Das Prinzip des Seins

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 Betreff des Beitrags: Re: Zu Fabers Animationen
BeitragVerfasst: Mi 23. Feb 2011, 20:13 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 19:19
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Ernst hat geschrieben:
Gerhard Kemme hat geschrieben:
Wie kommt es denn zur Zentripetalbeschleunigung?

Es geht rückwärts in die 9. Klasse:
Durch die Zentripetalkraft.

Wiki hat geschrieben:
Bild



Das stellt keine Beantwortung der Fragestellung dar, wie es zur Zentripetalbeschleunigung kommt. Wie in deiner Grafik angegeben wird man als Ursache der Zentripetalbeschleunigung das Wirken einer Zentripetalkraft vermuten dürfen - allerdings sind Kräfte nicht ohne Ursache. Es ist doch so, dass ein bewegter Massepunkt durch eine irgendwie geartete elastische Verbindung in Richtung Drehachse beschleunigt wird. Allerdings werden wir erst dann eine Kraft- und damit Beschleunigungs-Wirkung feststellen, wenn sich der Massepunkt auf der Tangente von der gedachten Kreisbahn entfernt - und somit kommt es zu zwei Bewegungsvorgängen: Einem Rückholeffekt und eine Beschleunigung in Richtung Drehachse, so dass die Umfangsgeschwindigkeit gleich bleibt.

Wer sich mit solchen Diskussionen ausführlich beschäftigen, bzw. die Einlassungen von mir nachlesen möchte - das war immer ein Dauerthema:
http://de.narkive.com/2006/3/13/1448429-kreisbewegung.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Zu Fabers Animationen
BeitragVerfasst: Mi 23. Feb 2011, 20:24 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
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Gerhard Kemme hat geschrieben:
Allerdings werden wir erst dann eine Kraft- und damit Beschleunigungs-Wirkung feststellen, wenn sich der Massepunkt auf der Tangente von der gedachten Kreisbahn entfernt - und somit kommt es zu zwei Bewegungsvorgängen: Einem Rückholeffekt und eine Beschleunigung in Richtung Drehachse, so dass die Umfangsgeschwindigkeit gleich bleibt.

Das ist Quatsch. Niveau ist jetzt Kindergarten.

Gruß
Ernst


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 Betreff des Beitrags: Re: Zu Fabers Animationen
BeitragVerfasst: Fr 25. Feb 2011, 20:27 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 19:19
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Ernst hat geschrieben:
Gerhard Kemme hat geschrieben:
Allerdings werden wir erst dann eine Kraft- und damit Beschleunigungs-Wirkung feststellen, wenn sich der Massepunkt auf der Tangente von der gedachten Kreisbahn entfernt - und somit kommt es zu zwei Bewegungsvorgängen: Einem Rückholeffekt und eine Beschleunigung in Richtung Drehachse, so dass die Umfangsgeschwindigkeit gleich bleibt.

Das ist Quatsch. Niveau ist jetzt Kindergarten.


Wenn dir danach zumute ist, dann nimm die Frage doch als Kinderfrage. Wie kommt es nun zur Zentripetalkraft?


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 Betreff des Beitrags: Re: Zu Fabers Animationen
BeitragVerfasst: Fr 25. Feb 2011, 21:14 
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Gerhard Kemme hat geschrieben:
Wenn dir danach zumute ist, dann nimm die Frage doch als Kinderfrage. Wie kommt es nun zur Zentripetalkraft?

Och Mensch, bitte. Nicht noch weiter abwärts.

Mond um Erde: Zentripetalkraft = Gravitationskraft
Kugel am Seil: Zentripetalkraft = Zugkraft im Seil
Auswuchtgewicht am Autorad: Zentripetalkraft = Zugkraft in der Felge

Die Kraft (Gravitation, Seilkraft, Felgenkraft) ist immer die Ursache . Die Folge ist die Zentripetalbeschleunigung.

Wenn´s nicht reicht, bitte auf Wiki oder Physik für Anfänger ausweichen. Danke.


Gruß
Ernst


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 Betreff des Beitrags: Re: Zu Fabers Animationen
BeitragVerfasst: Fr 25. Feb 2011, 21:23 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 19:19
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Ernst hat geschrieben:
Gerhard Kemme hat geschrieben:
Wenn dir danach zumute ist, dann nimm die Frage doch als Kinderfrage. Wie kommt es nun zur Zentripetalkraft?

