rmw hat geschrieben:Rudi Knoth hat geschrieben:Radar und Licht haben einfach unterschiedliche Wellenlängen und Frequenzen. Und es gibt sogar die Mikrowellenversion des LASERs genannt MASER. Dazu kommt noch daß es bei Wasserstoff einen Übergang mit der Wellenlänge 21 cm gibt, dessen Frequenz natürlich mit entsprechenden Empfängern messen kann.
Wäre beide Medien das gleiche so müßte man beide auf die gleiche Art aussenden und auf die gleiche Art auf der Empfängerseite registrieren können, selbst wenn sie eine sehr unterschiedliche Frequenz haben.
Das ist aber ganz einfach nicht der Fall.
Licht und Funk ist Gleiches.
Licht ist longitudinaler Druckausgleich im Medium, hervorgerufen durch die Aktivität von Elektronen.
Elektronen haben, so wie Protonen usw. auch, eine Kennfrequenz, sie schwingen in einer eigenen Art und Weise, es ist eine Art dipolariges Schwingen, auch als Spin bezeichnet.
Werden Elektronen bewegt ergibt das eine Änderung der Phasenlage zu vorher und diese Änderung erfahren andere Elektronen, übertragen durch das Medium für Licht.
Die Frequenzen die die Wissenschaft feststellen/erfassen/messen kann ist nicht die Kennfrequenz der Elektronen, sondern die Frequenz(en) mit der die Elektronen bewegt werden, ihre Position ändern.
Trifft die Kennfrequenz auf andere Elektronen dann erfolgt Abstossung, trifft die "Bewegungsfrequenz" auf Moleküle/Atome/andere schwingfähige Resonanzkörper, dann bauen diese eine Resonanzschwingung auf.
Heisst: gesendet wird die Kennfrequenz, was wir als Lichtfrequenz bezeichnen ist die Veränderung des Ortes des Senders. Das könnte man auch als Phasenveränderung gegenüber dem Medium bezeichen, und damit auch gegen einen Kennfrequenzempfänger (Elektron). Der Einphasvorgang des Empfängerelektrons in die veränderte Situation (die Phasengleichschaltung) ergibt dann letzendlich die Anregung des Lichtempfängers.
Licht wurde "Übertragen", detektiert, empfangen.
Was wirklich übertragen wurde ist die Information über Ortsveränderung des sendenen Elektrons.
Kurt
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