Endgültige Widerlegung der SRT

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon contravariant » Mi 26. Jan 2011, 17:25

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Ich kann nichts dafür, wenn Einstein "richtige Physik" (? LET) mit "Gedankenexperiment" (SRT) vermischt, dass es zu nix führt wissen wir allerdings seit über 100 Jahren. :P

das "strandexperiemnt" mit c=70km/h ist von dir, nicht von einstein. und du vergleichst werte, die mit c=70km/h berechnet wurden mit werten, die mit c=300000km/s berechnet wurden. du vermischt hier also das gedankenexperiment mit der realität.
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Mi 26. Jan 2011, 17:30

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Ich kann nichts dafür, wenn Einstein "richtige Physik" (? LET) mit "Gedankenexperiment" (SRT) vermischt, dass es zu nix führt wissen wir allerdings seit über 100 Jahren. :P

Jocelyne Lopez


Dafür, dass du schon über 100 Jahre alt bist, siehst du wirklich gut aus. Dass du den Majestätsplural (.. wissen wir ...) verwendest, ändert nichts daran, dass du nichts WEIßT, daher kannst du auch nicht WISSEN, wohin etwas führt oder nicht führt. :P :mrgreen: :mrgreen:

Ach ja:
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mi 26. Jan 2011, 20:07

contravariant hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:Ich kann nichts dafür, wenn Einstein "richtige Physik" (? LET) mit "Gedankenexperiment" (SRT) vermischt, dass es zu nix führt wissen wir allerdings seit über 100 Jahren. :P

das "strandexperiemnt" mit c=70km/h ist von dir, nicht von einstein. und du vergleichst werte, die mit c=70km/h berechnet wurden mit werten, die mit c=300000km/s berechnet wurden. du vermischt hier also das gedankenexperiment mit der realität.

Nun, dass eine Wasserwelle sich mit 70 km/h ausbreitet entspricht durchaus die Realität, eine Lichtwelle mit 300000 km/s auch. Dass die Lichtgeschwindigkeit als Maßstab für die Messung von Längen/Zeiten festgesetzt wurde entspricht auch der Realität.

Das einzige, was nicht der Realität in diesem Gedankenexperiment entspricht ist das Postulat, dass die Wasserwelle (bzw. die Lichtwelle) konstant zu allen bewegten Beobachtern sei. Und dieses Postulat stammt nicht von mir, sondern von Einstein... :?

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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon contravariant » Mi 26. Jan 2011, 20:32

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Das einzige, was nicht der Realität in diesem Gedankenexperiment entspricht ist das Postulat, dass die Wasserwelle (bzw. die Lichtwelle) konstant zu allen bewegten Beobachtern sei. Und dieses Postulat stammt nicht von mir, sondern von Einstein... :?

Bei Einstein bezieht das Postulat der konstanten Geschwindigkeit auf Licht und nicht auf Wasserwellen. Du setzt das in deinem Gedankenexperiment vorraus. Gut kann man ja machen ist ein Gedankenexperiment. Du machst es aber nicht konsistent, wenn du c=70km/h nur bei den Berechnungen für die SRT und nicht für die LET einsetzt. Entweder bei beiden die LG oder bei beiden die Wasserwellengeschindigkeit einsetzten. Einmal so und beim Anderen ander ist sinnlos.
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Mirko » Mi 26. Jan 2011, 21:30

Jocelyne, wenn man in ein und dieselbe Gleichung für c einmal 70 km/h und einmal 2,99792458*10^11 km/h einsetzt, MÜSSEN zwangsläufig verschiedene Ergebnisse herauskommen.

Und da die relativistische Geschwindigkeitsaddition nichts anderes als die Lorentztransformation ist...
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Gerhard Kemme » Mi 26. Jan 2011, 21:41

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Zitat von Herbert Sommer:
http://wissenschaftliche-physik.com/201 ... omment-280

Ohne mathematische Beweissführung, kann man sich mit Hilfe eines anschaulichen Beispiels ein angenähertes Bild darüber vorstellen, wie eine verzögerte Wirkung eine Längenänderung verursacht.

