Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Harald Maurer » Mo 25. Jul 2011, 22:12

Ernst hat geschrieben:Wieder nichts mit SRT durch SRT aushebeln.


Irrtum!
Die hast die Geschwindigkeit vertauscht, indem Du jene aus der rel. Geschwindigkeitssubtraktion berechnet hast, also die kleinere resultierende Geschwindigkeit. Die Koordinate 5653197,069045220...km ergibt sich jedoch für die positive Richtung d.h.. x' ergibt sich relativ kleiner (x-vt !). Balken und Kugel kommen hier aber beide auf den Beobachter zu, daher gilt für diese x'-Koordinate die rel. Addition. So kommt es, dass die höhere rel.addierte Geschwindigkeit auf der kleineren Strecke liegt, was zu der von mir aufgezeigten Diskrepanz führt!

Grüße
Harald Maurer
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Harald Maurer » Di 26. Jul 2011, 07:06

Highway hat geschrieben:Und die 22ms liegen verdächtig nahe an der Zeit, die anfällt, wenn die 5000km Balkenlänge sich mit 250000km/s durchlaufen werden, also:

5000km/250000km/s=0,020 s = 20 ms.


Die Analyse dieses Paradoxons ist schwieriger, als es den Anschein hat, weil sich die Situation während der Vorbeibewegung der Bezugssysteme ändert. So wird aus dem Balkenhälfte, die z.B. zuerst eine positive Richtung (und Geschwindigkeit) hat eine, die eine negative Richtung (und Geschwindigkeit) hat. Das kommt auf den Standpunkt des Außenbeobachters an, wann das eintritt. Die von mir gezeigte Diskrepanz der LT zum Add.Theorem ist daher nicht so unerschütterlich vertretbar, wie ich anfangs dachte. Immerhin ist die vom Bezugssystem abhängige Neigung des Balkens paradox genug, um die Bedeutunglosigkeit der SRT zu demonstrieren.
Überhaupt bin ich der Ansicht, dass sich die tatsächlichen physikalischen Prozesse stets auf das Schwerpunktsystem beziehen. Und Schwerpunktsysteme sind absolut.

Grüße
Harald Maurer
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Di 26. Jul 2011, 10:04

Harald Maurer hat geschrieben:...

Die Analyse dieses Paradoxons ist schwieriger, als es den Anschein hat, weil sich die Situation während der Vorbeibewegung der Bezugssysteme ändert. So wird aus dem Balkenhälfte, die z.B. zuerst eine positive Richtung (und Geschwindigkeit) hat eine, die eine negative Richtung (und Geschwindigkeit) hat. Das kommt auf den Standpunkt des Außenbeobachters an, wann das eintritt. Die von mir gezeigte Diskrepanz der LT zum Add.Theorem ist daher nicht so unerschütterlich vertretbar, wie ich anfangs dachte. Immerhin ist die vom Bezugssystem abhängige Neigung des Balkens paradox genug, um die Bedeutunglosigkeit der SRT zu demonstrieren.
Überhaupt bin ich der Ansicht, dass sich die tatsächlichen physikalischen Prozesse stets auf das Schwerpunktsystem beziehen. Und Schwerpunktsysteme sind absolut.

Grüße
Harald Maurer


Das ist Unsinn. Die LT transformiert zwischen IS. Und die Geschwindigkeit des IS in dem die Waage ruht hat IMMER die Geschwindigkeit V gegenüber dem IS in dem das Labor (und der Aussenbeobachter) ruht.
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Jocelyne Lopez » Di 26. Jul 2011, 15:24

Hannes hat geschrieben:
Ich habe natürlich nicht die Kompetenz, eine Änderung der herrschenden Lehrmeinung zu erreichen.

Warum?
Wer soll die Kompetenz haben, eine Änderung der herrschenden Lehrmeinung zu erreichen?

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Di 26. Jul 2011, 15:53

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Hannes hat geschrieben:
Ich habe natürlich nicht die Kompetenz, eine Änderung der herrschenden Lehrmeinung zu erreichen.

Warum?
Wer soll die Kompetenz haben, eine Änderung der herrschenden Lehrmeinung zu erreichen?

