Wie ist denn das mit der Speziellen Relativitätstheorie?

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Wie ist denn das mit der Speziellen Relativitätstheorie?

Beitragvon Frau Holle » Sa 10. Okt 2026, 12:13

Kurt hat geschrieben:Ich dachte der heisst Adam Riese, ist das falsch?

Ja, falsch.

Kurt hat geschrieben:Und nun gehst du her und nimmst diese Sekunde und errechnest damit eine Geschwindigkeit der Kugel gegen irgendwas. Was es genau ist lässt sich nicht erkennen, es ist ja nur eine Geschwindigkeitsangabe vorhanden.

Die Wattekugel legt 5 abgemessene Meter im Wagen zurück in 0,01 abgemessenen Sekunden im Wagen. Anders kann man die ihre Geschwindigkeit ja gar nicht feststellen: v=s/t = 500 m/s.

Nach der Schilderung Galileo Galilei und natürlich auch Issac Newton und Albert Einstein ist das unmöglich. Bei dir ist es möglich, willst ja das Relativitätsprinzip abschaffen. Also musst du auch die Konsequenz ertragen, dass die Wattekugel im Wagen mit 500 m/s auf's Auge trifft. Das tut weh, kannste mir glauben.

zu verwendende Sekunde

Du willst also die Geschwindigkeit mit irgend welchen Gummimetern und Gummisekunden feststellen. Der RT wirfst du vor, dass sie von Gummimetern und Gummisekunden ausgeht. Wie man sieht, ist das aber genau dein Fehler. In der RT sind Meter und Sekunde nämlich ganz genau definiert, im bewegten Wagen nicht anders als im ruhenden.

Kurt hat geschrieben:Daraus baust du ein Szenario zusammen das mich als Dummerl hinstellen sollte.

Du stellst dich seit Jahrzehnten selber als Dummerl hin, weil du den Widerspruch deiner Märchenwelt zur Realität gar nicht bemerkst und, was noch schlimmer ist, auch gar nicht kapierst, wenn man ihn dir aufzeigt. 8-)
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Re: Wie ist denn das mit der Speziellen Relativitätstheorie?

Beitragvon sanchez » Sa 10. Okt 2026, 12:34

@Kurt

Falls du es noch nicht bemerkt hast, du bist hier im Thread eine Persona non grata.
Wie heißt es im Eingangspost:
hier ein Thread, der sich an Leute richtet, die keine Probleme mit der Speziellen Relativitätstheorie haben.


Da gehörst du nicht dazu. Also hör auf hier mit deinem Geblubbere diesen Thread vollzumüllen.
Ich habe nicht ewig Lust dir Nachhilfe zu geben.

p.s. Wenn du nicht weißt was eine Persona non grata ist, dann schalt endlich dein Gehirn ein und mach dich schlau.
Google es, wie du auch bei vielen anderen Dingen, dich schlau machen könntest im Netz.


Insofern poste ich hier nochmal:
Zuletzt geändert von sanchez am Sa 10. Okt 2026, 12:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wie ist denn das mit der Speziellen Relativitätstheorie?

Beitragvon sanchez » Sa 10. Okt 2026, 12:36

Hallo Daniel,

schön das du wieder da bist.
Aber die ART beschreibt alles in einer einzigen Formel, ich spare es mir mal eben Dir das hier im Detail vorzurechnen.

Ja, das ist gut. Lassen wir die ART noch außen vor und beschränken uns auf die SRT.
Es zeigt, dass Einstein in beiden Punkten recht hatte:
• Schnelle Uhren gehen langsamer (SRT-Aspekt).


Den Satz „bewegte Uhren gehen langsamer“ halte ich für problematisch.

Nehmen wir an, da sind zwei Beobachter, die zueinander konstant bewegt sind.
Beide Beobachter sehen die Uhr des anderen langsamer gehen.
Nach dem Galileischen Prinzip ist keine der beiden Uhren zu bevorzugen.

