Kann die LG nur gegenüber dem Beobachter nicht invariant sei

Hier kann man seine Meinungen zum Forum und andere Neuigkeiten mitteilen

Kann die LG nur gegenüber dem Beobachter nicht invariant sei

Beitragvon Britta » Sa 15. Jan 2011, 13:00

Kann die LG nur gegenüber dem Beobachter nicht invariant sein?


Man trifft hier ja immer das selbe Murmeltier. Ich halte die Frage für entscheidend, und solange die Kritiker hier nicht klar erklären können wie das funktionieren soll, brauchen sie sich im Grunde gar nicht daran versuchen, die SRT zu kritisieren.

Die Frage ist ganz einfach und hat nichts mit der SRT zu tun.

Die Kritiker glauben, dass es bei der Messung der LG einen Unterschied macht, ob man sich mit seinem 'Messgerät' auf die Lichtquelle zu bewegt oder ob man mit seinem Messgerät 'ruht' und sich die Quelle auf einen zu bewegt. Die Kritiker sagen nun, sie haben kein Problem damit, dass man LG = c misst, wenn sich die Quelle auf einen zu bewegt, aber wenn die Quelle 'ruht' und der Beobachter ist bewegt, dann würde die LG nicht gleich c sein können.

Nur wird hier immer von Seiten der Kritik eine Annahme gemacht, die nie belegt wurde. Die Kritiker behaupten einfach, man könnte feststellen, was sich nun bewegt und was nicht.

Jocelyne hatte hier ja vor kurzen etwas zu einem Experiment geschrieben:

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
In der MM-Versuchsanordnung kann man es sehr wohl unterscheiden, und zwar ohne Messungen, die Quelle und der Beobachter (=Messinstrument) waren ja fest auf dem Boden fixiert, also kann man relativ zur Erdoberfläche einwandfrei definieren:

v_Quelle = 0, v_Beobachter = 0, v_Lichtstrahl = c

Wo kannst Du hier nicht unterscheiden, was ruht und was sich bewegt? Quelle ruht, Beobachter ruht, Lichtstrahl bewegt sich. Ganz einfach ist es zu unterscheiden.

Ist das wirklich so einfach zu unterscheiden oder ist die Unterscheidung rein willkürlich?

Leider gehen Kritiker dieser Frage irgendwie immer aus dem Weg. Ich sage, dass man das nicht unterscheiden kann. Es wird ein IS definiert, man nimmt einfach einen Punkt und sagt, das ist der Nullpunkt der ruht und was sich zu diesem bewegt, bewegt sich eben. Aber die Wahl des Nullpunktes ist beliebig. Wenn man nicht das Labor als Nullpunkt nimmt, sondern die Sonne, sind v_Quelle und v_Beobachter <> 0. Das Labor hat kein Vorrecht sich als absolut ruhend im Universum zu betrachten.

Der Einwand dazu:

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Es geht in der Versuchsanordnung des MM-Experiments nicht um die Sonne oder um Galaxien, die „Wahl des Nullpunktes“ ist auch nicht „beliebig“, es ist ein Labor-Experiment, kein Gedankenexperiment! Die Quelle und der Beobachter brauchen nicht als ruhend oder als bewegt "beliebig" definiert zu werden, das ist Experimentalphysik, man schafft technisch und gezielt die Messbedingungen:

Quelle und Beobachter sind ruhend, sie ruhen auf der Erdoberfläche, sie sind fest auf dem Boden fixiert, sie ruhen dementsprechend auch zueinander, sie haben jeweils die Geschwindigkeit v_Quelle und v_Beobachter = 0 relativ zur Erdoberfläche.

Man braucht hier nichts "beliebig" zu definieren, man schafft konkret die Voraussetzung der Ruhe oder der Bewegung in der Versuchsanordnung. Das ist Experimentalphysik, kein Gedankenexperiment! Hier wurde bei der Versuchsanordnung konzipiert, dass sich ein Lichtstrahl zwischen einer Quelle und einem Beobachter bewegt, die auf der Erdoberfläche ruhen.

