Maxwells Elektrodynamik und der Äther

Hier werden andere Standardmodelle der Physik kritisiert oder verteidigt

Re: Gasgesetze

Beitragvon galactic32 » Sa 25. Jun 2011, 23:35

rmw hat geschrieben:
galactic32 hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:In dem Ein-Teilchenmodell ist adiabate Verdichtung dargestellt
Also kein Austausch von Wärmeenergie, ... hm bestenfalls indirekt.
Doch, doch durch den dem Teilchen entgegenkommenden Kolben erhöht sich die Geschwindigkeit des Teilchens und das ist Wärme.
Bei der Expansion verhält es sich umgekehrt. Durch den sich vom Teilchen wegbewegenden Kolben verringert sich beim Stoß die Geschwindigkeit des Teilchens, das heißt es hat dann weniger Wärmeenergie.
So weit ja, doch dieses adiabatisch wird mit ohne thermischen Energie -Austausch angedacht.
Der Extremfall daß halt nur p*V, sich also das Volumen und die correspondierende Größe p isoenergetisch (die ausgetauschte Energie bleibt gleich) & isothermisch ändert war angedacht.
Die innere Temperatur und die dazu gehörende Entropie könnte ja jeweils ziemlich absolut gleich bleiben.
Also die Teilchengeschwindigkeits-Temperatur ist es ja genau genommen.
Mit der Zustands-Beschreibung "Entropie" ließe sich eine andere Temperatur-Form noch finden, ....
Dieses 1-D-Gas-teilchen schwingt hinterher doch einfach mit der dopplitierten Frequentz und nicht mit anderem typischer mittlerem Impuls/Energie :geek:
galactic32 hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:Kurt hat ja dazu vorher eine sehr anschauliche Seite verlinkt: http://www.k-wz.de/waerme/gasgleichung.html
Bis auf daß die Entropie fehlt, brauchbarer Einstieg.
Der adiabatische Vorgang dort ändert irgendwie die Temperatur, wie das ?
Siehe oben
Für das Verständnis der elementaren Gasgesetze ist übrigens der Befriff der Entrophie nicht notwendig, auch wenn er zur Berechnung von Gaszuständen Anwendung findet.
Sagst Du so locker.
Für den Anwender (Chemiker/Quantenmechaniker) sieht die Choose dann noch mal ganz ander's aus
Grade das temporale Fortschreiten, die Kaos, die Umverteilungs-Dynamik birgt Schlüssel zum Verständis.
galactic32 hat geschrieben:Sind teils auch keine reinen Anfängerfragen.
Also das will ich jetzt wirklich nicht kommentieren.
Ja wie sollich's formulieren?
Ein Frage die nicht Verstanden wurde (vielleicht eine die dagegen verstanden wurde) z.B. hätte uns jetzt weitergebracht. :ugeek:

Gruß
galactic32
 
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Re: Wärme

Beitragvon galactic32 » So 26. Jun 2011, 00:14

Highway hat geschrieben:Du solltest dich mal nicht an der Entropie festbeißen. ;-)
Wie meinst Du das?
"Zugebissen" habe ich bei weitem noch nicht :P ;)
Das Wort "Entropie" selbst "verschleiert" doch vielleicht noch vieles Unbekanntes bzw. Unbewußteres.

Dieses Aufschlüsseln der Physik wird d/noch zu wenig praktiziert.
galactic32 hat geschrieben:Der Baustein ist doch nicht Energieerhaltung, sondern das die Qualität der Energie eben ständig abnimmt selbst bei Energie-Erhaltung !
Ein Hauptsatz, die Fundamentalere Erkenntnis, ist eher die Ungleichung: keine Entropie-Erhaltung !
ich bin mir nicht sicher, aber ich denke wir meinen fast das Gleiche.
Oder sogar das Gleichere.

Die universelle Gleichung, die Grand Theorie, die Weltformel lautet: Eins!
Hervorragender Ansatz.
Universelle Gleichung: 0 ;
Universelles Element: -1 ;
Grand Theorie: [a,b,c] → f(a,b,c) → f(0,b,c)→ (b-c) ;

Wenn man beispielsweise von einem Urknall ausgehen will, dann ist klar, dass all dies, und noch deutlich mehr, was wir im Weltall sehen können zum Zeitpunkt des Urknalls, in Summe und andere Form, auch vorhanden gewesen sein muss.
Diese zum "Knall"-Universum verunstalte Abart der Weltsicht, hm ... halte nicht's von diesem 3-D-Knast ... heiliges Beispiel :roll:
Grade in den ∞en Weiten des Weltenraumes haben wir mit einiger Sicherheit bereits interdimensonale Übergangs-Zonen durch diese Weltraumteleskope visuell photgraphisch erhalten.
Daraus folgt das die universelle Theorie Eins ergeben muss - leider sind unsere Physiker noch meilenweit davon entfernt und zudem noch auf dem falschen Weg.
Mathematisch absolut über1zustimmen.
f(0,0,-1) ≣ 1 !

