hmpf hat geschrieben:Einige Gase der Atmosphäre können im Bereich um 10 µm Wärme in den
Weltraum strahlen und kühlen sich dabei ab.
Da Gase nur auf den Wellenlängen strahlen können, auf denen sie auch absorbieren, sind es die Treibhausgase H2O und CO2, die die Atmosphäre und damit das System Erde/Atmosphäre abkühlen.
Die Treibhausgase in der Troposhpäre kühlen diese also ab, indem sie bestimmte Wellenlängen in den Weltraum abgeben.
Da stellen sich folgende Fragen:
1. Strahlen sie denn mehr in den Weltraum ab als zurück in die Troposhäre? Die Richtung sollte doch eher zufällig sein, also gleich viel Strahlung in alle Richtungen.
2. Warum sollte der Effekt nicht direkt mit dem Luftdruck zusammen hängen? Mit zunehmender Höhe gibt es immer weniger Moleküle, die absorbieren oder abstrahlen können.
Ich fürchte, Ihre Erklärung deckt nur einen kleinen Teilaspekt des ganzen Sachverhalts ab. So einfach ist es wohl nicht. Wenn man ihren Gedanken weiter spinnt, dann kommt man unweigerlich zu dem Schluss, dass die Troposphäre durch mehr Treibhausgase zunehmend kühler werden müsste, was natürlich das genaue Gegenteil dessen ist, was die Klimaforschung seit Jahrzehnten beobachtet. Alle Daten sprechen dagegen.
Sind sie womöglich doch ein "Klimaleugner", der es besser weiß als die Experten, weil er mal Physik studiert hat? Wenn ja: Wann wollen Sie die Katze aus dem Sack lassen?