Skeptiker hat geschrieben:hmpf hat geschrieben:Ohne Treibhausgase gäbe es längst keine merkliche Temperaturdifferenz in der Atmosphäre mehr.
Ich beschäftige mich im Rahmen der Fragestellung eben mit realen Gegebenheiten, nicht mit hypothetischen Atmosphären. Ohne Erde gäbe es auch keine Atmosphäre. Nach deiner Logik ist die Erde also Ursache der Abkühlung.
LOL – der war gut.
Trotzdem, wissenschaftlich gehe ich lieber vom Idealfall zum speziellen Fall.
Wenn man verstanden hat, warum sich auch im idealen Gas – also ohne Treibhausgase – ein dauerhafter Temperaturgradient einstellt, dann ist auch direkt klar, dass a) mit Treibhausgasen kein
prinzipieller Unterschied besteht und b) die hier so vehement vertretene These von gleicher Temperatur in jeder Höhe
falsch ist.
Meine sehr anschauliche, physikalisch gut begründete und mit Formeln belegte Erklärung des Temperaturgradienten hat unseren angeblichen Physiker nicht überzeugt. Naja, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.
Es gibt natürlich noch mehr Belege als diese Logik und die Bestätigung durch eine KI.
Nehmen wir doch einfach die Boltzmann-Konstante, die dem angeblichen Physiker bekannt sein sollte. Falls nicht, und weil er immer Zitate aus dem Internet haben will, hier:
wikipedia hat geschrieben:Die Boltzmann-Konstante (Formelzeichen

ist ein Umrechnungsfaktor von
absoluter Temperatur in Energie.
Die Bedeutung der Boltzmann-Konstante liegt darin, dass die Größe

ein charakteristisches Maß für den Mittelwert der verschiedenen Energien ist, die in regelloser Weise zwischen den einzelnen Teilchen oder ganzen Teilsystemen eines makroskopischen physikalischen Systems bei der Temperatur T im Zustand des thermischen Gleichgewichts übertragen werden.
Nur zur Klarstellung: Es geht um die Energieübertragung innerhalb eines ganzes Systems oder zwischen Teilsystemen, die sich jeweils
im thermischen Gleichgewicht befinden.
Weiter heißt es:
wikipedia (Hervorhebung von mir) hat geschrieben:Diese Größe
ist universell, d. h. unabhängig von sämtlichen Eigenschaften der einzelnen Teilchen des Systems oder seiner kleineren oder größeren Teilsysteme;
sie wird auch als thermische Energie bezeichnet.
Nun zum Beweis, dass die genannte These einer isothermen Atmosphäre falsch ist:
Annahme: Es stellt sich mit der Zeit in jeder Höhe die gleiche Temperatur der Atmosphäre ein, wenn keine Klimagase vorhanden sind (ideales Gas aus N₂ und O₂).
Bekannte Fakten: - Eine solche Atmosphäre ist vollkommen transparent für el.magn. Strahlung.
- Eine solche Atmosphäre ist im thermischen Gleichgewicht.
- Die thermische Energie der Atmosphäre ist

.
- Im Gleichgewicht ist diese thermische Energie konstant (Energieerhalung).
- Die thermische Energie in gleichen Volumina ist gleich.
- Achtung Trommelwirbel...
wikipedia (Hervorhebung von mir) hat geschrieben:Zum Beispiel ist
gleich der durchschnittlichen potentiellen Energie der Luftmoleküle, Aerosole und Staubkörnchen in der Atmosphäre, während ihre mittlere kinetische Energie gleich

ist.
- Die thermische Energie = potentielle Energie

der Luftteilchen ist
vertikal nicht gleichverteilt.
Das steht im
Widerspruch zur Annahme, dass die thermische Energie gleichverteilt sein soll, mit gleicher Temperatur in jeder Höhe.
Die Annahme ist also falsch, was zu beweisen war.