Endgültige Widerlegung der SRT

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Britta » Mo 17. Jan 2011, 10:17

Highway hat geschrieben:
Daran kannst du sehen, dass du es immer noch nicht verstanden hast, inklusive Poet! Es geht nicht um 4D!

Oder du verstehst es nicht, aber du bist ja wie die anderen noch dabei von Ernst zu lernen, was ein Kreis ist. :D

http://wwwex.physik.uni-ulm.de/lehre/ph ... ode42.html

Hier kannst du es auch lesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Lorentz-Gruppe


Highway hat geschrieben:
Merkwürdig ist allerdings, das sich die SRT Koniferen, äh... Koryphäen hier nicht mehr blicken lassen mit ihrem SRT-Quatsch. Die wissen wahrscheinlich dass sie argumentativ die Hucke voll bekommen werden.

Nein, die haben einfach was Besseres zu tun. Auch rennen die Atheisten nicht alle Kirchen ein, sondern lassen denen eben ihren Glauben. Sie haben euch hier gesagt wie es geht. Einige wenige von euch haben die Message verstanden, und versuchen sie nun weiter zu reichen. Wenn man aber dich, Ljudmil und Chief ließt, dann kann einem Ernst nur leid tun. Und ich bin mir sicher, wenn er keine Lust mehr hat und einsieht, dass ihr es nicht begreifen können werdet, wirst du sagen, dass Ernst auch eingesehen hätte, dass ihr recht habt und er deswegen das Feld geräumt hat.

Irgendwann haben einfach die Leute keine Lust mehr, euch die Dinge zu erklären, die ihr eh nicht begreift. Dann lässt man es eben gut sein. Das ist doch aber kein Beleg dafür das ihr recht habt, sondern nur, dass man euch endgültig abgeschrieben hat und euch mit euren Gedanken alleine lässt.
Britta
 
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Ernst » Mo 17. Jan 2011, 10:45

galactic32 hat geschrieben:
uy'=c*sqrt(1-v²/c²).
ux'=-v.

Richtig. Das hatten wir ja alles schon. Und um das komplett zu machen:

u_x'² + u_y'²= v² +c² - v² = c²

Und das hatten wir auch schon: Also c breitet sich in S' auch mit c aus. Die Richtung ist allerdings geändert. Der Lichtstrahl in S' läuft nach "links oben" weg. Exakt so, wie Fabers Animation das zeigt.

Gruß
Ernst
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon galactic32 » Mo 17. Jan 2011, 11:59

Chief hat geschrieben:Genau, nur diese -v ist die Systemgeschwindigkeit.
Tja und die Eigensystemgeschwindigkeit müßte ja 0 sein.

Die Herleitung der Geschwindigkeits-Trafo klappt wohl nach wiki auch nicht ohne daß das System geswitcht wird:
→ umkehr-lorentz mit -v, damit t=(t'+x'*v/c²)/sqrt(1-v²/c²) mit t als t(t',x')

und sonst aus t'=(t-x*v/c²)*sqrt(1-v²/c²) ↔ t=t'*sqrt(1-v²/c²)+x*v/c² mit t als t(t',x) wird’s ungemütlich.

Und mit dem System-Wechsel verschleiert sich, daß das Spiel asymetrisch ist.
Als bewegter Beobachter B' sehe ich so „sicherlich“ die Kugel des B (im abs. Äther) als Kugel (!!!).

Thatsache ist, daß Faber's Animationen im Labor-system nicht die Zustände des bewegten Beobachter's wiedergeben.

Gruß
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon galactic32 » Mo 17. Jan 2011, 12:26

Artie hat geschrieben:Wenn dir ein Kritiker sagt das du falsch liegst...
... dann weiß noch keiner wer wie richtig liegt.

Zwischen Negierer und Kritiker könnte es Unterschiede geben, oder?

Gruß
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Ernst » Mo 17. Jan 2011, 17:30

Chief hat geschrieben: Die ganze Rechnerei hat gezeigt, dass sich nach Einstein folgendes Bild ergibt (blaue Ellipse im blauen BS).

Die ganze richtige Rechnerei hat gezeigt, daß kugelige Lichtsphären bei der Transformation kugelig bleiben. Deine Animation ist falsch, weil sie nur eine unvollständige Transformation zeigt. Exakt ist die letzte Animation von Faber.

