Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Frau Holle » Do 22. Mai 2025, 11:03

Lagrange hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:Zum gefühlt 300.000-sten Mal: Die Streckenlänge vom Sendepunkt zum Empfangspunkt ist nicht fix gegeben! Deine Annahme ist falsch!

Die Strecke im BS Erdoberfläche ist konstant

Völliger Quatsch. Welche soll das denn sein?

Der Sender ist nicht auf der Oberfläche. Das Signal läuft nicht auf konstanter Strecke an der Oberfläche. Es läuft vom Sender zum Empfänger. Einen anderen Laufweg gibt's nicht.
 
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Lagrange » Do 22. Mai 2025, 11:05

Frau Holle hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:Zum gefühlt 300.000-sten Mal: Die Streckenlänge vom Sendepunkt zum Empfangspunkt ist nicht fix gegeben! Deine Annahme ist falsch!

Die Strecke im BS Erdoberfläche ist konstant

Quatsch. Welche soll das denn sein?

Der Sender ist nicht auf der Erdoberfläche. Das Signal läuft nicht auf konstanter Strecke an der Oberfläche. Es läuft vom Sender zum Empfänger. Einen anderen Laufweg gibt's nicht.

Die Strecke ist die Entfernung zum Sendezeitpunkt, die ist unveränderlich im BS Empfänger.
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Frau Holle » Do 22. Mai 2025, 11:18

Lagrange hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Die Strecke im BS Erdoberfläche ist konstant

Quatsch. Welche soll das denn sein?

Der Sender ist nicht auf der Erdoberfläche. Das Signal läuft nicht auf konstanter Strecke an der Oberfläche. Es läuft vom Sender zum Empfänger. Einen anderen Laufweg gibt's nicht.

Die Strecke ist die Entfernung zum Sendezeitpunkt, die ist unveränderlich im BS Empfänger.

Unsinn. Die Laufstrecke ist die Entfernung vom Sendeort zur Empfangszeit. Das ist nicht dieselbe Entfernung wie zur Sendezeit. Sender und Empfänger sind inzwischen ganz woanders als zum Sendezeitpunkt.

Einen anderen Laufweg gibt's nicht, die Signalgeschwindigkeit ist c und die Laufzeit ist die Differenz Δt. So wird der Laufweg s = c∙Δt bekannt und damit auch die Position des Empfängers im ECI zum Empfangszeitpunkt. Darum geht es ja überhaupt nur.

 
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Lagrange » Do 22. Mai 2025, 11:52

Frau Holle hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Die Strecke ist die Entfernung zum Sendezeitpunkt, die ist unveränderlich im BS Empfänger.

Unsinn. Die Laufstrecke ist die Entfernung vom Sendeort zur Empfangszeit. ...

 

Nix Unsinn. Das ist die Strecke im ECI, aber nicht im BS Empfänger. Du verstehst Bezugssysteme nicht.
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Frau Holle » Do 22. Mai 2025, 12:15

Lagrange hat geschrieben:
Die Strecke ist die Entfernung zum Sendezeitpunkt, die ist unveränderlich im BS Empfänger.
Frau Holle hat geschrieben:Unsinn. Die Laufstrecke ist die Entfernung vom Sendeort zur Empfangszeit. ...
Nix Unsinn. Das ist die Strecke im ECI, aber nicht im BS Empfänger. Du verstehst Bezugssysteme nicht.

Unsinn. Der Empfänger berechnet seine Position im ECI zur Empfangszeit. Er will ja wissen wo er zur Empfangszeit ist, nicht wo er zur Sendezeit war. Das Mapping auf die Position an der rotierenden Oberfläche erfolgt erst am Schluss über die Ortszeit an der berechneten Position.
Du verstehst Bezugssysteme nicht.
 
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Kurt » Do 22. Mai 2025, 12:53

Frau Holle hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
Die Strecke ist die Entfernung zum Sendezeitpunkt, die ist unveränderlich im BS Empfänger.
Frau Holle hat geschrieben:Unsinn. Die Laufstrecke ist die Entfernung vom Sendeort zur Empfangszeit. ...
Nix Unsinn. Das ist die Strecke im ECI, aber nicht im BS Empfänger. Du verstehst Bezugssysteme nicht.

Unsinn. Der Empfänger berechnet seine Position im ECI zur Empfangszeit. Er will ja wissen wo er zur Empfangszeit ist, nicht wo er zur Sendezeit war. Das Mapping auf die Position an der rotierenden Oberfläche erfolgt erst am Schluss über die Ortszeit an der berechneten Position.
Du verstehst Bezugssysteme nicht.
 

Es gibt Leute die sind durch die Märchenwelt so hinters Licht geführt das sie nicht mehr in der lage sind logisch zu denken.

Hier gibt es ein IS, genannt ECI.
In diesem IS laufen Signale mit c, Bezug für die Geschwindigkeitsangabe: das ECI.
In diesem IS rotiert die Erde, ein auf ihr ruhender Empfänger ist somit im ECI bewegt.
Aus seiner Sicht kommt das Signal, das im ECI mit c läuft, mit c + seinem v gegen das ECI, auf ihn zu.
Damit er die Pos richtig errechnen kann muss er diesen Umstand berücksichtigen, heisst: Sagnac-Korrektur.
Diese wird durchgeführt und bedeutet nichts anderes als das, aus der Sicht des Empfängers, Signale mit c +- v auf ihn zukommen.
Es ist schon bemerkenswert das Märchenweltgeschädigkte nie auf die Aussage: "Aus seiner Sicht" eingehen.
Naja, würden sie das tun dann würden sie das Märchenweltpostulat verraten.
Das kann sich ein RT-Ler wohl nicht leisten (die Gründe dafür mögen vielschichtig sein).
Es hilft alles nichts, GPS widerlegt das RT-Postulat.