Was sie sehen ist zweifellos richtig. Allerdings, es ist nicht die eine Uhr, die langsamer geht, und auch nicht die andere Uhr.
Es ist der Raum zwischen den Beiden Uhren. Die Geschwindigkeitsbegrenzung der Lichtgeschwindigkeit macht die Beobachtung real.

Es ist sogar so, dass in der SRT (alle unbeschleunigten Uhren) synchron gehen.

Um die Zeitdilatation in der SRT zu berechnen, berechnet man den Lorentzfaktor Gamma.
Setze in der Formel die Lichtgeschwindigkeit auf unendlich. Als Folge wird Gamma gleich 1.
Und siehe da, auf einmal gibt es keine Zeitdilatation mehr, und alle unbeschleunigten Uhren laufen synchron.

Zeitdilatation ist ein beobachteter Effekt, der aber real ist in der Wirkung.

Der Unterschied im einem Inertialsystem, zwischen Uhren, die unbeschleunigt bewegt sind, und Uhren,
die im Inertialsystem ruhen, ist, dass die bewegten Uhren, eine relativistische Masse haben.
(ich finde das noch in Ordnung von relativistischer Masse zu reden).
Auch hier sagen die zwei zueinander bewegten Beobachter, der andere hat eine relativistische Masse.
Die relativistische Masse ist nur wichtig, wenn ich eine Uhr, zum Uhrenvergleich, abbremse, z.B. Zwillingsparadoxon.
Außerdem, dadurch dass man eine Uhr abbremst, wird klar, die abgebremste Uhr ist die bewegte Uhr, die andere ist die ruhende Uhr.
(durch Geschwindigkeitsänderung manifestiert sich eine Zeitdilatation)
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Re: Wie ist denn das mit der Speziellen Relativitätstheorie?

Beitragvon Kurt » Sa 10. Okt 2026, 12:51

Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Und nun gehst du her und nimmst diese Sekunde und errechnest damit eine Geschwindigkeit der Kugel gegen irgendwas. Was es genau ist lässt sich nicht erkennen, es ist ja nur eine Geschwindigkeitsangabe vorhanden.

Die Wattekugel legt 5 abgemessene Meter im Wagen zurück in 0,01 abgemessenen Sekunden im Wagen.

Wenn du das nicht kapieren willst/kannst was ich dir ans Herz gelegt habe, dann nimm ein GPS mit in den Zug, dann hast du die Sekunde auf die du dich in deinen "Erläuterungen" beziehen kannst.
Wie schnell ist denn dann die Kugel:
a) gegen den Zug
b) gegen das Gleis

Wie schnell ist die Pistole unterwegs:
a) gegen den Zug
b) gegen das Gleis

c) wie gross ist die Differenzgeschwindigkeit zwischen dem Auge und der Kugel:
d) wie gross ist die Gangverlangsamung der Zuguhr gegenüber der Referenzuhr, bereitgestellt vom GPS?

Die Referenzsekunde für deine Formel steht dir ja nun zur Verfügung, brauchst dich nicht mehr mit Sekunden befassen für die die von der verwendete Formel nicht erstellt wurde.

Ich entnehme deinen Versuchen das du aussagst das eine bewegte Uhr langsamer taktet als wie wenn sie unbewegt ist.
Das ist ja schonmal was und widerspricht den Versuchen von anderen hier das wegzubringen bzw. fällt ihnen in den Rücken.


Kurt

.
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Re: Wie ist denn das mit der Speziellen Relativitätstheorie?

Beitragvon Kurt » Sa 10. Okt 2026, 13:13

sanchez hat geschrieben:@Kurt

Falls du es noch nicht bemerkt hast, du bist hier im Thread eine Persona non grata.
Wie heißt es im Eingangspost:
hier ein Thread, der sich an Leute richtet, die keine Probleme mit der Speziellen Relativitätstheorie haben.


Da gehörst du nicht dazu. Also hör auf hier mit deinem Geblubbere diesen Thread vollzumüllen.
Ich habe nicht ewig Lust dir Nachhilfe zu geben.

Nachhilfe in der Märchenenwelt!? die kannst du gerne behalten.

