Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Rudi Knoth » Mi 13. Nov 2024, 17:28

Lagrange hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:...
Dass ihr nun meint das müsste aber symmetrisch sein oder was immer kratzt die SRT überhaupt nicht an. Logisch und mathematisch ganz wasserdicht und eindeutig ergibt es sich so, jedenfalls in der SRT.

Die Situation entspricht nicht dem ZP, außerdem hast du A und B als ruhend betrachtet. Das Ganze muss getrennt zwischen A und C, und B und C betrachtet werden. Oder musst du noch eine vierte Uhr dazu nehmen, dann ist alles wieder symmetrisch.


Es stimmt insofern, weil es am Umkehrpunkt des ZP keine mit dem Ausgangspunkt synchrone Uhr gibt. Aber als Zwischenstop ist sie schon interessant und warum soll denn diese Uhr die Uhr C beeinflussen. Uhr C vertritt doch den "reisenden Zwilling". Damit ist doch der Mechanismus des ZP klarer.

Gruß
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Frau Holle » Mi 13. Nov 2024, 17:37

Lagrange hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:...
Dass ihr nun meint das müsste aber symmetrisch sein oder was immer kratzt die SRT überhaupt nicht an. Logisch und mathematisch ganz wasserdicht und eindeutig ergibt es sich so, jedenfalls in der SRT.

Die Situation entspricht nicht dem ZP, außerdem hast du A und B als ruhend betrachtet.

Es entspricht genau dem ZP. C Reist zum entfernten Punkt B und wieder zurück. Und natürlich ruhen A und B permanent in einem Inertialsystem. So ist nun mal das ZP aufgebaut.

Lagrange hat geschrieben:Oder musst du noch eine vierte Uhr dazu nehmen, dann ist alles wieder symmetrisch.

Ich muss gar nichts. Das ist der Ablauf beim sog. Zwillingsparadoxon und nichts anderes. Die Sache ist eindeutig.

Rudi Knoth hat geschrieben:warum soll denn diese Uhr die Uhr C beeinflussen

Die idealen Uhren der SRT werden nicht beeinflusst. Von nichts und niemandem. Sie machen einfach ihren Job und ticken.
 
 
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Lagrange » Mi 13. Nov 2024, 17:46

Frau Holle hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:...
Dass ihr nun meint das müsste aber symmetrisch sein oder was immer kratzt die SRT überhaupt nicht an. Logisch und mathematisch ganz wasserdicht und eindeutig ergibt es sich so, jedenfalls in der SRT.

Die Situation entspricht nicht dem ZP, außerdem hast du A und B als ruhend betrachtet.

Es entspricht genau dem ZP. C Reist zum entfernten Punkt B und wieder zurück. Und natürlich ruhen A und B permanent in einem Inertialsystem. So ist nun mal das ZP aufgebaut.
...

Wenn A und B als bewegt betrachtet werden, gehen ihre Uhren um den gleichen Faktor langsamer als Uhr von C. Alles ist völlig symmetrisch.
Lagrange
 
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Frau Holle » Mi 13. Nov 2024, 17:59

Lagrange hat geschrieben:
Alles ist völlig symmetrisch.

Das hast du schon bis zum Abwinken wiederholt. Es ändert nichts an den Fakten, die im obigen Beispiel von Harald Maurer mit den Beweisfotos auf dem Tisch liegen: Beim ZP ist die Sache nicht mehr symmetrisch, Punkt. Es ist bewiesen. Das ZP ist nicht paradox. Der Drops ist gelutscht, der Kittel geflickt und der Käs gegessen. 8-)
 
Zuletzt geändert von Frau Holle am Mi 13. Nov 2024, 18:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Skeptiker » Mi 13. Nov 2024, 18:00

Lagrange hat geschrieben:Alles ist völlig symmetrisch.

Wie schon gezeigt ist es das nicht. Zwilling B beschleunigt, Zwilling A nicht.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Lagrange » Mi 13. Nov 2024, 18:02

Frau Holle hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
Alles ist völlig symmetrisch.

Das hast du schon bis zum Abwinken wiederholt. ...

