Das Prinzip des Seins

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Uhr des Reisenden geht physikalisch nicht absolut nach!
BeitragVerfasst: Sa 24. Okt 2026, 17:21 
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Ich will noch mal eben zeigen, wie "seltsam" Du Dir einen zusammen fabluierst, dazu mal dieser Beitrag hier:

Frau Holle » Sa 17. Okt 2026, 22:03 hat geschrieben:

Also der Weg durch die Raumzeit ist eigentlich das sog. Raumzeitintervall und genau gleich, nur der Weg durch die Zeitdimension ist für den Reisenden kürzer.

Im Folgenden wird die Zeit in Jahren und die Entfernung in Lichtjahren gemessen, so dass c = 1 gilt.

Für A und B im Ruhesystem:

- Zeitdifferenz: Δt = 5 Jahre
- Ortsdifferenz: Δx = 4 Lichtjahre

Es gilt s² = c² ∙ Δt² - Δx²

Also ist s = 3 Lichtjahre.

Für C:

- Eigenzeit: Δτ = 3 Jahre
- Die beiden Ereignisse (Abfahrt bei A und Ankunft bei B) liegen auf seiner Weltlinie.

s² = c² ∙ Δτ² = 3² = 9 Lichtjahre²

Also ist s = 3 Lichtjahre.


Ergebnis:

Beide berechnen dasselbe Raumzeitintervall, nämlich s² = 9 Lichtjahre², obwohl sie unterschiedliche Zeit- und Ortsdifferenzen angeben. Das Vorzeichen ist hier positiv, weil die beiden Ereignisse zeitartig getrennt sind.


Wenn du das mal endlich akzeptieren könntest, dass es nun mal objektiv und unumstößlich mit den gewählten Start- und Zielpunkten so ist wie beschrieben, dann wärst du einen Schritt weiter.


Es heißt nicht ohne Grund:

Jeder sieht die Uhr des anderen langsamer laufen, und beide haben damit recht. Hier wird einfach nur gezeigt, dass A und B in ihrem Ruhesystem Recht haben mit ihrer Aussage, dass die Uhr von C langsamer ging. Es ist bewiesen.


Nochmal:

Zitat:
Dieser direkte, lokale Uhrenvergleich ist absolut und objektiv für jeden Beobachter im gesamten Universum exakt gleich.

Das ist genau die Invarianz ... bei den direkten Uhrenvergleichen vor Ort, bei den Treffen, den Koinzidenzen, was ich dir monatelang versuchte klar zu machen.

Natürlich kann man dann auf gleiche Weise auch zeigen, dass sich die Erde im Ruhesystem des Reisenden bewegt und darin ebenso eindeutig und unumstößlich langsamer ging zwischen zwei Treffen gewisser Uhren.


Aber:

Dazu muss man dann zwei andere Start- und Zielpunkte wählen, die im Ruhesystem von C permanent gleichen Abstand haben, zwischen denen sich dann die Erde bewegt. Auch diese Koinzidenzen haben dann ein eindeutiges, unumstößliches und invariantes Ergebnis.

Und dann schwurbelst Du, ich soll das mal akzeptieren.


Ich habe Dir das einen Tag zuvor ja vorgerechnet, und richtig erklärt:

Daniel K. » Fr 16. Okt 2026, 18:23 hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:

Deshalb ist die 3 invariant:

Jeder Beobachter in jedem System berechnet für die Weltlinie des Reisenden denselben Wert. Die 5 ist nicht invariant – sie hängt vom gewählten Bezugssystem ab.

Nein, auch die 5 ist invariant. Jeder Beobachter in jedem System berechnet auch für die Weltlinie der Ruhenden denselben Wert.

Unfug, wir haben die Ereignisse E00 und E03, ich kann Dir vorrechnen, der Abstand von 3 Jahren ist invariant, eben die Eigenzeit in S'. Der Abstand von 5 Jahren in S' ist in S' eben 5 Jahre, aber wenn Du diesen Abstand zwischen E00 und E03 von S nach S' transformierst, bekommst Du eben 3 Jahre raus.

Die Uhr C zählt 3 Jahre Eigenzeit – auch wenn wir ihre Bewegung im System S beschreiben. Sie zählt niemals 5 Jahre.


Man muss drei Dinge sauber unterscheiden:

  1. Koordinatenzeit in S ➜ Δt = 5 Jahre.
  2. Koordinatenzeit in S' ➜ Δt'= 3 Jahre, weil C in S' ruht.
    ㅤ
  3. Eigenzeit von C ➜ Δτ = 3 Jahre.


