Diskussion zu Kurt´s Paper

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Einstein

Beitragvon rmw » Mo 28. Sep 2026, 09:45

Rudi Knoth hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:Die Maxwell Gleichungen gelten auch ohne Lorentz Transformation überall.
Nur für den Fall dass aus einem System ein anderes System betrachtet wird gelten sie nicht.
Und dass sie das entsprechend der Lorentz Transformation doch tun hat kein Mensch noch jemals nachgewiesen.


Also bei der Lorentz-Transformation bleiben die Maxwell-Gleichungen erhalten. Und dies ist schon vor mehr als 100 Jahren von Lorentz nachgewiesen.

Die Gleichungen bleiben erhalten, aber dass das richtig ist und die daraus folgende "Invarianz" der LG richtig ist, hat kein Mensch noch jemals nachgewiesen.

Lorentz war übrigens der Meinung dass die "Längenkontraktion" durch den Druck des Äthers auf den bewegten Messapparat zustande kommt und dafür hat er seine Gleichungen entwickelt.
Einstein hat diese Gleichungen eben dann auf völlig absurde Weise interpretiert.

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Re: Einstein

Beitragvon rmw » Mo 28. Sep 2026, 09:53

Rudi Knoth hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:Die ganz normale plausible Transformation nach Gallilei hat tatsächlich nichts mit der Lichtgeschwindigkeit zu tun.
Die Transformation nach Lorentz ist aber so hingetrimmt dass die Lichtgeschwindigkeit einen Grenzwert darstellt.

So und das langsamere Gehen der bewegten Uhren ist nun nur mehr auf den Dopplereffekt zurückzuführen, das widerspricht aber dem sogenannten Zwillingsparadoxon.


Das Zwillingsparadoxon kann auch mit dem Dopplereffekt erklärt werden. Der Mechanismus ist dabei, daß bei der Umkehr der reisende Zwilling bei seiner Umkehr sofort vom ruhenden die schnelleren Sinale empfängt aber dessen Signale der ruhende Zwilling wegen der Signallaufzeit mit Verzögerung empfängt.

Dass das Zwillingsparadoxon durch den Dopplereffekt erklärt wird habe ich bisher noch nirgendwo gehört.
Aber es ist ja auch erfreulich dass bei der RT immer wieder neue Interpretationen entstehen.
Wo nichts wirklich nachgewiesen ist da sind Interpretationen eben sehr gefragt.
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Re: Einstein

Beitragvon Frau Holle » Mo 28. Sep 2026, 11:22

rmw hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Also bei der Lorentz-Transformation bleiben die Maxwell-Gleichungen erhalten. Und dies ist schon vor mehr als 100 Jahren von Lorentz nachgewiesen.

Die Gleichungen bleiben erhalten, aber dass das richtig ist und die daraus folgende "Invarianz" der LG richtig ist, hat kein Mensch noch jemals nachgewiesen.

Lorentz war übrigens der Meinung dass die "Längenkontraktion" durch den Druck des Äthers auf den bewegten Messapparat zustande kommt und dafür hat er seine Gleichungen entwickelt.

Die Lorentzkontraktion folgt aus der Konstanz der LG. Deshalb hat Lorenz sie entwickelt, weil auch er von konstanter LG ausgehen musste, weil sonst die Maxwell-Gleichungen nicht in allen Inertialsystemen gelten.

Die Lorentzsche Äthertheorie (LET) zeigt nur wie verzweifelt man damals noch ersuchte, an der Vorstellung eines materiellen Äthers festzuhalten. Einstein hat dann gezeigt, dass es auch ohne materiellen Äther geht. Der Rest ist Geschichte.

Die LET führt übrigens zum gleichen Ergebnis wie die RT. Mathematisch sind sie gleichwertig. Nur kommt die RT mit weniger Grundannahmen aus.
 
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Re: Einstein

Beitragvon Rudi Knoth » Mo 28. Sep 2026, 11:50

rmw hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:Die ganz normale plausible Transformation nach Gallilei hat tatsächlich nichts mit der Lichtgeschwindigkeit zu tun.
Die Transformation nach Lorentz ist aber so hingetrimmt dass die Lichtgeschwindigkeit einen Grenzwert darstellt.

So und das langsamere Gehen der bewegten Uhren ist nun nur mehr auf den Dopplereffekt zurückzuführen, das widerspricht aber dem sogenannten Zwillingsparadoxon.


Das Zwillingsparadoxon kann auch mit dem Dopplereffekt erklärt werden. Der Mechanismus ist dabei, daß bei der Umkehr der reisende Zwilling bei seiner Umkehr sofort vom ruhenden die schnelleren Sinale empfängt aber dessen Signale der ruhende Zwilling wegen der Signallaufzeit mit Verzögerung empfängt.

Dass das Zwillingsparadoxon durch den Dopplereffekt erklärt wird habe ich bisher noch nirgendwo gehört.
Aber es ist ja auch erfreulich dass bei der RT immer wieder neue Interpretationen entstehen.
Wo nichts wirklich nachgewiesen ist da sind Interpretationen eben sehr gefragt.


Also ich kenne solch eine Erklärung schon länger aus diesem Artikl. In diesem Artikel wird auch die wechselseitige Zeitdilatation erklärt. Diese folgt aus dem Relativitätsprinzip und der in den Inertialsystemen gleichen Lichtgeschwindigkeit.

Gruß
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Re: Einstein

Beitragvon Rudi Knoth » Mo 28. Sep 2026, 12:44

Kurt hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Nochmal zum Mitschreiben: Das Relativitätsprinzip hat grundsätzlich nichts mit der Lichtgeschwindigkeit oder einer anderen maximalen Signalgeschwindigkeit zu tun. Denn auch die Galilei-Transformation erfüllt das Relativitätsprinzip. In diesem Fall hat man eine unendliche Signalgeschwindigkeit.


