Doppelspalt-Experiment

Hier werden diverse Partikelmodelle diskutiert

Re: Beugung

Beitragvon Kurt » So 24. Mai 2026, 15:38

rmw hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Solange du nicht erläuterst was du dir unter eine Welle vorstellst, nicht erklärst wie deine Lichtkügelchen zutsande kommen sollen (natürlich physikalisch möglich) ist jede Aussage die du zum "Wesen" vom Licht machst, nichtig und wertlos.
Schau dir mal im zweiten Video das Wandbild an wenn keine Rasierklinge im Lichtweg ist.
Was siehst du da und wie erklärst du das was da zu sehen ist?

Bei Photonen weiß man soviel oder so wenig wie sie sie entstehen wie bei anderen Teilchen auch.
Wie entstehen Elektronen? Weiß man auch nicht.

Ich nehme an du meinst diese Ringe im Laserlicht.
Entweder wird das Licht bereits so ausgesandt oder es entsteht in der Linse die zur Aufweitung des Lichtstrahls verwendet wird, oder eine Kombination von beidem.


Genau die meine ich.
Man sieht das auch schon ein Muster entsteht wenn garkeine Ablenkung/Umlenkung im Laserweg zum Schirm geschieht.
Das ist bei deinem Laser so, das ist bei "Doppelspalt mit Teilchen" auch so.

Heisst: das Licht ist bereits "manipuliert" wenn es aus dem Laser, der Laserlinse, kommt.
In deinem Video durchläuft es eine weitere Linse die es aufweitet.
Es gibt viele Beeinflussungen bis das Licht zum Schirm kommt. Da nur die der Klinge zu betrachten ist der falsche Weg.
Dies muss bereits bei der Erzeugung des Signals in die Betrachtung mit einbezogen werden.
In deinem Laser wird rotes und grünes Licht erzeugt, das geschieht mit Hilfe eines Kristalls.
Der Kristall verdoppelt die Lichtfrequenz, somit liegt auch grün vor.
Wie du das mit deinen Teichen hinkriegen willst, da bin ich sehr gespannt.

Wenn du sagst: es gibt keine Welle dann hast du recht, die gibt es wirklich nicht.
Es gibt eine Widerholung gleichartiger Zustande welche, mit 100% Sicherheit, in Resonanzkörpern und auch Laufzeitstrecken erzeugt werden.
Nimm einen Oszillographen, erzeuge "langsames Licht", also Licht niedriger Frequenz, und schau die die Kurve an die man dabei am Oszi zu sehen bekommt.
Dann siehst du was Licht ist, nämlich die Wiederholung gleicher Umstände.

Noch eins: diese "Umstände" werden nicht kontinuierlich erzeugt, sondern schrittweise. Sie werden auch Schrittweise auf die Reise geschickt.
Die Frequenz mit der das abläuft liegt weit ausserhalb dessen was wir mit heutigen Messgeräten erfassen können.

In deiner Aussage: Licht ist Körnchen, liegt also ein gewisser Wahrheitswert.
Dieser ist aber so weit von dem entfernt was du behauptest das er keinerlei Grundlage von " Licht ist Teilchenstrom und das was sich zeigt sind Wirkungen von Teilchen, Von Licht ist also Teilchen, ev sogar materielle Teilchen" sein kann.
Das was sich am Schirm zeigt ist eindeutig Wellenartiger Art.

Kurt

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Interferenz

Beitragvon rmw » So 24. Mai 2026, 20:04

hmpf hat geschrieben:Führt man das Doppelspalt-Experiment mit so geringen Intensitäten durch, dass nur ca. eines der
440.000 CCD-Elemente pro Sekunde anspricht, so kommt nach 10.000 Sekunden dasselbe Interferenzbild
heraus, als hätte man die Intensität so eingestellt, dass 10.000 Photonen vom CCD-Sensor pro Sekunde
empfangen werden.

Was ganz einfach heißt dass es sich in dem Fall nicht um Interferenz handeln kann.
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Re: Interferenz

Beitragvon rmw » So 24. Mai 2026, 20:48

hmpf hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:
hmpf hat geschrieben:Führt man das Doppelspalt-Experiment mit so geringen Intensitäten durch, dass nur ca. eines der
440.000 CCD-Elemente pro Sekunde anspricht, so kommt nach 10.000 Sekunden dasselbe Interferenzbild
heraus, als hätte man die Intensität so eingestellt, dass 10.000 Photonen vom CCD-Sensor pro Sekunde
empfangen werden.

Was ganz einfach heißt dass es sich in dem Fall nicht um Interferenz handeln kann.

Sondern?

Es muß jedenfalls einen anderen Grund geben dass an manchen Stellen keine Photonen eintreffen.
Es wäre natürlich zunächst interessant was diese Ablenkung an einer Kante bewirkt.
Beugung kann es jedenfalls nicht sein, denn an einer einzelnen Kante in den hellen Bereich ist ganz offensichtlich keine Beugung.

