Endgültige Widerlegung der SRT

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon scharo » Di 18. Jan 2011, 16:25

Hallo galactic32,

„Dieses Spielchen begnet uns doch in der Geometrie.
Völlig analog wird in jedem rechtwinkligem Dreieck die Gegenseite (Gegenkathete) auf oder von Null „springen“, sobald die entsprechende Seite (Ankathete) nur auf die längste Seite erhöht wird.“

Das muss Du uns aber zeigen! Wo eine Kathete von Null auf Maximum springt, wenn die andere Kathete nur gering erhöht wird.
Kann es sein, dass Du nicht verstanden hast, was ich berechnet habe?

Gruß
Ljudmil
scharo
 
Beiträge: 688
Registriert: So 4. Jan 2009, 09:06
Wohnort: Niederbayern

Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Britta » Di 18. Jan 2011, 17:13

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Das ist wohl derselbe Trick der Relativisten, wie immer v = 0 stillschweigend bei der Geschwindigkeit eines Beobachters relativ zum Lichtstrahl anzunehmen, auch wenn v > 0 zuvor definiert wurde, um c + v = c zu erhalten.

Wie? v kann man einfach so > 0 definieren? Muss man das nicht messen? Also du kannst v einfach so frei definieren, aber andere dürfen das nicht? Übrigens hat Licht kein Ruhesystem. Stell dir mal vor, Licht ruht nicht im eigenen IS, denn es hat keins. ;)

Der Poet hatte dazu mal ein GE hier im MAHAG: viewtopic.php?f=6&t=211
Britta
 
Beiträge: 1094
Registriert: Do 12. Feb 2009, 17:16

Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon galactic32 » Di 18. Jan 2011, 17:28

Hallo scharo,
„Dieses Spielchen begnet uns doch in der Geometrie.
Völlig analog wird in jedem rechtwinkligem Dreieck die Gegenseite (Gegenkathete) auf oder von Null „springen“, sobald die entsprechende Seite (Ankathete) nur auf die längste Seite erhöht wird.“

Das muss Du uns aber zeigen! Wo eine Kathete von Null auf Maximum springt, wenn die andere Kathete nur gering erhöht wird.

Nee umgekehrt, da hab ich unverständlich formuliert.
Und was jetzt genau von Null auf Maximum springt, ob ein 180°-Winkel zu 90°, oder die Länge 0 auf c*t=1, muß sich schon erahnen lassen.
Das „entsprechende“ zu rechtwinkligen Dreiecken, wäre schon, eine der Katheten zu der Hypothenuse quasi auf gleiche Länge bringen zu wollen.
Die Hypothenuse entspricht der maximalen Langen (wie c bzw. c*t (?)) aller Seiten im 90°-Dreieck.
Zu der wird halt alles relativiert, das Formelspiel: U = (v + w)/(1 + vw/V²)
zeigt doch die relativierung zu V (=c), der Nenner hier ist sogar noch vertrackter.
Die Formel ist eindeutig zu der 90°-Dreieck-Geometrie von Dr. Euclid bezogen.

Entsprechend meinte ich eine Kathete (wie v bzw. v*t), die schon fast gleichlang wie die Hypothenuse wäre, kann nur genauso anglichen werden (v=c), in dem für die letzte Seite Null übrigbleibt (w=0 bzw w*t=0).

Und indem Du die Geschwindigkeiten v von 0.99 c Dein wenig um 0.01 c erhöst, machst Du geometrisch genau das Spiel mit dem 90°-Dreieck.
Da gleichst Du das 90°-Dreieck zu einem gleichschenkligen an, was nur noch ein Pseudo-Dreick mit einer Seite =0 zuläßt.
Kann es sein, dass Du nicht verstanden hast, was ich berechnet habe?
Das einsetzen concreter Zahlen, läßt man heutzutage automatisiert ablaufen,
wichtiger wäre die Formel: U = (v + w)/(1 + vw/V²)
herleiten zu können, bzw. zu überblicken wo wie welche Parameter mit der Geometrie übereinstimmen.
So ohne Figur (Koordinaten-System) den Vektor v mit dem Vektor w und den Vektor V zu verwenden, ist halt so die Unübersichtlichkeit schlechthin ...

