Das Prinzip des Seins

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell
BeitragVerfasst: Fr 20. Mär 2009, 21:10 
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Registriert: So 8. Feb 2009, 22:41
Beiträge: 4174
contravariant hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Dass das Licht sich in allen Richtungen gleich schnell ausbreitet kann nur von relativ zum Licht ruhenden Beobachtern festgestellt werden: Geschwindigkeit des Lichts = c, Geschwindigkeit des Beobachters = 0, Relativgeschwindigkeit zwischen den beiden = c + 0 = c.

Ich will sie jetzt ja nicht enttäuschen, aber für einen relativ zum Licht ruhenden Beobachter bewegt sich das Licht mit der Geschwindigkeit 0, insbesondere ist die Relativgeschwindigkeit zwischen einem relativ zum Licht ruhenden Beobachter und dem Licht 0.


Ach ja.
Du enttäuschst mich nicht contravariantchen, ich habe ja von Dir nie was Gescheites erwartet. :lol:

Und Tchüss, contravariantchen. :lol: :lol:

Jocelyne Lopez


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell
BeitragVerfasst: Fr 20. Mär 2009, 21:20 
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Registriert: Do 1. Jan 2009, 13:35
Beiträge: 1224
Hallo Frau Lopez,

irgendwie habe Ihr doch das Gleiche geschrieben. Es gibt dafür in der SRT keine Lösung. Euer Gedankenexperiment ist, wie es in der Mathematik so schön heißt, nicht definiert.

Gruß

Sebastian


Zuletzt geändert von Sebastian Hauk am Fr 20. Mär 2009, 21:23, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell
BeitragVerfasst: Fr 20. Mär 2009, 21:21 
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Registriert: Sa 14. Feb 2009, 20:16
Beiträge: 3029
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Ach ja.
Du enttäuschst mich nicht contravariantchen, ich habe ja von Dir nie was Gescheites erwartet. :lol:

Und Tchüss, contravariantchen. :lol: :lol:

Jocelyne Lopez

Wie ich sehe, versuchen sie immer noch ihr Unverständnis dadurch zu überspielen, dass sie die Objekte ihres Unverständnisses lächerlich machen. Nur weiter so, dass stärkt die Glaubwürdigkeit!


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell
BeitragVerfasst: Fr 20. Mär 2009, 21:30 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
Lieber Ljudmil,

ich weiß nicht woran das liegt, daß Du Grundsätze der Technischen Mechanik nicht nachvollziehen kannst. Das was Du schreibst, steht alles dazu im Widerspruch. Ich habe aber keine Lust, mit einem einzelnen Abweichler, und sei er noch so sympatisch, unendlich lange darüber zu streiten.

Nur soviel noch.

In meinen Bildern ist die Scheibe das Bezugssystem. Sie dreht sich deshalb auf den Bildern nicht. Man sieht nur für ein Δt die Relativbewegung der Kugel auf der Scheibe und die Umfangsgeschwindigkeiten . Definitionsgemäß sind alle Kräfte, welche daraus resultieren, Corioliskräfte.

Dateianhang:
Trägheitskraft2.jpg
Trägheitskraft2.jpg [ 27.05 KiB | 5632-mal betrachtet ]

Machen wir eben exakte Wissenschaft mit Mathematik. Siehst Du da irgendwo bei der Corioliskraft eine Einschränkung für den Vektor v? Steht da irgendwas von v_r? Nein, da steht ein Vektorprodukt aus zwei Vektoren; einem v auf der Scheibe mit beliebiger Richtung und Betrag x Omega.

Und meine Bilder beinhalten solche unterschiedlichen Bewegungen für endliche Zeitdifferenzen und die dazugehörenden Umfangsgeschwindigkeiten.