Gruß
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Ernst » Mo 17. Jan 2011, 18:12

Chief hat geschrieben: Genau, nur diese -v ist die Systemgeschwindigkeit (es handelt sich um Addition von 2 Systemen).

v ist die Relativgeschwindigkeit zwischen S und S', wie sie in allen Gleichungen der LT auftaucht. Hier wird eine Geschwindigkeit u in S nach S' transformiert zu u'.

Um die Sache komplett zu machen, kann man anstelle des früheren Beweises über die Transformation der Koordinaten auch den Beweis mittels der Geschwindigkeitstransformation führen:

Bild

In S' breitet sich eine Kugelwelle isotrop mit c aus:

c_x'² + c_y'² + c_z'² = c²

Wie breitet sich die gleiche Kugelwelle in S aus?:
(Verwendung vorstehender Transformationsformeln)

[(c_x - v)² + c_y²(1-v²/c²) +c_z²(1-v²/c²)]/(1-vc_x/c²)² = c²
c_x² - 2c_xv + v² + c_y² - c_y²v²/c² + c_z² - c_z²v²/c² = c² - 2vc_x + v²c_x²/c²
c_x² + c_y² + c_z² + v²/c²(c_x² + c_y² + c_z²) + v² = c²
(c_x² + c_y² + c_z²)(1 - v²/c²) = c² - v²
(c_x² + c_y² + c_z²)(1 - v²/c²) = c²(1 - v²/c²)

(c_x² + c_y² + c_z²) = c²

Die Kugelwelle, welche sich in S' isotrop mit c ausbreitet, breitet sich also auch in S isotrop als Kugelwelle mit c aus.
Damit ist die frühere Rechnung der Koordinatentransformation nun auch über die Geschwindigkeitstransformation bestätigt. Eventuell ist das Ergebnis hier noch anschaulicher, weil die Zeit t nicht explizit auftaucht.

Gruß
Ernst
Zuletzt geändert von Ernst am Mo 17. Jan 2011, 19:10, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon scharo » Mo 17. Jan 2011, 20:54

Lieber Ernst,

wenn einer was nicht versteht, bzw. so tut, dann Du. Brauchst mir auch nicht zu erzählen, was G-Addition, was Geschwindigkeit und was x-Koordinate.
Wir hatten zuerst die Vorgabe von Faber – es waren MATERIELLE Punkte, mit den Koordinaten x,y,z und t, die auf einer Kugelsphäre um Ursprung von S liegen. Nach der Transformation ergibt sich aus S´- Sicht den in v-Richtung gedehnten Ellipsoid. Faber meinte, das sei eine Widerlegung.
Du warst dann derjenige, der diesen Ellipsoid, der in S Kugel ist und von der S-Lichtkugelwelle gleichzeitig erreicht wird, mittels RdG, irgendwelche Tau-Korrekturen und Gott weiß was noch in einem Kugel zu verwandeln versuchte. Das war aber überhaupt nicht nötig, der Ellipsoid bleibt Ellipsoid und trotzdem bleibt Einsteinsbehauptung richtig, da nicht die Gestalt aus den materiellen Punkten meint und anspricht, sondern dass auch aus S´-Sicht sie durch eine Lichtkugelwelle um S´-Ursprung erreicht werden. Dafür nimmt er die Koordinaten eines einzigen materiellen Punktes – und das reicht. Wenn bei der LT dieser Koordinaten etwas nicht stimmen würde, würden dann diese Koordinaten die Kugelgleichung nicht erfüllen.
Wie auch immer, zuletzt kommst Du mit der G-Addition – der billigste Trick um die Aufgabe angeblich zu lösen – alle sich summierende Geschwindigkeiten werden auf c gekappt. Es ist klar, dass dann S´ auch nur Geschwindigkeiten von c „sieht“. Eurer Ballon soll einer rechnerischen Lichtwelle demonstrieren – bei kleineren w ist er Ellipsoid und bei größeren wird er zu Kugel. Sein Zentrum wandelt zuerst nach links und bei w = c springt er auf den S´-Ursprung. Ist w von Anfang = c bleibt der Zentrum der rechnerischen Kugelwelle bei dem S´-Ursprung, weil v durch die G-Transformation vernichtet wurde – das ist das Gleiche, wenn von Anfang an v = 0 wäre. Somit meinst Du, das Problem gelöst zu haben.
Wo sind jetzt die Punkte, welche Koordinaten wird S´ messen, nachdem Du v = 0 gemacht hast. Du meinst, v sei nicht 0? Ja, schau Dir die G-Addition – bei w = c spielt keine Rolle mehr, ob v=0,1c oder 0,99c ist, demzufolge kann v nur 0 sein.
Und dieses Deinen Vorgehen, habe ich Spielchen genannt, die auf Umwege etwas zu beweisen versuchen, was wesentlich einfacher funktioniert und exakt der Einsteins Angaben entspricht. Die G-Addition kommt viel später, sie hat er dann bestimmt nicht gemeint.
Und wir betrachten alles so, wie es vorgegeben wurde – nämlich, was ist mit den Koordinaten der Punkte geworden – sieht S´ einen Ellipsoid in v-Richtung gedehnt oder eine Kugel. Ich habe Dir auch bewiesen, dass ein, sich mit jeder Geschwindigkeit aufblasender Ballon um S als Ellipsoid von S´ gesehen wird. Du meinst aber ununterbrochen deine imaginäre Lichtwelle, die physikalisch kein Mensch sehen oder messen kann.