Mit c = 1, v = 0,8 und γ =5/3 gilt für die beiden Ereignisse auf der Weltlinie von C:

Δt, Δx = (5,4)


Die Eigenzeit berechnet sich in S aus dem invarianten Raumzeitintervall:

ΔτC = √ (Δt² − Δx²) = √ (5² − 4²) = √ 9 = 3 Jahre


In S' ist Δx' = 0, also:

ΔτC = √ (Δt'² − Δx'²) = √ (3² − 0²) = √ 9 = 3 Jahre


Die Lorentz-Transformation macht aus der Eigenzeit keine andere Eigenzeit:

Sie transformiert die Koordinatendifferenzen zwischen denselben Ereignissen. Die Koordinatenzeit beträgt in S eben 5 Jahre; die Eigenzeit der bewegten Uhr C beträgt drei Jahre. Beides beschreibt dieselbe Reise, aber nicht dieselbe Größe. Denn die Weltlinien beginnen am selben Punkt in der Zeitdimension (räumlich Erde) und enden am selben Punkt in der Zeitdimension (räumlich Alpha Centauri). Welche Eigenzeiten die Uhren jeweils anzeigen ist objektiv eindeutig.

Ich kann Dir die Rechnung noch genauer geben, Du musst schon mit den Koordinatenwerten von den beiden Ereignissen E00 und E03 arbeiten. Die Eigenzeit von C mit 3 Jahren ist als solche unstrittig. Die 5 Jahre, hingegen sind eine Koordinatenzeitdifferenz. Es geht um die 5 Jahre und nicht irgendwelche 5 Jahre, die irgendeine Uhr zwischen irgendwelchen Ereignissen in S gezählt hat. Die beiden Ereignisse ins fest vorgeben, E00 und E03.

Es gibt keine Uhr in S, die bei E00 und E03 vor Ort war und beide Ereignisse persönlich "erlebt" hat. Bei E00 hast Du nur A und bei E03 nur B. Darum sind die 5 Jahre aus S eben eine Koordinatenzeitdifferenz. Nimmst Du diese, rechnest richtig, bekommst Du in S' die 3 Jahre Eigenzeit der Uhr C.

Wenn Du die Eigenzeit einer Uhr, einen Abstand zwischen zwei Ereignissen in S nimmst, bekommst Du diesen Wert auch in S', weil es Eigenzeit ist.

Die Anzeige der Uhr A im Beispiel mit den 3 Uhren mit t = 1,333 ... s beim Ereignis E05 ist Eigenzeit. Wenn Du also den Abstand zwischen E00 und E05 nimmst, beide Ereignisse liegen auf der Weltlinie von Uhr A, dann ist das Eigenzeit.

Soll ich es Dir vorrechnen?

Und belegt, dass die 5 J eben nicht invariant sind, wie Du behauptet hattest. Und Du kommst einen Tag später, rechnest das was ich Dir einen Tag zuvor erklärt und vorgerechnet habe nach und meinst, ich soll das mal endlich kapieren? :mrgreen:

Und Du kommst immer und immer wieder mit "der Kreis ist rund" an. :mrgreen:

Du zeigst eine Rechnung, eben nur die Differenz zwischen zwei Zeitpunkten der beiden Ereignisse E₀₃ und E₀₀. Eben Δt = t₀₃ − t₀₀ = 5 J − 0 J = 5 J. Was nie von mir bestritten wurde, das ist eine Subtraktion, ich bin kann ja verstehen, dass Du da sehr stolz auf Dich bist, dass Du verstanden hast, wie das geht und dass das für jeden Beobachter so genau dieses Ergebnis ergibt.

Es ist auch wirklich beachtlich, dass Du verstanden hast, dass eine Subtraktion, also das Abziehen einer fest vorgegebenen Zahl von einer anderen fest vorgegebenen Zahl, beobachterunabhängig ist. Für Dich ist das ja auch eine großer Leistung, Du darfst zurecht also echt stolz auf Dich sein.

Aber auch wenn das nun für Dich was ganz großes und Besonderes ist, ist es nun mal so, dass das für mich kalter Kaffee ist, Du erzählst eben immer nur wieder, der Kreis ist doch aber rund. Ja Holle, ist er.

Fakt ist aber nun mal, die 5 J liegen nicht zwischen zwei Ereignissen auf einer Weltlinie von A oder B. Auch wenn der Kreis rund ist. Du findest also Eigenzeit für A oder B zwischen zwei Ereignissen mit Δτ = 5 J eben nicht zwischen E₀₃ und E₀₀. Für A musst Du E₀₄ und E₀₀ nehmen und für B eben E₀₄ und E₀₁. Also wenn Du da 5 J Eigenzeit haben willst. Und ja, diese Eigenzeit ist natürlich wie jede Eigenzeit dann auch invariant, aber Dein Problem ist, dieser Abstand liegt nicht zwischen E₀₃ und E₀₀.

Wichtig ist, wir haben auch in S' eine Koordinatenzeitdifferenz von 3 J, aber diese ist eben auch gleich der Eigenzeit von 3 J in S.