Stellen Sie sich eine Reihe marschierender Soldaten vor, deren gegenseitiger Abstand mehrere Meter beträgt. In einem gegebenen Augenblick gibt der Offizier dem letzten Mann in der Reihe den Befehl “Los, schneller marschieren. Befehl weitergeben”. Der Soldat beschleunigt sofort sein Tempo und gibt anschliessend den Befehl weiter an den nächsten Mann in der Reihe. Die Befehlsweitergabe und -ausführung dauert jedesmal eine Sekunde.

Bis der Befehl den Soldaten am Anfang der Reihe erreicht, sind mehrere Sekunden verstrichen. In dieser Zeit haben alle anderen Soldaten, ausser ihm, ihr Tempo nacheinander beschleunigt, sodass sie alle ein wenig zusammenrücken und die Reihe sich entsprechend verkürzt. Danach marschiert die verkürzte Reihe weiter, etwas schneller als zuvor. Wenn der Befehl sich nun in gleicher Weise wiederholt, verkürzt sich die Reihe noch ein wenig mehr und marschiert noch ein wenig schneller.

Wenn nun der Befehl “langsamer marschieren” heisst, ist die Wirkung umgekehrt. Die Reihe verlängert sich und läuft langsamer. Es wird daraus ersichtlich, dass jede verzögerte Änderung der Geschwindigkeit eine entsprechende Änderung der Reihenlänge verursacht.

Unter Berücksichtigung der zu beachtenden Unterschiede, kann man sich die längenändernde Wirkung der verzögerten Potentiale auf die Länge eines absolut bewegten Körpers anschaulich vorstellen.

Dies ist jedoch für eine Stauchung der Länge des Beobachters (Instrument) gedacht, der eine absolute Bewegung im Raum erfährt (wie auch Lorentz die materielle Stauchung des Arms des Interferometers bei MM erklärt), jedoch natürlich nicht für eine Relativbewegung wie bei Einstein: Nicht, weil eine bewegte Soldatenreihe sich vor einer ruhenden Soldatenreihe beim Marschieren staucht, dass die ruhende Soldatenreihe sich auch entsprechend stauchen muss. :? Die Lorentzkontraktion ist also bei Lorentz materiell und nur bei einer absoluten Bewegung des Körpers im Raum möglich.


Wenn sich ein Körper im Raum gleichförmig, geradlinig bewegt, dann wäre zumindest bei oberflächlicher Betrachtung kein Grund vorhanden, warum ständig informationsvorgänge im Inneren des Körpers über den Bewegungsvorgang ablaufen sollten. Selbst - wenn eine Beschleunigung im Gravitationsfeld stattfindet, so wird jedes Partikelchen des Körpers in gleicher Weise beschleunigt.
Nimmt man jetzt eine konkrete Äthertheorie - dann wird man sich einen Körper als einen mit elektromagnetischen Wellen, elektrostatischen Kräften und Partikelchen gefüllten Raum vorstellen. Der (Äther-)Raum um den so beschriebenen "Körper" ruht, es müssen nunmehr alle elektromagnetischen Wellenbewegungen auf die bislang ruhenden Ätherteilchen übertragen werden. Dies wäre vergleichbar mit einem Schallsignal, welches mit dem Winde weht, d.h. die Schallwelle innerhalb der Luftbewegung (Wind) muß auch ständig auf neue Luftvolumina übertragen werden - entsprechend auch ein wandernder Strudel im sonst ruhenden Wasser. Es wäre interessant, wenn mit einer "Strudelmaschine", die rotiert und sich längs bewegt, ein wandernder Strudel erzeugt wird, ob ein solcher deformiert wäre. Aber dieses Thema ist ein weites Feld.
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Britta » Mi 26. Jan 2011, 22:01

