Doppelspalt-Experiment

Hier werden diverse Partikelmodelle diskutiert

Re: Teilchenstrahlen

Beitragvon Rudi Knoth » Mi 18. Feb 2026, 11:15

rmw hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:
In dem Fall weis man aber nicht wie die Frequenzen entstehen.

Wie wäre es "Schwarzer Körper" bei Sternen und Magnetfelder bei Pulsaren des Typs Magnetaren.

Man kann die Entstehung dort jedenfalls nicht direkt beobachten, also ist jede Erklärung Hypothese.
Davon abgesehen, zwischen Magnetismus, Elektronen und elektrischen Strom besteht ein Zusammenhang.
Darin wird wohl auch die Erklärung liegen, wenngleich man da nicht wirklich etwas Definitives weis.


Man kennt aber die Wirkung von magnetischen Feldern und Elektronen. Daß Elektronen in einem magnetischen Feld mit einer für kleine Geschwindigkeiten konstanten Frequenz in diesem Feld im Kreis laufen, ist experimentell bestätigt. Eine Anwendung in der Medizin ist das Betatron. Das Spektrum eines "schwarzen Körpers" ist seit Max Planck theoretisch erklärt worden

Öfters argumentierst du damit, daß du deine Unwissenheit verallgemeinerst, was mit Formulierungen wie "wir wissen nichr" oder "man weiss nicht " beschrieben wird.

Gruß
Rudi Knoth
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"Wellennatur"

Beitragvon rmw » Fr 20. Feb 2026, 15:44

Nun, wie auch immer.
Fest steht dass es keinen Nachweis dafür gibt dass die Lichtablenkung an einem Spalt tatsächlich Beugung ist.
Und es gibt auch keinen Nacheis über eine "Wellennatur" des Lichts, es ist eine hypothetische Interpretation, es besteht allenfalls eine bedingte Ähnlichkeit zu einer Welle.

Dagegen sind Photonen eindeutig nachweisbar.
Photoelektrischer Effet und Compton Effekt entsprechen dem Verhalten von Teilchen.
Die Bündelung des Lichts, die Reflektion an einem Spiegel aber auch die Streuung des Lichts an einer rauen Oberfläche entsprechen dem Verhalten von Teilchenstraheln.
Usw. usf.

Interferenz ist mit Teilchen mit einer Frequenz durchaus auch erklärbar.

Es gibt also jede Menge Eigenschaften des Lichts die nur mit Teilchenstrahlen erklärbar sind, es gibt aber keine tatsächlichen Nachweis für eine "Wellennatur" des Lichts.
rmw
 
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Rudi Knoth » Fr 20. Feb 2026, 16:29

@rmw » Fr 20. Feb 2026, 15:44

Fest steht dass es keinen Nachweis dafür gibt dass die Lichtablenkung an einem Spalt tatsächlich Beugung ist.
Und es gibt auch keinen Nacheis über eine "Wellennatur" des Lichts, es ist eine hypothetische Interpretation, es besteht allenfalls eine bedingte Ähnlichkeit zu einer Welle.


Auf die "Beugung kommt es nicht an. Aber die Interferenzmuster sind am ehesten mit der Wellennatur zu verstehen. Denn es gibt auch Experimente an dünnen Schichten, in denen Interferenzen zu beobachten sind. Genauso die Muster an Gittern wie im Film von Lewin zusehen sind. Man braucht nur das entsprechende Experiment mit einer CD oder DVD machen.

Dagegen sind Photonen eindeutig nachweisbar.
Photoelektrischer Effet und Compton Effekt entsprechen dem Verhalten von Teilchen.


Beides wurde aber erst vor 100 Jahre festgestellt. Der Compton.Effekt wird eher bei Röntgen- und Gammastrahlung festgestellt. Für beides kann aber andererseits die Bragg-Reflektion, gemessen werden. Und diese ist mit Welleneigenschaften zu erklären. Übrigens hier zeigt sich, daß einzelne Photonen sich nach den aus den Wellentheorie folgenden Winkeln nach der Reflektion ausbreiten. Dies kann man auch bei Licht beobachten.

Interferenz ist mit Teilchen mit einer Frequenz durchaus auch erklärbar.

Die Energie (Impulshöhe) der einzelnen Photonen ist dabei unabhängig von der Intensität. Nur die Zahl der gemessenen Photonen folgt aus den Gesetzen der Wellennatur. Also eine geringe Intensität kann man nicht mit mit mehreren Teilchen unterschiedlicher Phase erklären.

Es gibt also jede Menge Eigenschaften des Lichts die nur mit Teilchenstrahlen erklärbar sind, es gibt aber keine tatsächlichen Nachweis für eine "Wellennatur" des Lichts.


Also Interferenzeffekte sind nur mit Wellen zu erklären. Bei Funkwellen ist dies eindeutig. Denn stehende Wellen gibt es bei Teilchen nicht so einfach. Und dann gibt es noch den Dopplereffekt bei elektromagnetischen Welle wie Funkwellen oder Licht. Denn welche Frequenz empfängt denn ein Empfänger? Die der Teilchen bei ihrer Aussendung oder doch die durch die Bewegung geänderte Frequenz nach der Wellentheorie. Gemessen wurde Letzteres.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Lagrange » Sa 21. Feb 2026, 16:36

Wir drehen uns im Kreis.

Was sagen Quantenmechaniker zum Problem Welle-Teilchen?

Zum Beispiel Merzbacher hat geschrieben:...

