theoretische einwegmessung

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: theoretische einwegmessung

Beitragvon galactic32 » Fr 25. Feb 2011, 21:44

Kurt hat geschrieben:Von dem Bereich unseres Alls der sich gerade ausdehnt.
In ihm schwimmen die Galaxieen und Superklusterhaufen usw. mit.
Meinst Du etwa die zunehmenden Abstände von Galaxyien untereinander?
Also wenn ein Milchstraßen-Haufen sich ausdehnt, sollte es auch so formuliert werden.
Von Ausdehnungen des All's oder gar des Raumes oder ähnliches wird mir schwindelig, es sei denn es wird vernünftig angegeben, wie derartiges funktional sich vorzustellen wäre, oder konkret relativ wozu "ausgedehnt" wird.
Strapaziert etwas das Mitdenken, Begriffe so durcheinandergewirbelt zu verwenden.
Ist allerdings Taktik in der gängigen Medienlandschaft, so verantwortungs- und logikfrei einen Raum , der sich in was auch immer ausdehnt, zusammenzuphilosophieren.
Mordred hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:angenommen eine Galaxie bewegt sich mit 3c von uns weg.
Ihr Licht kommt trotzdem bei uns an.
Es mag lange dauern, mag stark rotverschoben sein, trifft aber irgendwann ein.
Wenn sich eine Galaxie mit 3c von uns entfernt, so sagt das Relativitätsprinzip dass gleichermaßen wir als bewegt angenommen werden dürfen.
Wenn also das Licht mit c reist, und wir uns mit 3c davon weg bewegen, dann wird/würde uns dieses Licht wohl nie erreichen.
Mordred hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Nun sagt mir bitte wieso das Licht dieser nicht bei uns ankommen sollte.
Wenn Du ruhst, wird das Licht dich mit c erreichen.
Wenn Du dich mit 0,5c wegbewegst, wird dich das Licht mit c erreichen.
So ganz folgen kann ich dem jetzt nicht.
Welches Modell wird denn jetzt zu Grunde gelegt?
Stillschweigend eine Medium-ähnliche-Ausbreitung ?
Wie kann denn 3c akceptabel zu verstehen sein?

Eine Bewegung von 3facher Schallgeschwindigkeit "durch" ein Medium, müßte auch erst "verstanden" werden.

Gruß
galactic32
 
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Re: theoretische einwegmessung

Beitragvon Hannes » Sa 26. Feb 2011, 18:14

Hallo Chief !
ich glaube, dass die Rotverschiebung auch durch Lichtermüdung verursacht wird. Es ist nicht möglich die Effekte voneinander zu trennen.

Ist ohneweiters möglich, dass beide Effekte zusammenwirken.
Wenn wir aber annehmen, dass die LG keine Eigengeschwindigkeit, sondern
Weiterleitungsgeschwindigkeit ist, müssen wir uns überlegen, wie der Mechanismus einer Lichtermüdung zustandekommen kann.
Dass sich das Weltall nach einem "Urknall" noch immer ausdehnt, bezw. die Ausdehnungsbewegung nicht zum Stillstand gekommen ist, ist vorstellbar.
Die Rotverschiebung kann nur durch Vergrößerung der Wellenlängen entstehen.
Es müsste bei Lichtermüdung ein ähnlicher Prozess angedacht werden.
Vielleicht hast du dazu spezielle Vorstellungen, die mich sicher interessieren.
Mit Gruß Hannes
Hannes
 
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Re: theoretische einwegmessung

Beitragvon Kurt » So 27. Feb 2011, 00:22

galactic32 hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Von dem Bereich unseres Alls der sich gerade ausdehnt.
In ihm schwimmen die Galaxieen und Superklusterhaufen usw. mit.

Meinst Du etwa die zunehmenden Abstände von Galaxyien untereinander?