Hat man dann davon abgeleitet, dass es keine grössere Geschwindigkeit geben kann?


Was ist denn nun?
Gibts eine fragebezogene Antwort?

Noch konkreter gefragt:
Hat man davon abgeleitet dass es keine grössere Geschwindigkeit für Licht und Materie geben kann als das was jetzt c genannt wird?
.



Das Relativitätsprinzip alleine macht keine solche Aussage. Etwa hat von Ignatovsky aus dem Relativitätsprinzip eine Transformationsgleichung, hergeleitet, bei der noch ein "offener Parameter n vorhanden ist. Ist dieser Null, dann hat man die Galilei-Transformation und wenn er 1/c**2 ist, die Lorentz-Transformation. Diese ganze Betrachtung kann man hier nachlesen. Wichtig ist dabei die Formal 23i, in der man für p den Gammafaktor und für q die Geschwindigkeit v einsetzen muß.

Wnn nun n gleich 1/c**2 und ds Relativitätsprinzip gelten sollen. folgen dann für zu beschleunigte Massen die Obergrenze, die gleich dem in allen Inertialsystemen gleiche Geschwindigkeit c ist.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Einstein

Beitragvon bumbumpeng » Mo 28. Sep 2026, 13:52

Frau Holle hat geschrieben:Die Lorentzsche Äthertheorie (LET) zeigt nur wie verzweifelt man damals noch ersuchte, an der Vorstellung eines materiellen Äthers festzuhalten. Einstein hat dann gezeigt, dass es auch ohne materiellen Äther geht. Der Rest ist Geschichte.
Der sog. Äther, das sind das el. und das magn. Feld.
Beide Felder sind materiell, also Materie, denn sie existieren, lassen sich nachweisen und zeigen Wirkung.
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Re: Einstein

Beitragvon Kurt » Mo 28. Sep 2026, 14:06

Rudi Knoth hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Hat man dann davon abgeleitet, dass es keine grössere Geschwindigkeit geben kann?
Was ist denn nun?
Gibts eine fragebezogene Antwort?
...
Noch konkreter gefragt:
Hat man davon abgeleitet dass es keine grössere Geschwindigkeit für Licht und Materie geben kann als das was jetzt c genannt wird?


Das Relativitätsprinzip alleine macht keine solche Aussage.


Also wurde das nirgends abgeleitet, es gibt keine Aussage dazu.
Wo kommt denn dieses Hirngespinnst her?

Rudi Knoth hat geschrieben:Etwa hat von Ignatovsky aus dem Relativitätsprinzip eine Transformationsgleichung, hergeleitet, bei der noch ein "offener Parameter n vorhanden ist.


Es wurde also einfach ein Parameter dazugefügt der dann diese lächerliche Aussage rechnerisch ergibt.
Also einfach etwas erfunden was mit der Realität nichts zu tun hat, aber ein in sich widersinniges Postulat stützen soll.
Auf der einen Seite wurde nichts behauptet, auf der anderen Seite wurde "bewiesen".

Nimm eins der Bilder die ich hier eingestellt habe und erkläre wie man damit diese Lächerlichaussage begründen kann, wie das physikalisch möglich sein soll.

Kurt

.
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Re: Diskussion zu Kurt´s Paper

Beitragvon Rudi Knoth » Mo 28. Sep 2026, 15:02

@Kurt » Mo 28. Sep 2026, 15:06

Also wurde das nirgends abgeleitet, es gibt keine Aussage dazu.
Wo kommt denn dieses Hirngespinnst her?


Das folgt nicht alleine aus dem Relativitätsprinzip. Wichtig ist für den Faktor Gamma eine Geschwindigkeit, die in allen Bezugssystem gleich ist. Dieses ist dann für Geschwindigkeiten eine Obergrenze. Und das betrifft auch die Geschwindigkeiten, bis zu der Massen beschleunigt werden können. Eigentlich werden die Folgen der Lorentz-Transformation in diversen Büchern der Physik erklärt.

Es wurde also einfach ein Parameter dazugefügt der dann diese lächerliche Aussage rechnerisch ergibt.
Also einfach etwas erfunden was mit der Realität nichts zu tun hat, aber ein in sich widersinniges Postulat stützen soll.
Auf der einen Seite wurde nichts behauptet, auf der anderen Seite wurde "bewiesen".


Nein dieser Parameter soll die Transformationen, die das Relativitätsprinzip erfüllen, abdecken. Denn auch die Galilei-Transformation erfüllt das Relativitätsprinzip. Also brauch man einen Parameter,der beide Transformationen umfasst.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Diskussion zu Kurt´s Paper

Beitragvon Skeptiker » Mo 28. Sep 2026, 15:26

bumbumpeng hat geschrieben:Dieser gemeinsame Schwerpunkt liegt ca. 6 ... 8 m entgegen der Richtung zum Mond, weil der Mond die Erde um diesen Betrag aufgrund der Zentrifugalkraft zu sich zieht.

Sind schon ein paar mehr als 6 - 8 m. Können aber Unwissende wie du nicht wissen.
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Re: Einstein

Beitragvon Skeptiker » Mo 28. Sep 2026, 15:29

rmw hat geschrieben:Die Maxwell Gleichungen gelten auch ohne Lorentz Transformation überall.
Nur für den Fall dass aus einem System ein anderes System betrachtet wird gelten sie nicht.

Sie gelten also überall, nur nicht überall. So viel zu den logischen Krücken mit denen du hier versuchst nen Stich zu machen. Das ist ja an Lächerlichkeit kaum zu überbieten.
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