Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon bumbumpeng » Di 13. Mai 2025, 23:43

Rudi Knoth hat geschrieben:Zum Thema Aberration. ...
Was das nun exakt sein soll, weiß ich nicht.
Ich vermute, dass es sich ganz einfach erklären ließe, es aber irgendwie mystisch dargestellt wird?

Tatsache ist, dass die Erde rotiert. Dass die Erde mit einer Bahngeschwindigkeit von ca. 30 km/s ihre Bahn zieht und dass die Sonne mit ca. 220 km/s Sgr A* umrundet.

D.h., dass alles, aber auch alles in Bewegung ist und zwar auf Umlaufbahnen. Es gibt keinen Stillstand. Natürlich sind die Sterne in unseren Breiten ebenso mit ca. 220 km/s auf einer Bahn um Sgr A*. Fixsterne gibt es demzufolge gar nicht. Die erscheinen lediglich so.
Wenn man das ausrechnet, wie weit die Sonne in Bogengrad in einer Million Jahre kommt, dann sind das ca. 1,5 Grad, obwohl sie mit ca. 220 km/s unterwegs ist.
In 1.000 Jahren ca. 0,0015 Grad. Und das bei ca. 792.000 km/h.

D.h., dass das Gesehene vor 1 s bereits der Vergangenheit angehört. Es muss also von s zu s Veränderungen geben. Ein konkretes Bild sehe ich immer nur ein einziges Mal.
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Rudi Knoth » Mi 14. Mai 2025, 07:09

Lagrange hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:...

Einstein hat au die Phasenfunktion der ebenen Welle des Sternenlicht seine Transformation angewendet. Damit erhält man die Frequenzänderung (Dopplereffekt) und die Änderung des Winkels der Welle (Aberration).

Gruß
Rudi Knoth

Wie ich das sehen kann, er hat sie einfach ad hoc eingeführt.


Nun so "ad hoc" ist das auch wieder nicht. Betrachtet man die Phasenfunktion einer ebenen Welle mit der Wellenzahl k in der Ebene, in der sich der Beobachter und der Stern ruhen, dann lautet sie:



wobei ist.

Wendet man auf diese Gleichung die Lorentz-Transformation an, und fasst die Terme für x', y ' und t' zusammen, dann erhält man folgende Relationen:



für den Winkel hat man dann:



Soweit in Kurzform, wie dieses "Hexenwerk" geht. Zu bemerken ist dabei, daß man im Falle der Gallilei-Transformation keine Aberration für die Wellennatur des Lichtes bekommt.

Gruß
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Kurt » Mi 14. Mai 2025, 07:20

Rudi Knoth hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:...

Einstein hat au die Phasenfunktion der ebenen Welle des Sternenlicht seine Transformation angewendet. Damit erhält man die Frequenzänderung (Dopplereffekt) und die Änderung des Winkels der Welle (Aberration).

Gruß
Rudi Knoth

Wie ich das sehen kann, er hat sie einfach ad hoc eingeführt.


Nun so "ad hoc" ist das auch wieder nicht. Betrachtet man die Phasenfunktion einer ebenen Welle mit der Wellenzahl k in der Ebene, in der sich der Beobachter und der Stern ruhen, dann lautet sie:



wobei ist.

Wendet man auf diese Gleichung die Lorentz-Transformation an, und fasst die Terme für x', y ' und t' zusammen, dann erhält man folgende Relationen:



für den Winkel hat man dann:



Soweit in Kurzform, wie dieses "Hexenwerk" geht. Zu bemerken ist dabeu, daß man im Falle der Gallilei-Transformation keine Aberration für die Wellennatur des Lichtes bekommt.


Die Kurzform heisst dann: Einstein hatte keine Ahnung und hat sich irgendwas ausgedacht, und früher ging man von einen statischen Universum aus.

Kurt

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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Rudi Knoth » Mi 14. Mai 2025, 07:36

Kurt hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Wie ich das sehen kann, er hat sie einfach ad hoc eingeführt.


Nun so "ad hoc" ist das auch wieder nicht. Betrachtet man die Phasenfunktion einer ebenen Welle mit der Wellenzahl k in der Ebene, in der sich der Beobachter und der Stern ruhen, dann lautet sie:



wobei ist.

Wendet man auf diese Gleichung die Lorentz-Transformation an, und fasst die Terme für x', y ' und t' zusammen, dann erhält man folgende Relationen:



für den Winkel hat man dann:



Soweit in Kurzform, wie dieses "Hexenwerk" geht. Zu bemerken ist dabei, daß man im Falle der Gallilei-Transformation keine Aberration für die Wellennatur des Lichtes bekommt.


Die Kurzform heisst dann: Einstein hatte keine Ahnung und hat sich irgendwas ausgedacht, und früher ging man von einen statischen Universum aus.

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Erklär mir das mal genauer. Was hat denn eine Phasenfunktion mit statischem Universum zu tun? Diese von mir genannte Phasenfunktion gab es im Prinzip vor Einstein. Willst du schon wieder eine "eigene Physik" verkünden?

Gruß
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Kurt » Mi 14. Mai 2025, 08:01

Rudi Knoth hat geschrieben:Erklär mir das mal genauer. Was hat denn eine Phasenfunktion mit statischem Universum zu tun? Diese von mir genannte Phasenfunktion gab es im Prinzip vor Einstein. Willst du schon wieder eine "eigene Physik" verkünden?