Im Prinzip schon.

galactic32 hat geschrieben:Also wenn ein Milchstraßen-Haufen sich ausdehnt, sollte es auch so formuliert werden.
Von Ausdehnungen des All's oder gar des Raumes oder ähnliches wird mir schwindelig, es sei denn es wird vernünftig angegeben, wie derartiges funktional sich vorzustellen wäre, oder konkret relativ wozu "ausgedehnt" wird.
Strapaziert etwas das Mitdenken, Begriffe so durcheinandergewirbelt zu verwenden.
Ist allerdings Taktik in der gängigen Medienlandschaft, so verantwortungs- und logikfrei einen Raum , der sich in was auch immer ausdehnt, zusammenzuphilosophieren.


Richtig.
Zum Raum:
Beim "Raum" handelt es sich um einen Hilfsbegriff.
Den "Raum", den gibts nicht.
Wenn ich von Raum spreche dann vom Nichts.
Wenn sich unser All ausdehnt, dann einfach in nichts hinein.
Der Spruch könnte helfen.
Der "Raum" ist unendlich, unendliche Weiten.
Keinerlei Begrenzug, einfach nichts.

Wir sind bei einer Entfernungsgeschwindigkeit von 3c.
Wir hier, dazwischen mehrere Stationen, am anderem Ende die die sich mit 3c von uns entfernt.
Da es ja keinen Meterstaab im Raum gibt, also im Nichts, muss einer definiert werden.

Ich machs mit einer Analogie.
Es sei eine Strasse, sie diene als Referenz für Geschwindigkeitsangaben.
Es sind mehrere Autos vorhanden, sie sind die betrachteten Lichtquellen/Detektoren/Galaxieen.

Wenn also von Geschwindigkeit einer Galaxie/Lichtquelle die Rede ist dann ist diese immer auf die Strasse bezogen (Ausnahmen müssen immer angegeben werden).

Angaben zur Lichtgeschwindigkeit bedürfen der Bezugsnennung, soweit sie nicht als eindeutig klar anzusehen sind.

Es wird vereinbart dass das betrachtete Licht überall gleich schnell unterwegs ist, und zwar mit c.
Analog zur Analogiebetrachtung: Schall ist überall gleich schnell.

Ich gehe von einem expandierendem All aus, in diesem sind die -mitschwimmenden- Galaxieen/Lichtquellen/Detektoren eingebunden.
Das bedeutet dass der Lichtträger expandiert, sich ausbreitet, in den "Raum" hinaus sich erweitert.

Dazu das Analogon mit Schall.
Oberhalb der Strasse befindet sich der Träger für Schall.
Es handelt sich um eine ausreichende, nicht versiegenden Menge an Luft.
Diese Luft sei in einem Hochdruckgebiet konzentriert dass über der Strasse liegt.
Am jeweligem Ende der Strasse sei ein Tiefdruckgebiet.
Somit ist die Voraussetzung für die Expansion des Schallträgers gegeben.

Analog zu Licht ist die Menge an Trägersubstanz in einem "Hoch" konzentriert dass sich in den Raum hinaus erweitert.
Dieses Hoch wird einfach durch hohen Trägerdruck ersetzt.
Bei dem Hoch über der Strasse sorgt der Luftdruck für die Expansion, beim Licht der Trägerdruck.

Nun sei das ganze freigegeben, es tut sich was, Wind weht, Trägersubstanz entspannt sich, bewegt sich.
Die Galaxien schwimmen mit dem sich ausbreitendem Träger mit, entfernen sich also voneinander.
Die Autos schwimmen mit dem Wind mit, sind also immer so schnell wie der Wind weht.
Die Galaxieen entfernen sich immer mehr voneinander, die Autos werden immer schneller, ihr Abstand zueinander wächst ständig, es herrscht beschleunigte Expansion.

Nun betrachten wir eine Situation wo sich die Autos mit jeweils 1/2 c_schall voneinander entfernen.
Analoges gilt auch für die Galaxieen.
Das Auto das sich auf halber Strecke befindet steht still.
Ebenso ist es mit der Galaxie die zwischen uns und der letzen die auf der anderen Seite steht.

Nun weiter mit Schall.
Da jedes Auto mit dem Wind mitfährt/mitschwimmt, breitet sich Schall, der von ihm abgegeben wird, in jede Richtung gleich aus (aus seiner Sicht).
So ist es bei allen Autos, egal wie schnell sie sich gegenüber der Strasse bewegen.