Und ja, es bleibt dabei, Du verstehst den Unterschied zwischen Koordinatenzeitdifferenz und Eigenzeit nicht, Du schnallst hier im Grunde wirklich gar nichts. Was inzwischen auch verständlich ist, weil Du ja glaubst und wirklich wiederholt behauptest, in S würde die SRT nicht gelten, sondern nur Newton. Also konkret, die SRT macht da ja gar keinen Unterschied. :mrgreen:

Im Grunde ist inzwischen doch recht klar, Du trollst zwar, aber Du schnallst trotzdem die Physik hier nicht, weil Du schon am klassischen Relativitätsprinzip erbärmlich scheiterst. Kannst aber froh sein, dass es Dir kognitiv eben nicht gegeben ist, zu begreifen, wie sehr Du unfähig bist, diese Dinge hier richtig zu verstehen.


Das ist der Weg ...


Zuletzt geändert von Daniel K. am Mo 26. Okt 2026, 13:41, insgesamt 3-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Uhr des Reisenden geht physikalisch nicht absolut nach!
BeitragVerfasst: Sa 24. Okt 2026, 17:42 
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Frau Holle hat geschrieben:

In einem Inertialsystem gelten die Bewegungsgesetze nach Newton. Lerne die Grundlagen bevor du mit der SRT anfängst. t = s/v gilt allgemein für eine konstante Strecke s und kontante Geschwindigkeit v. Es ist trivial.

Ja, Holle, Du wirst jetzt richtig überrascht sein, aber t = s/v gilt auch in S im Rahmen der SRT. :mrgreen:

Offenbar glaubst Du, wenn in einem Inertialsystem t = s/v gilt, ist es nur Newton und nicht die SRT. :mrgreen:

Was glaubst Du denn, wo und wie nun die SRT gilt, und was das an t = s/v genau wo und wie ändert?

Weil in S t = s/v gilt, bedeutet es doch nicht, dass dort die SRT nicht gilt, sondern nur Newton.


Also Holle, schauen wir noch einmal auf den letzten Unfug von Dir:

Frau Holle » Do 22. Okt 2026, 00:12 hat geschrieben:

Der Reisende sieht's aber. Der kennt die Naturgesetze im Inertialsystem und rechnet 13 − 12 = 1 Stunde. Dazu braucht er keine eigene Uhr und keine SRT. Newton reicht.

Du schreibst hier ja eindeutig, der Reisende. Also der der sich in S bewegt, will wissen, wie lange seine Reise gedauert hat, natürlich will er das für sich in seinem System wissen. Es gibt beliebig viele andere Systeme, ihn interessiert nur sein System, also auch ja schon so wie Du es schreibt. Du beginnst ja mit "Der Reisende sieht ...". Und schreibst weiter, "er rechnet". Also er, kein anderer in einem anderen System.

Und ja, er kann schon 13 h − 12 h = 1 h rechnen, und ja, er traf die Uhr A die eben 12 h angezeigt hat und dann später eine andere Uhr, die eben 13 h anzeigt. Und ja, er kann die 12 h von den 13 h abziehen und ja, es ist eine Subtraktion und da kommt auch für den Reisenden 1 h raus.

Und wenn hier für ihn in seinem System nun nur Newton gelten würde, dann wäre das hier fertig. Aber in seinem System gilt - wie auch in S - eben die SRT.

Darum - er heißt nicht Holle - kann er richtig ausrechnen, was seine Reise für ihn eben an Zeit gedauert hat. Seine "Reise", konkret die Dauer für ihn zwischen den beiden Treffen mit A und B.


Wie es richtig geht:

Für den Reisenden im Zug vergeht aufgrund der Zeitdilatation deutlich weniger Zeit. Die Dauer, die er auf seiner eigenen Armbanduhr misst (die sogenannte Eigenzeit τ), ...


berechnet sich mit dem Lorentz-Faktor γ mit τ = γt ​ = t ⋅ √ (1 − v²):

Setzt man die Werte ein v = 0,99 c (hast Du ja gesagt, können wir so machen) und t = 1 h, dann bekommen wir τ = 1 h ⋅ √ (1 − 0,99²) ≈ 0,141 h


Ergebnis:

Für den Reisenden dauert die Fahrt nur ca. 8,47 Minuten (etwa 8 Minuten und 28 Sekunden). Und das ist der Unterschied zwischen Newton und der SRT, lerne die Grundlagen Holle.


Das ist der Weg ...


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Uhr des Reisenden geht physikalisch nicht absolut nach!
BeitragVerfasst: Sa 24. Okt 2026, 20:37 
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Daniel K. hat geschrieben:
Frau Holle » Do 22. Okt 2026, 00:12 hat geschrieben:

Der Reisende sieht's aber. Der kennt die Naturgesetze im Inertialsystem und rechnet 13 − 12 = 1 Stunde. Dazu braucht er keine eigene Uhr und keine SRT. Newton reicht.

[...] natürlich will er das für sich in seinem System wissen.

Wer sagt das? Vielleicht will er nur eine Verabredung bei B einhalten. Die Rechnung stimmt auf jeden Fall.