Der Titel lautet:
Wie ist denn das mit der Speziellen Relativitätstheorie?


Wie es damit ist das schreibe ich hier und habe es schon öfters geschrieben.
Wenns dir nicht passt dann ist das dein Problem, nicht meins.

Kurt

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Re: Wie ist denn das mit der Speziellen Relativitätstheorie?

Beitragvon Skeptiker » Sa 10. Okt 2026, 13:30

Kurt hat geschrieben:
Ich entnehme deinen Versuchen das du aussagst das eine bewegte Uhr langsamer taktet als wie wenn sie unbewegt ist.

.

Uhh Kurt macht sich schon Einstein zu eigen. ☺️ so wie bumbum. Der kommt ja mittlerweile auch nicht mehr umhin zuzugeben das Einstein wohl recht hatte.
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Re: Wie ist denn das mit der Speziellen Relativitätstheorie?

Beitragvon Frau Holle » Sa 10. Okt 2026, 14:44

sanchez hat geschrieben:
Den Satz „bewegte Uhren gehen langsamer“ halte ich für problematisch.

Problematisch nur, wenn er einem blutigen Laien ohne Kontext präsentiert wird. Natürlich muss man dabei wissen, was "bewegt" bedeuten soll. Es bezieht sich immer auf das, was man als ruhend betrachtet. Eine absolute Ruhe oder Bewegung, auf die sich alles beziehen muss, gibt es ja in der SRT nicht (Relativitätsprinzip).

Der Satz ist eigentlich nur eine Eselsbrücke oder Merkhilfe für Berechnungen mit dem Lorentzfaktor γ, zusammen mit dem Wissen, dass immer γ >= 1 ist.

Es gilt Δτ = Δt/γ. So ist die von der "bewegten" Uhr registrierte Dauer Δτ eines Vorgangs kleiner an der Zahl als die von den synchronisierten Uhren im ruhenden System registrierte Dauer Δt. Deshalb sagt man entsprechend der Anschauung, dass die bewegte Uhr "langsamer" geht. So bekommt man mit Δτ = Δt/γ immer das korrekte Ergebnis und läuft nicht Gefahr aus Versehen mit dem Gammafaktor zu multiplizieren. Man weiß ja mit der Merkhilfe, dass das Ergebnis Δτ kleiner sein muss als Δt.

Umgekehrt weiß man mit dem Satz auch immer, dass man mit Gamma multiplizieren muss, wenn man ausgehend von Δτ der "bewegten" Uhr die Dauer Δt im ruhenden System ausrechnen will: Δt = Δτ∙γ. Man weiß ja mit der Merkhilfe, dass das Ergebnis Δt größer sein muss als Δτ.

Guckstu hier.
 
Zuletzt geändert von Frau Holle am So 11. Okt 2026, 16:28, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Wie ist denn das mit der Speziellen Relativitätstheorie?

Beitragvon Skeptiker » Sa 10. Okt 2026, 15:08

Frau Holle hat geschrieben:Problematisch nur, wenn er einem blutigen Laien ohne Kontext präsentiert wird.
 

So wie Kurt und Co,
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Re: Wie ist denn das mit der Speziellen Relativitätstheorie?

Beitragvon Frau Holle » Sa 10. Okt 2026, 15:18

Skeptiker hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:Problematisch nur, wenn er einem blutigen Laien ohne Kontext präsentiert wird.
 

So wie Kurt und Co,

Genau.
 
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Re: Wie ist denn das mit der Speziellen Relativitätstheorie?

Beitragvon Daniel K. » So 11. Okt 2026, 14:57

sanchez hat geschrieben:
Hallo Daniel, schön das du wieder da bist.

Moin Sanchez,

endlich mal wer der sich freut, freundlich ist und soziale Kompetenz zeigt, ein Licht, ich sehe ein Licht. ;)

sanchez hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Aber die ART beschreibt alles in einer einzigen Formel, ich spare es mir mal eben Dir das hier im Detail vorzurechnen.

Ja, das ist gut. Lassen wir die ART noch außen vor und beschränken uns auf die SRT.

