Warum ist es auf dem Berg kalt?

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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Kurt » Sa 30. Aug 2025, 10:54

hmpf hat geschrieben:Ein Gas erwärmt sich zwar beim Komprimieren und kühlt sich beim Expandieren ab,


Diese Aussage kommt auf Grund einer "Aussage" eines Messinstruments, egal welcher Art, zustande.
Diese Änderung bezieht sich auf unterschiedlich Volumenänzustände, nicht auf das was sich in den nächsten Jahrzehnten ereignet oder ereignen könnte oder wird.

Beim Autoreifen ändert sich der Temperauranzeigewert der Temperatur im Reifen, hier kann eigentlich nicht von einer adiapatischen Temperrurkuve geredet werden.
Anders ist das wenns in die Höhe geht, z.B. ein Unterschied zwischen Erdoberfläche und 10 km Höhe.
Da besteht ein Druckunterschied zwischen 1 Bar, und 0,1 Bar.
Hier liegt somit der Umstand vor das gleichzeitig für die gleiche Luft unterschiedliche Drücke/Druckbereiche vorliegen.
Diese unterschiedlichen Umstände ergeben unterschiedliche Messergebnisse bei Temperurmessung.
Das ist das was eigentlich unter Adiabasie läuft, mehr ist da nicht.

Kurt

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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Sa 30. Aug 2025, 10:57

hmpf hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:... Aber nachher kann es doch seine neue Umgebung nicht erwärmen. Wieso nicht? ...

Warum sollte das aufgestiegene Luftpaket das tun?

Es soll doch mit der Zeit die ganze Atmosphäre gleichmäßig erwärmt werden, wenn diese keine Treibhausgase als Wärmesenken enthält, deiner Meinung nach.

Das kann aber nicht passieren, weil warme Luftpakete aufsteigen und auch ohne enthaltene Wärmesenke kälter werden. Ihre neue Umgebung am Ende des Aufstiegs können sie nicht erwärmen. Also nicht die ganze Atmosphäre gleichmäßig. Damit ist deine These widerlegt.

Du sagst es ja selber:
hmpf hat geschrieben:Ein Gas erwärmt sich zwar beim Komprimieren und kühlt sich beim Expandieren ab, aber danach wirkt die - wenn auch geringe – Wärmeleitfähigkeit...

Die Wärmeleitfähigkeit kann danach nichts mehr bewirken, weil aufgestiegene Luft am Ende dermaßen expandiert ist, dass sie sich auf Umgebungstemperatur abgekühlt hat.

Das sollten Menschen mit einem IQ oberhalb von 80 verstehen können. Die verstehen auch,
- dass erwärmte Gaspakete beim Aufstieg auch ohne Wärmesenke im Gas durch Expansion kälter werden, was in der anerkannten Physik adiabatische Zustandsänderung genannt wird.
- dass du adiabatische Zustandsänderung in Luft als nicht real abtust und somit deine Privatphysik propagierst, für du keinen einzigen Beleg liefern kannst.
 
 
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Rudi Knoth » Sa 30. Aug 2025, 11:00

Kurt hat geschrieben:
hmpf hat geschrieben:Ein Gas erwärmt sich zwar beim Komprimieren und kühlt sich beim Expandieren ab,


Diese Aussage kommt auf Grund einer "Aussage" eines Messinstruments, egal welcher Art, zustande.
Diese Änderung bezieht sich auf unterschiedlich Volumenänzustände, nicht auf das was sich in den nächsten Jahrzehnten ereignet oder ereignen könnte oder wird.

Beim Autoreifen ändert sich der Temperauranzeigewert der Temperatur im Reifen, hier kann eigentlich nicht von einer adiapatischen Temperrurkuve geredet werden.
Anders ist das wenns in die Höhe geht, z.B. ein Unterschied zwischen Erdoberfläche und 10 km Höhe.
Da besteht ein Druckunterschied zwischen 1 Bar, und 0,1 Bar.
Hier liegt somit der Umstand vor das gleichzeitig für die gleiche Luft unterschiedliche Drücke/Druckbereiche vorliegen.
Diese unterschiedlichen Umstände ergeben unterschiedliche Messergebnisse bei Temperurmessung.
Das ist das was eigentlich unter Adiabasie läuft, mehr ist da nicht.
.


Und wieso kann man durch wiederholtem Komprimieren und Expandieren Gase verflüssigen? Also auf eine Temperatur bringen, bei der das Gas bei einem Bar flüssig ist.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Kurt » Sa 30. Aug 2025, 11:24

Rudi Knoth hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
hmpf hat geschrieben:Ein Gas erwärmt sich zwar beim Komprimieren und kühlt sich beim Expandieren ab,


Diese Aussage kommt auf Grund einer "Aussage" eines Messinstruments, egal welcher Art, zustande.
Diese Änderung bezieht sich auf unterschiedlich Volumenänzustände, nicht auf das was sich in den nächsten Jahrzehnten ereignet oder ereignen könnte oder wird.