Gruß
galactic32
 
Beiträge: 1664
Registriert: Di 13. Okt 2009, 00:42

Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Ernst » Di 18. Jan 2011, 18:15

Lieber Ljudmil,
scharo hat geschrieben: Original Einstein:
U = (v + w)/(1 + vw/V²)
im Falle dass v und w die Richtung der X-Achse haben – Seite 906 - Geschwindigkeitsaddition.

Du begreifst ja überhaupt nicht, worum es hier geht. Es geht hier nicht um Geschwindigkeitsaddition :!: :!: :!: Es geht hier um die Transformation einer Geschwindigkeit von S nach S'. Die lautet bei Galilei

u_x' = u_x - v

Das kannst Du doch wohl anschaulich nachvollziehen. S' bewegt sich mit v gegenüber S "nach rechts". v hat in S also die positive Richtung. Ein Auto fährt in S mit u von "links nach rechts" (auch in positiver Richtung). Nun bewegt sich aber ja S' gegenüber S auch "nach rechts". Da fährt doch das Auto dann in S' langsamer, und zwar um v langsamer. Kann dein geplagter Seher das eventuell sehen? Dann glaub ihm.
Die entsprechende Transformation ala SRT hat den üblichen "Zusatz".

u'_x = (u_x -v)/(1-vu_x/c²)

Kannst Du eventuell die Analogie erkennen :?: :!:

Wie kann man so einen Unsinn schreiben? Wenn die y-Koordinaten nach links verschoben sind, dann ist es ein Ei, oder das Zentrum des Kreises ist auch nach links verschoben.

Auch da verstehst Du nichts. Ich mache auch dies Deinem Seher verständlich . Betrachte eine Analoguhr in S. Die Ziffern sind Punkte in S. Transformiert sind die Ziffern in S' nach links verschoben. Also 2 nach 1 Uhr, 1 Uhr nach 12 Uhr, 12 uhr nach 11uhr, 11 Uhr nach 10 Uhr. Und zwar werden die neuen Punkte erreicht, weil auch x' gegenüber x entsprechend "wandert". Das Zeiger-Zentrum bleibt dabei natürlich im jeweiligen Koordinatenursprung. Dein Seher kann sich das alles fein bei Faber ansehen.

Wie man das als Beispiel für den Fall 12 Uhr (nach 11 Uhr) numerisch rechnet, hatte ich gezeigt. Du hast es wohl überlesen oder wieder nicht verstanden.

(2) x²+y²=c²t²

x=0; y=ct; v= 0,86c; gamma=2

x'=(x-vt)*gamma= -vt*gamma = -0,86ct*2= -1,72*ct
t'=(t-xv/c²)*gamma=t*gamma;
t=t'/2

x'=-1,72*c*t'/2=-0,86ct'
y'=c*t=c*t'/2=0,5ct'
also
x'²+y'²=0,86²c²t'²+0,5²c²t'²

(3) x'²+y'²= c²t'²


Es hat für mich mit Dir einfach keinen Zweck. Lassen wir das daher.

Liebe Grüße
Ernst
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Jocelyne Lopez » Di 18. Jan 2011, 18:57

Britta hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Das ist wohl derselbe Trick der Relativisten, wie immer v = 0 stillschweigend bei der Geschwindigkeit eines Beobachters relativ zum Lichtstrahl anzunehmen, auch wenn v > 0 zuvor definiert wurde, um c + v = c zu erhalten.

Wie? v kann man einfach so > 0 definieren? Muss man das nicht messen? Also du kannst v einfach so frei definieren, aber andere dürfen das nicht?

Nein, nicht "frei definieren", sondern als Vorgabe für eine untersuchte Konstellation definieren: v>0 wurde ja in dieser Konstellation von Einstein selbst als Vorgabe definiert: Das System S' ist ja bewegt relativ zum Ruhepunkt der Lichtquelle bei der Emission der Sphäre in S.

