Doppelspalt-Experiment

Hier werden diverse Partikelmodelle diskutiert

Re: Interferenz

Beitragvon Rudi Knoth » Mo 19. Jan 2026, 17:09

rmw hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Was bestimmt den Frequenz und Phase, wenn sich Quelle und Interferometer zueinander bewegen?

Die Quelle, nicht anders als bei Radarstrahlen.


Und wie funktioniert dann der Dopplereffekt? Denn bei Annäherung steigt die empfangene Frequenz.

Gruß
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Re: Interferenz

Beitragvon rmw » Mo 19. Jan 2026, 17:19

hmpf hat geschrieben:Woher weiß ein einzelnes Teilchen denn, wenn es auf die halbdurchlässige Schicht eines Strahlteilers
auftrifft, ob es von der Schicht zu 100 % reflektiert, oder zu 100 % transmittiert werden soll?
Je nach Gangunterschied zwischen den Interferometerarmen geschieht nämlich genau das.
Auch bei sehr geringen Intensitäten, wenn man diese nur noch mittels Photomultiplier durch zählen
der einzelnen Impulse messen kann.

Eine Strahlteilung ist mit einer Welle noch viel weniger zu erklären.
Mit Teilchen die je nach Mikrostruktur im atomaren Bereich durchgehen oder reflektiert werden ist es viel eher erklärbar.
Mit einer Welle läßt sich noch nicht einmal ein gebündelter Lichtstrahl erklären.
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Re: Interferenz

Beitragvon Rudi Knoth » Mo 19. Jan 2026, 17:29

rmw hat geschrieben:
hmpf hat geschrieben:Woher weiß ein einzelnes Teilchen denn, wenn es auf die halbdurchlässige Schicht eines Strahlteilers
auftrifft, ob es von der Schicht zu 100 % reflektiert, oder zu 100 % transmittiert werden soll?
Je nach Gangunterschied zwischen den Interferometerarmen geschieht nämlich genau das.
Auch bei sehr geringen Intensitäten, wenn man diese nur noch mittels Photomultiplier durch zählen
der einzelnen Impulse messen kann.

Eine Strahlteilung ist mit einer Welle noch viel weniger zu erklären.
Mit Teilchen die je nach Mikrostruktur im atomaren Bereich durchgehen oder reflektiert werden ist es viel eher erklärbar.
Mit einer Welle läßt sich noch nicht einmal ein gebündelter Lichtstrahl erklären.



Jede Taschenlampe mit Parabolspiegel zeigt, daß es geht. Denn das Fermatsche Prinzip und Wellen passen wunderbar zusammen.

Gruß
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Zuletzt geändert von Rudi Knoth am Mo 19. Jan 2026, 18:36, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Frau Holle » Mo 19. Jan 2026, 18:01

Lagrange hat geschrieben:Kannst du ein Doppelspaltexperiment mit Elektronen zeigen? Keine Simulation.

Ja, bei Hitachi durchgeführt. Prof Adams am MIT zeigt es im Hörsaal als Film. Zwar sagt er zwischendurch mal "individual photons", aber das ist nur ein Versprecher. Das Experiment wurde mit einzelnen Elektronen gemacht, eins nach dem anderen wohlgemerkt. Und das ist kein simuliertes Gedankenexperiment, sondern ganz real aufgenommen.
 
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Re: Hypothese

Beitragvon Frau Holle » Mo 19. Jan 2026, 18:54

rmw hat geschrieben:Und das Wort "Deutung" sagt eigentlich auch schon alles.

Was denn z.B.?

Die Tatsache, dass ein Apfel vom Baum zu Boden fällt kann man wie Newton deuten als Wirkung einer Schwerkraft oder wie Einstein als Ergebnis einer Raumzeitkrümmung. So oder so, deuten muss man die experimentellen Tatsachen immer, und die Deutung dann auch begründen.

Na du vielleicht nicht. Dir reicht ja ein schwammiges "vermutlich, möglicherweise, wahrscheinlich...".
 
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Frau Holle » Mo 19. Jan 2026, 19:07

Lagrange hat geschrieben:Alles muss eine logische Erklärung haben. Elektron hat ein elektrisches und ein magnetisches Feld, Neutron hat ein magnetisches Feld.

Die einzige logische Erklärung der Doppelspaltexperimente ist, dass z.B. ein Elektron weder Welle noch Teilchen ist, sondern es ist eben ein Elektron. Das hat sowohl Wellen- als auch Teilcheneigenschaften. Das gleiche gilt für's Photon.

Das Elektron hat kein elektrisches und magnetisches Feld, sonst gäbe es ja unzählig viele solche Felder, eins für jedes Elektron. Umgekehrt wird ein Schuh draus: Das elektrische Feld "hat" ein Elektron als Anregung des Felds.
 
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Strahlteiler

Beitragvon rmw » Mo 19. Jan 2026, 19:51

hmpf hat geschrieben:Wie ändert sich denn die „Mikrostruktur“ des Stahlteilers in Abhängigkeit des Gangunterschieds in den beiden Teilarmen?
Als Physiker kann ich mir jetzt ein Kopfschütteln nicht verkneifen.

Warum sollte es nicht möglich sein dass Photonen je nachdem wo sie auf das Atomgitter des Strahlteilers auftreffen entweder durchgelassen werden oder reflektiert werden.
An Atomgittern entstehen schließlich auch Streuungen von Photonen.
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Re: Strahlteiler

Beitragvon Rudi Knoth » Mo 19. Jan 2026, 19:56

rmw hat geschrieben:
hmpf hat geschrieben:Wie ändert sich denn die „Mikrostruktur“ des Stahlteilers in Abhängigkeit des Gangunterschieds in den beiden Teilarmen?
Als Physiker kann ich mir jetzt ein Kopfschütteln nicht verkneifen.

Warum sollte es nicht möglich sein dass Photonen je nachdem wo sie auf das Atomgitter des Strahlteilers auftreffen entweder durchgelassen werden oder reflektiert werden.
An Atomgittern entstehen schließlich auch Streuungen von Photonen.



Für Licht sind die Kristallgitter unerheblich. Die eigentliche Wechselwirkung von Licht besteht mit den Ladungsträgern (freie Elektronen). Aber auch bei Metallen gibt es im Wellenlängenbereich von Röntgenstrahlung. die können durch dünne Metallschichten dringen.

Gruß
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Beobachtung

Beitragvon rmw » Mo 19. Jan 2026, 20:02

Frau Holle hat geschrieben:Die Tatsache, dass ein Apfel vom Baum zu Boden fällt kann man wie Newton deuten als Wirkung einer Schwerkraft oder wie Einstein als Ergebnis einer Raumzeitkrümmung.

Bei der "Kopenhagener Deutung" geht es aber um Deutung aufgrund von Mathematik und nicht aufgrund einer Beobachtung.

Die "Raumzeitkrümmung" ist allerdings ebenso hypothetisch und eigentlch ist Hypothese noch zuviel gesagt.
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Re: Beobachtung

Beitragvon Rudi Knoth » Mo 19. Jan 2026, 20:07

rmw hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:Die Tatsache, dass ein Apfel vom Baum zu Boden fällt kann man wie Newton deuten als Wirkung einer Schwerkraft oder wie Einstein als Ergebnis einer Raumzeitkrümmung.

Bei der "Kopenhagener Deutung" geht es aber um Deutung aufgrund von Mathematik und nicht aufgrund einer Beobachtung.

Die "Raumzeitkrümmung" ist allerdings ebenso hypothetisch und eigentlch ist Hypothese noch zuviel gesagt.


Hier der Link dazu.

Gruß
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