Du krallst dich an der Phasenfunktion fest, naja, Einstein hat sie benuzt.
Das er damit falsch lag das blendest du aus.
Wenn im wassergefüllten Rohr kein Unterschied auftritt, ausser das es länger dauert bis das Licht unten ankommt, dann ist das doch der Hinweis darauf das das weder mit einer Phasenfunktion noch mit Dopler zu tun hat.
Die Vorstellungen um die Aberration sind falsch.
Wenn man das "vor Einstein" nicht kannte dann ist das der Hinweis, dass in einem statischen Universum gedacht wurde. Stimmt halt nicht.
All die Bilder/Anis die hier eingestellt wurden sind anscheinend falsch, also auch die dahinterliegenen Vorstellungen.
Schaut man zu einem Stern rauf dann ist das Fernrohr im gleichen Winkel anzusetzen wie es das Auge auch wahrnimmt.
Das Licht des Sternes läuft in gerader Richtung durch das Rohr. Darum spielt es keine Rolle wie lange es dabei braucht.

Kurt

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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Rudi Knoth » Mi 14. Mai 2025, 08:31

Kurt hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Erklär mir das mal genauer. Was hat denn eine Phasenfunktion mit statischem Universum zu tun? Diese von mir genannte Phasenfunktion gab es im Prinzip vor Einstein. Willst du schon wieder eine "eigene Physik" verkünden?

Du krallst dich an der Phasenfunktion fest, naja, Einstein hat sie benuzt.
Das er damit falsch lag das blendest du aus.
Wenn im wassergefüllten Rohr kein Unterschied auftritt, ausser das es länger dauert bis das Licht unten ankommt, dann ist das doch der Hinweis darauf das das weder mit einer Phasenfunktion noch mit Dopler zu tun hat.
Die Vorstellungen um die Aberration sind falsch.



Was hat eine Aussage über Ellen im luftleeren Raum mit wassergefüllten Rohren zu tun? Einstein hat hier einfach die Bewegung des Beobachters auf seine Wahrnehmung des Lichtes eines fernen Sterns beschrieben.

Kurt hat geschrieben:Wenn man das "vor Einstein" nicht kannte dann ist das der Hinweis, dass in einem statischen Universum gedacht wurde. Stimmt halt nicht.
All die Bilder/Anis die hier eingestellt wurden sind anscheinend falsch, also auch die dahinterliegenen Vorstellungen.
Schaut man zu einem Stern rauf dann ist das Fernrohr im gleichen Winkel anzusetzen wie es das Auge auch wahrnimmt.
Das Licht des Sternes läuft in gerader Richtung durch das Rohr. Darum spielt es keine Rolle wie lange es dabei braucht.

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Die Phasenfumktion ist aber eine allgemeine Gleichung für die Ausbreitung für Wellen aller Art. Dies ist also allgemeine Physik, die nichts mit Vorstellungen über das Universum zu tun hat. Und genau die Unabhängigkeit vom Beobachtungsistrument ist das gute an der Betrachtung von Einstein. Denn die Aberration kan dann von einem VLBI gemessen werden. Da hat man kein Rohr, sondern zwei entfernte Empfänger deren unterschiedliche Zeiten für den Empfang von Signalen zur genauen Bestimmung vom Beoachtungswinkel benutzt wird.

Gruß
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Kurt » Mi 14. Mai 2025, 08:51

Rudi Knoth hat geschrieben:Die Phasenfumktion ist aber eine allgemeine Gleichung für die Ausbreitung für Wellen aller Art. Dies ist also allgemeine Physik, die nichts mit Vorstellungen über das Universum zu tun hat.

Die Phasenfunktion kam nicht von mir, ebenso das mit dem Wasser im Rohr.
Lass doch einfach mal Einstein weg, er hat die Aberration nicht verstanden.
Das "Wasser im Rohr" zeigt was Sache ist, die Bilder die hier eingestellt wurden sind alle falsch.
Hier ein Bild das zeigt was Sache ist.

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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Lagrange » Mi 14. Mai 2025, 09:08

Rudi Knoth hat geschrieben:... Zu bemerken ist dabei, daß man im Falle der Gallilei-Transformation keine Aberration für die Wellennatur des Lichtes bekommt.

Gruß
Rudi Knoth

Galilei-Transformation ergibt folgende exakte Formel.



Also Einsteins Formel ist nur eine Näherung für kleine Geschwindigkeiten.
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Rudi Knoth » Mi 14. Mai 2025, 09:25

Lagrange hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:... Zu bemerken ist dabei, daß man im Falle der Gallilei-Transformation keine Aberration für die Wellennatur des Lichtes bekommt.

Gruß
Rudi Knoth

Galilei-Transformation ergibt folgende exakte Formel.



Also Einsteins Formel ist nur eine Näherung für kleine Geschwindigkeiten.


Nein. Deine Formel ist vom Ansatz her falsch. Denn sie betrachtet die Winkel, die nur im Ruhesystem des Empfängers gemessen werden. Bei der offiziellen Formel werden die Winkel im Ruhesystem der Quelle und des Empfängers betrachtet. Die von dir genannte Galilei-Transformation führt bei der Phasenfunktion nicht zum beobachteten Ergebnis. Denn da gibt es keine Aberration. Des Weiteren ist deine Zeichnung für den Fall der stellaren Aberration nicht zutreffend, weil der Beobachter selber beschleunigt bewegt ist.

Gruß
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Lagrange » Mi 14. Mai 2025, 09:47

Rudi Knoth hat geschrieben:... Die von dir genannte Galilei-Transformation führt bei der Phasenfunktion nicht zum beobachteten Ergebnis. Denn da gibt es keine Aberration. ...

Natürlich gibt es die Aberration wie bei Regentropfen. Die Aberration ist einfach ein Laufzeiteffekt. Bis das Licht den Beobachter erreicht hat, hat sich die Quelle weiter bewegt.

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