Hier werden Quelle und Beobachter zu 'ruhend' erklärt, weil sie sich nicht in Bezug zur Erdoberfläche bewegen, mehr nicht. Deswegen ruhen die aber nicht absolut wirklich. Auch sind die beiden Aussagen widersprüchlich:

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Es geht in der Versuchsanordnung des MM-Experiments nicht um die Sonne oder um Galaxien, die „Wahl des Nullpunktes“ ist auch nicht „beliebig“, es ist ein Labor-Experiment, kein Gedankenexperiment! Die Quelle und der Beobachter brauchen nicht als ruhend oder als bewegt "beliebig" definiert zu werden

In der MM-Versuchsanordnung kann man es sehr wohl unterscheiden, und zwar ohne Messungen, die Quelle und der Beobachter (=Messinstrument) waren ja fest auf dem Boden fixiert, also kann man relativ zur Erdoberfläche einwandfrei definieren: v_Quelle = 0, v_Beobachter = 0, v_Lichtstrahl = c.

Die Quelle und der Beobachter brauchen nicht 'beliebig' als ruhend oder bewegt definiert werden, aber man kann es einwandfrei relativ zur Erdoberfläche definieren, und tut es dann auch. Spannend.


Hier nun mal ein Experiment:

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Harald ist Experimentalphysiker und weiß sehr wohl was messtechnisch möglich ist oder nicht. Frag ihn bitte mal, ob man auswertbare Messdaten bekommen würde, wenn man eine Uhr mit 200 km/h auf eine Schiene in Richtung Lichtquelle/Lichtstrahl bewegen würde, um zu prüfen ob c +/- v gilt oder nicht.

Ist doch ein guter Aufbau. Machen wir drei Messungen der LG: die erste zur Kontrolle wenn Beobachter und Quelle relativ zu den Schienen/Erdoberfläche ruhen. Dass man hier LG = c misst, bestreiten die Kritiker in der Regel nicht.

v1 = c

Nun die zweite Messung, der Zug mit der Lichtquelle kommt auf den Beobachter mit 200km/h zu und der misst wieder die LG (v1) die von der nun bewegten Quelle auf ihn zukommt. Die Kritiker haben in der Regel kein Problem damit dass auch v1 = c ist, die LG ist ja unabhängig von der Geschwindigkeit der Quelle.

v2 = c

Und nun die dritte Messung, der Beobachter fährt nun mit dem Zug in dem er sitzt auf die Lichtquelle am anderen Ende der Schienen zu und macht noch mal eine Messung der LG (v3). Hier behaupteten die Kritiker nun, die Quelle ruht (relativ zu den Schienen) und der Beobachter bewegt sich. Dass man hier nun auch die LG = c messen würde, wird von den Kritikern bestritten. Sie sagen, man müsste erwarten, dass die Geschwindigkeit des Zuges sich auf die des Lichts addiert.

v3 = c + 200km


Das Problem ist aber, dass man einfach definiert hat wann Beobachter und Quelle ruhen, sie ruhen einfach wenn sie sich zur Erdoberfläche/Schienen nicht bewegen. Aber gehen wir mal davon aus, die Kritiker haben Recht, für v3 wird c + 200km gemessen. Die Frage ist, ist die Erde daran schuld, angenommen man könnte die Erde immer kleiner machen und es bleibt dann unter dem Zug mit dem Beobachter nur noch eine kleine Erdkugel von 1m, die Schienen ragen als ins All, würde man dann v3 anders messen? Wenn es nach der 'Logik' geht, sollte das keinen Unterschied machen. Also sollte auch dann v3 = c + 200km sein. Die Quelle ruht ja in Bezug zu den Schienen, der Beobachter ist in Bezug zu den Schienen bewegt. Das Messergebnis kann sich ja nicht ändern, nur weil man nun die Erdoberfläche unter den Schienen weggenommen hat.

Die Frage ist: Woher weiß der Beobachter, dass er bewegt ist? Weil sich die Schienen unter ihm bewegen? Die Schienen ruhen, weil sie mal auf der Erdoberfläche gelegen haben? Gut, für das Messergebnis ist das egal, und eigentlich brauchen wir auch die Schienen nicht. Das 'Grundprinzip' ist ganz einfach, Jocelyne hat das hier sehr schön beschrieben:

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Hier geht es weder um Galaxien noch um die Sonne, …, sondern um eine Lichtquelle, einen Beobachter und einen Lichtstrahl, der sich von der Quelle zum Beobachter bewegt.

