theoretische einwegmessung

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: theoretische einwegmessung

Beitragvon Hannes » Mi 23. Feb 2011, 16:13

Hallo Kurt !
Ab diesem Horizont kann mich ein Lichtsignal überhaupt nicht mehr erreichen.
das stimmt nicht.

Statt Zeithorizont kannst du auch Hubble-Horizont sagen.

Hannes
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Re: theoretische einwegmessung

Beitragvon Kurt » Do 24. Feb 2011, 21:14

Hannes hat geschrieben:Hallo Kurt !
Ab diesem Horizont kann mich ein Lichtsignal überhaupt nicht mehr erreichen.
das stimmt nicht.

Statt Zeithorizont kannst du auch Hubble-Horizont sagen.


Hallo Hannes,

angenommen eine Galaxie bewegt sich mit 3c von uns weg.
Ihr Licht kommt trotzdem bei uns an.
Es mag lange dauern, mag stark rotverschoben sein, trifft aber irgendwann ein.


Gruss Kurt
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Re: theoretische einwegmessung

Beitragvon Amenutep » Fr 25. Feb 2011, 10:12

Hannes hat geschrieben:Hallo Chief !
Die Astromomen erklären das noch andsers :
Wenn sich eine Lichtquelle (Galaxie) von mir entfernt, wird mit zunehmender Entfernungsgeschwindigkeit das Licht immer weiter zum roten Ende verschoben,bis ich letztendlich gar nichts mehr sehen kann. Das nennen die Astronomen Zeithorizont.Dieser Zeithorizont liegt bei ca 13,5 Milliarden Lichtjahren.
Ab diesem Horizont kann mich ein Lichtsignal überhaupt nicht mehr erreichen.
Mit Gruß Hannes


ereicht einen das licht nicht mehr oder ist die streuung so hoch das es an der warnemung hapert?
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Re: theoretische einwegmessung

Beitragvon Hannes » Fr 25. Feb 2011, 10:39

Hallo Kurt !
angenommen eine Galaxie bewegt sich mit 3c von uns weg.
Ihr Licht kommt trotzdem bei uns an.
Es mag lange dauern, mag stark rotverschoben sein, trifft aber irgendwann ein.

Bitte nichts "annehmen" und behaupten, sondern mit den Füßen auf dem Boden bleiben !
So wie das Licht von einem schwarzen Loch zurückgehalten werden kann, weil
die Gravitation zu stark ist, so entsteht ein Horizont, über den man nicht hinaussehen kann, auch nicht mit den besten Teleskopen.
Der CMB ist das letzte "Licht" (Mikrowellen), das wir noch empfangen können.
Wenn du mir nicht glaubst, dann erkundige dich bei den Astronomen.

Ich habe dir aus Wikipedia übersetzt:
Cosmic microwave Background=
Kosmischer Mikrowellenhintergrund:
"Mit einem traditionellem optischen Teleskop ist der Zwischenraum zwischen Sternen und Galaxien (der Hintergrund) komplett dunkel.Aber ein ausreichend empfindliches Radioteleskop zeigt ein feines Hintergrundglühen genau in allen Himmelsrichtungen,das nicht mit irgendeinem Stern, einer Galaxie oder anderem Objekt in Verbindung gebracht werden kann."
Wie auch Wikipedia schreibt, ist der Zwischenraum zwischen den Sternen und Galaxien KOMPLETT DUNKEL.Das heißt, dass von dorther kein Licht wahrgenommen werden kann.
Aber du kannst ja Wikipedia selbst aufschlagen .

Mit Gruß Hannes
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Re: theoretische einwegmessung

Beitragvon Mordred » Fr 25. Feb 2011, 13:47

Kurt hat geschrieben:angenommen eine Galaxie bewegt sich mit 3c von uns weg.
Ihr Licht kommt trotzdem bei uns an.
Es mag lange dauern, mag stark rotverschoben sein, trifft aber irgendwann ein.
Wenn sich eine Galaxie mit 3c von uns entfernt, so sagt das Relativitätsprinzip dass gleichermaßen wir als bewegt angenommen werden dürfen.
Wenn also das Licht mit c reist, und wir uns mit 3c davon weg bewegen, dann wird/würde uns dieses Licht wohl nie erreichen.