Kurt

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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon bumbumpeng » Do 22. Mai 2025, 13:05

Kurt hat geschrieben:Gegebene Streckenlänge, unterschiedliche Laufzeiten, gleiche Geschwindigkeit.
Wie passt das zusammen?
Siehe Michelson/ Morley.
Aufgrund von dynamischen Doppler.
Bei M&M bleibt auch die Distanz zum Spiegel gleich, aber es gibt diese Bewegung gegen das MEDIUM, wodurch sich die Laufstrecke des Lichtes im Medium verändert.
Weil die e.-m. Welle IM MEDIUM läuft.
Diese Differenzbewegung bewirkt unterschiedliche Laufzeiten. --- Keine Differenzbewegung = keine unterschiedlichen Laufzeiten = Null-Resultat.
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Rudi Knoth » Do 22. Mai 2025, 13:27

@Kurt » Do 22. Mai 2025, 13:53

Einiges was du schreibst, ist richtig und einiges stimmt so nicht.

Hier gibt es ein IS, genannt ECI.
In diesem IS laufen Signale mit c, Bezug für die Geschwindigkeitsangabe: das ECI.


Das stimmt. Genau deshalb werden Satellitenpositionen aus dem ECEF (rotierendes Koordinatensystem) in ein ECI umgerechnet, in dem die ECEF-Position eines der Satelliten übereinstimmt. Die Positionen der anderen Satelliten wird entsprechend der Differenz der Signallaufzeiten durch Drehung berechnet. Aus den Signallaufzeiten werden dann die "Laufstrecken" im ECI berechnet..Und mit diesen dann die Position im ECI aus dem dann die Position im ECEF berechnet wird.Und für diese Rechnungen wird dann das konstante c benutzt.

In diesem IS rotiert die Erde, ein auf ihr ruhender Empfänger ist somit im ECI bewegt.
Aus seiner Sicht kommt das Signal, das im ECI mit c läuft, mit c + seinem v gegen das ECI, auf ihn zu.
Damit er die Pos richtig errechnen kann muss er diesen Umstand berücksichtigen, heisst: Sagnac-Korrektur.


Diese Sicht braucht der Empfänger aber nicht, weil er die Position zuerst im ECI berechnet. Erst mit dieser Position kann er die Sagnac-Korrektur machen und kann zu einer genaueren Berechnung mit der nun noch genaueren Zeit sen Position berechnen. Denn die Zeitbestimmung für den GPS-Empfänger benötigt auch die Zeit von den Satelliten, weil ja keine Atomuhr hat.

Diese wird durchgeführt und bedeutet nichts anderes als das, aus der Sicht des Empfängers, Signale mit c +- v auf ihn zukommen.
Es ist schon bemerkenswert das Märchenweltgeschädigkte nie auf die Aussage: "Aus seiner Sicht" eingehen.
Naja, würden sie das tun dann würden sie das Märchenweltpostulat verraten.


Genau dieses "Märchenweltpostulat" gilt für das ECI. Die rotierende Erdoberfläche erfüllt einfach nicht die Voraussetzung dieses Postulates.

Das kann sich ein RT-Ler wohl nicht leisten (die Gründe dafür mögen vielschichtig sein).
Es hilft alles nichts, GPS widerlegt das RT-Postulat.


Nein GPS widerlegt die SRT nicht.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Kurt » Do 22. Mai 2025, 14:30

Rudi Knoth hat geschrieben:
In diesem IS rotiert die Erde, ein auf ihr ruhender Empfänger ist somit im ECI bewegt.
Aus seiner Sicht kommt das Signal, das im ECI mit c läuft, mit c + seinem v gegen das ECI, auf ihn zu.
Damit er die Pos richtig errechnen kann muss er diesen Umstand berücksichtigen, heisst: Sagnac-Korrektur.


Diese Sicht braucht der Empfänger aber nicht, weil er die Position zuerst im ECI berechnet.


Er berechnet alles im ECI, ein anderes IS gibts ja nicht.
Er kann erst was berechnen wenn er empfangen hat, deswegen weil er die Laufzeit, somit die Strecke, vom Sendepunkt zum Empfangspunkt braucht.
Das Signal ist vom Sendepunkt zum Empfangspunkt mit c gelaufen, Bezug für die Geschwindigkeitsangabe: das ECI
Hat er diese beiden Punkte nicht kann er keinen Abstand zum Sendepunkt berechnen.
Und da geht halt kein Weg vorbei, dass aus Sicht des Empfängers das Signal mit c +- v auf diesen zugekommen ist.
Es ist nicht c, so wie es die RT behauptet, damit ist diese widerlegt.

Kurt

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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Frau Holle » Do 22. Mai 2025, 14:37

Kurt hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:Der Empfänger berechnet seine Position im ECI zur Empfangszeit. Er will ja wissen wo er zur Empfangszeit ist, nicht wo er zur Sendezeit war. Das Mapping auf die Position an der rotierenden Oberfläche erfolgt erst am Schluss über die Ortszeit an der berechneten Position.

Es gibt Leute die sind durch die Märchenwelt so hinters Licht geführt das sie nicht mehr in der lage sind logisch zu denken.

Dann erzähl doch mal, was daran logisch nicht stimmen soll.
Es gibt Leute die sind durch ihren Ätherwahn so vernebelt, das der einfachsten Logik nicht folgen können.
 
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