Da sind wir uns mal einig, mehr braucht man nicht, also auch keine Erdoberfläche und keine Schienen. Wir schweben zwar nun frei im All, aber egal.

Wenn nun aber im Zug der Quelle auch ein Beobachter wäre, könnte der einfach sagen, er würde sich bewegen und der andere ruhen. Das Problem ist einfach, dass ein 'Ruhepunkt' hier nur definiert ist und man diesen nicht absolut messen kann. Hier klemmt es immer bei den Kritikern.

Angenommen ich sehe nur einen größer werdenden Lichtpunkt in der Nacht am Himmel und sage dann, gut auf den bewege ich mich zu, der ruht, also muss ich sein Licht eben größer c messen, denn ich bin ja der bewegte Beobachter. Dann ist das nur eine Definition, wenn ich da eine andere Erde sehe, könnte dort ein Beobachter sein, der meine Erde als größer werdenden Lichtpunkt sieht und sagt, auf den fliege ich zu, also muss ich eben das Licht von dort größer c messen.

Der Widerspruch ist nun, das beide erwarten das Licht des anderen schneller als nur mit c zu messen, der andere jedoch das eigene Licht nur mit c, denn man selber ist ja die 'bewegte' Quelle.

Beide Beobachter können sich nicht darüber einigen, wer sich nun auf wen zu bewegt, und wer das Licht schneller als c messen wird.

Hier steckt einfach wieder das RP drin. Einigen könnten die Beiden sich nur, wenn sie einen Bezugspunkt hätten, der wirklich ruht. Der Äther wäre so etwas, der wurde aber nie gefunden. Darum sage ich, die Lichtgeschwindigkeit kann nicht nur unabhängig von der Quelle sein und sich mit der Geschwindigkeit des Beobachters ändern, denn beide Fälle können einfach nicht unterschieden werden.

Die Kritiker können nicht einfach sagen, diese Quelle ist wirklich unbewegt, weil sie ja in Bezug zur Erdoberfläche ruht, und dieser Beobachter ist wirklich bewegt, weil er sich in Bezug zur Erdoberfläche bewegt. Der Bezugspunkt ist einfach beliebig frei gewählt. Nur zur Erdoberfläche ruht eben die Quelle, aber es gibt viele andere Punkte, zu denen die Quelle eben nicht ruht. Das Licht kann doch nun nicht wissen, ob der Beobachter der es sieht, die Quelle zu irgendeinem Punkt als ruhend definiert hat.

Solange die Kritiker also nicht zeigen können, wie man absolut ruhende Punkte im Universum findet, gilt wohl das RP und das mit der Konsequenz, dass wenn die LG sich ändern kann, es eben keine Rolle spielt ob man nun sagt, die Quelle ruht und der Beobachter bewegt sich oder andersrum.

Solange die Kritiker hier eine Fallunterscheidung machen, bewegen sie sich außerhalb der klassischen Physik, denn sie widersprechen damit eben dem RP, logisch… ;)
Britta
 
Beiträge: 1094
Registriert: Do 12. Feb 2009, 17:16

Re: Kann die LG nur gegenüber dem Beobachter nicht invariant sei

Beitragvon Britta » Sa 15. Jan 2011, 17:00

Chief hat geschrieben:
Was soll das schon wieder?

Was hast du daran nicht verstanden? War doch nun einfach erklärt.

Wenn die LG von der Geschwindigkeit des Beobachters abhängig ist, dann muss sie das auch von der Geschwindigkeit der Quelle sein. Oder es muss gezeigt werden, wie man eindeutig unterscheiden kann, wer sich bewegt und wer ruht.

Zu sagen:

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
In der MM-Versuchsanordnung kann man es sehr wohl unterscheiden, und zwar ohne Messungen, die Quelle und der Beobachter (=Messinstrument) waren ja fest auf dem Boden fixiert, also kann man relativ zur Erdoberfläche einwandfrei definieren: v_Quelle = 0, v_Beobachter = 0, v_Lichtstrahl = c

reicht einfach nicht aus. Soll auch ganz sachlich bleiben, die Frage ist doch aber klar. Die Definition: v_Quelle = 0, v_Beobachter = 0, v_Lichtstrahl = c relativ zur Erdoberfläche, ist rein willkürlich. Der Lichtstrahl weiß doch nicht, dass jemand festgelegt hat, das seine Quelle zur Erde ruht.