„Das ergibt sich nicht aus Überlegungen, sonder aus der exakten Mathematik der SRT. Anders als bei Deinem meinenden Seher!“

So ist es, wenn man mit den Formeln blind rumrechnet, deren physikalische Bedeutung jedoch missversteht. In der LET und SRT dreht sich alles um Seher, die was mit Lichtstrahlen messen und von dadurch ermittelten Koordinaten der Punktereignisse.
LET – sehende Seher im Äther = LT = Asymmetrie -> S´= bewegter Seher.
SRT – meinende Seher im Äther = LT =Asymmetrie = ZP u.a. Märchen, kein RP -> S´= bewegter Seher.
SRT – sehende Seher, jeder in seinem eigenen Äther = Relativitätspostulat = Symmetrie = kein ZP u.a. Märchen = Invarianz der Eigenzeit und Eigenlänge = S und S´ tauschen die Plätze = wofür dann SRT überhaupt.

„Das zeigt immer wieder, daß wie vorausgesetzt, c invariant ist und daher eine Kugelsphäre in S auch eine solche in S' ergibt.“

Jetzt klingst Du etwas anders, obwohl immer noch ungenau. Zuerst hast Du immer „S´ sieht auch eine Sphäre“ „S` sieht die Kugelsphäre auch als Kugelsphäre“.
Wofür habe ich immer gefragt: Welche Kugel, welche Kugelsphäre meinst Du? Wofür habe ich immer gefragt – wessen Radius, von wo aus, wo ist das Zentrum?

„Na und? Da stimmt alles. Einstein redet von der Welle in S zur Zeit t.“

Schon wieder unklar. Einstein redet sowohl von einer Lichtkugelwelle um S, wie auch von einer Lichtkugelwelle um S´. Mit den Angaben R1 = ct und R2 = ct´. Du redest jedoch immer von der Kugelwelle!!! Welche meinst Du – man versteht Dich so, als Du den ct´-Radius am Ort von ct legst, als Du die Lichtsphäre um S meinst und wie sie aus S´-Sicht gesehen wird.

„Es sei denn, Du legst anstelle Deiner Seherbeschreibung eine mathematische geschlossene Rechnung vor, wie das üblich ist, bei solchen Problemen und wie wir das gemacht haben.“

Wie oft muss ich das machen? Hast Du einen Fehler in meiner Rechnung entdeckt? Wo ist „Deine“ geschlossene Rechnung – außer wenigaussagende Fragmente, kam nichts von Dir, sonst hätten wir eher erraten, was Du eigentlich sagen willst.

