Eigentlich ist nichts gekommen was meiner Sichtweise auch tatsächlich widersprechen würde.
Historisch war die Vorstellung von einer Wellennatur des Lichts vor alllem auf der hypothetischen Interpretation des Doppelspaltversuchs begründet. Da das Ergebnis aber von der Kantenbeschaffenheit abhängt spricht das bereits gegen eine Intepretation als Wellenbeugung.
Nachdem der Michelson Versuch mit einer Welle nicht zu erklären war hat das dann zunächst zu einer nicht unerheblichen Ratlosigkeit geführt.
Lorentz ist dann von der Annahme ausgegangen dass sich die Messvorrichtung durch die Bewegung im Äther geringfügig verformt. Auf dieser Annahme beruht die Lorentz Transformation. Dafür hat er allerdings auch eine "relative Zeit" gebraucht die er sich nicht wirklich hat erklären können.
Nun, wenn man das Verhalten einzelner Teilchen, wenn auch in großerZahl, mit einem Wellenverhalten beschreiben will, so kann man freilich leicht in Schwierigkeiten geraten.
Nun ist Einstein gekommen. Im wesentlichen hat er gesagt dass sich nicht die Messapparatur verformt sondern gleich der ganze Raum und für jeden auch die Zeit anders vergeht wenn er sich gegenüber jemanden anderen bewegt.
Raum und Zeit werden also zu Variablen während zum Ausgleich eine ganz bestimmte Geschwindigkeit, die Lichtgeschwindigkeit, zu einem absoluten Wert wird.
Diese Vorstellungen haben dann zu einer erheblichen Verwirrung geführt die uns bis heute erhalten geblieben ist.
Wie gesagt, allein die strahlenförmige Ausbreitung des Lichts ist mit dem Verhalten einer (tatsächlichen) Welle nicht vereinbar.
Das Verhalten des Lichts an einem Einzelspalt auch nicht.
usw. usf.
https://www.markweger.at/licht_teilchen.html