Man könnte ja zum Beispiel nicht die Erdoberfläche nehmen, sondern die Hintergrundstrahlung, wurde hier ja auch schon öfter drüber geschrieben. Man müsste dann eben zwei Satelliten oder Raketen im All haben und die beide erstmal in Bezug zur Hintergrundstrahlung in 'Ruhe' bringen. Dann mal den mit der Messeinrichtung auf den mit der Lichtquelle zufliegen lassen und einmal andersrum. Und jedes mal eben die LG messen.

Aber zu sagen, die Erdoberfläche ist einfach mal per Definition ruhend, und somit ruht eben auch alles was sich zu der nicht bewegt, und was sich zu der bewegt ist auch bewegt, ist Unfug. Die Erde ist doch nicht Mittelpunkt des Universums und alles dreht sich um sie. Man könnte das gleiche Experiment mit den Zügen auch auf dem Mars machen, und auch da sagen, was sich zur Marsoberfläche nicht bewegt ruht, und was sich dazu bewegt, ist eben wirklich bewegt.

Wenn nun einer vom Mars das Experiment auf der Erde mit einem großen Teleskop beobachtet, wird der sagen, Leute, also mag sein, das eure Quelle sich nicht in Bezug zur Erdoberfläche bewegt, aber in Bezug zu mir bewegt sich die schon.

Das Problem ist, dass hier einfach völlig frei ein Nullpunkt oder ein Ruhepunkt definiert wird. Ich denke mal, es gibt sicher ein paar wenige hier im Forum, die können das schon noch begreifen. Das ist im Grunde doch ganz einfach zu verstehen. Es gibt einfach nicht den Absolutheitsanspruch des Beobachters auf der Erde, nur er würde sich bewegen, und die Quelle würde ruhen. Sie ruht nur zur Erde, das ist aber einfach nur ein frei gewählter Bezugspunkt. Die LG ändert sich doch nicht, wenn man die Erde weg nimmt. Oder wenn man die Erde nicht nur weg nimmt, sondern einfach unter den Schienen hin und her bewegt. 'Nageln' wir die Schienen mal in den Raum, und nun bewegen wir die Erde unter dem Beobachter mit dem mit auf die Quelle zu. Würde wohl jeder sagen, sieht so aus, als ob der Beobachter nun in Bezug zur Erdoberfläche ruht, und die Quelle ist bewegt.

Mal im Ernst, der LG ist es doch ganz egal, ob nun jemand die Erde unter dem Beobachter und der Quelle irgendwie hin und her bewegt.
Britta
 
Beiträge: 1094
Registriert: Do 12. Feb 2009, 17:16

Re: Kann die LG nur gegenüber dem Beobachter nicht invariant sei

Beitragvon Britta » So 16. Jan 2011, 14:23

Chief hat geschrieben:
Was soll ich da verstehen - Du eröffnest dauernd neue Threads mit identischen Fragen.

Fragen die du offenbar nicht beantworten kannst, nervt dich das? ;)

Ich kann ja nichts dafür, dass die Meisten von euch hier nicht weiterkommen. Das man nicht unterscheiden kann, ob sich nun die Quelle oder der Beobachter bewegt, ist hier eben immer wieder Thema und ihr geht dem einfach aus dem Weg. Schon vor 1½ Jahren hat Ernst hier im Forum geschrieben:

Ernst » Mo 27. Jul 2009, 17:05 hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:
Dir ist offenbar der Unterschied zwischen einer Unabhängigkeit der Lichtgeschwindigkeit von der Quelle und einer Unabhängigkeit vom Beobachter nicht klar!

Mir auch nicht. Es gibt nämlich keinen Unterschied. In einem Raum ohne Äther existieren keine "Bewegung des Beobachters" und eine "Bewegung der Quelle". Lediglich existiert eine Relativbewegung zwischen Quelle und Beobachter. Es ist daher müßig, zu sagen, die Quellenunabhängigkeit sei ein alter Hut und die Beobachterabhängigkeit sei wahrscheinlich.