Gruß
galactic32
 
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Gasgesetze

Beitragvon rmw » So 26. Jun 2011, 06:05

galactic32 hat geschrieben:Für den Anwender (Chemiker/Quantenmechaniker) sieht die Choose dann noch mal ganz ander's aus

Ist schon richtig.
Nur die Kenntnis der viel elementareren (etwas vereinfachenden und auch viel älteren) Gasgesetze ist trotzdem kein Fehler. Sie werden einfach dort angewendet wo es nur um die Zusammenhänge zwischen Volumen, Druck und Temperatur geht, nicht aber um den Energieumsatz. Dort sind sie das geeignetere Mittel weil sie viel einfacher zu handhaben sind.
rmw
 
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Re: Maxwells Elektrodynamik und der Äther

Beitragvon Kurt » So 26. Jun 2011, 09:02

Veritatibus hat geschrieben:Mal zum Thema zurück.


Wenn die Dichte in Luft c bestimmt dann dürfte es in Flüssigkeit und festen Stoffen und Kristallen auch nicht anders sein.


Gruss Kurt
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Re: Maxwells Elektrodynamik und der Äther

Beitragvon galactic32 » So 26. Jun 2011, 21:40

Veritatibus hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:
Veritatibus hat geschrieben:Mal zum Thema zurück.
Einige haben hier nur deutlich gezeigt, dass sie keine Ahnung von Physik haben, und dazu eine ganz einfache Formel nicht begreifen und verstehen können:
CGas = √ κ (p/ρ)
Sie behaupten weiter ganz starrsinnig, würde man in der obigen Gleichung nur ρ ändern, würde sich CGas nicht ändern. Das ist natürlich ganz lustig, aber es bleibt auch nach vielen Wiederholungen falsch.
Das sieht man besonders einfach am letzten nicht weiter reduzierbaren Ausdruck:
Bild
Schön dass Sie ihr Unrecht nun doch erkannt haben und das auch zugeben können.
Klingt so als würde völlig aneinadervorbeigeredet.

Mit dem Wechsel des Gases müßte auch dieses Kappa bzw. R gewechselt werden?Für welchen Fall soll diese Formel gelten, idealen oder realen?

Wenn wir Pech haben, ist diese Formel keine nur für ideale Gase sondern realere.
Daß heißt: im Realfall ist das Verhältnis von Druck zur Dichte nach der Formel (wierum Kappa wohl zu definieren ist) so dann noch anders zu sehen.
Im realen Gas wird sehr wahrscheinlich die Dichte, ohne die Gasart Partikel-chemisch zu tauschen, eine Rolle spielen.

Die Formel fittet wohl die Schallgeschwindigkeit mit den relevanten Werten eines Realen Gases.
Zumal wenn sich Druck und Dichte nicht proportional zueinander Verhalten.

Der Anwendungsbereich der Formel wird nicht mitgeteilt.

Gruß
galactic32
 
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Re: Maxwells Elektrodynamik und der Äther

Beitragvon galactic32 » Mo 27. Jun 2011, 00:41

Highway hat geschrieben:
galactic32 hat geschrieben:Mit dem Wechsel des Gases müßte auch dieses Kappa bzw. R gewechselt werden?Für welchen Fall soll diese Formel gelten, idealen oder realen?

Es wechselt ja kein Mensch das Gas. Es wird auch nicht in einem unrealistischen Temperaturbereich experimentiert. Und ja, es geht um ideale mehratomige Gase.
Siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Schallgeschwindigkeit#Schallgeschwindigkeit_in_idealen_Gasen
Ja manche meinten auch das reale Gasgemisch "Luft".Also direkt auch um reale:
http://de.wikipedia.org/wiki/Schallgeschwindigkeit#Schallgeschwindigkeit_in_idealen_Gasen hat geschrieben:Der Isentropenexponent κ=kappa=c_p/c_V hängt auch für die meisten realen Gase über weite Temperaturbereiche nicht vom Druck p \, ab,
Es ginge genauergenommen um "Wege", das Verhältnis Druck/Dichte zu verändern.
Idealerweise sollen Teilchen dabei nicht entstehen (Zerfall von Molekülen).
Idealerweise sollen die Partikel ein Constantes d.h. ein unabhängiges R_Partikel beibehalten, also keine real Wahrscheinlichen internen Molekül-Partikel-Zustandsänderungen (andere Rotations-Zustände).

Mehratomige ideale Gase können ab gewissen Temperaturen (i.etwa wie beim Schmelzvorgang) drehungsmäßig angeregt sein, Energie aufnehmen.

Damit hätten wir den Grund, warum bei mehratomgen Gasen Veritatibus anfangs doch Richtig gelegen hatte, und jetzt nicht mehr.

Damit ist wiederum doch die Schallgeschwindigkeit nicht nur ausschließlich von der Temperatur (lineares v_mittel = lineare Teilchengeschwindigkeit) sondern auch von der Dichte abhängig.

Oder etwa doch ¬ nicht?
Oder wie?