Daniel K. hat geschrieben:
Und ja, er kann schon 13 h − 12 h = 1 h rechnen, und ja, er traf die Uhr A die eben 12 h angezeigt hat und dann später eine andere Uhr, die eben 13 h anzeigt. Und ja, er kann die 12 h von den 13 h abziehen und ja, es ist eine Subtraktion und da kommt auch für den Reisenden 1 h raus.

Na also. Hast du es jetzt etwa doch noch kapiert?

Daniel K. hat geschrieben:
Für den Reisenden im Zug vergeht aufgrund der Zeitdilatation deutlich weniger Zeit. Die Dauer, die er auf seiner eigenen Armbanduhr misst (die sogenannte Eigenzeit τ)

Ja klar. Wenn er das wissen will, muss er nur eine Uhr dabei haben und auch die Differenz seiner eigenen Uhrzeiten Ankunft-Abfahrt ausrechnen. Auch die Rechnung stimmt dann auf jeden Fall.

Für ihn ist der Abstand AB kontrahiert. So dauert seine Fahrt nur wenige Minuten auf der kurzen Strecke. Ebenfalls nach Newton, versteht sich: t' = s'/v.

So langsam kommst du vielleicht noch dahinter. Besser spät als nie. 8)


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Uhr des Reisenden geht physikalisch nicht absolut nach!
BeitragVerfasst: So 25. Okt 2026, 16:24 
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Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Frau Holle » Do 22. Okt 2026, 00:12 hat geschrieben:

Der Reisende sieht's aber. Der kennt die Naturgesetze im Inertialsystem und rechnet 13 − 12 = 1 Stunde. Dazu braucht er keine eigene Uhr und keine SRT. Newton reicht.

[...] natürlich will er das für sich in seinem System wissen.

Wer sagt das?



Es ergibt sich doch aus Deinen Aussagen, ich habe das mal zusammengestellt, so zur Übersicht:

  1. Frau Holle » Mi 21. Okt 2026, 18:42 hat geschrieben:

    Es sollte doch jedem klar sein, auch ganz ohne SRT rein physisch, dass man z.B. mit dem Zug von A nach B fahren kann. Wenn man nun bei der Abfahrt die Bahnhofsuhr bei A mit 12 Uhr abliest, und bei der Ankunft die Bahnhofsuhr bei B mit 13 Uhr, dann steht ... unumstößlich fest, dass die Fahrt 13 h − 12 h = 1 h gedauert hat. ...
  2. Frau Holle » Mi 21. Okt 2026, 19:42 hat geschrieben:
    Daniel K. hat geschrieben:

    Du hast nicht verstanden, dass die 5 Jahre auf A und B eben keine Eigenzeit sind, welche die beiden Uhren zwischen den beiden Ereignissen E₀₀ und E₀₃ messen. Natürlich können A und B auch 5 J an Eigenzeit messen, aber nicht zwischen den beiden Ereignissen E₀₀ und E₀₃. Das kann nur C, weil hier diese beiden Ereignisse auf der Weltlinie von C liegen.

    Du hast nicht verstanden, dass die 5 Jahre auf A und B eben ihre Eigenzeit ist. Die Eigenzeit von A ist auch die Eigenzeit von B. Frag' Newton, wie das im Inertialsystem ist. Und frag' Minkowski, wie es in der Raumzeit ist. Kein Unterschied zu Newton.
  3. Frau Holle » Mi 21. Okt 2026, 20:07 hat geschrieben:

    Es ist ein Gedankenexperiment. Setze meinetwegen die Geschwindigkeit auf 0,99 c. Im Inertialsystem von A und B gelten die Gesetze der Mechanik nach Newton mit genau dieser einfachen Rechnung. Die Reise dauert eindeutig Uhrzeit B minus Uhrzeit A. Als Reisender C kann ich das so einfach feststellen. Daran ändert auch die SRT nichts.
  4. Frau Holle » Do 22. Okt 2026, 00:12 hat geschrieben:

    Der Reisende sieht's aber. Der kennt die Naturgesetze im Inertialsystem und rechnet 13 h − 12 h = 1 h . Dazu braucht er keine eigene Uhr und keine SRT. Newton reicht. ...

    Sicher kann man die Bahnhöfe theoretisch in einem Bezugsystem verorten, das nach Newton ein Inertialsystem darstellt. Aber was ist mit mir als physischer Zugfahrer in diesem Beispiel?

Unter 1. erklärst Du schon, ohne SRT aber rein physisch. Macht auch wenig Sinn, also ob es mit SRT nicht physisch geht. Dann schreibst Du unter 3. es ist ein Gedankenexperiment, sicher. Unter 1. schreibst Du weiter, man fährt mit dem Zug - also ist "man" der Reisende. Und man - also der Reisende - liegst bei A und B die Uhren ab. Dann soll "unumstößlich feststehen, die Fahrt hat 13 h − 12 h = 1 h gedauert.

Wenn das "unumstößlich" ist, und Du eh schon vom Reisenden sprichst, dann sollte das ja auch für den Reisenden gelten, der die Reise gemacht hat.