λ = h/p .......................(1.3)
...
Wir könnten (1.3) umgekehrt lesen und daraus schließen, dass allgemein eine Welle, die sich in einem unendlichen Medium ausbreitet, mit einem Teilchen oder Quanten mit Impuls p = hf assoziiert ist: Wenn eine makroskopische Welle eine beträchtliche Menge an Impuls tragen soll, wie es eine klassische elektromagnetische oder elastische Welle tun kann, muss mit der Welle eine enorme Anzahl von Quanten verbunden sein, jeder trägt nur einen sehr kleinen Impuls bei. Zum Beispiel sind die Wellen des elektromagnetischen Feldes mit Quanten (Photonen) assoziiert, für die die Bohr-Einstein-Relation E = hf gilt.

Also die Welle besteht aus sehr vielen Quanten, die die Energie E=hf mit sich tragen. Ob die Quanten diese Energie an das Medium übergeben, oder ob sie selbst durch das Medium fliegen, steht nicht da. Es ist wahrscheinlicher, dass diese Energie zwischen den Teilchen des Mediums ausgetauscht wird. Die Frage ist wieder, ob die ganze Welle (wenn sie z. B. ein Meter lang ist) oder nur ein Teil der Welle die Energie E=hf hat.
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon hmpf » Sa 21. Feb 2026, 16:49

Lagrange hat geschrieben:... Die Frage ist wieder, ob die ganze Welle (wenn sie z. B. ein Meter lang ist) oder nur ein Teil der Welle die Energie E=hf hat.

Blödsinn!
Ein Interferometer funktioniert auch mit einzelnen Photonen.
Allerdings lässt sich dessen Funktion nur im Wellenbild erklären.
Genau das ist der seit über 100 Jahren nie angezweifelte Welle-Teilchen-Dualismus.
Ob Sie sich das vorstellen können, ist der Natur scheißegal.
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Lagrange » Sa 21. Feb 2026, 20:35

hmpf hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:... Die Frage ist wieder, ob die ganze Welle (wenn sie z. B. ein Meter lang ist) oder nur ein Teil der Welle die Energie E=hf hat.

Blödsinn!
Ein Interferometer funktioniert auch mit einzelnen Photonen.
...

Wie groß darf Wegdifferenz sein?
Lagrange
 
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon hmpf » Sa 21. Feb 2026, 21:10

Lagrange hat geschrieben:
hmpf hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:... Die Frage ist wieder, ob die ganze Welle (wenn sie z. B. ein Meter lang ist) oder nur ein Teil der Welle die Energie E=hf hat.

Blödsinn!
Ein Interferometer funktioniert auch mit einzelnen Photonen.
...

Wie groß darf Wegdifferenz sein?

Ich kenne keine Quelle, die je einen Grenzwert hierfür gemessen hätte.
Beim LIGO sind die Interferometerarme 4 km lang.
hmpf
 
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Lagrange » Sa 21. Feb 2026, 21:21

hmpf hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
hmpf hat geschrieben:Blödsinn!
Ein Interferometer funktioniert auch mit einzelnen Photonen.
...

Wie groß darf Wegdifferenz sein?

Ich kenne keine Quelle, die je einen Grenzwert hierfür gemessen hätte.
Beim LIGO sind die Interferometerarme 4 km lang.

Die Strahlen durchlaufen zwei gleich lange Strecken, was passiert wenn die Strecken unterschiedlich lang sind? Wenn zum Beispiel Gangunterschied 2m beträgt?
Lagrange
 
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon hmpf » Sa 21. Feb 2026, 21:37

Lagrange hat geschrieben:... Die Strahlen durchlaufen zwei gleich lange Strecken, was passiert wenn die Strecken unterschiedlich lang sind? Wenn zum Beispiel Gangunterschied 2m beträgt?

Wie gesagt, ich kenne keine Messung, die je einen Grenzwert für einzelne Photonen gemessen hätte.
Meiner Meinung nach wird es eine solche Grenze auch nicht geben.
Der Natur ist es scheißegal, was Menschen sich vorstellen (einbilden) wollen (können).
hmpf
 
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Lagrange » Sa 21. Feb 2026, 21:56

hmpf hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:... Die Strahlen durchlaufen zwei gleich lange Strecken, was passiert wenn die Strecken unterschiedlich lang sind? Wenn zum Beispiel Gangunterschied 2m beträgt?

Wie gesagt, ich kenne keine Messung, die je einen Grenzwert für einzelne Photonen gemessen hätte.
Meiner Meinung nach wird es eine solche Grenze auch nicht geben.
Der Natur ist es scheißegal, was Menschen sich vorstellen (einbilden) wollen (können).


KI hat geschrieben:Lichtquellenabhängigkeit:

Laser: Laserlicht hat eine sehr große Kohärenzlänge (oft mehrere Meter oder Kilometer), daher können hier sehr große Wegdifferenzen erzeugt werden.

Weißlicht/Spektrallampen: Diese haben eine sehr geringe Kohärenzlänge (im Mikrometerbereich), weshalb Interferenz nur bei fast exakt gleicher Armlänge (Nullposition) sichtbar ist.

Wenn bei Einzelphotonen eine Interferenz entsteht, müssen Photonen am Strahlteiler geteilt werden, damit sie entlang beider Arme laufen.

Können einzelne Photonen geteilt werden? Wenn ja, dann hat man schon zwei.

Wie werden einzelne Photonen erzeugt?
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