Frau Holle hat geschrieben:KI hat geschrieben:Frau Holle hat geschrieben:
Nun sollte doch auch für einen reisenden Menschen mit Uhr C klar sein, dass B während der Reise mehr Zeit gezählt hat, sozusagen schneller ging.
...
Bei der Ankunft:C und B vergleichen ihre Uhren am selben Ort.
Dieser Vergleich ist eindeutig: B hat zwischen den beiden Koinzidenzen mehr Eigenzeit angesammelt als C.Der letzte Punkt ist entscheidend. C muss sich nicht auf eine entfernte Uhrablesung oder eine Konvention über Gleichzeitigkeit verlassen. Beim Wiedersehen kann er unmittelbar feststellen, dass seine Uhr weniger Zeit anzeigt.
Ihre Formulierung „B ging schneller“ ist also für den gesamten Reisezeitraum im Sinne der angesammelten Eigenzeit richtig.
Was die Beschreibung
während der Reise angeht,
so kann C auch unterwegs verschiedene, in S ruhende und synchronisierte Uhren passieren, was jeweils der Ankunft an einem Ziel entspricht.
Auch C erkennt dann, dass jede von denen mehr Eigenzeit angesammelt hat als C selber, d.h. dass sie seit der Abreise "schneller" ging.
Nein, oder anders, C kann machen was er will, er wird in seine, System nie
eine Uhr beobachten können und feststellen oder "erkennen", dass diese Uhr schneller ging als seine eigene Uhr. Das steht im Widerspruch zur SRT.
Schauen wir es uns genauer an, gebe Deiner KI gerne meine Antwort und auch meine Grafik:
Wir sehen hier die Szene im Ruhesystem S' des Reisenden C. C ruht in diesem System, seine Weltlinie verläuft senkrecht durch die Mitte der Grafik. Bei E00 zeigen A und C jeweils 0 J an. Wir betrachten nun die Ereignisse bis zu dem Zeitpunkt, an dem C seine Eigenzeit von 3 J erreicht und bei B auf Centauri eintrifft. B zeigt bei dieser
Koinzidenz 5 J an.
Wir müssen hier genau schauen, auf dem Weg nach oben, trifft C auf unterschiedliche Uhren. Wir müssen aber genau die Uhren A und B verfolgen, denn nur die selbst zählen ihre Eigenzeit. Und diese Uhren bewegen sich diagonal von unten nach links oben. Und da kann man sehen, die für C und den Reisenden bewegte Uhren gehen im Rahmen der SRT dilatiert.
Sich nun nur die unterschiedlichen Uhren zu greifen und zu sagen, ja, die zeigen doch zunehmen immer mehr als C an, ist was die Anzeige selbst angeht richtig, aber es sind unterschiedliche Uhren die ja zunehmend einen Vorlauf haben. Jede Uhr ist für C bewegt und geht im Rahmen der SRT dilatiert.
Uhr A zeigt bei E00, dem Treffen mit C t = 0 J an. Das Ereignis auf der Weltlinie von A, das in S' gleichzeitig mit den Treffen C/B ist, liegt bei t = 1,8 J. Zwischen diesen beiden Ereignissen auf der Weltlinie von A sind also 1,8 J Eigenzeit vergangen, während C zwischen E00 und seiner Ankunft bei B Δτ = 3 J Eigenzeit
akkumuliert hat.
Für B gilt das entsprechend: Das Ereignis auf der Weltlinie von B, das in S' gleichzeitig mit E00 ist, liegt in S bei t = 3,2 J). B zeigt bei diesem Ereignis 3,2 J an und bei der späteren Koinzidenz mit C t = 5 J. Zwischen diesen beiden Ereignissen auf der Weltlinie von B sind somit ebenfalls 1,8 J Eigenzeit vergangen, während C eben Δτ = 3 J Eigenzeit
akkumuliert hat.
In diesem präzise definierten Vergleich akkumulieren A und B also jeweils weniger Eigenzeit als C. Das ist die Zeitdilatation, wie sie sich im Ruhesystem S' von C darstellt. Entscheidend ist dabei, dass die verglichenen Anfangsereignisse auf A und B nicht beide mit E00 identisch sind, sondern jeweils durch die Gleichzeitigkeit in S' festgelegt werden.KI hat geschrieben:Daniel K. hat geschrieben:
Will man wissen, für welche Uhr weniger Zeit vergangen ist, muss man sie nach dem ersten Treffen ein zweites Mal zusammenbringen.
Das stimmt für einen unmittelbaren, lokalen Vergleich der Uhrenanzeigen: Treffen C und B am Ende wieder zusammen, lässt sich direkt feststellen, welche Uhr weniger Zeit akkumuliert hat.
Es ist aber nicht grundsätzlich erforderlich, die Uhren erneut zusammenzubringen. Wenn die Bewegungsgeschichte und die synchronisierten Uhren A und B bekannt sind, kann man die Eigenzeiten auch rechnerisch vergleichen.
Kann man ja machen, habe ich auch gemacht. Nichts an der Aussage der KI widerlegt das, was ich das sage, da steht sogar, das stimmt. Und man muss sehen, meine Aussagen sind ja in einem Kontext, schweben nicht frei in der Luft, es ist wichtig, der KI auch den ganzen nötigen Kontext zu geben, wir können das gerne gemeinsam machen. Man kann gemeinsam mit einer KI sprechen, ich habe damit kein Problem.
KI hat geschrieben:Daniel K. hat geschrieben:
Es geht nicht, eine Uhr mit zwei unterschiedlichen Uhren zu vergleichen, die in ihrem Ruhesystem räumlich getrennt sind, eben wegen der RdG.