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Doch, die Ergebnisse sind vergleichbar, jedoch sie zeigen einen Widerspruch in der Theorie, deshalb glaubst Du wahrscheinlich, sie seien nicht vergleichbar, der Widerspruch stört Dich - zu Recht. Auch die Lorentztransformation geht nämlich in meinem Strandexperiment von einer Geschwindigkeit der Welle mit 70 km/h (das hat auch Ernst in der Formel richtig eingesetzt), jedoch geht sie nicht von diesem Wert der Welle als Maßeinheit aus: Als Maßeinheit für die Bestimmung aller Relativgeschwindigkeiten (es handelt sich um Messungen) gilt die gültige festgesetzte Maßeinheit für Längen/Zeit: c=300.000 km/h - was Ernst eben verwendet hat. Man braucht eine Maßeinheit um eine Geschwindigkeit zu bestimmen und man misst heutzutage auch eine Wasserwelle oder einen bewegten Beobachter mit der Maßeinheit Lichtgeschwindigkeit. Und mit dieser gültigen Maßeinheit bestimmt man eine Relativgeschwindigkeit von fast 80 km/h zwischen der Welle=70 km/h und dem Beobachter =10 km/h, was sich stark an die Geschwindigkeitsaddition von Galilei annährt (genau 80 km/h)…

Was auch immer du dir zusammen fantasierst, es ist falsch.

In der LET musst man für die Grenzgeschwindigkeit c = 299.792.458 m/s setzen, die Formel ist:

w = (u + v) / (1 + uv/c²)

setzt man hier nun für u = 70km/h und für v = 10km/h ein:

w = (70km/h + 10km/h) / (1 + 70km/h * 10km/h/c²) = 79,9999999999999km/h ≈ 80km/h

und so ist das richtig nach der LET. In der SRT ist die Grenzgeschwindigkeit auch ohne Frage c = 299.792.458 m/s. Wenn du hier nun 70km/h nimmst, dann machst du was falsch, und nimmst deinen fiktiven Wert aus der LWT. Du bist es aber dann, welche die Grenzgeschwindigkeit auf einen anderen Wert festnagelt, das hat aber nichts mehr mit Einstein und der SRT zu tun. Richtig ist und bleibt aber c = 299.792.458 m/s und die Formel ist in der SRT eben auch:

w = (u + v) / (1 + uv/c²)

und setzt man hier nun für u = 70km/h und für v = 10km/h ein:

w = (70km/h + 10km/h) / (1 + 70km/h * 10km/h/c²) = 79,9999999999999km/h ≈ 80km/h

kommt natürlich auch wieder dasselbe raus.

LET und SRT haben dieselbe Formel, und natürlich auch dieselbe Grenzgeschwindigkeit c.


Nun kommst du aber mit deinem 'Gedankenexperiment' an, und setzt nur einmal die Grenzgeschwindigkeit c auf 70km/h. Das ist dann aber nicht mehr Einstein und auch nicht SRT. Du 'begrenzt' damit ja die maximale Geschwindigkeit auf 70km/h und dann kommt eben bei:

w = (u + v) / (1 + uv/(70km/h)²)

w = (70km/h + 10km/h) / (1 + 70km/h * 10km/h/(70km/h)²) = 70km/h

raus, aber in 'beiden' Fällen.

Deine Aussage, LET und SRT hätten unterschiedliche Formeln ist falsch. Du manipulierst hier einfach die Formel für Einstein und schiebst ihm deine 70km/h aus der LWT unter.

Wirklich, der Sachverhalt ist so einfach und ist noch viel leichter als das mit dem Druck.

Fakt ist, in der LET und in der SRT kommen als Ergebnis 79,9999999999999km/h ≈ 80km/h raus.
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Jocelyne Lopez » Do 27. Jan 2011, 09:01

Mirko hat geschrieben:
Jocelyne, wenn man in ein und dieselbe Gleichung für c einmal 70 km/h und einmal 2,99792458*10^11 km/h einsetzt, MÜSSEN zwangsläufig verschiedene Ergebnisse herauskommen.

Und da die relativistische Geschwindigkeitsaddition nichts anderes als die Lorentztransformation ist...