Gerne, die ART ist auch schon drüber. Man kann nicht eben selbst die Gleichung ableiten, Einstein hat viele Jahre gebraucht, wer kann schon wirklich mit Tensoren rechnen und versteht, was ein solcher ist. Man kann sich da an die ART vorsichtig herantasten, aber so richtig, nicht ohne wirklich viel Ahnung und Fähigkeiten. Ich sehe nur einen, der sich da etwas drin zurechtfindet.


sanchez hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Es zeigt, dass Einstein in beiden Punkten recht hatte:

  • Schnelle Uhren gehen langsamer (SRT-Aspekt).

Den Satz „bewegte Uhren gehen langsamer“ halte ich für problematisch.

Ja, das ist er, der Satz ist ein Problem, eigentlich hab ich mir lange abgewöhnt, das so zu formulieren. Der Punkt ist, es ist nicht wirklich falsch, wie man ja an einer Lichtuhr sehen kann, aber ohne genauere Erklärungen, verirrt man sich wie Holle und McMurdo einfach tief im Nebel.


sanchez hat geschrieben:
Nehmen wir an, da sind zwei Beobachter, die zueinander bewegt sind. Beide Beobachter sehen die Uhr des anderen langsamer gehen. Nach dem galileischen Prinzip ist keine der beiden Uhren zu bevorzugen. Was sie sehen ist zweifellos richtig. Allerdings, es ist nicht die eine Uhr, die langsamer geht, und auch nicht die andere Uhr. Es ist der Raum zwischen den Beiden Uhren. Die Geschwindigkeitsbegrenzung der Lichtgeschwindigkeit macht die Beobachtung real.

Ich habe es hier, auch Dir schon, ganz oft und echt lange erklärt. Man braucht eine Analogie, man muss erstmal ein Bild im Kopf haben, wie so eine Relation ausschauen kann, die wechselseitig ist. Dazu kurz, ein Salzsee, Du und Kurt im coolen Flitzer, leider fahren beide immer nur konstant 100 km/h. Ihr startet von einem Punkt, aber im Winkel von ca. 25 Grad. Jeder fährt genau 5 km gerade aus. Wenn Du nun schaust, wo ist Kurt, siehst Du ihn schräg hinter Dir. Du kannst also sagen, Du bist vorne. Er kann genau dasselbe sagen, er sieht Dich eben schräg hinter sich und meint, er ist vorne. Und beide habt ihr recht, Eure Koordinatensysteme sind zueinander verdreht, jeder hat auf seiner y-Achse eben mehr Strecke zurückgelegt, als der Andere. Wenn Du nun diese Meter durch Sekunde ersetzt, hast Du eine gute Analogie.

Schon während der Fahrt kannst Du ja sehen, wie Kurt "langsamer" für Dich ist, er bleibt immer weiter zurück und auch er sieht es so, aber für Dich. Nun zu sagen, ein schrägfahrendes Auto ist langsamer, ist schwierig, wei es eben schon was weglässt.


sanchez hat geschrieben:
Es ist sogar so, dass in der SRT (alle unbeschleunigten Uhren) synchron gehen.

Wenn Du damit gleichschnell im eigenen Ruhesystem meinst, ja dann ist das so richtig.


sanchez hat geschrieben:
Um die Zeitdilatation in der SRT zu berechnen, berechnet man den Lorentzfaktor Gamma. Setze in der Formel die Lichtgeschwindigkeit auf unendlich. Als Folge wird Gamma gleich 1. Und siehe da, auf einmal gibt es keine Zeitdilatation mehr, und alle unbeschleunigten Uhren laufen synchron.

Das musst Du aber mal zeigen. Also man setzt oft - ich auch - c = 1 und nicht auf unendlich, kenne keinen der das macht, das hat sogar Holle bisher nicht gemacht, und der versucht wirklich jeden Unfug zu schreiben, der möglich ist. Erkläre man genauer, was Du eigentlich sagen wolltest, und schau es Dir vorher nochmal an, keiner setzt wo die Lichtgeschwindigkeit auf unendlich.


sanchez hat geschrieben:
Zeitdilatation ist ein beobachteter Effekt, der aber real ist in der Wirkung.