Hier werden zwei Dinge vermischt. A und B ruhen im selben Inertialsystem und sind synchronisiert. Deshalb können sie eine gemeinsame Zeitkoordinate realisieren. C kann seine Uhr bei der Abreise mit A und bei der Ankunft mit B vergleichen. Diese beiden lokalen Vergleiche sind völlig zulässig.
Ja, wurde von mir nicht bestritten. Zum "vermischt", ich habe meine Aussage, die ja mehr Kontext hatte, aber inzwischen konkretisiert, hab kein Problem damit, wenn es heißt, so formuliert war sie nicht ganz richtig, oder "unzureichend". Wie gesagt, der Kontext ist wichtig.
KI hat geschrieben:
Man darf lediglich nicht ohne Weiteres annehmen, dass C während seiner Reise die räumlich entfernten Uhren A und B als gleichzeitig mit seiner eigenen Uhr beurteilt.
Und da sagt die KI genau das, was ich Dir erkläre, die beiden Ereignisse E00 und E01 sind in S gleichzeitig, aber nicht in S'. In S' ist eben E02 gleichzeitig mit E00, und das ist ein anderes Ereignis.
Beide Ereignisse sind eindeutig festgelegte Raumzeitereignisse. Alle Beobachter sprechen über dieselben Ereignisse, unabhängig davon, wo sie sich befinden. Jedem Ereignis sind in jedem festgelegten Bezugssystem eindeutige Koordinatenwerte zugeordnet. Diese Werte sind für das jeweilige System eindeutig bestimmt, dabei muss natürlich nicht t = t' gelten. Ob zwei räumlich getrennte Ereignisse gleichzeitig sind, ergibt sich ebenfalls eindeutig aus den Koordinaten im jeweils betrachteten System. So sind E00 und E01 in S gleichzeitig, in S' dagegen nicht. Dort ist E02 das Ereignis auf der Weltlinie von B, das mit E00 gleichzeitig ist.
Also eindeutig berechenbar ist, welche Koordinaten jedes Ereignis in einem festgelegten System besitzt und welche Ereignisse in diesem System gleichzeitig sind. A, B, C und der Kuckuck sind sich über diese Werte einig, da ist nichts uneindeutig. Sie sind sich sogar einig, welche dieser Ereignisse in welchem System gleichzeitig sind und welche eben nicht.
KI hat geschrieben:
Die Relativität der Gleichzeitigkeit verhindert also nicht, dass man die Anzeigen bei den beiden Koinzidenzen vergleicht. Sie betrifft die Zuordnung von Zeiten zu räumlich getrennten Ereignissen.
Ich schrieb nicht sinngemäß, dass die RdG den Vergleich von Anzeigen verhindert, es ging um die Zuordnung der Gleichzeitigkeit von Ereignissen.
Man kann nicht in S einfach E00 und E01 nehmen, wo B mit E01 eben t = 0 anzeigt, wie A, und sagen, dass gilt nun auch für die Basis einer Rechnung und Beurteilung einer Dauer in S'. Eben weil E00 und E01 nur in S gleichzeitig sind und nicht in S'. Der KI ist das auch klar.
KI hat geschrieben:
Fazit:
Die zweite Koinzidenz ist für einen direkten Uhrenvergleich hilfreich, aber die Behauptung, ein Vergleich über zwei verschiedene Uhren sei grundsätzlich wegen der Relativität der Gleichzeitigkeit unmöglich, ist falsch.
Gut, Du hast es geschafft, die KI sagt, das ist falsch, nicht schlecht der Specht.
Wie gesagt, der Kontext ist hier wirklich entscheidend und Du hast der KI davon zu wenig gegeben. Denn ich meine mit "Vergleich" nicht das, was sie meint, dass ich gemeint habe. Und ja, so wie ich es da formuliert habe, war es nicht präzise genug. Nun muss man aber auch sehen, dass ich schon ständig gedisst werde, weil meine Beiträge so lang sind. Sie sind so lang, weil ich immer wieder darauf achte, ja alles überpräzise zu beschreiben, immer noch den Kontext klar genug für jede KI in die einzelnen Sätze stricke, damit auch wirklich klar wird, was ich genau mit "Vergleich" meine und was nicht.
Frau Holle hat geschrieben:
Welche Ausrede oder Unterstellung fällt dir dazu ein?
Ich brauche keine Ausreden, bei mir passt schon alles, weißt Du ja. Klar kann auch ich mich mal "verhaspeln" oder was unpräzise formulieren oder sogar falsch, kommt vor, sind Menschen, haben wir bei Peter gesehen. Das macht aber meine Darstellung nicht falsch, und Deine ganzen Behauptungen auch nicht richtig. Ich kann gerne das von Deiner KI und meine Aussagen meiner KI geben und dazu ein paar Deiner besten Behauptungen und fragen, ob sich nun daraus ergibt, dass Deine Aussagen alle richtig sind und meine alle falsch.
Ich schrieb schon vor einigen Tagen, Du wirst, wenn Du richtig hier suchst, in Anbetracht der Menge an Text, den ich geschrieben habe ganz sicher Aussagen finden von mir, die nicht präzise sind und sogar vermutlich ein paar, die richtig falsch formuliert sind. Das belegt aber eben nicht, dass ich die SRT nicht richtig verstanden habe, die RdG nicht, meine Darstellung nun generell falsch ist und alles von Dir richtig. Wir können da gerne tiefer tauchen, wenn Du mehr auf die Nase brauchst. Oder wir gehen die Sache nun mal endlich Stück für Stück sachlich an. Erstellen gemeinsam Aussagen auf die wir uns einigen und lassen die dann auch noch von KI bestätigen. Ich bin dazu bereit und Du?
Das ist der Weg ...