Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Skeptiker » Di 18. Mär 2025, 16:13

bumbumpeng hat geschrieben:Diese ca. 545 km/h sind rein rechnerisch. Die werden so nicht gemessen.

Natürlich werden die so gemessen. 600 km in 66 Min. = 545,45 km/h
Wie Kurt bist du nicht in der Lage einfachste Gleichungen zu lösen.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Skeptiker » Di 18. Mär 2025, 16:16

bumbumpeng hat geschrieben:Über das Staurohr werden DIREKT vor Ort am Schnittpunkt 600 km/h gemessen/ ermittelt und keine 545.

Ein Pitotrohr misst keine Geschwindigkeiten. Es misst Luftdrücke.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Kurt » Di 18. Mär 2025, 19:33

bumbumpeng hat geschrieben:Über das Staurohr werden DIREKT vor Ort am Schnittpunkt 600 km/h gemessen/ ermittelt und keine 545.

a) was stellt das Staurohr für eine Fluggeschwindigkeit des Flugzeuges fest wenn das Flugzeug mit 600 km/h gegen Grund unterwegs ist und Wind von vorne oder von hinten in Flugrichtung des Flugzeuges kommt?

b) was stellt das Staurohr für eine Fluggeschwindigkeit des Flugzeuges gegen GND fest wenn das Flugzeug mit 600 km/h gegen Grund unterwegs ist und Wind von vorne oder von hinten in Flugrichtung des Flugzeuges kommt?

(Windgschwindigkeit ca. 100 km/h gegen GND)

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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon bumbumpeng » Di 18. Mär 2025, 20:44

Kurt hat geschrieben:
bumbumpeng hat geschrieben:Über das Staurohr werden DIREKT vor Ort am Schnittpunkt 600 km/h gemessen/ ermittelt und keine 545.
a) was stellt das Staurohr für eine Fluggeschwindigkeit des Flugzeuges fest wenn das Flugzeug mit 600 km/h gegen Grund unterwegs ist und Wind von vorne oder von hinten in Flugrichtung des Flugzeuges kommt?
Die Messung, die über das Staurohr erfolgt, kann nur das feststellen, was sich DIREKT am Schnittpunkt zum Medium tut.

Der direkte Bezug zum Flugzeug ist das umgebende Medium, da das Flugzeug fliegt und nicht auf dem Boden rollt.
Somit hat das Flugzeug KEINEN Bezug zum Grund, weil es halt abgehoben hat. Was unten am Boden passiert, ist für das Flugzeug äußerst uninteressant.
Es gelten die Messwerte gegen die direkte Umgebung.
In meinem Beispiel sind das eben 600 km/h, die exakt beibehalten werden. Die verändern sich im Beispiel nicht.
Es ändern sich die Werte, die man dann gegen Grund bekommt, weil das für die Fluggesellschaft relevant ist.
Meine Betrachtung gilt der rein physikalischen Seite und nicht der ökonomischen.

Beim Licht sind das c mit rund 300.000 km/s, weil sich Licht im Medium ausbreitet und nicht gegen Grund. c ändert sich nicht. Es ändert sich z.B. die Laufzeit im Medium, die sich an großen Himmelskörpern vorbei verlängert und somit zur Rotverschiebung führt..
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Kurt » Di 18. Mär 2025, 21:52

bumbumpeng hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:a) was stellt das Staurohr für eine Fluggeschwindigkeit des Flugzeuges fest wenn das Flugzeug mit 600 km/h gegen Grund unterwegs ist und Wind von vorne oder von hinten in Flugrichtung des Flugzeuges kommt?

Die Messung, die über das Staurohr erfolgt, kann nur das feststellen, was sich DIREKT am Schnittpunkt zum Medium tut.


Was stellt es da fest wenn:

1) Wind von vorne kommt?
2) Wind von hinten kommt?
3) kein Wind weht?

Welche Geschwindigkeit stellt das Staurohr jeweils fest wenn der Wind mit ca. 100 km/h gegen Grund weht bzw. kein Wind weht?

Kurt

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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon bumbumpeng » Di 18. Mär 2025, 22:21

Kurt hat geschrieben:
bumbumpeng hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:a) was stellt das Staurohr für eine Fluggeschwindigkeit des Flugzeuges fest wenn das Flugzeug mit 600 km/h gegen Grund unterwegs ist und Wind von vorne oder von hinten in Flugrichtung des Flugzeuges kommt?
Die Messung, die über das Staurohr erfolgt, kann nur das feststellen, was sich DIREKT am Schnittpunkt zum Medium tut.
Was stellt es da fest wenn:

1) Wind von vorne kommt?
2) Wind von hinten kommt?
3) kein Wind weht?