Unter 2. zeigst Du wieder Deinen eklatanten Mangel an Grundlagenwissen. S (Ruhesystem von A/B) ist ein Inertialsystem, was nie bestritten wurde, und ich sollte Minkowski fragen wie es mit der Raumzeit ist, da gibt es keinen Unterschied zu Newton. Doch Holle, es gibt einen Unterschied zu Newton, bei Newton gibt es gar keine Raumzeit, Deine Bildungslücken sind extrem.

Unter 3. behauptest Du, in S gelten die Gesetze der Mechanik nach Newton. Der Reisende kann das feststellen und daran ändert auch die SRT nichts. Auch hier nennst Du explizit den Reisenden als Protagonisten, nicht irgendwen in S auf den Bahnhöfen.

Unter 4. erklärst Du, der Reisende sieht es aber. Er kennt die die Naturgesetze, er rechnet 13 h − 12 h = 1 h. Er braucht keine Uhr oder SRT, Newton reicht. Nun ist das egal, es ist nur eine Rechnung, eine Subtraktion, dafür braucht er so wenig eine Uhr, wie Newton, die SRT oder eine Gabel. Wenn er Holle heißt, könnte er einen Taschenrechner für die Rechnung brauchten. Das er dafür nun keine Uhr oder SRT braucht, ist hier völlig irrelevant. Das bedeutet nichts, belegt nichts, nur Geschwurbel von Dir, das Du selbst nicht wirklich lokalisieren kannst. Dann fragst Du am Ende noch explizit, was ist mit Dir, als "physischen" Zugfahrer in diesem Beispiel. Also es geht um den Reisenden, die Person im Zug, die liest Uhren ab, die rechnet, die macht eine Aussage über die Dauer der Reise. Nach Dir eine absolute Aussage.

Weil die Rechnung selbst unstrittig ist, eine Subtraktion, die nur eine Differenz ergibt, die natürlich absolut ist, wenn zwei Werte dafür fest vorgegeben werden. Die weder was mit Newton noch mit der SRT zu tun hat, sondern sich alleine aus der Geometrie eines Koordinatensysteme ergibt, und einfach nur die eine Komponentenlänge eines Vektors berechnet. Konkret den Abstand auf einer Achse zwischen zwei Punkten. Dafür muss das nicht mal die t-Achse sein, es könnte jede beliebige Achsenbezeichnung sein. Die Bedeutung für die Rechnung ergibt sich erst später, nicht aus der Rechnung selbst. Das ist einfach so erstmal nur eine Subtraktion, für die es natürlich weder Newton noch Einstein oder eine "Uhr" braucht. Man braucht nur zwei Werte.


Frau Holle hat geschrieben:

Vielleicht will er nur eine Verabredung bei B einhalten. Die Rechnung stimmt auf jeden Fall.

Was er will ist so irrelevant, wie die Farbe seiner Socken. Und ja, der Kreis ist rund Holle. Dass Du immer wieder so explizit in mehr als wohl jeden zweiten Beitrag betonen musst, dass die Rechnung stimmt, lässt mich fragen, was bei Dir nicht stimmt. Holle, es ist eine Subtraktion, natürlich stimmt die, seit Jahren ist das unstrittig, ich habe das ganz oft schon vor Jahren Dir vorgerechnet, es nie bestritten. Also warum musst Du es ständig vor Dir her brabbeln?


Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:

Und ja, er kann schon 13 h − 12 h = 1 h rechnen, und ja, er traf die Uhr A die eben 12 h angezeigt hat und dann später eine andere Uhr, die eben 13 h anzeigt. Und ja, er kann die 12 h von den 13 h abziehen und ja, es ist eine Subtraktion und da kommt auch für den Reisenden 1 h raus.

Na also. Hast du es jetzt etwa doch noch kapiert?

Holle, das 13 h − 12 h = 1 h ist, war mir immer klar, es ist eine Subtraktion. Wo soll ich das denn nicht kapiert gehabt haben? Eben, kannst Du nicht zeigen, weil es nie der Fall war.

Die Frage war und ist, was das Ergebnis der Rechnung nun für den Reisenden bedeutet. Du behauptest, es bedeutet, für ihn ist genau 1 h vergangen. Und das ist im Rahmen der SRT falsch, wie ich Dir belegt habe.


Wie es richtig geht:

Für den Reisenden im Zug vergeht aufgrund der Zeitdilatation deutlich weniger Zeit. Die Dauer, die er auf seiner eigenen Armbanduhr misst (die sogenannte Eigenzeit τ), ...


berechnet sich mit dem Lorentz-Faktor γ mit τ = γt ​ = t ⋅ √ (1 − v²):

Setzt man die Werte ein v = 0,99 c (hast Du ja gesagt, können wir so machen) und t = 1 h, dann bekommen wir τ = 1 h ⋅ √ (1 − 0,99²) ≈ 0,141 h


Ergebnis:

Für den Reisenden dauert die Fahrt nur ca. 8,47 Minuten (etwa 8 Minuten und 28 Sekunden). Und das ist der Unterschied zwischen Newton und der SRT, lerne die Grundlagen Holle.


Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:

Für den Reisenden im Zug vergeht aufgrund der Zeitdilatation deutlich weniger Zeit. Die Dauer, die er auf seiner eigenen Armbanduhr misst (die sogenannte Eigenzeit τ) ...

Ja klar. Wenn er das wissen will, muss er nur eine Uhr dabei haben und auch die Differenz seiner eigenen Uhrzeiten Ankunft-Abfahrt ausrechnen. Auch die Rechnung stimmt dann auf jeden Fall.

Der Reisende ist in S bewegt, nach Newton gibt es keine Zeitdilatation.


Frau Holle hat geschrieben:

Für ihn ist der Abstand AB kontrahiert. So dauert seine Fahrt nur wenige Minuten auf der kurzen Strecke. Ebenfalls nach Newton, versteht sich: t' = s'/v. So langsam kommst du vielleicht noch dahinter. ...

Das die Lorentzkontraktion in S' im Rahmen der SRT zwischen AB gegeben ist. Es gilt das Relativitätsprinzip, auch in S', und das der Abstand AB kontrahiert ist, ist Einstein und nicht Newton. Also reicht eben in S' t' = s'/v so nur nach Newton nicht aus, denn man muss ja s' kennen, Du sagst - mal richtig - s' ist kontrahiert. Also s' = s ⋅ √(1 − v²), oder eben l₀ = l ⋅ √(1 − v²).



Hab ich Dir ja erklärt, nun tust Du wieder so, also würdest Du es mir erklären müssen:

Daniel K. » Sa 24. Okt 2026, 14:40 hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:

Die Tatsache, dass es kein Unterschied ist, führt ja gerade zur RdG mit dem Vorlauf der entfernen Uhr am anderen Ende der Strecke. So zeigt sich, dass Newton im Ruhesystem der Strecke auf jeden Fall gilt.

Holle, ein Objekt das eine Länge von 1 m hat und sich mit 0,8 c in S bewegt hat nach Newton noch immer 1 m an Länge. Fakt ist aber, im Rahmen der SRT, die natürlich auch in S gilt, ist das Objekt in Bewegungsrichtung lorentzkontrahiert, hat also keine Länge mehr von 1 m und wird ganz real dort kürzer gemessen.

Aber schön, Du kannst nicht verhindern, dass da Wissen von Dir in Dein Hirn fliest, wenn Du meine Erklärungen liest. :mrgreen:


So, noch was zu dieser Aussagen hier:

Frau Holle » Sa 24. Okt 2026, 15:23 hat geschrieben:

In einem Inertialsystem gelten die Bewegungsgesetze nach Newton. Lerne die Grundlagen bevor du mit der SRT anfängst. t = s/v gilt allgemein für eine konstante Strecke s und kontante Geschwindigkeit v.

Ich zitiere für den Kontext nicht noch mal Aussagen von oben, Du erklärst ja, wir brachen in S nur Newton, die SRT spielt keine Rolle. Dem hab ich ganz richtig widersprochen, weil es ja falsch ist. Nun kommst Du damit an, ich schrieb Dir dazu schon, das gilt auch im Rahmen der SRT. So wie eine Subtraktion eben nicht mit Newton oder SRT selbst zu tun hat.

Aber Du behauptest ja, in einem Inertialsystem gilt nur Newton, die SRT spielt keine Rolle, sie ändert nichts und mit t = s/v ist dann für Dich alles geklärt, Du kannst alles richtig berechnen. Dass ist natürlich falsch, denn es gilt die SRT, auch in S.


Konkretes Beispiel, wieder mit dem Zug, Holle/Newton:

Du darfst wieder mit dem Zug fahren, dieses mal mit v = 0,8 c und von mir aus auch von Bahnhof A nach Bahnhof B. Die ganze Reise ist aber jetzt nicht der Punkt, der Zug hat eine Ruhelänge von √5 Ls. Du kannst den von mir aus auch im Bahnhof A messen, jedenfalls steht dann wer an den Gleisen auf der Strecke zwischen A und B in S dem Inertialsystem von A/B. Und der Zug fährt nun mit v = 0,8 c an ihm vorbei, und er misst nun die Länge des Zuges für ihn in seinem System. Da wo ja auch die 13 h − 12 h = 1 h immer als "Reisezeit" ausgerechnet werden. Seltsamerweise von Reisenden, aber das mal geschenkt ... :mrgreen:

Dafür muss der an den Gleisenden die Zeit stoppen, die der Zug braucht, von Anfang bis Ende, um an ihn vorbeizufahren, kann er mit einer Lichtschranke machen, die löst aus, wenn die Lok sie unterbricht und misst dann die Zeitdauer, die sie unterbrochen ist.