Lassen wir uns im RP die unbewegten sein, so wird uns das Licht dieser Galaxie früher oder später tatsächlich und extrem rotverschoben erreichen.
Andererseits, müsste es aber immerschon dagewesen sein. Denn wenn man annimmt dass alles eng beieinander lag, so muss man nur ein kleines Experiment machen. Gedanklich reicht das schon. Mach ein Licht an, und entferne Dich. Egal wie weit Du dich entfernst, ist die Quelle stark genug, wirst Du das Licht auch in Einem, Hundert oder Milliarden Kilometer Entfernung noch sehen.
Das Licht braucht nun von der Quelle ab zwar länger bis es bei Dir ankommt, aber es war immer da.
Du hast es nie aus den Augen verloren.
Genau so wenn die Quelle und Du sich auseinander bewegen.
Das Licht ist etwas verschoben, aber auch dieses Mal hast Du es nicht aus den Augen verloren.
Entfernst Du dich mit 3c und die Quelle ruht, wirst Du dieses Licht zu keiner Zeit sehen. Es kann dich einfach nicht erreichen.
Und wenn Du nun mit 1,5-fach c vom Zentrum weg fliegst, und andererseits auch die Quelle dies mit 1,5c macht, dann wird dich deren Licht niemals erreichen.
Man könnte also sagen, hinterm Horizont geht’s weiter.
Und zwar locker genauso weit wie wir es bis zu Diesem erkennen können.



Gruss Mordred
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Re: theoretische einwegmessung

Beitragvon Kurt » Fr 25. Feb 2011, 16:29

Mordred hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:angenommen eine Galaxie bewegt sich mit 3c von uns weg.
Ihr Licht kommt trotzdem bei uns an.
Es mag lange dauern, mag stark rotverschoben sein, trifft aber irgendwann ein.
Wenn sich eine Galaxie mit 3c von uns entfernt, so sagt das Relativitätsprinzip dass gleichermaßen wir als bewegt angenommen werden dürfen.
Wenn also das Licht mit c reist, und wir uns mit 3c davon weg bewegen, dann wird/würde uns dieses Licht wohl nie erreichen.


Hallo Mitdenkende,
lassen wir all die Gedanken und Behauptungen anderer weg, denken wir selber.
Wir haben eine Strecke, einen Berich im expandierendem All.
Auf der Strecke sind Lichtquellen mit Sensoren vorhanden.
Es sind so viele, diese sind so verteilt in einem Abstand zueinander dass jeder vom Nachbarn sich mit 1/2 c entfernt.
Jeder ruht zur Hintergrundstrahlung.
Somit kommt auf jeden das Licht mit c zu, geht mit c von ihm weg.
Wir befinden uns an einem Ende der Kette, die letzte Quelle am anderen Ende, diese entfernt sich von uns mit 3c.

Nun sagt mir bitte wieso das Licht dieser nicht bei uns ankommen sollte.


Gruss Kurt
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Re: theoretische einwegmessung

Beitragvon Mordred » Fr 25. Feb 2011, 19:36

Kurt hat geschrieben:Nun sagt mir bitte wieso das Licht dieser nicht bei uns ankommen sollte.

Wenn Du ruhst, wird das Licht dich mit c erreichen.
Wenn Du dich mit 0,5c wegbewegst, wird dich das Licht mit c erreichen.
Entfernen sich zwei Objekte voneinander, so dass der Eine sich als ruhend einstuhen kann, und nun 3fach c beim anderen misst, kann man durchaus auch ein Zentrum bestimmen von welchem sich Beide gleichförmig entfernen Und dann mit 1,5c. Das Licht, abgestrahlt vom Gegenüber kann aber nur einfach c. und wenn ich mich dem gegenüber mit 1,5 c entferne, wird mich das Licht solange ich nicht langsamer werde, nie erreichen.
Selbst wen ich mich mit einfach c entferne und eine 1000 Sekunde später sendet eine Quelle Licht, wird mich dieses Licht nicht einholen.
Stoppe ich, so kommt dieses Licht 1/1000s nach mir an. Und zeigt mir das Bild kurz nach meiner Abreise.
Geschieht dies 2 Jahre nach der Abreise, so sehe ich auch das LichtBild vom Startpunkt welches zwei Jahre alt ist.