Welche Geschwindigkeit stellt das Staurohr jeweils fest wenn der Wind mit ca. 100 km/h gegen Grund weht bzw. kein Wind weht?
Das kann man alles über Suchmaschinen rausfinden und ist nicht der Konsens.

Der Konsens ist, dass es da Leute gibt, die behaupten, dass sich die Lichtgeschwindigkeit ändern würde, wenn da steht: c - v.
c - v wird in eine Formel eingesetzt und ergibt dann VERÄNDERTE LAUFZEITEN.
Aus geänderten Laufzeiten wird dann fälschlich eine geänderte Geschwindigkeit behauptet. Das ist der Knackpunkt.

Nochmal: c , cS und auch vFl in meinem Beispiel bleiben. Die Laufzeiten ändern sich.

Die Lichtgeschwindigkeit ändert sich eben nicht, genau so wenig, wie sich die Geschwindigkeit des Flugzeugs gegen das Medium in meinem Beispiel ändert!!!!! Licht und Flugzeug sind gegen das Medium direkt in Bewegung. Gegen Grund werden dann bei z.B. Seitenwind geringere Werte festgestellt.
Licht und das Flugzeug bewegen sich nicht direkt gegen Grund. Es ist lediglich eine indirekte Feststellung.

Um das mit c ein wenig bildlich verständlich darzustellen, habe ich das Beispiel mit dem Flugzeug gewählt.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Kurt » Di 18. Mär 2025, 22:56

bumbumpeng hat geschrieben:Das kann man alles über Suchmaschinen rausfinden und ist nicht der Konsens.

Alles klar.
Träum weiter.

Kurt

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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Skeptiker » Mi 19. Mär 2025, 10:35

bumbumpeng hat geschrieben:Der direkte Bezug zum Flugzeug ist das umgebende Medium, da das Flugzeug fliegt und nicht auf dem Boden rollt.
Somit hat das Flugzeug KEINEN Bezug zum Grund, weil es halt abgehoben hat.

Die Geschwindigkeitsanzeige im Flugzeug kann aber auch 600km/h Airspeed anzeigen, auch wenn es am Boden rollt.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Skeptiker » Mi 19. Mär 2025, 10:37

Kurt hat geschrieben:a) was stellt das Staurohr für eine Fluggeschwindigkeit des Flugzeuges fest wenn das Flugzeug mit 600 km/h gegen Grund unterwegs ist und Wind von vorne oder von hinten in Flugrichtung des Flugzeuges kommt?

b) was stellt das Staurohr für eine Fluggeschwindigkeit des Flugzeuges gegen GND fest wenn das Flugzeug mit 600 km/h gegen Grund unterwegs ist und Wind von vorne oder von hinten in Flugrichtung des Flugzeuges kommt?

(Windgschwindigkeit ca. 100 km/h gegen GND)
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Das Staurohr an sich stellt überhaupt keine Geschwindigkeit fest. Es kann ja nur Luftdrücke messen.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Frau Holle » Mi 19. Mär 2025, 14:22

Skeptiker hat geschrieben:Das Staurohr an sich stellt überhaupt keine Geschwindigkeit fest. Es kann ja nur Luftdrücke messen.

Genau.

Was soll das überhaupt mit der Bewegung des Flugzeugs und der Luft? Viel interessanter ist doch

Frage 1: Was stellt der Passagier für eine Geschwindigkeit des Flugzeugs fest, während er bei geschlossenem Fenster im Sessel hockt und gelangweilt auf die Landung wartet oder in seinem Privatflieger Billiard spielt?

Antwort: Er stellt dabei keine Geschwindigkeit des Flugzeugs fest und kein ungewöhnliches Verhalten der Billardkugeln.

Frage 2: Warum ist das so?

Antwort: Weil die Naturgesetze in allen Inertialsystemen gleich sind. Die Billiardkugeln verhalten sich genau gleich, ob sie nun auf einem Tisch am Boden sind oder auf einem Tisch im Flieger.

Der Passagier kann nicht feststellen, ob der Flieger am Boden steht oder fliegt, am Verhalten der Billiardkugeln nicht und einen Wind verspürt er in der geschlossenen Kabine auch nicht.

Die Natur bevorzugt weder den Billiardtisch am Boden noch den im Flugzeug noch sonst irgend einen und sie bevorzugt auch nicht die Luft am Boden oder die Luft im Flugzeug noch sonst eine. Die Natur verhält sich in jedem Inertialsystem gleich.

Wer hier dauernd von bevorzugten Bezugsystemen fantasiert ist gewaltig auf dem Holzweg. So sieht's aus.
 
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