Und Dein Professor hat ein Beispiel beschrieben. Wieso sollte er sonst ebenfalls ein Vektorprodukt angeben, das senkrecht zur Bewegungsrichtung wirkt. Wäre nur die Radialkomponente relevant, dann könnet er eine ganz einfache Skalargleichung angeben.
Also anstelle Fc = 2mv x ω ganz einfach Fc = 2mv_r * ω. Warum tut er das nicht? Weil er nichts falsch hinschreiben wollte und Deinen Eigensinn nicht kannte ;)

Zitat:
Und wenn Du dich besser auskennen würdest, hättest Du auch bemerkt, dass diese Formel und besonders „kreuz“ für exakte v-radial gilt.
Für den allgemeinen Fall, wo v nicht exakt radial verläuft, gilt Vektorprodukt aus w und vR, oder Fc = -2mvw*sin a.

Reinste Privatdeutung. Und, entschuldige bitte, grober Unfug. Warum sollte denn da ein Vektor Kreuz stehen, wenn die Richtung ohenhin feststeht und wenn die Skalargleichung Fc = -2mvw*sin a das gleiche Ergebnis liefert. Du bringst da offenbar was durcheinander. Letztere Formel gilt für Bewegung auf einem Erdmeridian und in sin a ist a die geographische Breite. Also ein ganz andere Bedeutung für einen ganz speziellen Sonderfall.

Ljudmil, es hat doch keinen Zweck, Privatphysik nach eigener Vorstellung zu betreiben. Die angegebene Formel beschreibt exakt das Problem. Du findest sie in diversen Lehrbüchern und im Internet haufenweise. Wenn Du eine andere Formel verwenden willst, dann gib sie bitte an. Nur so kann man wissenschaftlich debattieren. Also gib Deine Formel für "Deine Corioliskraft" an und dann können wir sie mit der obigen Konsensformel vergleichen. Du würdest die Technische Mechanik revolutionieren.
Ich aber klinke mich jetzt aus. Ich bin ja kein Papagei, der immer immer wieder die Lehrmeinung der Technischen Mechanik vorbetet vor einem taubem Zuhörer.

Liebe Grüße
Ernst


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell
BeitragVerfasst: Fr 20. Mär 2009, 21:51 
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Registriert: So 8. Feb 2009, 22:41
Beiträge: 4174
Sebastian Hauk hat geschrieben:

das RP bedeutet, dass ich nicht festellen kann, ob ich mich bewege oder nicht. Mit einem Lichtäther, der kein Lorentzäther ist, kann ich dieses feststellen.


Nein, das Relativitätsprinzip Einsteins bedeutet nicht, dass ich nicht festellen kann, ob ich mich bewege oder nicht.

Das 1. Postulat Einstein lautet:

Zitat:
1. Die Gesetze, nach denen sich die Zustände der physikalischen Systeme ändern, sind unabhängig davon, auf welches von zwei relativ zueinander in gleichförmiger Translationsbewegung befindlichen Koordinatensystemen diese Zustandsänderungen bezogen werden.


Es geht also explizit um eine Bewegung zwischen zwei zueinander geradlinig gleichförmig bewegten Objekten. Und da verkündet Einstein die Trivialität, dass man entweder das eine oder das andere Objekt beliebig oder abwechselnd als bewegt oder als ruhend betrachten kann, mehr nicht. Langweilig bzw. nur anekdotisch, nichts Weltbewegendes. Ob man es merken oder nicht merken kann steht hier nicht zu Debatte, darüber sagt Einstein nichts – In den meistens Fälle merkt man es doch, wie Faber es sagte, aber es ist hier nicht von Interesse. Es geht um Kinematik, nicht um Mechanik. Es geht lediglich um das Verhältnis zwischen Geschwindigkeiten, die per Definition keine Kräfte berücksichtigen, sondern nur zwei Faktoren: Strecke und Zeitdauer. Oder ist vielleicht eine Strecke eine physikalische Kraft? Oder eine Zeitdauer eine physikalische Kraft?

