Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Lagrange » Fr 2. Mai 2025, 13:35

Skeptiker hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Das ist egal, beide Betrachtungsweisen sind gleichberechtigt, was ZD betrifft.

Ist eben nicht egal. und gilt für 2 gleichförmig zueinander bewegte Inertialsysteme, hier sind es 3.

Es sind 4 Inertialsysteme, oder besser gesagt 2 mal 2. Die Erde bewegt sich relativ zur Rakete genauso schnell wie sich Rakete relativ zur Erde bewegt.
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Skeptiker » Fr 2. Mai 2025, 13:38

Lagrange hat geschrieben:Es sind 4 Inertialsysteme, oder besser gesagt 2 mal 2. Die Erde bewegt sich relativ zur Rakete genauso schnell wie sich Rakete relativ zur Erde bewegt.

Es sind und bleiben 3.
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Rudi Knoth » Fr 2. Mai 2025, 13:43

Skeptiker hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Es sind 4 Inertialsysteme, oder besser gesagt 2 mal 2. Die Erde bewegt sich relativ zur Rakete genauso schnell wie sich Rakete relativ zur Erde bewegt.

Es sind und bleiben 3.



Und in allen 3 Inertialsystemen ist das Verhältnis der Zeiten von "ruhendem Zwilling" und "reisenden Zwilling" gleich. Der "ruhende Zwilling" hat auf seiner Uhr beim Treffen mit dem "reisenden Zwilling" mehr Zeit als der "reisende Zwilling".

Gruß
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Lagrange » Fr 2. Mai 2025, 13:45

Rudi Knoth hat geschrieben:
Skeptiker hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Es sind 4 Inertialsysteme, oder besser gesagt 2 mal 2. Die Erde bewegt sich relativ zur Rakete genauso schnell wie sich Rakete relativ zur Erde bewegt.

Es sind und bleiben 3.



Und in allen 3 Inertialsystemen ist das Verhältnis der Zeiten von "ruhendem Zwilling" und "reisenden Zwilling" gleich. Der "ruhende Zwilling" hat auf seiner Uhr beim Treffen mit dem "reisenden Zwilling" mehr Zeit als der "reisende Zwilling".

Gruß
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Das geht nicht nach SRT. Die Formeln beweisen es.

Es gilt und .
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Rudi Knoth » Fr 2. Mai 2025, 14:01

Lagrange hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Skeptiker hat geschrieben:

Und in allen 3 Inertialsystemen ist das Verhältnis der Zeiten von "ruhendem Zwilling" und "reisenden Zwilling" gleich. Der "ruhende Zwilling" hat auf seiner Uhr beim Treffen mit dem "reisenden Zwilling" mehr Zeit als der "reisende Zwilling".

Gruß
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Das geht nicht nach SRT. Die Formeln beweisen es.

Es gilt und .


Das geht schon. Denn im Bezugssystem, in dem der "Reisende Zwilling" auf dem Hinweg ruht, braucht er wegen des Additionstheorems der Geschwindigkeiten und der Tatsache, daß er ein "ruhenden Zwilling" einholen muß wesentlich mehr Zeit als auf der Hinreise. Auf seiner Uhr vergeht aber genauso viel Zeit wie auf der Hinreise. Und dadurch hat man dasselbe Verhältnis der Zeiten wie im Ruhesystem des "ruhenden Zwillings".

Gruß
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Lagrange » Fr 2. Mai 2025, 14:35

Rudi Knoth hat geschrieben:... braucht er wegen des Additionstheorems der Geschwindigkeiten ...

Additionstheorem der Geschwindigkeiten kommt nicht zur Anwendung, da nur eine Geschwindigkeit vorhanden ist. Das ist die Geschwindigkeit v zwischen den Systemen.
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Skeptiker » Fr 2. Mai 2025, 15:08

Lagrange hat geschrieben:Das geht nicht nach SRT. Die Formeln beweisen es.

Es gilt und .

Die Formeln gelten für 2 gleichförmig zueinander bewegte Intertialsysteme, nicht für 3, kannst du wohl nicht verstehen. Bis 3 zählen ist eben zu schwer.
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Rudi Knoth » Fr 2. Mai 2025, 15:28

Lagrange hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:... braucht er wegen des Additionstheorems der Geschwindigkeiten ...

Additionstheorem der Geschwindigkeiten kommt nicht zur Anwendung, da nur eine Geschwindigkeit vorhanden ist. Das ist die Geschwindigkeit v zwischen den Systemen.


Nun im Koordinatensystem, in dem der "reisende Zwilling" bei der Hinreise ruht, bewegt sich die Strecke mit der Geschwindigkeit in entgegengesetzter Richtung. Auf der Rückreise addieren sich die Geschwindigkeit der Strecke und die des "reisenden Zwillings" nach der Formel:



zur Geschwindigkeit in diesem System. Da diese kleiner als 2v ist, hat man in diesem Koordinatensystem eine längere Zeit für den Rückweg als für den Hinweg.

Gruß
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Kurt » Fr 2. Mai 2025, 16:14

Rudi Knoth hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:... braucht er wegen des Additionstheorems der Geschwindigkeiten ...

Additionstheorem der Geschwindigkeiten kommt nicht zur Anwendung, da nur eine Geschwindigkeit vorhanden ist. Das ist die Geschwindigkeit v zwischen den Systemen.


Nun im Koordinatensystem, in dem der "reisende Zwilling" bei der Hinreise ruht, bewegt sich die Strecke mit der Geschwindigkeit in entgegengesetzter Richtung. Auf der Rückreise addieren sich die Geschwindigkeit der Strecke und die des "reisenden Zwillings" nach der Formel:



zur Geschwindigkeit in diesem System. Da diese kleiner als 2v ist, hat man in diesem Koordinatensystem eine längere Zeit für den Rückweg als für den Hinweg.


Stellt irgendwer eine Liste auf welche und wieviel Wunder es hier bei diesen "reisende Zwillinge" ingesamt gibt.

Kurt

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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Rudi Knoth » Fr 2. Mai 2025, 16:29

Kurt hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Additionstheorem der Geschwindigkeiten kommt nicht zur Anwendung, da nur eine Geschwindigkeit vorhanden ist. Das ist die Geschwindigkeit v zwischen den Systemen.


Nun im Koordinatensystem, in dem der "reisende Zwilling" bei der Hinreise ruht, bewegt sich die Strecke mit der Geschwindigkeit in entgegengesetzter Richtung. Auf der Rückreise addieren sich die Geschwindigkeit der Strecke und die des "reisenden Zwillings" nach der Formel:



zur Geschwindigkeit in diesem System. Da diese kleiner als 2v ist, hat man in diesem Koordinatensystem eine längere Zeit für den Rückweg als für den Hinweg.


Stellt irgendwer eine Liste auf welche und wieviel Wunder es hier bei diesen "reisende Zwillinge" ingesamt gibt.

Kurt


Was ist denn daran seltsam, wenn man ein Koordinatensystem einführt, in dem ein Objekt (reisende Zwilling) nicht die ganze Zeit ruht? Koordinatensysteme kann man beliebig nach Zweckmässigkeitsgründen wählen. Ich habe solch eins ausgewählt.

Gruß
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