Ernst hat geschrieben:
Was ist denn da so schwer zu verstehen. Für ein einzelnes Objekt im ätherfreien Raum (Quelle oder Empfänger) ist keine Absolutgeschwindigkeit definierbar. Es gibt in einem solchen Raum keine Absolutgeschwindigkeit, weil kein Bezugspunkt existiert, auf welchen man die Absolutgeschwindigkeit beziehen könnte.

Harald Maurer hat geschrieben:
aber gegenüber einem bewegten Beobachter ist deren Geschwindigkeit nicht invariant.

Es gibt nicht den "bewegten Beobachter". Es gibt nur den, gegenüber der Quelle "relativbewegten Beobachter". Und bei einer Relativgeschwindigkeit v sieht der einen von v/c abhängigen Dopplereffekt (bei Emission und bei SRT in unterschiedlicher Quantität)


So etwas findet man hier überall im Forum. Es geht hier nicht um die SRT, das ist klassische Physik. Es ist einfach Fakt, dass Jeder der sagt, man könnte unterscheiden ob sich die Quelle oder der Beobachter bewegt, mit dieser Aussage gegen das RP der klassischen Physik spricht. Es ist ja kein Problem, ihr könnt ja gerne sagen, das RP ist falsch und man kann das unterscheiden, aber dann steht wenigstens dazu, dass ihr nicht nur die SRT infrage stellt und diese für falsch haltet, sondern das ihr auch schon die klassische Physik infrage stellt und das RP für falsch haltet.

Ihr fordert immer von den Physikern, die SRT muss klar sein, konsistent, frei von Widersprüchen, die Aussagen müssen belegt sein. Und dann sagt ihr auch immer, die klassische Physik reicht, es gilt die GT, der Mensch braucht nur Newton, damit kann man alles erklären.

In Wahrheit baut ihr da ein Bild zusammen, dass schon gegen die klassische Physik verstößt, und damit wollt ihr dann gegen die SRT argumentieren, mit der Aussage, die ist falsch, und die klassische Physik wäre richtig. Aber gegen die habt ihr eben verstoßen. Das ist doch schizophren.

Wenn man Physik betreiben will, dann sollte man doch unten anfangen, dann sollte man für sich klären, ob man mit Newton leben kann und das für richtig hält und das dann aber auch konsequent umsetzen. Offenbar gelingt das hier aber nur ganz Wenigen. Ihr sagt Newton ist richtig, Einstein ist falsch, und dann argumentiert ihr gegen Einstein in dem ihr gegen Newton verstoßt. Das ist einfach irre. Und auch hier grüßt dann dauernd das Murmeltier.

Alle paar Monate kann man dann von Jocelyne oder jemand Anderem lesen, die Kritiker wären sich ja alle einig, sie hätten kein Problem damit, dass die LG unabhängig von der Geschwindigkeit der Quelle ist, aber die LG kann nicht unabhängig von der Geschwindigkeit des Beobachters sein. Toll, dann kann man also festhalten, die Kritiker sind sich also alle einig, die klassische Physik ist schon falsch...

Und ich weiß auch, dass von dir da jetzt auch nur wieder blöde dumme Sprüche kommen werden, mit vielen :mrgreen: Sachlich und zum Thema wirst du nichts beitragen, da gewinne ich wohl jede Wette. ;)
Britta
 
Beiträge: 1094
Registriert: Do 12. Feb 2009, 17:16

Re: Kann die LG nur gegenüber dem Beobachter nicht invariant sei

Beitragvon galactic32 » So 16. Jan 2011, 15:02

Britta hat geschrieben:Es ist einfach Fakt, dass Jeder der sagt, man könnte unterscheiden ob sich die Quelle oder der Beobachter bewegt, mit dieser Aussage gegen das RP der klassischen Physik spricht.
Was soll das RP der kl. Physik sein?

Gab's es doch stets absolute Geschwindigkeiten, oder?
(Abgesehen davon daß klass. die Erde das Centrum der W. zu sein hatte!)

Die Leute waren doch alle mehr oder weniger in absoluter Ruhe.
Die Rechnungen gingen typischerweise von einem absolut ruhenden Schwerpunkt aus, zu dem Geschwindigkeiten auch Null sein dürfen.

