hmpf hat geschrieben:Zudem ist die Strahlung in den Van-Allen-Gürteln bereits vor der ersten Mondlandung ausführlich durch
Satelliten vermessen worden und für den wenige Stunden dauernden Transit beim Flug zum Mond als unbedenklich eingestuft worden.
Unsinn! 1958 wurden die "Strahlen" als gefährlich eingestuft.
Siehe hier, Spiegel-Artikel aus dem Jahr 1961, "Tödliche Sonne":
https://www.spiegel.de/kultur/toedliche ... text=issueSeltsamerweise war ab 1962 nie wieder die Rede davon. Außerdem gab es nirgends Informationen darüber, wie sie das Problem der "Strahlen" gelöst haben. Noch einmal: Es ist absolut unmöglich, dass sich der Mensch mehr als 600 Kilometer von der Erde entfernen kann. Wir sind eingeschlossen.
Die Gründe:
Erstens: Es gibt keine Direktflüge zum Mond, das ist absolut unmöglich!
Hier ein Beispiel, wie lange eine Reise zum Mond dauert:
Der Forschungssatellit SMART-1, der am 28. September 2003 von einer Ariane-5-Rakete in Kouroun gestartet wurde, brauchte 49 Tage, um den Mond zu erreichen, und am 28. Februar 2004 trat der künstliche Himmelskörper erst in die Mondumlaufbahn ein.
Wer erzählt, dass man den Mond von der Erde aus in nur vier Tagen erreichen kann, muss auch erklären, wie man die Mechanik der Umlaufbahn außer Kraft setzen kann!
Zweitens: Selbst wenn es möglich wäre, den Strahlungsgürtel der Erde in einem "Direktflug" zu passieren, heißt das nicht, dass es danach keine tödlichen Strahlen mehr gibt. Denn nach einer gewissen Zeit verlässt man auch die Magnetosphäre, und dann geht der Tanz mit den "Strahlen" erst richtig los. Die Magnetosphäre der Erde schirmt die Erdoberfläche von den geladenen Partikeln des Sonnenwinds ab. Die Magnetosphäre der Erde wird vor allem durch den auftreffenden Sonnenwind geformt.
Siehe hier:
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/ ... dition.jpgund hier in der Simulation:
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/ ... imati3.gifDer Sonnenwind komprimiert die Magnetosphäre auf der Sonnenseite um etwa 60 000 km und streckt sie zu einem kometenähnlichen Magnetschweif auf der Nachtseite, der sich bis zu einer Entfernung von etwa 600 000 km ausdehnen kann.
Jeder Raumflugkörper auf dem Weg zum Mond muss die Erde mehrmals umrunden und dabei den Bereich außerhalb der Magnetosphäre (60 000 km) durchqueren. Die Astronauten wären außerhalb der Magnetosphäre dem Sonnenwind und kosmischen "Strahlen" ausgesetzt, was innerhalb weniger Minuten, wenn nicht gar Sekunden, zu ihrem Tod führen würde.
Predictor