Gruß Mordred.
PS: Das Pelativitäätsprinzp bricht zusammen sobalt es einen Bezug gibt.( Und damit meine ich nicht IS2.)
Und da es fast überall in der Natur einen Bezug gibt, ist das RP eine nette Spielerrei, aber auf die Natur nicht anzuwenden.
Entweder ich habe also einen Bezugspunkt, oder ich hab keinen. Wenn ich keinen hab, kann ich alles annehmen, aber Gewissheit bringt letztlich nur ein IS3. Dieses ist dann zwar auch nicht unbedingt absolut, aber als absolut einstufen kann ich es alle Mal.
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Re: theoretische einwegmessung

Beitragvon galactic32 » Fr 25. Feb 2011, 20:14

Kurt hat geschrieben:...denken wir selber.
Wir haben eine Strecke, einen Berich im expandierendem All.
Selbstgedacht: Wie läßt sich ein expandierendes All eigentlich denken?
Daß Storys vom sich aufblähendem Universum an jeder Ecke feilgeboten werden ist so eine Sache, daß diese auch noch gekauft und weiterverwendet ... hm ...
Amenetup So 20. Feb 2011, 16:16 hat geschrieben:...wenn ich mich mit c von einer uhr wegbewege hätte man den eindruck das der sekundenzeiger still steht.
das entspricht doch einer einwegmessung mit dem auge.und das teoretische ergebnis entspricht c=c-v.
Ohne den Hintergrund, zu der Art des sich mit "c" Wegbewegen's, läßt sich damit wenig anfangen.
Ein Ansatz, ein Modell ist, daß mit einer Reisegeschwindigkeit im Medium mit knapp c, sich die Eigenzeit der Reisenden anpassen muß, mit der Zunahme der Ortsveränderungen im Medium (Universum) nehmen die "Zeit-veränderungen", also die internen Ortsveränderungen von Bewegungen der Reisenden, eine Art Zeitreisegeschwindigkeit, ab.
...

Gruß
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Re: theoretische einwegmessung

Beitragvon Kurt » Fr 25. Feb 2011, 20:49

Hallo Mordred,
Mordred hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Nun sagt mir bitte wieso das Licht dieser nicht bei uns ankommen sollte.

Wenn Du ruhst, wird das Licht dich mit c erreichen.
Wenn Du dich mit 0,5c wegbewegst, wird dich das Licht mit c erreichen.


wenn du dich mit 1/2 c bewegst auch mit c ?

Gruss Kurt
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Re: theoretische einwegmessung

Beitragvon Kurt » Fr 25. Feb 2011, 20:59

galactic32 hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:...denken wir selber.
Wir haben eine Strecke, einen Berich im expandierendem All.
Selbstgedacht: Wie läßt sich ein expandierendes All eigentlich denken?
Daß Storys vom sich aufblähendem Universum an jeder Ecke feilgeboten werden ist so eine Sache, daß diese auch noch gekauft und weiterverwendet ... hm ...


Neinnein, nicht die vorgesetzte Story.
Diejenige die ist, die vom oszillierendem All.
Von dem Bereich unseres Alls der sich gerade ausdehnt.
In ihm schwimmen die Galaxieen und Superklusterhaufen usw. mit.

Die Situaton lässt sich mit unserem Wettergeschehen, mit Druckausgleich zwischen Hochs und Tiefs, einigermassen anschaulich darstellen.
Dabei entspricht die Expansion einem Druckausgleich in Niederdruckzonen.
Die bewegte Luft lässt sich als bewegter Träger verwenden, und schon wird sichtbar dass es eben mit den 3 c gehen kann.


Gruss Kurt
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