Eben, es müssen zwangläufig immer verschiedene Ergebnisse mit dieser Formel herauskommen, und nicht einen konstanten Wert für c, wie von Einstein postuliert! Das sehen wir doch deutlich im Gedankenexperiment mit kleinen Zahlen.

Aber gut, verlassen wir mein Gedankenexperiment und kehren wir in die Realität zurück:

Bleiben wir bei einer ganz normalen Wasserwelle, die sich Richtung Strand mit v=70 km/h bewegt und bei normalen Beobachtern mit Geschwindigkeiten v1=10, v2=30 und v3=40 km/h, die frontal der Welle entgegen laufen, und bleiben wir bei der normalen Ausrechnung von Ernst von variablen Relativgeschwindigkeiten von knapp 80 km/h, 100 km/h und 110 km/h mit dem Maßstab LG=300000 km/s und mit der Lorentztransformation. Alles wie in der Realität, einverstanden? Man arbeitet ja angeblich ständig mit der Lorentztransformation und der SRT in der Realität, oder nicht?

Und bleiben wir in der Realität bei einer Lichtwelle, die sich Richtung Strand mit v=300.000 km/h bewegt und bei normalen Beobachtern mit Geschwindigkeiten v1=10, v2=30 und v3=40 km/h, die frontal der Welle entgegen laufen.

Beide Fälle gleich, wie sie auch in der Realität vorkommen.

Du bestreitest also, dass man in der Realität mit der Lorentztransformation mathematisch variable Relativgeschwindigkeiten zwischen Welle und jeweiligen Beobachtern voraussetzen muss, und dass man mit der Lorentztransformation variable Zeitpunkten und variable Orte für die Begegnung der Welle mit den jeweiligen Beobachtern voraussagt?

Das ist alles aber nun mal nicht SRT-konform, da hilft nix, wo angeblich in der Realität alle bewegte Beobachter eine Relativgeschwindigkeit zur Lichtwelle von konstant 300.000 km/h mit dieser Formel haben müssen. Ich erinnere nämlich, dass die Formel von Lorentz nicht weiß, wenn Du irgendeinen Wert für die Geschwindigkeit der Welle einsetzt, ob es sich um eine Wasserwelle oder um eine Lichtwelle handelt, die Formel von Lorentz würde also auch den Wert v=300.000 km/h für die Welle brav akzeptieren, die Mathematik akzeptiert brav und verarbeitet brav alle Zahlen gleich. Die Formel von Lorentz liefert also immer variable Relativgeschwindigkeiten zwischen der Welle und den Beobachtern, und zwar immer geschwindigkeitsabhängig, und zwar immer knapp unter der kanonischen GeschwindigkeitsAddition von Galilei, und nie konstant wie von Einstein für eine Lichtwelle postuliert. Bloß man merkt optisch diesen Wert knapp unter 300.000 km/h nicht, weil die Darstellung des Ergebnisses bei knapp unter 300.000 km/h nicht anschaulich ist, aber die Formel liefert brav knapp unter 300.000 km/h, davon kannst Du ausgehen, genauso wie sie knapp unter 80, knapp unter 100 und knapp unter 110 km/h liefert. Nur die Darstellung ist viel anschaulicher bei kleinen Zahlen, sonst ist alles gleich. Dadurch, dass die Mathematik wie gesagt nicht weiß, ob es sich um eine Lichtwelle oder um eine Wasserwelle handelt, verarbeitet sie alle Werte gleich und liefert für alle Werte verschiedene Relativgeschwindigkeiten, und zwar knapp unter der klassischen Geschwindigkeitsaddition von Galilei, was auf jeden Fall die SRT wiederlegt, die einen konstanten Wert postuliert und verlangt.