Nach Newton bei der Geschwindigkeit würde die Schranke genau t = s/v = √5 Ls / 0,8 c = 2,795 s unterbrochen sein.


Konkretes Beispiel, wieder mit dem Zug, Daniel/Einstein:

Wir nehmen erstmal Dein Gleichung t = s/v, aber hier gilt eben Einstein und die Zuglänge (s) ist nun l₀ = l ⋅ √(1 − v²) was ein doch wichtiger Unterschied ist. Ja auch in S. Wir sind ja in S, gar nicht im System S' des Reisenden, Du sagst ja, in S reicht Newton aus die SRT ändert nichts an dem, hast sogar t = s/v vorgeben.


Aber rechnen wir es nun mal aus:

t = s/v = l/v = (l ⋅ √(1 − v²))/v = (√5 Ls ⋅ √(1 − 0,8²)) / 0,8 c = (√5 Ls ⋅ √(1 − 0,64)) / 0,8 c = (√5 Ls ⋅ 0,6) / 0,8 c = 1,677 s


Die Fakten, ganz eindeutig, in S gilt die SRT, nicht Newton, die SRT ändert doch einiges:

Nach Dir Holle, würde t also 2,795 s betragen, also nach Newton und nach Einstein und der SRT, ist hingegen t = 1,677 s richtig.


Auch das belegt wieder, Du hast so wenig Verständnis von Physik, dass Du selbst mit Hilfe von KI nicht weiterkommst, Du weißt nicht die Fragen, die Du stellen musst. Weil in vielen Punkten ist Dir ja nicht mal klar, was Du nicht richtig verstanden hast. Du hast da einfach viel Glauben, glaubst die Dinge richtig verstanden zu haben, und schon brabbelst Du Stuss und Unfug daher. Du solltest wirklich ganz unten noch mal mit Physik anfangen, auch wenn ich da wenig Hoffnung sehe, dass Du das packst, also bis zu SRT.


Das ist der Weg ...


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Uhr des Reisenden geht physikalisch nicht absolut nach!
BeitragVerfasst: Do 29. Okt 2026, 12:30 
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Daniel K. hat geschrieben:
Mir musst Du nicht sagen, ich soll lernen, was ein Bezugssystem ist, im Gegensatz zu Euch ist mir das klar. Ich habe das alles richtig berechnet, was man von Euch nun nicht sagen kann.

Na dann, zeig mal eine falsche Rechnung von mir, bin gespannt.

Daniel K. hat geschrieben:
Unfug, in S' dem Ruhesystem ruht der "Reisende" immer bei x' = 0. Ganz klar bist Du es, der hier lernen sollte, was ein Bezugssystem ist, kommt von Koordinatensystem. Schon bei Newton ist das eindeutig, der "Reisende" ruht die ganze Zeit in S' bei x' = 0.

Was aber nicht bedeutet das du dich nicht zwischen zwei Punkten bewegst. Oder willst du sagen wenn man in einem Zug sitzt bewegt man sich nicht?

Skeptiker hat geschrieben:
Nur kann ein Raumschiff eben nicht komplett einer Geodäte folgen.

Natürlich kann er, [/quote]
Nein , kann er nicht. Wenn das Raumschiff die Erde verlässt folgt es keiner Geodäte in der Raumzeit. Lass es lieber, RT ist vllt doch etwas zu schwierig für dich.

Daniel K. hat geschrieben:
Das ist der absolute Kern der Allgemeinen Relativitätstheorie und einer der faszinierendsten Gedankensprünge, die Einstein vollzogen hat.
Ein im freien Fall umkreisendes Raumschiff (oder ein Satellit, oder die ISS) tut im Grunde nichts anderes, als der "Trägheit" in einer gekrümmten Geometrie zu folgen.

Na dann erkläre mal wie so ein Raumschiff oder Satellit in den freien Fall kommt. Bin gespannt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Uhr des Reisenden geht physikalisch nicht absolut nach!
BeitragVerfasst: Fr 30. Okt 2026, 00:23 
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Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Frau Holle » Do 22. Okt 2026, 00:12 hat geschrieben:
Der Reisende sieht's aber. Der kennt die Naturgesetze im Inertialsystem und rechnet 13 − 12 = 1 Stunde. Dazu braucht er keine eigene Uhr und keine SRT. Newton reicht.

[...] natürlich will er das für sich in seinem System wissen.

Wer sagt das?

Daniel K. hat geschrieben:
Es ergibt sich doch aus Deinen Aussagen, ich habe das mal zusammengestellt, so zur Übersicht [...]

Aus meinen Aussagen ergibt sich nicht, dass er etwas "für sich in seinem System wissen" will, womit du ja wohl seine Eigenzeit meinst. Das liest du einfach nur falsch heraus.

Daniel K. hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Vielleicht will er nur eine Verabredung bei B einhalten. Die Rechnung stimmt auf jeden Fall.

Was er will ist so irrelevant, wie die Farbe seiner Socken.