Hier spielt also bei dem Relativitätsprinzip Einsteins die Existenz oder die Nicht-Existenz eines Mediums überhaupt keine Rolle. Du kannst zum Beispiel ohne weiteres nach Einstein sagen, dass ein Fisch, der im Meer schwimmt, sich relativ zum Meer bewegt und das Meer ruht, oder andersrum, dass der Fisch ruht und das Meer sich relativ zum Fisch bewegt. Und? Wo wäre in einem Medium das Relativitätsprinzip Einsteins nach seinem 1. Postulat verletzt?

Viele Grüße
Jocelyne Lopez


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell
BeitragVerfasst: Fr 20. Mär 2009, 21:52 
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Registriert: Do 1. Jan 2009, 01:56
Beiträge: 3201
Hallo Frau Lopez !

    Dass das Licht sich in allen Richtungen gleich schnell ausbreitet kann nur von relativ zum Licht ruhenden Beobachtern festgestellt werden: Geschwindigkeit des Lichts = c, Geschwindigkeit des Beobachters = 0, Relativgeschwindigkeit zwischen den beiden = c + 0 = c.
Die Ausbreitung des Lichts ist von dem Medium bestimmt, das die Lichtwellen weiterleitet.
Es kann also ein Beobachter nicht relativ zum Licht ruhen. (das bewegt sich ja mit 300.000km/sec.)
Der Beobachter kann nur zu dem Medium „ruhen“ !
Die Weiterleitung des Lichtes wird vom Elektromagnetismus des Mediums bewerkstelligt.
Und dieser Elektromagnetismus hat eine Höchstgrenze, schneller kann er nicht antreiben.
Das heißt : Der Elektromotor stellt bei Erreichung der Höchstgeschwindigkeit die Zunahme ein.
Deswegen kann man nicht 1+1 addieren.Der Ausdruck „Addition“ ist falsch.
Man müsste daher ein anderes Antriebsmittel finden, das schneller geht, ( eventuell Gravitation ?)
Aber Licht (Elmag-Wellen) und Elektromagnetismus sind untrennbar miteinander verbunden,
Die einzige Möglichkeit, eine LG > c anzutreffen,wäre nur eine Bewegung gegen das Medium,
Aber womit könnte man messen ?
Da das Licht kein Trägheitsmoment hat,wird es im Messgerät des Beobachters sofort dessen
Systemgeschwindigkeit annehmen..... und das ist wieder c !

Die einzige Möglichkeit eine LG größer als c eventuell feststellen zu können, ist wahrscheinlich das
Experiment Haralds, bei dem das Licht in seinem Medium bleibt und nur der Durchgang
des Signals registriert wird , wobei sich der Beobachter gegen die Ausbreitung des Signals bewegt.(mitsamt der Erde)

Mehr ist da nicht drinnen,

Mit Gruß Hannes


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell
BeitragVerfasst: Fr 20. Mär 2009, 22:00 
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Registriert: So 11. Jan 2009, 14:30
Beiträge: 954
Mein lieber Ljudmil

Wenn wir mal dein umwerfendes Posting ein wenig entpolemisieren, dann habe ich zur ersten Aufgabe eine konkrete Lösung mit konkretem Lösungsweg angegeben, was man von deiner Reaktion darauf kaum sagen kann.

Bei der zweiten Aufgabe möchtest du eine Lichtlaufzeitmessung im Ruhesystem des Stabes (mit der Ruhelänge s=1Ls) machen. Da gilt ganz einfach t=s/c für den Hinweg oder 2*t für den Hin- und Rückweg. Und da die Ruhelänge sowieso bekannt (weil gegeben) ist, kann mit Leichtigkeit in ein dazu relativ bewegtes Bezugssystem umgerechnet werden.

scharo hat geschrieben:
Es gibt keine LK eines Objektes, das in einem ruhendem IS fliegt, entgegen alle Behauptungen von Möchtegernrelativistsein.