Man kann also bei diesem Gedankenexperiment von Einstein die Vorgabe v>0 im System S' nicht ändern und daraus v=0 als Vorgabe definieren bzw. die Bewegung in S' "einfrieren", wie Ernst irreführend es formuliert hat. Sonst hat man die Vorgabe von Einstein geändert, man untersucht eine ganz andere Konstellation, wobei es kein ruhendes und bewegtes System in dieser anderen Konstellation gibt, sondern zwei ruhende Systeme. Dass die Transformation zwischen zwei ruhenden Systemen immer eine Kugelsphäre ergibt und nicht eine Kugelsphäre und eine Ellipse wie zwischen ruhendem und bewegtem System ist ja trivial und wäre wohl für Einstein auch trivial gewesen, so daß er sich gespart hätte, so eine Konstellation zu untersuchen und zu transformieren. :roll:

Jocelyne Lopez
Zuletzt geändert von Jocelyne Lopez am Di 18. Jan 2011, 19:37, insgesamt 1-mal geändert.
Jocelyne Lopez
 
Beiträge: 4174
Registriert: So 8. Feb 2009, 22:41

Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Jocelyne Lopez » Di 18. Jan 2011, 19:05

galactic32 hat geschrieben:
Bringen wir ein weiteres Ereignis ein , der Ballon ,ein weiterer Blitz, etc. muß B' die Angelegenheit am Ursprung von S von "aussen" sehen.

Wenn wir "ein weiteres Ereignis" einbringen, dann ändern wir die Vorgabe Einsteins für die zu untersuchende und vorgegebene Konstellation. In seiner vorgegebenen Konstellation gibt es nur ein einzelnes Ereignis: die Emission einer Kugelsphäre aus einer in S ruhenden Quelle. Nur dieses einzelne Ereignis wird von Einstein im ruhenden System S und im bewegten System S' vorgegeben und beschrieben, und keine weiteren Ereignisse.

Und dieses einzelne Ereignis kann nur einmal stattfinden, zum Zeitpunkt t=0 im Ruhesystem der Lichtquelle. Andere Lichtpulse aus dieser Quelle können nicht zum Zeitpunkt t=0 stattfinden.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
Jocelyne Lopez
 
Beiträge: 4174
Registriert: So 8. Feb 2009, 22:41

Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon contravariant » Di 18. Jan 2011, 19:34

Ernst hat geschrieben:Es hat für mich mit Dir einfach keinen Zweck. Lassen wir das daher.

Liebe Grüße
Ernst

So ist das, wenn man mit Cranks diskutiert xD
contravariant
 
Beiträge: 3029
Registriert: Sa 14. Feb 2009, 20:16

Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon galactic32 » Di 18. Jan 2011, 19:58

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
galactic32 hat geschrieben:Bringen wir ein weiteres Ereignis ein , der Ballon ,ein weiterer Blitz, etc. muß B' die Angelegenheit am Ursprung von S von "aussen" sehen.

Wenn wir "ein weiteres Ereignis" einbringen, dann ändern wir die Vorgabe Einsteins für die zu untersuchende und vorgegebene Konstellation. In seiner vorgegebenen Konstellation gibt es nur ein einzelnes Ereignis: die Emission einer Kugelsphäre aus einer in S ruhenden Quelle. Nur dieses einzelne Ereignis wird von Einstein im ruhenden System S und im bewegten System S' vorgegeben und beschrieben, und keine weiteren Ereignisse.

Und dieses einzelne Ereignis kann nur einmal stattfinden, zum Zeitpunkt t=0 im Ruhesystem der Lichtquelle. Andere Lichtpulse aus dieser Quelle können nicht zum Zeitpunkt t=0 stattfinden
Es sieht ja noch bescheidener aus, denn es wird nur zu diesem punktäugigen Beobachter, der Im Zentrum von S' bleibt transformiert.