Ja, nachdem niemand versucht dem auf Grund zu gehen, weil man es eben für Beugung hält, kommt man der Sache auch nicht näher.
So kann man nur Vermutungen anstellen was die Ursache ist, wahrscheinlich spielt die Polarisation der einzelnen Photonen eine Rolle.
Zuletzt geändert von rmw am Mo 25. Mai 2026, 06:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Kurt » So 24. Mai 2026, 20:59

hmpf hat geschrieben:Nochmal für die ganz langsamen hier:
Führt man das Doppelspalt-Experiment mit so geringen Intensitäten durch, dass nur ca. eines der
440.000 CCD-Elemente pro Sekunde anspricht, so kommt nach 10.000 Sekunden dasselbe Interferenzbild
heraus, als hätte man die Intensität so eingestellt, dass 10.000 Photonen vom CCD-Sensor pro Sekunde
empfangen werden.


Welche Photonen denn?
Wie wurden diese hergestellt?

Kurt

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Lichablenkung

Beitragvon rmw » Mi 10. Jun 2026, 16:25

Wenn man mit einer Nadel in dünnes Plastik Löcher sticht so kann man recht unterschiedliche Ergebnise erhalten.
Es hängt ganz einfach mit der Mikrostruktur der Oberfläche der Bohrung zusammen.
Es kann auch mit Auslöschung nicht viel zu tun haben, die Unregelmäßigkeit zeigt ganz einfach dass an manchen Stellen Licht ankommt und an manchen Stellen eben nicht.

Die Lichtablenkung als Wellenbeugung zu interpretieren war nicht einmal zu Youngs Zeiten gerechtfertigt.
Denn auch zu Youngs Zeiten war bekannt dass sich Wasserwellen in alle Richtungen ausbreiten.
Licht breitet sich dagegen bis zum Doppelspalt geradlinig aus und wird erst am Spalt abgelenkt.
Das ist ganz offensichtlich nicht das Verhalten einer Welle.
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Re: Lichablenkung

Beitragvon rmw » Do 11. Jun 2026, 07:28

hmpf hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:... Denn auch zu Youngs Zeiten war bekannt dass sich Wasserwellen in alle Richtungen ausbreiten.
Licht breitet sich dagegen bis zum Doppelspalt geradlinig aus und wird erst am Spalt abgelenkt.
Das ist ganz offensichtlich nicht das Verhalten einer Welle.

Licht ist keine Grenzschichtwelle wie z.B. eine Wasserwelle.
Licht benötigt kein Medium.

Dann ist Licht eben keine Welle.
Auch Luftschall breitet sich praktisch in alle Richtungen aus.

Die strahlenförmige Ausbreitung des Lichts und gleichzeitige Frequenz ist nur mit Teilchen mit einer Frequenz erklärbar.
Die Wellentheorie des Lichts hat nicht einmal zu Youngs Zeiten viel Sinn ergeben.
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Re: Lichablenkung

Beitragvon rmw » Do 11. Jun 2026, 08:13

hmpf hat geschrieben:Licht ist sowohl Welle wie auch Teilchen!
Beweise für den Welle-Teilchen-Dualismus des Lichts findet man tausendfach im Internet beschrieben!

Dualismus ist nicht Physik.
Es ist eher Idedolgie, vergleichbar einer Religion.
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Re: Lichablenkung

Beitragvon rmw » Do 11. Jun 2026, 09:16

hmpf hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:Dualismus ist nicht Physik.
Es ist eher Idedolgie, vergleichbar einer Religion.

Physik ist das, was sich reproduzierbar durch Messung beweisen lässt!

Beim Licht bestehen nur sehr bedingte Ähnlichkeiten zu einer Welle, es gibt aber keinen direkten Beweis dafür dass das Licht eine Welle ist.
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Re: Lichablenkung

Beitragvon rmw » Do 11. Jun 2026, 14:00

hmpf hat geschrieben:Es gibt z.B. die von mir seit 1978 entwickelten FTIR-Spektrometer.
Die lassen sich nicht vollständig mittels der Teilcheneigenschaft von Photonen erklären.

Mit reinen Teilcheneigenschaften nicht.
Mit Teilchen mit Frequenz aber schon.

https://www.markweger.at/
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Re: Lichablenkung

Beitragvon rmw » Do 11. Jun 2026, 20:20

hmpf hat geschrieben:Optische Spektrometer, optische Polarisatoren, metallisierte Strahlteiler und UKW-Antennen
lassen sich nur mit elektromagnetischen Wellen erklären.

Licht hat Eigenschaften die einer Welle bis zu einem gewissen Grad ähnlich sind, das heißt aber nicht dass das Licht eine Welle ist.

Emotionale Ausbrüche sind übrigens kein Zeichen von Verstand.
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