Och Mensch, bitte. Nicht noch weiter abwärts.

Mond um Erde: Zentripetalkraft = Gravitationskraft
Kugel am Seil: Zentripetalkraft = Zugkraft im Seil
Auswuchtgewicht am Autorad: Zentripetalkraft = Zugkraft in der Felge

Die Kraft (Gravitation, Seilkraft, Felgenkraft) ist immer die Ursache . Die Folge ist die Zentripetalbeschleunigung.


Allerdings wird das Seil beim Beispiel "Kugel am Seil" im Ruhezustand einfach zwischen Drehachse und Kugel liegen - da zieht überhaupt nix. Wann gibt es also eine Zugkraft im Seil - wenn sich der Abstand zwischen Drehachse und Kugel dadurch vergrößert, dass die Kugel aufgrund ihrer Massenträgheit tangential weiter fliegen will, d.h. eine solche Kreisbewegung stellt aufgelöst in kleinste Zeitintervalle eine Zickzack-Bewegung dar.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zu Fabers Animationen
BeitragVerfasst: Fr 25. Feb 2011, 22:06 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
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Gerhard Kemme hat geschrieben:
Wann gibt es also eine Zugkraft im Seil - wenn sich der Abstand zwischen Drehachse und Kugel dadurch vergrößert, dass die Kugel aufgrund ihrer Massenträgheit tangential weiter fliegen will, d.h. eine solche Kreisbewegung stellt aufgelöst in kleinste Zeitintervalle eine Zickzack-Bewegung dar.

Quatsch. Niveau Null. Ich geb´s nun auf.

Gruß
Ernst


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 Betreff des Beitrags: Re: Zu Fabers Animationen
BeitragVerfasst: So 27. Feb 2011, 02:33 
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Registriert: Mo 5. Jan 2009, 15:45
Beiträge: 761
Gerhard Kemme hat geschrieben:
Wie kommt es nun zur Zentripetalkraft?

Die Zentripetalkraft hat zwei Ursachen, die zusammenkommen müssen. Die eine Ursache ist die Trägheit eines Körpers, die sich müht, dafür zu sorgen, dass der Impuls(vektor) des Körpers konstant bleibt. Die zweite Ursache sind irgendwelche Umstände, die das verhindern. Etwa ein Seil, das den Körper festhält, oder die Wände einer Zentrifuge, oder die Gravitation ...

Die Ursache der Trägheit selbst ist unbekannt. Man kann sie einfach als naturgegeben ansehen. Man kann natürlich auch etwa mechanische Modelle formulieren, die die Trägheit anschaulich erklären. In solchen Modellen werden dann aber wiederum irgendwelche Prinzipen benötigt, die der Trägheit vergleichbar sind und die unerklärt bleiben.

Irgendwann muss man Schluss machen mit Erklärungen, sonst landet man im infiniten Regress. Bereits Aristoteles hat erkannt und bewiesen, dass eine Kausalkette nicht unendlich lang sein kann.

Gruß
Faber


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 Betreff des Beitrags: Re: Zu Fabers Animationen
BeitragVerfasst: So 27. Feb 2011, 09:40 
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Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Beiträge: 23270
Wohnort: Bayern
Faber hat geschrieben:
Die Ursache der Trägheit selbst ist unbekannt. Man kann sie einfach als naturgegeben ansehen.


Klar, oder man kann sich überlegen was die Ursache sein könnte.
In etwa so:
Trägheit ist der sichtbare Umstand dass nicht alles aufeinmal geschieht.
Ein Hinweis darauf das es einen -Mechanismus- gibt der Änderungen schrittweise durchführt.
Eine Taktung, eine Plankartige Zerteilung in einzelne Schritte.
Die Trägertaktung, willkürlich postuliert auf die Zahl von 1.234 x 10^77 Schritte pro SI-Sekunde.

Diese Taktung findet im Träger statt und versucht den Idealzustand von Materie herzustellen.
Das geschieht in Einzelschritten, darum die Verzögerung, genannt Trägheit.

In ähnlicher Form wird auch Gravitation erzeugt.

Gruss Kurt


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