Ja es ist ein realer Effekt, den man beobachten kann, warum hast Du da ein "aber" drin?


sanchez hat geschrieben:
Der Unterschied im einem Inertialsystem, zwischen Uhren, die unbeschleunigt bewegt sind, und Uhren, die im Inertialsystem ruhen, ist, dass die bewegten Uhren, eine relativistische Masse haben. (Ich finde das noch in Ordnung von relativistischer Masse zu reden).

Das ist keine gute Idee, das mit der relativistischen Masse, Uhren selbst sind wie Beobachter problematisch. Man muss versuchen so viel wie möglich vom Lametta vom Baum zu bekommen, alles abhängen, was man nicht braucht. Und in der SRT spielt die Masse selbst hier bei der Zeitdilatation keine Rolle. Also, Uhren nun noch eine Masse zu geben, eine relativistische auch noch, keine gute Idee, als nächstes bekommen die noch eine Farbe. Also ganz deutlich, Uhren brauchen keine Masse und kein Gewicht, wir haben hier in der SRT auch keine Gravitation.


sanchez hat geschrieben:
Auch hier sagen die zwei zueinander bewegten Beobachter, der andere hat eine relativistische Masse.

Ja, aber die "relativistische Masse" ist mehr was berechnetes, man kann den Gammafaktor eben auch an die Ruhemasse kleben, aber das macht am Ende mehr Probleme, als das es hilft.


sanchez hat geschrieben:
Die relativistische Masse ist nur wichtig, wenn ich eine Uhr, zum Uhrenvergleich, abbremse, z.B. Zwillingsparadoxon.

Auch da ist die nicht wichtig, beim Zwillingsparadoxon hängt man ja schon so viel Lametta vom Baum wie möglich, man lässt Beschleunigung soweit wie möglich raus, in einigen Beispielen sogar vollständig. Wie viel Masse das Raumschiff hat, ist so unwichtig, wie was der Zwilling zum Frühstück gegessen hat.

Wenn Du magst, kann ich Dir aber mal viele Uhren zum Zwillingsparadoxon von Kroll zeigen, wo man in einer Grafik schon erkennen kann, wenn man will, wie der Hase läuft.


sanchez hat geschrieben:
Außerdem, dadurch dass man eine Uhr abbremst, wird klar, die abgebremste Uhr ist die bewegte Uhr, die andere ist die ruhende Uhr. (durch Geschwindigkeitsänderung manifestiert sich eine Zeitdilatation).

Nein, das passt so nicht wirklich gut zum Zwillingsparadoxon. Schau mal, ich schrieb gerade man nimmt die Beschleunigung raus, weil es nicht darum geht. Dann ist "abbremsen" nur relativ, weil es ist nur eine Änderung der Geschwindigkeit, was für einen Abnahme der Geschwindigkeit (Abbremsen) ist, ist aus der Sicht eines anderen eine Zunahme der Geschwindigkeit.

Es gibt auch keine wirklich bewegte oder ruhende Uhr, und das ist schon ohne SRT so. Ganz deutlich, Du kannst in Deiner Rakete ein Jahr lang beschleunigen und kannst danach noch immer ganz zurecht sagen, Du ruhst und Deine Rakete auch. Weil es gibt keine absolute Geschwindigkeit gegenüber dem Raum.

Und wenn der "Reisende" nun "bremst" und landet, wechselt er nur in das System S, und da kennt man ja eh schon alles.

Sinn ist ja, die Relativität zu zeigen, also man nimmt schon zwei zueinander bewegte Systeme. Bevor aber das "Uhrenparadoxon" selbst nicht wirklich richtig verstanden ist, kann man nicht das Zwillingsparadoxon verstehen, denn das besteht ja selbst nun aus zwei einzelnen Uhrenparadoxien. Hatten wir hier auch schon mal im Forum.


Das ist der Weg ...
Daniel K.
 
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