Gruß
galactic32
 
Beiträge: 1664
Registriert: Di 13. Okt 2009, 00:42

Re: Kann die LG nur gegenüber dem Beobachter nicht invariant sei

Beitragvon Harald Maurer » So 16. Jan 2011, 15:12

Highway hat geschrieben:Habe gerade versucht ein PDF hochzuladen, aber offenbar sind die Dateierweiterung PDF und ZIP nicht erlaubt. Gibt's einen Trick wie man es dennoch hochladen kann?


Kann man nicht hochladen. Wenn Du die Datei zugänglich machen willst, schicke sie mir per Email. Ich gebe dann einen Link dazu bekannt.

Grüße
Harald Maurer
Harald Maurer
Administrator
 
Beiträge: 3218
Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Wohnort: Graz

Re: Kann die LG nur gegenüber dem Beobachter nicht invariant sei

Beitragvon Harald Maurer » So 16. Jan 2011, 16:48

Highway hat geschrieben:Das PDF (Micheslon-Morley - Motion of the Earth) ist an deine im Impressum angegebene Mail-Addresse unterwegs.

Besten Dank. Diese PDF-Datei ist ohnehin bereits auf meiner Website herunterzuladen unter:
http://www.mahag.com/fremd/michelson.pdf

Grüße
Harald Maurer
Harald Maurer
Administrator
 
Beiträge: 3218
Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Wohnort: Graz

Re: Kann die LG nur gegenüber dem Beobachter nicht invariant sei

Beitragvon Britta » So 16. Jan 2011, 17:17

Highway hat geschrieben:
Britta hat geschrieben:
Und ich weiß auch, dass von dir da jetzt auch nur wieder blöde dumme Sprüche kommen werden, mit vielen :mrgreen: Sachlich und zum Thema wirst du nichts beitragen, da gewinne ich wohl jede Wette. ;)

Schon passiert, da bedarf es keiner weiteren "dummen Sprüche". Die deinigen aus deinem letzten Posting reichen vollkommen.

Immer dasselbe mit dir...: Ein Spruch, den du nicht verstehst, ist nicht dumm. Es könnte auch sein, das es am Leser liegt. :mrgreen:

Ich habe ganz sachlich geschrieben. Wenn du anderer Meinung bist, bring Beispiele.


Highway hat geschrieben:
Britta hat geschrieben:
Ihr fordert immer von den Physikern, die SRT muss klar sein, konsistent, frei von Widersprüchen, die Aussagen müssen belegt sein. Und dann sagt ihr auch immer, die klassische Physik reicht, es gilt die GT, der Mensch braucht nur Newton, damit kann man alles erklären.

Was konsistent und frei von Widersprüchen anbelangt, da gibt's doch wohl keine Diskussion. Die Physik will doch wohl nicht in Alchemisten Manier die Natur beschreiben - oder?

Nein, das ist doch Kritiker-Domain, da lässt euch die Physik freie Hand. :D


Highway hat geschrieben:
Apropos: Hast du langsam ein Ergebnis zum Michelson-Morley Experiment? Hilft dir vielleicht die Original-Schrift?

Auch hier bist du im falschen Film, ich habe nie ein Ergebnis zum MME angekündigt. Mach doch deine Rechnungen selber, oder frag' Ernst. Wobei du ja dann doch nicht begreifst, was er dir erklärt. Aber natürlich weißt du das viel besser.


Ich sehe aber, dass die Kritiker hier einfach kneifen, die Sachlage ist ja unbestritten. Schön wäre es, wenn ihr einfach mal die einfachen Dinge der klassischen Physik umsetzten könntet, oder sonst einfach klar sagt, dass ihr eben das RP für falsch haltet. Jedenfalls könnt ihr so nicht die SRT aus den Angeln heben und sagen, Newton hat recht - denn gegen den verstoßt ihr ja gerade. Ich verstehe auch nicht euer Problem, wenn es euch wirklich um die Wahrheit geht, dann solltet ihr auch zu dem Punkt eine klare Position haben.

