Lieber Ernst,
kennst Du den Spruch: Der Dieb ruft: Haltet den Dieb???
Genauso sind Deine Argumentationen. Keine Deiner falschen Äußerungen nimmst Du zurück, sondern gehst in Angriff und behauptest, der Andere hat natürlich nichts verstanden und ist dämlich.
„Wieder erkennst Du den Zusammenhang nicht. Ich habe in der üblichen Notation die Transformationsgleichungen verwendet. Was Du da hinschreibst ist die Gleichung der Rücktransformation.“
Was für einen Unsinn behauptest Du denn schon wieder? Kinderzeug und Du blickst nicht durch. Steht bei Einstein Plus oder nicht? Schreibt er irgendwo, dass es sich dabei um „Rücktransformation“ handelt? Doch nicht!
In einem IS (A) bewegt sich ein Körper (B) nach rechts mit v (v – positiv). Aus diesem Körper wird ein weiterer Körper (C) mit w rel. z. B auch nach rechts geschossen.
Galilei: u ist die resultierende Geschwindigkeit zwischen A und C
u = v + w = Addition der G. v und w
Rücktrafo: v und u sind angegeben, w wird gesucht
w = u – v
SRT:
u = (v + w)/(1+vw/c²) – Addition der G. v und w, wenn Dir lieber ist, dann Transformation.
Rücktrafo: v und u sind gegeben, w wird gesucht:
w = (u – v)/(1-uv/c²)
So, jetzt wird von Körper B ein Körper D in negative Richtung mit w geschossen. Gesucht wird u.
Galilei:
u = v +(-w) = v – w – immer noch Addition der G, immer noch Hintrafo.
Rücktrafo
-w = u - v
genauso läuft alles, wenn v in negativer Richtung läuft, dann wird (–v) in der Addition eingesetzt. Und genau das mache ich: Aus S´- Sicht entfernt sich S mit (-v), aus S wird etwas mit (+w) geschossen. Gesucht wird u – das ist die Relativgeschwindigkeit zwischen S´ und dem geschossenen Körper:
u = (-v + w)/1 + (-v)*w/c² - und das ist Hintrafo, keine Rücktrafo – das habe ich in meinem „Spielchen“ berechnet und die Rechnung stimmt. Damit wollte ich Dir nur zeigen, dass wenn die eine der summierenden Geschwindigkeiten c beträgt, die Formel unsinnig wird, weil entweder v oder w zu Null gemacht wird.
Die Rücktrafo wäre:
w = (u – (-v)/(1 – u*((-v)/c²
Dieses Spielchen hat mit dem, was Du bei Deinem Ballon meinst, nichts zu tun. Du willst wissen wie viel aus S´-Sicht die Geschwindigkeit zwischen S und u ist – d.h. wie schell sich der Ballon aus S´-Sicht aufbläst = w´, und das ist ganz einfach und hat mit einer Trafo nichts zu tun – es ist nur eine Differenzgeschwindigkeit:
S´ misst u; S´ misst v´ = v = Invarianz;
w´ = u – v = fertig die Sache. Dass Du aus der Grundformel für Deinen Fall etwas umgeformt hast, bedeutet nicht, dass Deine Umformung eine Grundformel darstellt.
Also, prüfe mein Spielchen und finde einen Fehler. Und wenn Du einen Fehler findest, dann hast Du falsch gerechnet.
„Wie alles andere in diesem Zusammenhang, kannst Du auch das einfachste nicht verstehen. Dir muß man alles bis zum Gehtnichtmehr übersetzen: Die bestimmten wertmäßigen y-Koordinaten in S sind in S' "nach links" verschoben. Mannomann.“
Mannomann, willst Du damit zeigen, dass Du nicht mal weißt, was Koordinaten sind? Sind das für Dich Stäbchen, die man nach links oder rechts verschieben kann – ja, dann!!!
Eine wertmäßige y-Koordinate (sie ist immer wertmäßig) kann sich niemals nach links „verschieben“, außer Du hast die horizontale Koordinatenachse mit Y benannt und dort ändert sich der Wert.
Eine Koordinate ist ein Wert auf einer Koordinatenachse. Dieser Wert bleibt auf seiner Achse, wird dort abgelesen. Du kannst in dem Fall höchstens sagen, die S-Y-KoordinatenACHSE IST in, oder aus S´-Sicht nach links verschoben.
Ich verstehe schon, was Du damit meinst, Du sagst es aber FALSCH und dann statt sorry zu sagen und Deine Aussage zu korrigieren, versuchst Du Deinen Schmarrn aufrechtzuerhalten und mich als Deppen zu bezeichnen. Deine unbegründete Gehässigkeit ist grenzenlos.
