Kurt hat geschrieben:Frau Holle hat geschrieben:Schon mal vom Photelektrischen Effekt gehört?
[...]
Selbst starkes "Anstrahlen" setzt keine Elektonen frei.
Jedoch werden, bei passender Anstrahlung mit Licht geringer Helligkeit/Intensität, entsprechend der Stärke der Strahlung entsprechend viel/wenig Elektronen freigesetzt.
Du fängst schon wieder an die Begriffe durcheinander zu bringen. Die
Intensität ist zweitranging. Entscheidend ist die "passende Anstrahlung", d.h. die notwendige Lichtfrequenz. Ist die Frequenz zu klein (die Wellenlänge zu groß) für das bestrahle Material, dann passiert nichts, ganz egal mit welcher Helligkeit/Intensität man das Material mit dieser Frequenz bestrahlt.
Im dem Fall wo nur genau
ein Elektron aus dem Material gelöst wird, liegt die kleinst mögliche Helligkeit/Intensität für eine solche Wirkung vor. Eine kleinste "Portion" Licht, die etwas am Material bewirken kann wird Photon genannt. Dass man dem Phänomen einen Namen gibt kann doch nicht falsch sein. Man muss ja irgendwie so darüber sprechen können, dass jeder weiß wovon die Rede ist.
Es können nur solche kleinsten Portionen Licht wirken oder Vielfache davon. Die doppelte Intensität kann dann zwei Elektronen aus dem Material lösen, die dreifache drei Elektronen usw. aber z.B. die 1,5fache Intensität trotzdem nur genau ein Elektron, die 2,7fache nur genau zwei usw. Die Wirkung ist also
quantisiert, wie man sagt, und ein sog. Photon ist eben das zugehörige Quant.
Kurt hat geschrieben:Frau Holle hat geschrieben:Wenn Licht ein Elektron aus einem Material herausschlägt, wirkt es also wie ein klassisches Teilchen mit Masse und Impuls. In Experimenten hat man auch festgestellt, das ein Atom nur Licht in solchen kleinsten Portionen abgeben kann mit ganz bestimmten Wellenlängen, je nach Atom bzw. Element.
Und da ist der Zusammenhang nochmal.
Zusammenhang für die Abgabe von Licht:
- passendes Material ergibt passendes Licht.
Also eine Abhängigkeit der Lichtfrequenz von den Eigenschaften des Materials.
Genau so ist es.
Kurt hat geschrieben:Du schreibst:
Wenn Licht ein Elektron aus einem Material herausschlägt
Ist es wirklich so? Ist es ein Herausschlagen?
Oder ist es etwas das in der Natur ständig und überall vorkommt.
Wieso
oder? In Experimenten zum photoelektrischen Effekt wirkt es eben wie ein Herausschlagen. Freiwillig würde kein Elektron das Material verlassen. Sieht aus als brauche es schlagende Gewalt.
Das ist ja nur eines der grundlegenden, ersten Experimente, die zur Vorstellung von Photonen geführt haben. Ein Atom kann auch lediglich "angeregt" werden, d.h. ein Elektron verlässt das Atom nicht wirklich, sondern das Atom nimmt nur einen anderen Zustand an (mit mehr Energie), was auch so eine quantisierte Wirkung des Lichts ist. Wenn es dann zurück in seinen Grundzustand fällt (mit weniger Energie), dann verlässt wieder ein Lichtquant das Atom, und zwar mit der gleichen Frequenz wie das ursprüngliche Quant, das den Zustand zuerst geändert hatte.
Kurt hat geschrieben:Tja das kommt davon wenn man von falschen Annahmen ausgeht, da ist man dann gezwungen gleich zwei Umstände anzunehmen und wundersame Dinge zu erzählen.
Die experimentellen Tatsachen sind keine "wundersamen Dinge", die man an den Haaren herbei zieht wie du deine Basisteilchen. Und natürlich kann nichts daran falsch sein, dass man einer festgestellteen Tatsachen auch einen Namen gibt.