Na eventuell findet sich ja noch ein Kritiker, der eine Meinung dazu hat. Das Thema kommt ja eh fast jeden Monat zur Sprache.
Britta
 
Beiträge: 1094
Registriert: Do 12. Feb 2009, 17:16

Re: Kann die LG nur gegenüber dem Beobachter nicht invariant sei

Beitragvon Britta » So 16. Jan 2011, 18:59

@Chief,

du warst schonmal besser. :lol:
Britta
 
Beiträge: 1094
Registriert: Do 12. Feb 2009, 17:16

Re: Kann die LG nur gegenüber dem Beobachter nicht invariant sei

Beitragvon Mordred » Di 18. Jan 2011, 16:02

Mir fällt da das Erde Mond Laser dingens ein.
Und den Beobachter, welcher das Licht nun im Zick zack sehen soll.
Sieht er aber nicht !
Weil das Licht gar nicht zu ihm kommt. Er liegt ausserhalb der Kraftrichtung.
Und wenn er quer zum Strahl steht, wird er never ever Licht sehen. Geschweige denn eine Verlangsamung erkennen.
Is wie mit nem Laser der quer durchs Zimmer strahlt.
Solange nix da ist was das Licht streuen würde (nebel, Staub) wird der quer datu stehende Beobachtet, ob er nun ruht oder sich bewegt, kein Licht empfangen.
Und im Universum wird nix quer gestreut, wenn dann nur in Kraftrichtung des Lichts.

Wenn ich paralel zu einem Strahl der Sonne auf die Erde ruhe, oder mich bewege, dann sehe ich nix.
Der Raum zwischen Sonne und Erde bleibt für mich durchsichtig und ich kann die Sterne dahinter sehen.
Nicht aber das Licht auf dem Weg zur Erde.
Drum ist es auch Humbug davon aus zu gehen und nun beschreiben zu wollen, warum der bewegte beobachter das Licht langsamer sieht.
Er sieht es ganz einfach nicht !

Gruß Mordred
Mordred
 
Beiträge: 1131
Registriert: Mi 16. Sep 2009, 15:23

Re: Kann die LG nur gegenüber dem Beobachter nicht invariant sei

Beitragvon Britta » Di 18. Jan 2011, 17:08

Mordred hat geschrieben:
Mir fällt da das Erde Mond Laser dingens ein.

So, so, dingens… :D


Mordred hat geschrieben:
Und den Beobachter, welcher das Licht nun im Zick zack sehen soll. Sieht er aber nicht! Weil das Licht gar nicht zu ihm kommt. Er liegt außerhalb der Kraftrichtung.

So, so, Kraftrichtung… :D


Mordred hat geschrieben:
Und wenn er quer zum Strahl steht, wird er never ever Licht sehen. Geschweige denn eine Verlangsamung erkennen. Is wie mit nem Laser der quer durchs Zimmer strahlt.

Das hat eben alles was mit dem Druck und dem Fluxkompensatorfeld zu tun, und hängt ganz klar mit dem Druck zusammen, aber mit einem Barometer kann man das messen. :D


Mordred hat geschrieben:
Solange nix da ist was das Licht streuen würde (nebel, Staub) wird der quer dazu stehende Beobachtet, ob er nun ruht oder sich bewegt, kein Licht empfangen. Und im Universum wird nix quer gestreut, wenn dann nur in Kraftrichtung des Lichts.

Kraftrichtung des Lichts ist gar richtig genial… :D


Mordred hat geschrieben:
Wenn ich parallel zu einem Strahl der Sonne auf die Erde ruhe, oder mich bewege, dann sehe ich nix.

Auf die Zunge beiß… :D


Mordred hat geschrieben:
Der Raum zwischen Sonne und Erde bleibt für mich durchsichtig und ich kann die Sterne dahinter sehen. Nicht aber das Licht auf dem Weg zur Erde. Drum ist es auch Humbug davon aus zu gehen und nun beschreiben zu wollen, warum der bewegte Beobachter das Licht langsamer sieht. Er sieht es ganz einfach nicht!

Unglaublich, man kann Licht nur dann sehen, wenn es ins Auge fällt, wer hätte das gedacht. Da hast du ja einen großen Schritt gemacht, um Physik zu verstehen. Stell dir vor, wenn der Apfel nicht vom Baum fällt, kommt er nicht am Boden an. Ich hoffe das war nicht zu schnell für dich.

Man Mordred, das RP ist über 100 Jahre alt, du hast überhaupt nicht verstanden, um was es geht.
Britta
 
Beiträge: 1094
Registriert: Do 12. Feb 2009, 17:16

Nächste

Zurück zu Allgemeines

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Frau Holle, hmpf und 6 Gäste