Ebenso empfängt jedes Auto den Schall seines Nachbarn, und den aller seiner Kollegen, mit c_schall.
Denn auf jedes Auto kommt der Schall mit c_schall zu, egal aus welcher Richtung auch immer.
Der Schall jedes Autos erreicht also jedes andere Auto auch, es dauert halt.

Interessant dabei ist dass keinelei Dopplereffekt auftritt.
jedes Auto hört den Schall der anderen Autos in der Originalfrequenz.
Die Autos selber entfernen sich mit teilweise mit > c_schall gegenüber der Strasse und auch gegenüber einem Teil der anderen Autos.

Nun zu den Galaxieen, sie verhalten sich ebenso wie der Schall, die Autos beim Wind.

Und nun?
Wo kommt die Rotverschiebung der sich entfernenden Galaxieen her?


Gruss Kurt
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Re: theoretische einwegmessung

Beitragvon Kurt » Mi 2. Mär 2011, 22:41

Wo kommt die Rotverschiebung der sich entfernenden Galaxieen her?


Und nun?
Keine Einwände oder Zustimmungen.


Gruss Kurt
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Re: theoretische einwegmessung

Beitragvon galactic32 » Do 3. Mär 2011, 01:55

Kurt hat geschrieben:
Wo kommt die Rotverschiebung der sich entfernenden Galaxieen her?
Und nun?
War zeitlich verhindert
Keine Einwände oder Zustimmungen.
Weniger Zustimmungen.
Wenn ich von Raum spreche dann vom Nichts.
Damit läßt sich zu wenig anfangen.
Ein Koncept mit parallelen Universen kann darauf wenig gebaut werden.

Irgendwie müssen die Atome (Lichtquellen) "wissen" wie, wo, etc. sie sich befinden.
Die Materie unterliegt ja z.B. dem gleichen "Zeitfluß" , der gleichartigen Beweglichkeit, alle Atome haben dieselben Charakteristika.
Zumindest scheint es erstmal so.
Das bedeutet dass der Lichtträger expandiert, sich ausbreitet, in den "Raum" hinaus sich erweitert.
Was soll das heißen?
Dehnen sich MX-Quanten oder Planck-Längen/Flächen-Quanten aus?Werden es einfach mehr?
...empfängt ... mit c_schall.
Es gibt einige fundamentale Schwierigkeiten Licht-Medium mit Schall-Medium zu vergleichen.
Wie könnte nicht mit c_Licht empfangen werden?
Wie wird "Zeit" genutzt, angewendet,wie Abstände definiert um Geschwindigkeit zu messen?
Es müsste klarer verstanden werden, wie sich diese Basis-Größen Zeit & Raum zusammenpuzzeln, wie es keinen "Sinn" ergiebt, Licht mit Schall zu (sehr zu) vergleichen.

Zum Thema theoret. Einwegmessung ist doch folgendes zu beachten:
Die Zeit-Bezeichnungen (timestamps) von Ereignissen liegen bei einfachen Verfahren doch so zusammen, daß ein Ätherwind gar nicht direkt auffällt, da mit Licht, bzw. dessen Geschwindigkeitseigenschaft, Entfernung und Zeit koordiniert wird.
Also ein Koordinatensystem erst eingerichtet wird.

Im absolut ruhenden Äther würden wir ein galileiartiges gleichförmiges System-Zeit-Verfließen unterstellen.
Mit Ätherwind würden einfach die Zeit-Koordinaten in Ätherwindrichtung so zeitlich verstellt sein, daß eine Ätherströmung nicht erkennbar ist.

so weit als Einstiegsgedanke

Gruß
galactic32
 
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Re: theoretische einwegmessung

Beitragvon Mordred » Do 3. Mär 2011, 11:39

Hallo Kurt,
Kurt hat geschrieben:
Mordred hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Nun sagt mir bitte wieso das Licht dieser nicht bei uns ankommen sollte.


Wenn Du ruhst, wird das Licht dich mit c erreichen.
Wenn Du dich mit 0,5c wegbewegst, wird dich das Licht mit c erreichen.


wenn du dich mit 1/2 c bewegst auch mit c ?

