hmpf hat geschrieben:Wenn es keine 15 µm-Strahlung ist, die in 5 km Höhe kommt, dann gibt es dort auch keine Re-Emission.
Dann gibt es oberhalb von 5 km nur kühlende thermisch angeregte Emission.
Auch thermisch angeregte Emission ist Reemission:
Lexikon der Physik hat geschrieben:ReemissionReemission, Prozeß der Aussendung elektromagnetischer Strahlung durch ein Atom oder Molekül nach der Anregung in einen Zustand, der energetisch über dem Grundzustand liegt. Diese [die Anregung] kann z.B. durch Strahlungsanregung oder Stoßanregung erfolgen.
Nochmal: CO2 emittiert im Grundzustand
nichts. Wenn CO2 Strahlung emittiert, dann nur nach Anregung in einen Zustand, der energetisch über dem Grundzustand liegt. Und dieser Emissionsprozess heißt Reemission. Ganz egal, ob die Anregung thermisch oder durch Strahlung erfolgt ist.
Was verstehst du daran nicht? Wieso geht das nicht in deinen Kopf?
Weil CO2 15 µm-Strahlung absorbieren kann (Anregung) und danach auch wieder emittieren (Reemission), geschieht das logischerweise in
allen Schichten der Atmosphäre. Höhere Schichten zeichnen sich dadurch aus, dass insgesamt weniger Moleküle aller Art vorhanden sind und somit weniger thermische Energie, so dass die dort vom CO2 emittierte Strahlung auch ins Weltall entkommt und die höheren Schichten kühlt. Die tieferen Schichten natürlich nicht, denn von dort entkommt keine 15 µm-Strahlung ins Weltall.
Die Atmosphäre wirkt wie ein Pullover. Unten kann es im dicken Pullover sehr warm werden, aber oben hat man annähernd Umgebungstemperatur. Ist klar, denn von oben wird in die Umgebung abgestrahlt, weiter unten nur wieder in den Pullover, der die abgestrahlte Energie zurückhält, je dicker, je mehr. Das ist ja sein einziger Zweck. Analog: Je mehr CO2 in der Atmosphäre ist, umso dicker ist der Pullover und umso mehr Energie von der Oberfläche wird unten gehalten: Es wird wärmer. Ganz einfach.