Beim Autoreifen ändert sich der Temperauranzeigewert der Temperatur im Reifen, hier kann eigentlich nicht von einer adiapatischen Temperrurkuve geredet werden.
Anders ist das wenns in die Höhe geht, z.B. ein Unterschied zwischen Erdoberfläche und 10 km Höhe.
Da besteht ein Druckunterschied zwischen 1 Bar, und 0,1 Bar.
Hier liegt somit der Umstand vor das gleichzeitig für die gleiche Luft unterschiedliche Drücke/Druckbereiche vorliegen.
Diese unterschiedlichen Umstände ergeben unterschiedliche Messergebnisse bei Temperurmessung.
Das ist das was eigentlich unter Adiabasie läuft, mehr ist da nicht.
.


Und wieso kann man durch wiederholtem Komprimieren und Expandieren Gase verflüssigen? Also auf eine Temperatur bringen, bei der das Gas bei einem Bar flüssig ist.


Die Bewegung der Gasmoleküle, also der Erhaltungsgrösse "Bewegung", wird aus der Gasmenge entfernt.
Dadurch wird die Unruhe der Gasmoleküle geringer.
Ist die Bewegung gering genug stellt sich der Zustand: -Flüssig- ein.
Dieser bleibt solange bestehen bis von aussen wieder Ehaltungsgrösse "Bewegung" zugrührt wird.

Kurt

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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Sa 30. Aug 2025, 11:51

hmpf hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:...
- dass du adiabatische Zustandsänderung in Luft als nicht real abtust und somit deine Privatphysik propagierst, für du keinen einzigen Beleg liefern kannst.

Warum lügen Sie?
Wollen Sie den Wärmeleitwert der Luft anzweifeln?
Da er nicht 0 ist, ist Luft nicht adiabatisch.

Dass du adiabatische Zustandsänderung in Luft als nicht real abtust ist keine Lüge sondern eine Tatsache, was du soeben nochmal bestätigt hast mit der unsinnigen Behauptung, dass "Luft nicht adiabatisch" sei. Adiabasie hat mit einem Wärmeleitwert rein gar nichts zu tun.

Nochmal: Adiabatisch kann nur ein Vorgang sein, eine Zustandsänderung. Luft ist kein Vorgang und keine Zustandsänderung, sondern ein materieller Stoff. Dein Satz "Luft ist nicht adiabatisch" ist reiner Blödsinn, was zu beweisen war.

In Luft kommt adiabatische Zustandsänderung ganz real vor, und zwar bei Expansion/Kompression. Dass sie auch eine Wärmeleitfähigkeit hat spielt dabei überhaupt keine Rolle. Wärmeleitung hat – auch wenn sie stattfindet – per Definition keinen Einfluss auf die adiabatische Zustandsänderung. Die Luft kühlt adiabatisch ab, und nebenbei nur zusätzlich noch ein bisschen mehr durch ihre Wärmeleitfähigkeit, und das auch nur solange sie trotz Adiabasie wärmer als ihre Umgebung ist und deshalb weiter steigt und dabei weiter abkühlt.

Das sollten Menschen mit einem IQ oberhalb von 80 verstehen können.

hmpf hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:... Aber nachher kann es doch seine neue Umgebung nicht erwärmen. Wieso nicht? ...

Warum sollte das aufgestiegene Luftpaket das tun?

Es soll doch mit der Zeit die ganze Atmosphäre gleichmäßig erwärmt werden, wenn diese keine Treibhausgase als Wärmesenken enthält, deiner Meinung nach.

Das kann aber nicht passieren, weil warme Luftpakete aufsteigen und auch ohne enthaltene Wärmesenke kälter werden. Ihre neue Umgebung am Ende des Aufstiegs können sie nicht erwärmen. Also nicht die ganze Atmosphäre gleichmäßig. Damit ist deine These widerlegt.

Du sagst es ja selber:
hmpf hat geschrieben:Ein Gas erwärmt sich zwar beim Komprimieren und kühlt sich beim Expandieren ab, aber danach wirkt die - wenn auch geringe – Wärmeleitfähigkeit...

Die Wärmeleitfähigkeit kann danach nichts mehr bewirken, weil aufgestiegene Luft am Ende dermaßen expandiert ist, dass sie sich auf Umgebungstemperatur abgekühlt hat.

Das sollten Menschen mit einem IQ oberhalb von 80 verstehen können. Die verstehen auch,
- dass erwärmte Gaspakete beim Aufstieg auch ohne Wärmesenke im Gas durch Expansion kälter werden, was in der anerkannten Physik adiabatische Zustandsänderung genannt wird.
- dass du adiabatische Zustandsänderung in Luft als nicht real abtust und somit deine Privatphysik propagierst, für du keinen einzigen Beleg liefern kannst.
 
 
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Rudi Knoth » Sa 30. Aug 2025, 12:11

Kurt hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Diese Aussage kommt auf Grund einer "Aussage" eines Messinstruments, egal welcher Art, zustande.
Diese Änderung bezieht sich auf unterschiedlich Volumenänzustände, nicht auf das was sich in den nächsten Jahrzehnten ereignet oder ereignen könnte oder wird.