Die Galilei-trafo dagegen transformiert uns ein complettes System zu einem neuen System, in dem alles äußerst beobachterunabhängig bleibt, bzw. einfachst zu einem gemeinsamen Weltbild (Systemsicht) kommt.

Diese individuellen Verzerrungen führen damit zu einer völlig ungewohnten Complexität.

Diese Bemerkungen von Ernst in Richtung: >>wir hätten es mit geöhnlicher Schul-Mathematik<< zu tun, kann völlig nicht so stimmen, denn mehrwertige Funktionen waren nicht Lernstoff, weil um v'=dx'/dt' herzuleiten braucht es complexer Funktionen wie :
t'(t,x)=f(t)∘g(x) abzuleiten nach dt'=d( f(t)∘g(x) ) = ???

und wie wollen sich Mathematiker da geeinigt haben?

Von daher ist fb5..'s Bemerkung zu scharo (auch vice visa) nicht so gerechtfertigt.

Gruß
galactic32
 
Beiträge: 1664
Registriert: Di 13. Okt 2009, 00:42

Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon galactic32 » Di 18. Jan 2011, 20:08

contravariant hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Es hat für mich mit Dir einfach keinen Zweck. Lassen wir das daher.

So ist das, wenn man mit Cranks diskutiert xD
So jenseits Deiner Crankomanie, wolltest Du hier nichts Constructiveres beitragen?

Gibt's sonst keine interessante Fragen ?

Nicht mal ein Tipp von Deiner allwissenden Quelle, was in Richtung "AHA"-Erlebnis führen könnte?

Gruß
galactic32
 
Beiträge: 1664
Registriert: Di 13. Okt 2009, 00:42

Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Jocelyne Lopez » Di 18. Jan 2011, 20:25

galactic32 hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Und dieses einzelne Ereignis kann nur einmal stattfinden, zum Zeitpunkt t=0 im Ruhesystem der Lichtquelle. Andere Lichtpulse aus dieser Quelle können nicht zum Zeitpunkt t=0 stattfinden


Es sieht ja noch bescheidener aus, denn es wird nur zu diesem punktäugigen Beobachter, der Im Zentrum von S' bleibt transformiert.

Ja, wo bleibt aber in diesem Fall die von Einstein vorgegebene Bewegung des Systems S', wenn man nur zu dem punktformigen, ruhenden Beobachter im bewegten System S' transformiert, der im Zentrum von S' sitzen bzw. "eingefroren" bleibt? Wir haben dann eine Transformation von einem ruhenden Punkt im Zentrum von S zu einem ruhenden Punkt im Zentrum von S' zum gemeinsamen Zeitpunkt t=0. Toll. Ich kann sogar diese "Transformation" ohne fundierte mathematische Kenntnisse zu haben selbst berechnen. ;) Und ich kann sogar sagen, dass sich zwei Kugelsphären ergeben, und nicht eine Kugelsphäre und eine Ellipse, wie Einstein es "bewiesen" haben will...

Das ist wohl der Trick, der von Dr. Markus Pössel in der Korrespondenz aus dem Jahren 2008 angewandt wurde, um sich danach bei Rückfrage ohne Antwort auch ganz schnell aus der Diskussion zu verabschieden, wie auch hier die Relativisten bei MAHAG, siehe: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Zitat von Dr. Markus Pössel:

„Die “gestrichenen Werte” x2′, x3′, x4′ und x5′ beziehen sich auf die Bezugssysteme der Beobachter A, B, C und D. Jeder dieser Beobachter sitzt im Nullpunkt seines eigenen, relativ zum Strand bewegten, Koordinatensystems.“ [Hervorhebung durch Lopez]

Siehe auch: Eine Farce: Ein Beobachter "ruht" immer, auch wenn er sich bewegt

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
Jocelyne Lopez
 
Beiträge: 4174
Registriert: So 8. Feb 2009, 22:41

VorherigeNächste

Zurück zu Relativitätstheorie

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 10 Gäste