Natürlich, das folgt aus dem Relativitätsprinzip. :lol:
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Skeptiker » Mi 13. Nov 2024, 18:02

Harald Maurer hat geschrieben:Deine allgemeinen Betrachtungen über Bezugssysteme/Inertialsysteme haben mit meiner Feststellung, dass physikalische Effekte nicht von Bezugssystemen abhängen dürfen, überhaupt keinen Zusammenhang.

Physikalische Effekte hängen oft vom gewählten Bezugssystem ab. Dies liegt daran, dass die Beschreibung physikalischer Größen wie Geschwindigkeit, Beschleunigung und Energie vom Bezugssystem abhängt. Allerdings gibt es Unterschiede:

1. Bezugssystemabhängige Effekte: Größen wie Geschwindigkeit und kinetische Energie sind relativ und hängen vom Bezugssystem ab. Beispielsweise kann ein Objekt in einem ruhenden Bezugssystem eine andere Geschwindigkeit und somit eine andere kinetische Energie haben als in einem sich bewegenden Bezugssystem.

2. Invariante Effekte: Es gibt auch Effekte, die in allen Inertialsystemen gleich sind, also unabhängig vom Bezugssystem. Ein Beispiel hierfür ist die **Beschleunigung aufgrund von Kräften**: Nach dem 2. Newtonschen Gesetz hängt die Beschleunigung eines Körpers von der wirkenden Kraft und seiner Masse ab, was für alle Inertialsysteme gleichermaßen gilt.

3. Relativitätstheorie: In der speziellen Relativitätstheorie sind die physikalischen Gesetze in allen Inertialsystemen gleich und die Lichtgeschwindigkeit ist invariant. Beobachtbare Größen wie Zeit und Länge können jedoch in verschiedenen Bezugssystemen unterschiedlich erscheinen (Zeitdilatation, Längenkontraktion).

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es auf das spezifische physikalische Phänomen ankommt: Manche Größen sind relativ und ändern sich mit dem Bezugssystem, andere Effekte oder Naturgesetze gelten in allen Inertialsystemen und sind invariant.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Skeptiker » Mi 13. Nov 2024, 18:04

Lagrange hat geschrieben:Natürlich, das folgt aus dem Relativitätsprinzip. :lol:

Beschleunigung ist nicht relativ.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Lagrange » Mi 13. Nov 2024, 18:05

Skeptiker hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Natürlich, das folgt aus dem Relativitätsprinzip. :lol:

Beschleunigung ist nicht relativ.

Kinematisch schon.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Skeptiker » Mi 13. Nov 2024, 18:07

Lagrange hat geschrieben:
Skeptiker hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Natürlich, das folgt aus dem Relativitätsprinzip. :lol:

Beschleunigung ist nicht relativ.

Kinematisch schon.

Nein, Beschleunigung ist nicht kinematisch relativ. Im Gegensatz zur Geschwindigkeit, die von einem Bezugssystem abhängig ist, ist die Beschleunigung eines Objekts in allen Inertialsystemen (d.h. gleichförmig bewegten Bezugssystemen) gleich. Wenn ein Objekt in einem Inertialsystem beschleunigt, wird diese Beschleunigung auch in jedem anderen Inertialsystem gemessen.

Der Grund dafür ist, dass die Beschleunigung die zweite Ableitung des Ortes nach der Zeit ist und damit eine absolute Größe, die nicht von der Wahl des Inertialsystems abhängt. Ein Beobachter in einem anderen Inertialsystem kann zwar eine andere Geschwindigkeit für das Objekt wahrnehmen, wird aber dieselbe Beschleunigung feststellen.

**In nicht-inertialen Bezugssystemen** (also in beschleunigten Systemen) kann jedoch ein Körper scheinbare Kräfte (z. B. Trägheitskräfte) erfahren, wodurch sich die Beschreibung der Bewegung verändert. In solchen Systemen kann die Beschleunigung dann scheinbar anders wirken, doch physikalisch ist die "echte" Beschleunigung des Objekts invariant in allen Inertialsystemen.
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