Warum ist es auf dem Berg kalt?

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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » So 13. Jul 2025, 11:28

Skeptiker hat geschrieben:
hmpf hat geschrieben:Also, wie könnte die Atmosphäre ohne Treibhausgase Wärme loswerden?

Kaum, aber das müsste sie auch gar nicht, es wäre mit ca. -18 Grad Celsius am Boden eh furchtbar kalt. Die Treibhausgase erwärmen die Atmosphäre erst auf für uns angenehme Temperaturen und darüber hinaus wenn es noch mehr werden.

Genau. Aber so weit kommen wir hier mit diesem Hochstapler nicht.

Seine Zielgruppe ist offenbar ein möglichst dumpfbackiger Mob, der ihn mit seinen primitiven Pöbeleien als seinesgleichen akzeptiert. Solche sollen dann von selber zu dem suggerierten falschen Schluss kommen, dass die Treibhausgase wegen ihrer kühlenden Wirkung an der Tropopause gar nichts mit einer Erwärmung der Troposhäre zu tun haben können. Das sagt er so nicht direkt, denn die Gehirnwäsche wirkt besser wenn die Leute meinen, sie wären von selber darauf gekommen und hätten eine große Klimalüge durchschaut.

Die Tatsache, dass es ohne Treibausgase ohnehin bitter kalt wäre wird bewusst unterschlagen. Deshalb antwortet er auch nicht auf meine mehrfach gestellte Frage, worauf er eigentlich hinaus will mit seinen "Wärmesenken" und dem Strahlungsspektrum.
 
Zuletzt geändert von Frau Holle am So 13. Jul 2025, 11:36, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » So 13. Jul 2025, 11:33

hmpf hat geschrieben:Es geht hier nicht ums „Müssen“.
Es geht um den physikalischen Grund für die Temperaturabnahme mit der Höhe in der Atmosphäre.

Eben, und ohne Treibhausgse müsste sie sich gar nicht abkühlen, weil es schon kalt ist. Einfache Physik die du aber offensichtlich nicht verstehst. Ohne Treibhausgase wäre es hier unten im Schnitt -18Grad warm.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » So 13. Jul 2025, 11:42

hmpf hat geschrieben:Die Absorption des CO2 war in den letzten 600 Millionen Jahren immer schon gesättigt.
Somit kann die 15 µm-CO2-Absorptionsbande nur noch vernachlässigbar leicht seitlich wachsen.

Das Argument der „Sättigung“ stammt aus einem vereinfachten Verständnis des Absorptionsspektrums, es ignoriert die wichtige Rolle der Strahlung im Randbereich der Banden (Wings) sowie die Höhenabhängigkeit der Absorption.
Ja, im Bandzentrum (~15 µm) ist CO₂ bei heutigen Konzentrationen nahezu vollständig absorbierend, bereits in wenigen hundert Metern.
Aber: Das Klimasystem reagiert nicht nur auf das Bandzentrum, sondern auf die gesamte spektrale Breite der Absorptionsbande.
Mit mehr CO₂ wird die Bande in die „Wings“ verbreitert, und mehr Strahlung wird in größeren Höhen absorbiert und emittiert.
Außerdem: Die Höhe der effektiven Strahlungsschicht steigt, und diese ist kälter → geringere Emission → Energieüberschuss → Erwärmung.
hmpf hat geschrieben:Das alles spielt sich aber im unteren Kilometer der Atmosphäre ab und hat mit der Temperaturabnahme


Falsch.
Die Treibhauswirkung und damit auch die vertikale Temperaturstruktur, hängt entscheidend vom Strahlungstransport über die gesamte Troposphäre hinweg ab.
Die Temperaturabnahme mit der Höhe (der Temperaturgradient) entsteht nicht primär durch CO₂, sondern durch:
adiabatische Prozesse (Konvektion),
latente Wärme (H₂O),
und den Strahlungstransport (v. a. H₂O und CO₂).

CO₂ spielt eine zentrale Rolle in Höhen ab ca. 5–10 km, wo Wasserdampf stark abnimmt.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » So 13. Jul 2025, 12:08

hmpf hat geschrieben:Es geht nicht darum, wie warm es auf diesem Planeten sein muss.

Warum stellst du dann hypothetisch Fragen danach wie es ohne Treibhausgase wäre?
Kommen wir zurück zu den Fakten: Treibhausgase erwärmen in erster Linie die Erdatmosphäre. Je mehr, desto wärmer wird es. Einfache Physik, wie du immer so schön sagst.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » So 13. Jul 2025, 12:43

hmpf hat geschrieben:Weil es ohne Treibhausgase keine Abnahme der Temperatur mit der Höhe gäbe.

Eben, weil es hier unten dann im Mittel -18 Grad kalt wäre.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » So 13. Jul 2025, 13:19

hmpf hat geschrieben:Und in 15 km Höhe (jetzige Tropopause) wären es dann -100°C, oder was?

In 15 km Höhe wären es vermutlich nicht –56 Grad wie heute, sondern eher nahe –18 °C , der theoretischen Gleichgewichtstemperatur der Erde ohne Treibhauseffekt.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » So 13. Jul 2025, 13:20

hmpf hat geschrieben:
Skeptiker hat geschrieben:
hmpf hat geschrieben:Weil es ohne Treibhausgase keine Abnahme der Temperatur mit der Höhe gäbe.

Eben, weil es hier unten dann im Mittel -18 Grad kalt wäre.

Und in 15 km Höhe (jetzige Tropopause) wären es dann -100°C, oder was?

LOL – Das müsstest du doch am besten wissen als angeblicher Physiker, der sich mit Strahlung und Thermodynamik auskennt. Rechne doch mal vor. Die Temperatur in 15 km Höhe solltest du aus dem Ärmel schütteln können. Kannste nicht, was? Tja, Lügen haben kurze Beine.
 
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » So 13. Jul 2025, 13:39

hmpf hat geschrieben:Es gäbe also keinen Temperaturabfall mit der Höhe, obwohl die Erde ja mit -18°C „einheizt“.

Logisch, wenn sich nichts erwärmt kann auch nichts abkühlen. Seit 3 Tagen hast du also nur Binsenweisheiten zum Besten gegeben. Erkenntnissgewinn=0.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » So 13. Jul 2025, 13:59

hmpf hat geschrieben:Auch bei -18°C erhält die Erde die gleiche Wärmemenge von der Sonne wie heute.

Selbstverständlich. Warum ist es hier also nicht -18 Grad?
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » So 13. Jul 2025, 14:17

hmpf hat geschrieben:Ohne Treibhausgase wäre es in 15 km Höhe genauso “warm“ wie am Erdboden.
Es gäbe also keinen Temperaturabfall mit der Höhe, obwohl die Erde ja mit -18°C „einheizt“.

Das bezweifle ich.

Die Dichte der Atmosphäre nimmt nach oben hin ab. Die Strahlungsdichte nimmt mit dem Quadrat der Entfernung ab. Nach Gaußschen Gesetz fließt durch eine Sphäre an der Oberfläche gleich viel Wärmestrahlung wie durch eine Sphäre in 15 km Höhe, bei angenommenem, dauerhaften Strahlungsgleichgewicht. Da die Fläche der Sphäre oben viel größer ist und die Dichte der Moleküle viel geringer, sollte die Temperatur oben entsprechend niedriger sein, und zwar dauerhaft.
 
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