Rudi Knoth hat geschrieben:Deine Annahme ist falsch. In der Mitte eines Kreises befand sich die Probe. Die Quelle und der Detektor befanden sich am Umfang dieses Kreises, wo bei die Quelle im den Mittelpunkt des Kreises gedreht werden konnte. Zu einer Eichung konnte die Quelle so gedreht werden, daß die Strahlung ohne Probe direkt den Detektor traf. Für die eigentlichen Messungen an dem Kristall(-Pulver) wurde dann die Quelle um den Mittelpunkt gedreht. Am Detektor angeschlossen war ein Gerät, mit dem man nur Impulse, deren Impulshöhe sich in eine kleinen Intervall befindet. Trotzdem konnten auch bei den in bestimmten Winkeln reflektierten Gammastrahlen Impulse mit derselben Höhe wie bei der direkten Strahlung gemessen werden. An der Meßapparatur wurden wischen direktem Strahl und reflektierten Strahl keine Änderungen vorgenommen.
Den Aufbau verstehe ich noch nicht.
- eine Probe, bestehend aus Kristallpulver.. , Welcher Art ist dieses Pulver, sind da noch Stücke dabei die man als eine grosse Menge von ausgerichteten Kristallen ansehen kann?
sind es viele solcher Stücke? Diese würden aber eine saubere Signalspiegelung, welche Winkelabhängig zu der Eingangsstrahlung ist, vermischen, es wäre keine Zuordnung zu einem bestimmten Eingangs- und Ausgangwinken, der Reflektion möglich.
- Die Signalquelle scheint eine gerichtete Strahlung, so wie eine gute Richtantenne, abzugeben.
Diese Strahlung lässt sich durch Drehen mal direkt auf die Quelle und auch direkt auf den Detektor richten.
- Der Detektor scheint eine Art "isotroper Rundstrahler" (nur Detektion halt) zu sein, oder ist der auch drehbar angeordnet und hat einen Öffnungswinkel.
- wie ist die Messaparatur an den Detektor gekoppelt? Welcher Art ist die Impulserzeugung, wie hoch die dabei verwendete Beschleunigungsspannung?
- Sender und Detektor sind fest auf dem Kreis, z.B in 90° zueinander, montiert, die Probe ist in Kreismitte.
Kurt
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