Moin Kurt, vergleiche es mal mit nem Auto welches mit 100km auf dich zu fährt.
Du ruhst. Es kommt also mit 100km/h an.
Nun bewege dich mit 50km/h weg. Das Auto hat immer noch mit eine Geschwindigkeit von 100km/h.
Nur weil Du dich von ihm weg bewegst, fährt es nun nicht langsamer.
Objektiv fährt das Auto also weiterhin mit 100km/h auf dich zu.
Subjektiv hast Du natürlich den Eindruck, als würde es nur mit 50km/h auf dich zu kommen.
Dennoch ist es mit 100km/h unterwegs. Und mit dieser Geschwindigkeit erreicht es dich auch.
Deine Eigengeschwindigkeit beeinflusst also die Geschwindigkeit des Autos nicht.
Es scheint nur so, für Dich, als würde es Dich nun nur mit 50km/h erreichen.

Kurt hat geschrieben:Zum Raum:
Beim "Raum" handelt es sich um einen Hilfsbegriff.
Den "Raum", den gibts nicht.
Wenn ich von Raum spreche dann vom Nichts.
Wenn sich unser All ausdehnt, dann einfach in nichts hinein.
Der Spruch könnte helfen.
Der "Raum" ist unendlich, unendliche Weiten.
Keinerlei Begrenzug, einfach nichts.
Sehe ich etwas anders.

Unser Universum dehnt sich.
Es dehnt sich und wandelt, wenn man so will, das umgebende Nichts in Raum.
Wir haben also zwei Dinge. Raum, und daherum Nichts.
Dehnt sich der Raum, wird das Nichts außenherum in Raum gewandelt.
Was also zuvor Nichts war, wird durch die Ausdehnung zu Raum.

Kurt hat geschrieben:
Wo kommt die Rotverschiebung der sich entfernenden Galaxien her?
Wenn etwas ruht, dabei aber gleichförmig etwas emittiert, dann wird zu einer bestimmten Zeit und Strecke eine bestimmte Menge abgegeben.
Wenn sich nun dieses Etwas entfernt, aber dieses weiterhin gleichförmig etwas emittiert, dann verändert sich der die Menge auf die Strecke in der Zeit.
Es wird also gleichviel emittiert, aber nun auf eine längere Strecke.
Das Emittat wird also quasi auf die differente Strecke gedehnt.
Du hast also gleich viel Emittat/s, aber auf eine längere Strecke.

galactic32 hat geschrieben:Dehnen sich MX-Quanten oder Planck-Längen/Flächen-Quanten aus? Werden es einfach mehr?
Es werden einfach mehr.
Das Universum unterliegt einem Druck. Der Raum steht unter Druck.
Das geht aber nur, wenn etwas diesen Druck auslöst.
Und zwar von innen heraus.
Kommt also etwas hinzu, dann gibt es zwei Möglichkeiten.
Entweder der Druck steigt, oder der Raum dehnt sich.
Da der Druck aber eben nicht steigt, bleibt nur Möglichkeit 2 übrig.
Der Raum wird gedehnt. Und da von Außen Nichts dagegen hält, genügt auch ein minimaler Druck innerhalb, damit sich der Raum dehnt, und somit größer wird.

Gruß Mordred
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Re: theoretische einwegmessung

Beitragvon Ernst » Do 3. Mär 2011, 12:38

Mordred hat geschrieben: Moin Kurt, vergleiche es mal mit nem Auto welches mit 100km auf dich zu fährt.
Du ruhst. Es kommt also mit 100km/h an.
Nun bewege dich mit 50km/h weg. Das Auto hat immer noch mit eine Geschwindigkeit von 100km/h.
Nur weil Du dich von ihm weg bewegst, fährt es nun nicht langsamer.
Objektiv fährt das Auto also weiterhin mit 100km/h auf dich zu.
Subjektiv hast Du natürlich den Eindruck, als würde es nur mit 50km/h auf dich zu kommen.
Dennoch ist es mit 100km/h unterwegs. Und mit dieser Geschwindigkeit erreicht es dich auch.
Deine Eigengeschwindigkeit beeinflusst also die Geschwindigkeit des Autos nicht.
Es scheint nur so, für Dich, als würde es Dich nun nur mit 50km/h erreichen.