„Die ganze richtige Rechnerei hat gezeigt, daß kugelige Lichtsphären bei der Transformation kugelig bleiben.“

Schon wieder! Welche meinst Du Mensch? Wenn Du die Lichtkugelsphäre um S meinst, da liegst Du falsch. Lichtsphären werden nirgends transformiert, transformiert werden Koordinaten von Punktereignissen. Wenn Du alle vorgegebenen Punkte, die die vorgegebene Lichtsphäre zu gleicher Zeit erreicht (werden Punktereignisse), transformierst, bekommst Du den Ellipsoid. Das könntest Du dann als transformierte Kugelsphäre bezeichnen.
Und Einstein meint: Eine am gemeinsamen Ort von S und S´ entstandene, sich mit c ausbreitende Kugellichtsphäre, sehen S und S´ als eigene, die sich um den jeweiligen Ursprung mit c ausbreitet. Eine und dieselbe Lichtsphäre sieht jeder als seine eigene und sieht keine fremde. Das hat mit Transformation einer Lichtsphäre nichts zu tun, dafür brauchst Du eine fremde. Transformation bedeutet, dass einer irgendwas mit bestimmten Koordinaten misst – durch die Trafo wird ermittelt, wie der andere, relativ bewegte, welche Koordinaten des irgendwas messen würde.
Und bei Einstein ist klar gegeben: Punkt mit Koordinaten, die transformiert werden und ob sie dann auch auf eine (andere) Lichtsphäre um S´ liegen.

Drück Dich bitte klar aus, so dass wir wissen, was Du meinst und hantiere nicht mit imaginären, unsichtbaren Lichtsphären. ;)

Liebe Grüße
Ljudmil
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon galactic32 » Mo 17. Jan 2011, 21:04

Chief hat geschrieben:Mathematik ist keine Zauberei.
Das ist richtig.

Das „drollige“ bleibt in diesem Spiel die (x)-Achse durch die ((-v*t+x)/sqrt(1-v²/c²))-Achse zu ersetzen,
was Faber mit seiner Software that.

Gruß
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Mo 17. Jan 2011, 21:14

scharo hat geschrieben:Lieber Ernst,

wenn einer was nicht versteht, bzw. so tut, dann Du. Brauchst mir auch nicht zu erzählen, was G-Addition, was Geschwindigkeit und was x-Koordinate.
Wir hatten zuerst die Vorgabe von Faber – es waren MATERIELLE Punkte, mit den Koordinaten x,y,z und t, die auf einer Kugelsphäre um Ursprung von S liegen. Nach der Transformation ergibt sich aus S´- Sicht den in v-Richtung gedehnten Ellipsoid. Faber meinte, das sei eine Widerlegung.
Du warst dann derjenige, der diesen Ellipsoid, der in S Kugel ist und von der S-Lichtkugelwelle gleichzeitig erreicht wird, mittels RdG, irgendwelche Tau-Korrekturen und Gott weiß was noch in einem Kugel zu verwandeln versuchte. Das war aber überhaupt nicht nötig, der Ellipsoid bleibt Ellipsoid und trotzdem bleibt Einsteinsbehauptung richtig, da nicht die Gestalt aus den materiellen Punkten meint und anspricht, sondern dass auch aus S´-Sicht sie durch eine Lichtkugelwelle um S´-Ursprung erreicht werden. Dafür nimmt er die Koordinaten eines einzigen materiellen Punktes – und das reicht. Wenn bei der LT dieser Koordinaten etwas nicht stimmen würde, würden dann diese Koordinaten die Kugelgleichung nicht erfüllen.
Wie auch immer, zuletzt kommst Du mit der G-Addition – der billigste Trick um die Aufgabe angeblich zu lösen – alle sich summierende Geschwindigkeiten werden auf c gekappt. Es ist klar, dass dann S´ auch nur Geschwindigkeiten von c „sieht“. Eurer Ballon soll einer rechnerischen Lichtwelle demonstrieren – bei kleineren w ist er Ellipsoid und bei größeren wird er zu Kugel. Sein Zentrum wandelt zuerst nach links und bei w = c springt er auf den S´-Ursprung. Ist w von Anfang = c bleibt der Zentrum der rechnerischen Kugelwelle bei dem S´-Ursprung, weil v durch die G-Transformation vernichtet wurde – das ist das Gleiche, wenn von Anfang an v = 0 wäre. Somit meinst Du, das Problem gelöst zu haben.
Wo sind jetzt die Punkte, welche Koordinaten wird S´ messen, nachdem Du v = 0 gemacht hast. Du meinst, v sei nicht 0? Ja, schau Dir die G-Addition – bei w = c spielt keine Rolle mehr, ob v=0,1c oder 0,99c ist, demzufolge kann v nur 0 sein.
Und dieses Deinen Vorgehen, habe ich Spielchen genannt, die auf Umwege etwas zu beweisen versuchen, was wesentlich einfacher funktioniert und exakt der Einsteins Angaben entspricht. Die G-Addition kommt viel später, sie hat er dann bestimmt nicht gemeint.
Und wir betrachten alles so, wie es vorgegeben wurde – nämlich, was ist mit den Koordinaten der Punkte geworden – sieht S´ einen Ellipsoid in v-Richtung gedehnt oder eine Kugel. Ich habe Dir auch bewiesen, dass ein, sich mit jeder Geschwindigkeit aufblasender Ballon um S als Ellipsoid von S´ gesehen wird. Du meinst aber ununterbrochen deine imaginäre Lichtwelle, die physikalisch kein Mensch sehen oder messen kann.