Hervorhebung von mir

Das sind doch dann zwei Bezugssysteme. Wie du die SRT und klassische Mechanik interpretierst, hast du schon mehrfach zum Entsetzen der übrigen Diskutanten illustriert. Einem Objekt, das relativ zu einem als ruhend angenommenen Bezugssystem bewegt ist, wird ein eigenes Koordinatensystem zugeordnet und dementsprechend die Lorentz-Transformation darauf angewendet, weil eine Relativbewegung zwischen ihnen besteht. Oder willst du wie Crank behaupten, ein im als ruhend angenommenen Bezugssystem bewegter Körper wäre im ein und demselben Bezugssystem?

Gruss


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell
BeitragVerfasst: Fr 20. Mär 2009, 22:05 
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Registriert: Do 1. Jan 2009, 13:35
Beiträge: 1224
Hallo Frau Lopez,

beim Michelson-Morley Experiment wäre das RP, wenn es einen Lichtäther geben würde, verletzt worden. Das RP besagt, dass alle Bezugssysteme gleichberechtigt sind. Ohne einen Äther ist das wirklich trivial. Da haben Sie recht. Und auch beim Lorentzäther gilt nicht das RP.

Gruß

Sebastian


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell
BeitragVerfasst: Fr 20. Mär 2009, 22:10 
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Registriert: So 8. Feb 2009, 22:41
Beiträge: 4174
Hannes hat geschrieben:

Es kann also ein Beobachter nicht relativ zum Licht ruhen. (das bewegt sich ja mit 300.000km/sec.)
Der Beobachter kann nur zu dem Medium „ruhen“ !


Natürlich kann ein Beobachter relativ zu einem Lichtstrahl ruhen. Warum nicht?

Eine Relativgeschwindigkeit existiert nur zwischen jeweils ZWEI Objekten.
Wenn man eine Relativgeschwindigkeit bestimmen will, kann man nur ZWEI Objekte berücksichtigen, und nicht 3!

Beobachter, Medium und Lichtstrahl sind 3 Objekte. Man kann sie nur paarweise bestimmen!

Es existiert

- die Relativgeschwindigkeit Beobachter/Lichtstrahl
- die Relativgeschwindigkeit Beobachter/Medium
- die Relativgeschwindigkeit Medium/Lichtstrahl.



Viele Grüße
Jocelyne Lopez


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell
BeitragVerfasst: Fr 20. Mär 2009, 22:24 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
Lieber Ljudmil,

Zitat:
Es ist völlig egal wie sich die Punkte in einem anderen BS bewegen. Wie willst Du das feststellen, wenn weit und breit nichts ist? Du kannst nur eine einzige Geschwindigkeit zwischen diese zwei Punkte messen.

Sicher, aber das ist nicht die Abstandsänderung der beiden Punkte. Nochmal, es wird ein nichtrotierendes Koordinatensystem gesetzt. Zweckmäßig mit Ursprung in Punkt 1. Nun fliege parallel zu x-Achse im Abstand a der Punkt 2 mit dem Geschwindigkeitsvektor v. Da die Winkelausrichtung des Koordinatensystems unbestimmt ist, drehen wir jetzt das Koordinatensystem um den Winkel fi. Der Geschwindigkeitsvektor hat nun einen anderen Winkel, aber den gleichen Betrag. Unabhängig von der Winkellage des Koordinatensystems hat der Geschwindigkeitsvektor stets den gleichen Betrag. Das ist aber nicht der Wert der Abstandsänderung.

Physikalisch und technisch ist die Relativgeschwindigkeit die Vektordifferenz. Beispiel Berechnung Turbomaschinen (Geschwindigkeitsdreecke).
Dazu noch ein wenig Wiki.

Zitat:
Die Relativgeschwindigkeit ist die Geschwindigkeit eines Objekts im Ruhesystem eines anderen Objektes. In der Newtonschen Mechanik ist dies einfach die Differenz der beiden Geschwindigkeiten im Vergleich zu einem ruhenden Beobachter, dem Laborsystem.

Nach Deiner privaten Auffassung ist es die Abstandsänderung. Oder kennst Du noch eine Quelle in Deinem Sinne?

Liebe Grüße
Ernst


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