Woher nimmst Du nur solchen Quatsch? Natürlich erreicht dich dann das Auto ganz objektiv mit 50km/h. Deine Beule am Heck ist bei 50km/h Relativgeschwindigkeit ganz objektiv wesentlich kleiner als beim Aufprall mit 100km/h.
Du solltest Dich wirklich mal mit Einführungsphysik befassen; mit Geschwindigkeiten, deren Vektoren, deren Differenzen und Summen. Was Du hier so verzapfzt, ist schon echt traurig.

Gruß
Ernst
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Re: theoretische einwegmessung

Beitragvon Hannes » Do 3. Mär 2011, 13:13

Hallo Ernst !
Woher nimmst Du nur solchen Quatsch? Natürlich erreicht dich dann das Auto ganz objektiv mit 50km/h. Deine Beule am Heck ist bei 50km/h Relativgeschwindigkeit ganz objektiv wesentlich kleiner als beim Aufprall mit 100km/h.
Du solltest Dich wirklich mal mit Einführungsphysik befassen; mit Geschwindigkeiten, deren Vektoren, deren Differenzen und Summen. Was Du hier so verzapfzt, ist schon echt traurig.

Du hast recht, wenn du die Kollegen auf ihren Denkfehler hinweist.
Dieser Denkfehler wurde ja von den Relativisten eingeführt und wahrscheinlich im Zusammenhang mit der invarianten LG auch so gelehrt.Kein Wunder, dass ihn soviele nachplappern. Mich erschüttert nur, dass Mordred auch darauf hereingefallen ist.

Mit Gruß
Hannes
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Re: theoretische einwegmessung

Beitragvon Mordred » Do 3. Mär 2011, 13:20

Ernst hat geschrieben:Woher nimmst Du nur solchen Quatsch? Natürlich erreicht dich dann das Auto ganz objektiv mit 50km/h. Deine Beule am Heck ist bei 50km/h Relativgeschwindigkeit ganz objektiv wesentlich kleiner als beim Aufprall mit 100km/h.
Du solltest Dich wirklich mal mit Einführungsphysik befassen; mit Geschwindigkeiten, deren Vektoren, deren Differenzen und Summen. Was Du hier so verzapfzt, ist schon echt traurig.
Ne Ernst, objektiv, also von außen betrachtet fährt Auto A 100km/h. Der Aufprall auf Auto B ist natürlich nur der von 50km/h. (Wenn sich Auto B mit 50km/h entfernt.)
Der Aufprall mit 50km/h ist also subjektiv und somit vom sich entfernenden Auto B aus gesehen.
Objektiv fährt Auto A aber immernoch 100km/h!

Hannes hat geschrieben:Mich erschüttert nur, dass Mordred auch darauf hereingefallen ist.
Die Geschwindigkeit des Autos bleibt immer 100km/h.
Ganz egal wie schnell Du dich von ihm weg, oder darauf zu bewegst.
Nimmst Du nun aber Deine eigene Geschwindigkeit als Bezug, dann ralativiert sich natürlich die Geschwindigkeit.
Und zwar subjektiv und auf Dich bezogen!
Objektiv und von Aussen betrachtet, ist es schlicht egal wie schnell du selbst bist. Das beeinflusst die Eigengeschwindigkeit des Autos wie des Lichts, nicht!

Gruß Mordred
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Re: theoretische einwegmessung

Beitragvon Ernst » Do 3. Mär 2011, 15:03

Mordred hat geschrieben: Objektiv und von Aussen betrachtet, ist es schlicht egal wie schnell du selbst bist. Das beeinflusst die Eigengeschwindigkeit des Autos wie des Lichts, nicht!

"Eigengeschwindigkeit" gibt´s nicht. Geschwindigkeit ist immer relativ. Relativ zu einem Bezugssystem. Und Diese Geschwindigkeit ist stets objektiv. Und daher erhöht sich objektiv die Geschwindigkeit in Deinem Bezugssystem, wenn Du dem Auto entgegenfährst. Beim Licht sollte das genauso sein, wenn da nicht die SRT die Hand davor hätte. ;)

Gruß
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