Gruß
P.S.
...wiki/Wikipedia:Redaktion_Physik/Qualitätssicherung/Unerledigt/2009#Entropie_.28Thermodynamik.29 hat geschrieben:Begriff Wärme in der Teichenebene unsinnig ist (da auch keine Temperatur definiert ist), Entropie aber auch hier wohl definiert ist (S = k*ln(W)) und vielleicht auch noch ein bißchen die Vorstellung der Chemiker - die ihn im Übrigen völlig ohne Berührungsängste nutzen
andersinnig
teilwohl

relativ zu zuvielen (mathematisierten) Hoschulphysikers
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Re: Maxwells Elektrodynamik und der Äther

Beitragvon DerDicke » Fr 18. Mai 2012, 14:05

Harald Maurer hat geschrieben:Natürlich ging Maxwell von einem Äther aus.

Und wo soll der Äther denn da konkret drinstecken?
Im Durchflutungsgesetz?
Im Induktionsgesetz?
Ich würde mal sagen, beide sind ohne eine geheimnisvolle substanz namens Äther vorstellbar und von Ampere und Faraday auch völlig unabhängig davon entdeckt worden.
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Re: Maxwells Elektrodynamik und der Äther

Beitragvon Harald Maurer » Fr 18. Mai 2012, 15:58

DerDicke hat geschrieben:Harald Maurer hat geschrieben:
Natürlich ging Maxwell von einem Äther aus.

Und wo soll der Äther denn da konkret drinstecken?

Maxwell lesen:
http://en.wikisource.org/wiki/A_Dynamic ... etic_Field

Zitate aus aus der Einleitung:
"There is always, however, enough of matter left to receive and transmit the undulations of light and heat, and it is because the transmission of these radiations is not greatly altered when transparent bodies of measurable density are substituted for the so-called vacuum, that we are obliged to admit that the undulations are those of an ethereal substance, and not of the gross matter, the presence of which merely modifies in some way the motion of the ether.
We have therefore some reason to believe, from the phenomena of light and heat, that there is an ethereal medium filling space and permeating bodies, capable of being set in motion and of transmitting that motion from one part to another, and of communicating that motion to gross matter so as to heat it and affect it in various ways."


"It appears therefore that certain phenomena in electricity and magnetism lead to the same conclusion as those of optics, namely, that there is an ethereal medium pervading all bodies, and modified only in degree by their presence; that the parts of this medium are capable of being set in motion by electric currents and magnets; that this motion is communicated from one part of the medium to another by forces arising from the connections of those parts; that under the action of these forces there is a certain yielding depending on the elasticity of these connections; and that therefore energy in two different forms may exist in the medium, the one form being the actual energy of motion of its parts, and the other being the potential energy stored up in the connections, in virtue of their elasticity."

Maxwells Elektrodynamik entstand aus der Annahme eines Äthers, wie man seiner Arbeit unschwer entnehmen kann.

Grüße
Harald Maurer
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Re: Maxwells Elektrodynamik und der Äther

Beitragvon DerDicke » Fr 18. Mai 2012, 16:46

Harald Maurer hat geschrieben:Maxwells Elektrodynamik entstand aus der Annahme eines Äthers, wie man seiner Arbeit unschwer entnehmen kann.

Dein Maxwell Zitat legt zwar nahe, daß er sich Schwingungen nicht anders als anhand eines elastomechanischen Mediums vorstellen konnte. Weder Deine Ausführungen noch Deine Maxwell-Zitate machen jedoch klar, inwiefern und wo diese Idee in die Formulierungen der Gleichungen selbst eingeflossen sein sollte.

Gleichwohl bist Du eingeladen genau letzteres darzulegen. Dabei müßte jedoch auch deutlich werden wo nun eine Ätherhypothese drinstecken soll:
- Im Induktionsgesetz?
- Im Durchflutungsgesetz?
wenn ja wie wurde diese dort eingearbeitet?
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Re: Maxwells Elektrodynamik und der Äther

Beitragvon DerDicke » Fr 18. Mai 2012, 20:27

Chief hat geschrieben:
DerDicke hat geschrieben:... Dabei müßte jedoch auch deutlich werden wo nun eine Ätherhypothese drinstecken soll:
- Im Induktionsgesetz?
- Im Durchflutungsgesetz?
wenn ja wie wurde diese dort eingearbeitet?


In beiden.

Du behauptest also, daß Andre Ampere und Michael Faraday auf ihre Durchflutungs- und Induktionsgesetze (die dann von Maxwell verwurstet wurden) anhand der Ätherhypothese gekommen seien? Kannst Du das begründen?


Chief hat geschrieben:Wie eingearbeitet? :?

Tja, das müßtest ja eigentlich Du erklären können, Du behauptest ja schließlich, daß die Ätherhypothese in den vorgenannten Gesetzen drinsteckt ja schließlich.
Versuch einer Schützenhilfe: wenn Du nachweisen könntest, daß Modelle aus der Elastomechanik schwingungsfähiger Systeme bei obigem irgendwie Pate gestanden haben könnten, dann würde Deine Behauptung potentiell plausibel.
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