Soso. Und warum spekulierst du dann, dass er etwas "für sich in seinem System wissen" will?

Deine Rhetorik ist zum kotzen, hab' ich das schon erwähnt?

Daniel K. hat geschrieben:
(Ruhesystem von A/B) ist ein Inertialsystem, was nie bestritten wurde, und ich sollte Minkowski fragen wie es mit der Raumzeit ist, da gibt es keinen Unterschied zu Newton. Doch Holle, es gibt einen Unterschied zu Newton, bei Newton gibt es gar keine Raumzeit, Deine Bildungslücken sind extrem.

Im Ruhesystem von A/B dauert nach Newton die Bewegung von A nach B genau 13-12 = 1 Stunde. Da gibt es keinen Unterschied. Deine Bildungslücken sind extrem.

Daniel K. hat geschrieben:
Unter 3. behauptest Du, in S gelten die Gesetze der Mechanik nach Newton. Der Reisende kann das feststellen und daran ändert auch die SRT nichts. Auch hier nennst Du explizit den Reisenden als Protagonisten, nicht irgendwen in S auf den Bahnhöfen.

Jeder kann feststellen, dass im Ruhesystem von A/B die Bewegung von A nach B genau 13-12 = 1 Stunde dauert. Nicht nur der Reisende oder jemand in S auf den Bahnhöfen, sondern jeder. Wie oft denn noch?

Daniel K. hat geschrieben:
Unter 4. erklärst Du, der Reisende sieht es aber. Er kennt die die Naturgesetze, er rechnet 13 h − 12 h = 1 h. Er braucht keine Uhr oder SRT, Newton reicht. Nun ist das egal, es ist nur eine Rechnung, eine Subtraktion, dafür braucht er so wenig eine Uhr, wie Newton, die SRT oder eine Gabel.

Dass er dazu keine eigene Uhr braucht sagte ich bereits. Und prompt hast du mir unterstellt, dass ich wie Kurt eine Uhr verbieten will. Jetzt sagst du es selber. Deine Rhetorik ist zum kotzen, hab' ich das schon erwähnt?

Aber natürlich braucht er dazu die Bahnhofsuhren, sonst hat er keine Daten für seine Subtraktion.

Daniel K. hat geschrieben:
Die Frage war und ist, was das Ergebnis der Rechnung nun für den Reisenden bedeutet. Du behauptest, es bedeutet, für ihn ist genau 1 h vergangen. Und das ist im Rahmen der SRT falsch, wie ich Dir belegt habe.

Deinen Rahmen kannst du dir sonst wo hin schieben. Für den Reisenden bedeutet das unumstößlich, dass seine Bewegung im Ruhesystem von A/B genau 1 Stunde gedauert hat und nichts anderes. Das bedeutet es für jeden.

Und nein, ich behaupte nicht "für ihn ist genau 1 h vergangen", die er ruhend mit seiner Uhr als seine Eigenzeit feststellen könnte. Ganz egal wie oft du mir das noch unterstellst: Das habe ich NIE behauptet. Im Gegenteil habe ich schon x mal in aller Deutlichkeit klargestellt, was meine Aussagen bedeuten, die du ständig zitierst. Sie bedeuten das, was da steht und nicht das, was du falsch heraus liest oder hinein interpretierst. Text verstehen ist nicht so dein Ding. Nicht mal wenn man dir die Bedeutung x mal erklärt kapierst du es.

Du bleibst einfach hartnäckig bei deiner Fehlinterpretation meiner Aussagen. Was soll man daraus schließen? Es gibt nur eine logische Erklärung: Du bist noch dasselbe ein Ar.schloch wie vor Jahren. Kannst halt nicht aus deiner Haut.

Nochmal für dich zum wieder nicht Kapieren:

Wenn der Reisende seine Eigenezeit "für sich in seinem System wissen" wissen will, dann muss er logischerweise die Differenz der Uhrzeiten seiner eigenen Uhr bei Abfahrt und Ankunft feststellen. Dafür braucht der dann natürlich eine eigene Uhr, aber keine SRT. Seine Uhr kann ja nicht lügen, ebenso wenig wie die beiden Bahnhofsuhren. Die SRT braucht er dafür nur, wenn er keine eigene Uhr hat.

Aber sicher kommst du jetzt wieder damit, dass Uhren ja ganz unnötig sind. Wahrscheinlich hat Einstein deshalb alles mit Uhren und bewegten Teilchen veranschaulicht. :mrgreen: Im Unterschied zu dir ging es ihm um physikalische Objekte und nicht bloß um Rechnereien mit irgendwelchen Punkten. Er soll mal gesagt haben: "Seit die Mathematiker über die Relativitätstheorie hergefallen sind verstehe ich sie selber nicht mehr." Was die SRT betrifft, so kam Minkowski erst drei Jahre später (1908) mit seiner mathematischen Beschreibung der 4D-Raumzeit. Bei Einstein 1905 ging es ganz konkret um physikalische Objekte.
 


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