Du brauchst nicht irgendwelche aus dem Zusammenhalt gerissene Aussagen zu nehmen und mich herunter zu machen, da liegst Du voll daneben. Dir ist offensichtlich nicht bekannt, was Invarianz der Geschwindigkeiten bedeutet: Eine Geschwindigkeit wird IMMER von einem BS zu einem Körper gemessen. Diese Geschwindigkeit ist immer invariant – so ist nach Galilei, so ist nach SRT und wird Relativgeschwindigkeit genannt. Wird von Invarianz geredet, bedeutet das, dass jetzt der Körper auch messen soll. In dem Moment, wo Du sagst, er misst, dann ist er ein BS – oder, der Begriff Invarianz beinhaltet immer zwei BS. Du kommst mit zusammengesetzten Geschwindigkeiten, deren eine Komponente eine Angabe vom fremden (zweiten) IS ist – das ist keine Messung des ursprünglichen BS. Das ursprüngliche misst eine Geschwindigkeit zu diesem dritten vorerst Objekt. Erwähnt man jetzt auch den Begriff Invarainz, dann ist dieses dritte Objekt ein BS geworden – kapierst Du jetzt, was drei BS in diesem Zusammenhang bedeutet?
Invarianz der G. voraussetzt immer Messungen, Messungen werden nur von einem BS vorgenommen, Invarianz nur zwischen zwei BS. Kommst Du mit fremden Messungen zu einem dritten Objekt oder BS daher, hat das mit Invarianz nichts mehr zu tun. Und das war Dein oberschlaues Argument gegen meine Aussage, Geschwindigkeiten seien invariant.
Soll ich Dir auch das mit dem hinten nicht sichtbares Ballon erklären? Sehen bedeutet in der SRT messen. Und gemessen wird immer mit einem Lichtstrahl – hin und zurück. Und wenn die Ballon-Rückseite sich bereits vom Messenden mit c entfernt, wird er nichts sehen. Die Vorderseite des Ballons kommt ihm aber entgegen, bzw. die Differenzgeschwindigkeit ist kleiner c – dann wird er was „sehen“.
„Den exakten Rechnungen der Transformation der Koordinaten und der Geschwindigkeiten kannst Du nicht folgen.“
Die exakten Rechnungen habe ich Dir vorgestellt, Du hast sie nicht verstanden, obwohl auch Einstein es Dir auch so vorgerechnet hat. Du fährst von Berlin nach Warschau über Rom und meinst, alle Wege führen nach Rom, somit muss Dein Weg der richtige sein und ich (und Einstein), der direkt nach Warschau fährt, muss dämlich sein, da er Deine „geniale“ Route nicht gutheißen will. Wann wirst Du es begreifen, dass ich Deine Vorgehensweise sehr wohl verstehe, aber sie für den falschen Weg halte – das hat Einstein garantiert nicht gemeint. Was er meinte, hat sich aus dem Zitat von Harald bestätigt. Somit ist mein Weg von Berlin direkt nach Warschau der richtige und Deinen, besonders mit den Geschwindigkeiten, kannst Du dir an den Hut stecken.
„Stattdessen läßt Du Deinen Seher messen und meinen. Das kann man nicht einmal Privatphysik nennen.“
Das nennt sich SRT – dort gibt es immer „Seher“ die was mit Lichtstrahlen messen und meinen, was die anderen „Seher“ messen müssten. Und wenn Du das nicht akzeptierst, dann redest Du von Ernstcher Privat-SRT.
„wie seinerzeit bei ...; du weißt schon.“
Ja, ja, ich weiß schon, stelle es aber nicht wie Du zur Schau – Deine Behauptung, eine Beschleunigung oder auch Kraft, die von Minus in Plus übergeht, wird nie über die Null gehen. Nach Deiner Physik wird die Null mit einem Stäbchen (Koordinate) übersprungen.
„Ich mag nicht, wenn mir ständig die Haare zu Berge stehen.“
Ist ja kein Wunder, nachdem Einstein Dir einen auf den Kopf gehauen hat.
„Wer immer so etwas schreibt, schreibt mathematischen und physikalischen Unsinn.“
So unsinnig ist diese Berechnung wirklich nicht. Mathematisch ist sie nicht richtig, da links c+v statt u steht, was aber in physikalischem Sinne richtig erscheint, da u die Zusammensetzung von c und v bedeutet. Und ich habe Dir bewiesen, dass aus den c und v (c+v), v Null wird – das ist die einzige physikalische Schlussfolgerung – s. den Sprung.
Liebe Grüße
Ljudmil