterns an der einen Seite eine Blauverschiebung auftritt weil er mit dieser Seite auf uns zu rotiert?

Nochmal:: gravitativ schon mal gar nicht.
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Re: Über den Einfluß der Schwerkraft auf die Ausbreitung des Lic

Beitragvon Lagrange » So 27. Okt 2024, 11:56

Einstein hat geschrieben:Wir müssen zur Zeitmessung an einem Orte, der relativ zum Koordinaten-
ursprung das Gravitationspotential besitzt, eine Uhr verwenden,
die - an den Koordinatenursprung versetzt -
mal langsamer läuft als jene Uhr, mit welcher am
Koordinatenursprung die Zeit gemessen wird.
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Re: Über den Einfluß der Schwerkraft auf die Ausbreitung des Lic

Beitragvon Harald Maurer » So 27. Okt 2024, 12:52

Lagrange hat geschrieben:Einstein hat selber erkannt, dass gravitative Blauverschiebung nur durch unterschiedlich gehende Uhren "beobachtbar" wäre. Das heißt es gibt tatsächlich gar keine gravitative Blau/Rotverschiebung.

Das ist das Wesentliche in Einsteins Uhrentheater: eigentlich räumlich und zeitlich absolute Ereignisse werden mittels falsch gehender, bzw. falsch synchronisierter Uhren abhängig von Bezugssystemen zu relativen Ereignissen umdefiniert. Was nichts daran ändert, dass sich das alles im Absolutraum zu absoluten Zeiten abspielt. Das Spektakel hängt nur von der Synchronisationsmethode der Uhren ab.
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Re: Über den Einfluß der Schwerkraft auf die Ausbreitung des Lic

Beitragvon Skeptiker » So 27. Okt 2024, 12:54

Lagrange hat geschrieben:Einstein hat selber erkannt, dass gravitative Blauverschiebung nur durch unterschiedlich gehende Uhren "beobachtbar" wäre. Das heißt es gibt tatsächlich gar keine gravitative Blau/Rotverschiebung.


Die gravitative Blau- und Rotverschiebung existiert nicht als eine physische Veränderung des Photons. Sie ist vielmehr ein Beobachtungseffekt, der durch die relative Zeitdilatation in verschiedenen Höhen innerhalb eines Gravitationsfelds entsteht. In diesem Sinn ist die Verschiebung „scheinbar“, also eine Frage der Perspektive und der relativen Uhren.
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