Ihr schweigt nämlich auch nachhaltig über die Ausrechnungen von Trigemina, gesegnet von Dr. Markus Pössel, die variable Koordinaten für die bewegten Beobachtern mit der Lorentztransformation bestimmt, was absolut nicht SRT-konform ist. :? Ihr sollt vielleicht auch über diese Ausrechnungen Stellung nehmen und erklären, wie man variable Koordinaten mit einer konstanten Relativgeschwindigkeit mathematisch zaubern kann bzw. wie sich variable Koordinaten mit einer konstanten Relativgeschwindigkeit mathematisch logisch vertragen. Ich wäre gespannt zu erfahren, wie man diesen weiteren Missbrauch der Mathematik "zaubert". :? Hier noch einmal die Ausrechnung von Trigemina mit der Lorentztransformation (Gammafaktor): http://www.jocelyne-lopez.de/blog/2008/ ... s-schrott/

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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Jocelyne Lopez » Do 27. Jan 2011, 12:38

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Ich erinnere nämlich, dass die Formel von Lorentz nicht weiß, wenn Du irgendeinen Wert für die Geschwindigkeit der Welle einsetzt, ob es sich um eine Wasserwelle oder um eine Lichtwelle handelt, die Formel von Lorentz würde also auch den Wert v=300.000 km/h für die Welle brav akzeptieren, die Mathematik akzeptiert brav und verarbeitet brav alle Zahlen gleich. Die Formel von Lorentz liefert also immer variable Relativgeschwindigkeiten zwischen der Welle und den Beobachtern, und zwar immer geschwindigkeitsabhängig, und zwar immer knapp unter der kanonischen GeschwindigkeitsAddition von Galilei, und nie konstant wie von Einstein für eine Lichtwelle postuliert. Bloß man merkt optisch diesen Wert knapp unter 300.000 km/h nicht, weil die Darstellung des Ergebnisses bei knapp unter 300.000 km/h nicht anschaulich ist, aber die Formel liefert brav knapp unter 300.000 km/h, davon kannst Du ausgehen, genauso wie sie knapp unter 80, knapp unter 100 und knapp unter 110 km/h liefert. Nur die Darstellung ist viel anschaulicher bei kleinen Zahlen, sonst ist alles gleich. Dadurch, dass die Mathematik wie gesagt nicht weiß, ob es sich um eine Lichtwelle oder um eine Wasserwelle handelt, verarbeitet sie alle Werte gleich und liefert für alle Werte verschiedene Relativgeschwindigkeiten, und zwar knapp unter der klassischen Geschwindigkeitsaddition von Galilei, was auf jeden Fall die SRT wiederlegt, die einen konstanten Wert postuliert und verlangt.

Man kann also zusammenfassend und allgemein formuliert aussagen, dass es sich sowohl bei Galilei als auch bei Lorentz um eine kanonische Addition von Geschwindigkeiten handelt, die sich auch im Ergebnis stark annähern:

Relativgeschwindigkeit nach Galilei = genau c+v
Relativgeschwindigkeit nach Lorentz= knapp unter c+v

Eine kanonische Addition findet also in beiden Fälle statt (c+v), bloß bei Lorentz wird die Längenkontraktion des bewegten Beobachters vom Ergebnis der Addition de facto abgezogen - so würde ich es am einfachsten als Mathematiklaie erklären.

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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon contravariant » Do 27. Jan 2011, 14:23

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:Man kann also zusammenfassend und allgemein formuliert aussagen, dass es sich sowohl bei Galilei als auch bei Lorentz um eine kanonische Addition von Geschwindigkeiten handelt, die sich auch im Ergebnis stark annähern:

Relativgeschwindigkeit nach Galilei = genau c+v
Relativgeschwindigkeit nach Lorentz= knapp unter c+v

dass die relativ geschwindigkeit nach lorentz immer knapp unter der nach Galilei liegt ist falsch. das kann man einfach ausrechnen, wie beim strandexperiment. also die welle bewegt sich mit v=250000km/s der beobachter mit v=150000km/s. dann kann man die relativgeschwindigkeit zwischen welle und beobachter w bestimmen.
Galilei: w=u+v=400000km/s
lorentz:w=(u+v)/(1+u*v/(c*c))=400000/(1+150000/300000*250000/300000)km/s=400000/(1+1/2*5/6)km/s=400000*12/17km/s=(gerundet) 282000km/s

das ist nicht mehr "knapp unter"..
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