„Das ergibt sich nicht aus Überlegungen, sonder aus der exakten Mathematik der SRT. Anders als bei Deinem meinenden Seher!“

So ist es, wenn man mit den Formeln blind rumrechnet, deren physikalische Bedeutung jedoch missversteht. In der LET und SRT dreht sich alles um Seher, die was mit Lichtstrahlen messen und von dadurch ermittelten Koordinaten der Punktereignisse.
LET – sehende Seher im Äther = LT = Asymmetrie -> S´= bewegter Seher.
SRT – meinende Seher im Äther = LT =Asymmetrie = ZP u.a. Märchen, kein RP -> S´= bewegter Seher.
SRT – sehende Seher, jeder in seinem eigenen Äther = Relativitätspostulat = Symmetrie = kein ZP u.a. Märchen = Invarianz der Eigenzeit und Eigenlänge = S und S´ tauschen die Plätze = wofür dann SRT überhaupt.

„Das zeigt immer wieder, daß wie vorausgesetzt, c invariant ist und daher eine Kugelsphäre in S auch eine solche in S' ergibt.“

Jetzt klingst Du etwas anders, obwohl immer noch ungenau. Zuerst hast Du immer „S´ sieht auch eine Sphäre“ „S` sieht die Kugelsphäre auch als Kugelsphäre“.
Wofür habe ich immer gefragt: Welche Kugel, welche Kugelsphäre meinst Du? Wofür habe ich immer gefragt – wessen Radius, von wo aus, wo ist das Zentrum?

„Na und? Da stimmt alles. Einstein redet von der Welle in S zur Zeit t.“

Schon wieder unklar. Einstein redet sowohl von einer Lichtkugelwelle um S, wie auch von einer Lichtkugelwelle um S´. Mit den Angaben R1 = ct und R2 = ct´. Du redest jedoch immer von der Kugelwelle!!! Welche meinst Du – man versteht Dich so, als Du den ct´-Radius am Ort von ct legst, als Du die Lichtsphäre um S meinst und wie sie aus S´-Sicht gesehen wird.

„Es sei denn, Du legst anstelle Deiner Seherbeschreibung eine mathematische geschlossene Rechnung vor, wie das üblich ist, bei solchen Problemen und wie wir das gemacht haben.“

Wie oft muss ich das machen? Hast Du einen Fehler in meiner Rechnung entdeckt? Wo ist „Deine“ geschlossene Rechnung – außer wenigaussagende Fragmente, kam nichts von Dir, sonst hätten wir eher erraten, was Du eigentlich sagen willst.

