rmw hat geschrieben:Kurt hat geschrieben:Anders kann es sich nicht verhalten.
Na ja, Luftschall breitet sich tricherförmig bis kreisförmig aus und wird dementsprechend immer schwächer, bis nichts mehr übrig ist.
Es hängt von der Fequenz ab ob sich Schall kreisförmig oder trichterförmig ausbreitet.
Je höher die Frequenz desto "lichtartiger", also Trichterförmig, ist die Ausbreitung.
Nimm einen dicken Bassbrummer, der ergib einenen kugelförmige Abstrahlung, nimm einen Hochtöner, bei dem ist es trichterförmig.
Irgendwann ist in der Luft nichts mehr vom Sender nachweisbar, die Luft ist sehr weich und verschluckt letzendlich die Anregunen.
rmw hat geschrieben:Kurt hat geschrieben:Was soll sich denn da zerstreuen?
Die kreisförmig auftreffende Wellenfront wird nicht gleichzeitig reflektiert und zerstreut sich dann.
Eine nichtkeisförmige Wellenfront wird gleichzeitig reflektiert.
Wenn der Sender zu nah am Reflektor ist dann ergeben sich unterschiedlich Laufzeiten bis zum Spiegel, das ist das was du als "Zerstreuung" hier ansetzt, es ist aber keine Zerstreuung.
rmw hat geschrieben:Kurt hat geschrieben:rmw hat geschrieben:Überhaupt wird der Schall bald unschärfer, etwa so wie auch eine Wasserwelle sich bald verläuft.
Von welcher Wasserwelle redest du? Welle im Medium, oder Oberflächenwelle?
Alle Wellen verlaufen sich schließlich. Und vom Luftschall versteht man immer weniger je weiter man entfernt ist. Es wird genau so zunehmend verschwommen wie in den schönen Bildchen von Wasserwellen.
Redest du von Oberflächen, also Grenzschichtwellen, oder von Wellen im Medium?
Oberflächenwellen kannst du nicht als Beobachtungsobjekte hernehmen, das sind nämlich Wellen die auf Grund der Gravitation zustande kommen.
Willst du Licht und Schall vergleichen dann geht das nur mit
gleichartigen Wellen, und die gibts nur im Medium, also Wellen longitudinaler Art.
rmw hat geschrieben:Kurt hat geschrieben:rmw hat geschrieben:Das ist beim Licht nicht zu beobachten, Licht hält seine Frequenz exakt bei.
Über sehr weite Strecken kommt es zu einer Verschiebung der Frequenz deren Ursache in Wirklichkeit nicht bekannt ist.
Es kommt weder bei Schall noch bei Licht zu einer Frequenzänderung, das ist physikalisch unmöglich.
Licht bleibt tatsächlich über beliebig lange Strecken erhalten, aber es wird immer "dünner". Licht verhält sich so wie wenn in größerer Entfernung immer weniger Teilchen eintreffen, aber mit exakter Frequenz.
Das ist ein völlig anderes Verhalten als bei Schallwellen oder Wasserwellen.
Solange du Birnen (Oberflächenwellen bei Wasser) und Äpfel (Longitudinalwellen im Wasser/Licht) vergleichst kanns nichts werden.
Licht und Schall verhalten sich gleichartig, das von ihnen benutzte Medium ist unterschiedlich.
Kurt
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