Beim Autoreifen ändert sich der Temperauranzeigewert der Temperatur im Reifen, hier kann eigentlich nicht von einer adiapatischen Temperrurkuve geredet werden.
Anders ist das wenns in die Höhe geht, z.B. ein Unterschied zwischen Erdoberfläche und 10 km Höhe.
Da besteht ein Druckunterschied zwischen 1 Bar, und 0,1 Bar.
Hier liegt somit der Umstand vor das gleichzeitig für die gleiche Luft unterschiedliche Drücke/Druckbereiche vorliegen.
Diese unterschiedlichen Umstände ergeben unterschiedliche Messergebnisse bei Temperurmessung.
Das ist das was eigentlich unter Adiabasie läuft, mehr ist da nicht.
.


Und wieso kann man durch wiederholtem Komprimieren und Expandieren Gase verflüssigen? Also auf eine Temperatur bringen, bei der das Gas bei einem Bar flüssig ist.


Die Bewegung der Gasmoleküle, also der Erhaltungsgrösse "Bewegung", wird aus der Gasmenge entfernt.
Dadurch wird die Unruhe der Gasmoleküle geringer.
Ist die Bewegung gering genug stellt sich der Zustand: -Flüssig- ein.
Dieser bleibt solange bestehen bis von aussen wieder Ehaltungsgrösse "Bewegung" zugrührt wird.
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Und warum braucht ein Kühlschrank dann Strom?

Gruß
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Sa 30. Aug 2025, 12:22

hmpf hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:...
Die Wärmeleitfähigkeit kann danach nichts mehr bewirken, weil aufgestiegene Luft am Ende dermaßen expandiert ist, dass sie sich auf Umgebungstemperatur abgekühlt hat.
... 

Also hat die aufgestiegene Luft der gesamten Atmosphäre keine Wärme entzogen.

Richtig. Das hat auch nie jemand behauptet.

Auf- und absteigende Luftmassen verteilen lediglich die Wärmeenergie der gesamten Atmosphäre ungleichmäßig auf die verschiedenen Höhen. Und zwar so, dass tiefere Luftschichten stets mehr Wärmeenergie enthalten als höhere. Sie verunmöglichen dauerhaft eine isotherme Atmosphäre.

Deshalb ist es auf dem Berg in der Regel kälter als im Tal, abgesehen von lokalen Wetterphänomenen (Inversionswetterlage), wo es auch mal vorübergehend anders sein kann.

hmpf hat geschrieben:Also ist der „adiabatische Temperaturgradient“ eine Erfindung von CO2-Theologen

"Also" ist das Quatsch und Logik ist deine Sache nicht, wie man immer wieder sieht.
 
Zuletzt geändert von Frau Holle am Sa 30. Aug 2025, 13:19, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Rudi Knoth » Sa 30. Aug 2025, 12:37

@Frau Holle » Sa 30. Aug 2025, 13:22

Auf- und absteigende Luftmassen verteilen lediglich die Wärmeenergie der gesamten Atmosphäre ungleichmäßig auf die verschiedenen Höhen. Und zwar so, dass tiefere Luftschichten stets weniger Wärmeenergie enthalten als höhere. Sie verunmöglichen dauerhaft eine isotherme Atmosphäre.

Deshalb ist es auf dem Berg in der Regel kälter als im Tal, abgesehen von lokalen Wetterphänomenen (Inversionswetterlage), wo es auch mal vorübergehend anders sein kann.


Müsste das umgekehrt sein, daß unten die Wärmeenergie größer als oben ist?

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Sa 30. Aug 2025, 13:18

Rudi Knoth hat geschrieben:@Frau Holle » Sa 30. Aug 2025, 13:22

Auf- und absteigende Luftmassen verteilen lediglich die Wärmeenergie der gesamten Atmosphäre ungleichmäßig auf die verschiedenen Höhen. Und zwar so, dass tiefere Luftschichten stets weniger Wärmeenergie enthalten als höhere. Sie verunmöglichen dauerhaft eine isotherme Atmosphäre.

Deshalb ist es auf dem Berg in der Regel kälter als im Tal, abgesehen von lokalen Wetterphänomenen (Inversionswetterlage), wo es auch mal vorübergehend anders sein kann.


Müsste das umgekehrt sein, daß unten die Wärmeenergie größer als oben ist?

Danke stimmt, ein Flüchtigkeitsfehler. Es muss natürlich heißen: Dass tiefere Luftschichten stets mehr Wärmeenergie enthalten als höhere. Werde es oben verbessern.
 
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Sa 30. Aug 2025, 13:24

hmpf hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
hmpf hat geschrieben:...
Auf- und absteigende Luftmassen verteilen lediglich die Wärmeenergie der gesamten Atmosphäre ungleichmäßig auf die verschiedenen Höhen.
...

Was natürlich nur bei einer adiabatischen Atmosphäre bestand haben könnte.

Es hat Bestand in jeder gasförmigen Atmosphäre. Adiabasie in Gasen ist eine seit langem bekannte und wissenschaftlich anerkannte Tatsache mit vielen technischen Anwendungen.

Deine naive Küchenphysik ist dagegen grob fehlerhaft. :P
 
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