Du hast leider schon längst die Rahmen der SRT verlassen. Wie oft muss ich Dir klar machen, was die SRT und LT physikalisch aussagen:
Beide beruhen auf Messungen, so was nennt man Physik. LT und SRT besagen – immer Beobachter – wer soll sonst messen. Gemessen wird immer mit Lichtstrahlen – Lichtstrahl hin, reflektiert, kommt zurück, wird registriert. Jeder Beobachter meint, die LG sei zu ihm = c. Die Zeit bis Reflektion und zurück wird dann durch 2 geteilt – so bekommt man die Koordinaten der Reflektion. Immer ist ein materieller Reflektionskörper vorhanden. Das und nichts anderes ist die LT – kapiere es endlich!
Solange Du „Seher“ und Reflektionspunkte (Punktereignisse) ignorierst, ignorierst Du Messungen. Ohne Messungen – dann Ernsts Privatmetaphysik und Ernstsche SRT.
So, zu Deinen sich aufblasenden Ballons. Ich habe zuvor voreilig vom Ei mit Loch geschrieben – das ist falsch. Richtig ist bei einer Aufblasgeschwindigkeit = c „sieht“ S überhaupt NICHTS, entsprechend sieht auch S´ NICHTS, da keine Reflektionen vorhanden sind. In dem Moment, als die Aufblasgeschwindigkeit unter c fällt, bedeutet, die Lichtstrahlen aus S (vorgegeben) erreichen irgendwann gleichzeitig die Oberfläche des Ballons und reflektieren. S´ sieht unausweichlich bei jeder w den gleichen Ellipsoid. Dieses Erreichen der Oberfläche zu bestimmter Zeit unterscheidet sich mit dem Erreichen der Oberfläche einer starren Kugel überhaupt nicht. Somit ist Eure Gequatsche über unterschiedliche Formen in Abhängigkeit von w Unsinn hoch drei.
Solange Du das nicht akzeptiert hast, bewegst Du dich außerhalb der Physik, SRT und LT.
Das Brett vor Deinem Kopf ist, dass Du dir einen ständig leuchtenden Ballon vorstellst, dessen Lichtstrahlen S oder S´ irgendwann erreichen. Schön, und wie sollen S oder S´ messen, wann und von wo diese Lichtstrahlen ausgesandt wurden??? Wie sollen sie irgendwelche Koordinaten ermitteln??? Sie sehen, in buchstäblichen Sinne, dass irgendwas irgendwo leuchtet, sonst nichts, ein Messen kommt nicht in Frage.
Da Dir auch die Addition der Geschwindigkeiten und Invarianz der Geschwindigkeiten in der SRT auch nicht so klar sind:
Wann redet man von Invarianz der Geschwindigkeiten: Wenn mindestens zwei IS vorhanden sind und die Relativgeschwindigkeit immer zwischen zwei IS gemessen wird – A misst v, B misst auch v. Nun lassen wir ein Körper C mit einer Relativgeschwindigkeit aus B gemessen = u in B fliegen. Er fliegt dann aber auch in A. A misst die Geschwindigkeit zu C = w. Invarianz der Geschwindigkeiten betrifft nur Messungen aus eigenem BS und keine Annahmen, noch Berücksichtigung fremder Messungen. A misst zu C w, C misst zu A w; B misst zu C u, C misst zu B auch u; A misst zu B v, B misst zu A v. Invarianz bestätigt. Wie Du siehst, um über Invarianz in diesem Fall zu reden, sind es drei BS geworden.
Ich gebe zu, dass diese meiner Aussage zu deiner sich „aufblasenden“ Vorstellung nicht passend war und missverständlich aufgefasst sein könnte. Das ist aber kein Grund daraufhin sich aufzublasen und sachbezogene Tatsachen zu verschleiern. Wie ich Dir erklärt habe, hat eine Addition der Geschwindigkeiten in dem Fall nichts verloren.
Und ich sage Dir zum hundersten Mal: Deine Vorstellung („Lösung des Falles“) hat mit Physik und SRT nichts zu tun.
S´ wird immer einen Ellipsoid in v-Richtung GEDEHNT sehen, die Lichtwelle allein um S wird niemals von S´ „gesehen“, gesehen werden nur Reflektionen von irgendwelchen Punkten, alles anderes ist Schmarrn.
Liebe Sonntagsgrüße
Ljudmil