„Die ganze richtige Rechnerei hat gezeigt, daß kugelige Lichtsphären bei der Transformation kugelig bleiben.“

Schon wieder! Welche meinst Du Mensch? Wenn Du die Lichtkugelsphäre um S meinst, da liegst Du falsch. Lichtsphären werden nirgends transformiert, transformiert werden Koordinaten von Punktereignissen. Wenn Du alle vorgegebenen Punkte, die die vorgegebene Lichtsphäre zu gleicher Zeit erreicht (werden Punktereignisse), transformierst, bekommst Du den Ellipsoid. Das könntest Du dann als transformierte Kugelsphäre bezeichnen.
Und Einstein meint: Eine am gemeinsamen Ort von S und S´ entstandene, sich mit c ausbreitende Kugellichtsphäre, sehen S und S´ als eigene, die sich um den jeweiligen Ursprung mit c ausbreitet. Eine und dieselbe Lichtsphäre sieht jeder als seine eigene und sieht keine fremde. Das hat mit Transformation einer Lichtsphäre nichts zu tun, dafür brauchst Du eine fremde. Transformation bedeutet, dass einer irgendwas mit bestimmten Koordinaten misst – durch die Trafo wird ermittelt, wie der andere, relativ bewegte, welche Koordinaten des irgendwas messen würde.
Und bei Einstein ist klar gegeben: Punkt mit Koordinaten, die transformiert werden und ob sie dann auch auf eine (andere) Lichtsphäre um S´ liegen.

Drück Dich bitte klar aus, so dass wir wissen, was Du meinst und hantiere nicht mit imaginären, unsichtbaren Lichtsphären. ;)

Liebe Grüße
Ljudmil


Lieber Ljudmil,

leider hast du keinen Ahnung von Physik. Jetzt sehe ich mir deine Aufführung seit Monaten an, aber mein Eindruck, den ich gewonnen habe als du dein Raumschiffbeschleunigungsgedankenexperiment hier vorgestellt hast und ich es beantwortet habe, hat sich immer wieder bestätigt. Du hast keine Ahnung von klassischer Physik und noch viel weniger von relativistischer Physik. Leider ist das so und außer dir kann das niemand ändern. Auch Ernst nicht. Und ich schon gar nicht. Lass es einfach und suche dir ein anderes Hobby. Das ist eine freundliche Empfehlung von mir, folge ihr oder lass es bleiben, das bleibt dir überlassen.

Alles Gute für die Zukunft,

Felix
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Ernst » Mo 17. Jan 2011, 21:54

Lieber Ljudmi
scharo hat geschrieben: Dafür nimmt er die Koordinaten eines einzigen materiellen Punktes – und das reicht. Wenn bei der LT dieser Koordinaten etwas nicht stimmen würde, würden dann diese Koordinaten die Kugelgleichung nicht erfüllen.

Was ist das für ein Unsinn. Ein einziger Punkt repräsentiert keine Kugelgleichung, sondern eine Strecke zum Ursprung des KSs. Auf diese Weise kann man zwar zeigen, daß für den einen Punkt c=konst gilt, mehr nicht. Eine Schwalbe macht keinen Sommer und ein Punkt macht keine Kugel. Zum Nachweis einer Kugel gehören viele Punkte. Die geschlossene Rechnung beinhaltet alle Punkte.

So ist es, wenn man mit den Formeln blind rumrechnet, deren physikalische Bedeutung jedoch missversteht.

Da ist überhaupt nichts mißzuverstehen. Man nimmt eine Ausgangsgleichung für eine Kugel, setzt die gängige LT an und berechnet damit die transformierte Gestalt, die sich wieder als Kugel erweist. Das funktioniert sowohl mittels Transformation der Ortskoordinaten der bewegten Spärenpunkte als auch mittels Transformation der Geschwindigkeit der Spärenpunkte.
Und, oh Wunder, man erhält ein Ergebnis, das ohnehin jeder SRT Insider erwartet hat. Und Einstein hat´s als erster gerechnet.

Daß Du die Rechnung durch ellenlange Sehergeschichten ersetzen willst, ist deine Sache. Das kommt dann dahin, daß Du meinst, Geschwindigkeiten in der SRT seien invariant. Du machst Dir Deine eigene Physik. Ich mag lieber exakte Rechnung. Du wirst Dich, wie in anderen Fällen, von Deiner einmal gefaßten Meinung kein Stück lösen können. Ich kann dich also auch mit noch so vielen Rechnungen und deren Interpretation nicht überzeugen. Alles erinnert mich an deine Starrheit bei Cs. Ich sehe daher auch keinen Sinn, mit Dir weiter in dieser Sache zu diskutieren und ziehe mich nach Tria und Faber ebenfalls aus unserer Diskussion zurück.

Liebe Grüße
Ernst
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