Viele Grüße
Jocelyne Lopez

Du hast sie nicht.
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Kritik

Beitragvon rmw » Di 26. Jul 2011, 17:10

Ernst hat geschrieben:Eigentlich nur zur Begründung des Lorentzfaktors, welcher vorher nur halbempirisch aus dem MME hergeleitet war (LRT).
Ernst hat geschrieben:Die ganze Transformiererei hat ohnehin keine praktische Bedeutung.

Eigentlich glatt etwas kritischer als ich von einem User namens Ernst erwartet hätte.
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Ernst » Di 26. Jul 2011, 18:09

Harald Maurer hat geschrieben: Die hast die Geschwindigkeit vertauscht,

Nein, ich habe korrekt gerechnet und deshalb kommt auch das identische Ergebnis heraus.
Ich wundere mich ohnehin, daß Du diese angebliche Diskrepanz beweisen willst. Würdest Du nicht solche numerischen Rechnungen verwenden, sondern wie üblich allgemeine Rechnungen ausführen, dann wäre dir der Fehlerteufel kaum begegnet.
Es war ohnehin von vornherein erfolglos. Denn die relativistische Geschwindigkeitsaddition wird ja aus der LT hergeleitet. Das dann numerisch aushebeln zu wollen, ist daher ganz unlogisch und deshalb unmöglich.

Die von mir gezeigte Diskrepanz der LT zum Add.Theorem ist daher nicht so unerschütterlich vertretbar, wie ich anfangs dachte.

Sie ist gar nicht vertretbar.

Immerhin ist die vom Bezugssystem abhängige Neigung des Balkens paradox genug, um die Bedeutunglosigkeit der SRT zu demonstrieren.

Darin liegt die RdG als primäres Paradoxon.

Gruß
Ernst
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Hannes » Di 26. Jul 2011, 18:10

Hallo Jocelyne !
Ich habe natürlich nicht die Kompetenz, eine Änderung der herrschenden Lehrmeinung zu erreichen.
Warum?
Wer soll die Kompetenz haben, eine Änderung der herrschenden Lehrmeinung zu erreichen?

Doch nicht ein einzelner Kritiker der SRT ! Da müsste er schon eine ganz besondere Kapazität sein. Eine herrschende Meinung ist nur von einer großen Anzahl von Kritikern zu beeinflussen. Ein einzelner Kritiker kann Denkanstöße liefern, aber eine Lehrmeinung kann nur von den Lehrbeauftragten selbst geändert werden. Das beste Beispiel ist doch die Entstehung der SRT !
Da war auch der Zeitgeist das maßgebliche Kriterium, das dann von Einstein gebündelt wurde.Ein Einzelner kann viel zu leicht einfach ignoriert werden.
Ich glaube, du hast mitbekommen, dass meiner Diskussion mit Roland plötzlich die Luft ausgegangen ist.Lassen wir doch Roland Zeit zum Luftholen.Er ist jedenfalls nicht unehrlich bei seiner Diskussion.
Der notwendige Zeitgeist muss sich erst entwickeln und das braucht bekanntlich sehr viel Zeit.
Ungeduldig zu sein, hat nicht viel Sinn.Kommt Zeit, kommt Rat.

Mit Gruß
Hannes
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Jocelyne Lopez » Di 26. Jul 2011, 19:02

Hannes hat geschrieben:
Warum?
Wer soll die Kompetenz haben, eine Änderung der herrschenden Lehrmeinung zu erreichen?

Doch nicht ein einzelner Kritiker der SRT ! Da müsste er schon eine ganz besondere Kapazität sein.

Kapazitäten gab es und gibt es immer noch unter den Kritikern - sogar Nobelpreisträger.
Und?

Hannes hat geschrieben:Eine herrschende Meinung ist nur von einer großen Anzahl von Kritikern zu beeinflussen. Ein einzelner Kritiker kann Denkanstöße liefern, aber eine Lehrmeinung kann nur von den Lehrbeauftragten selbst geändert werden.

Denkanstöße werden seit 100 Jahren von einer großen Anzahl von Kritikern gegeben und Alternativtheorien gibt es wie Sand am Meer.
Und?

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Hannes » Di 26. Jul 2011, 20:43

Hallo Jocelyne !
Du wirst dich bestimmt an eine Diskussion erinnern, die wir vor nicht allzulanger Zeit geführt haben:
Ich habe gesagt: Solange nicht eine neue, bessere Theorie aufgestellt wird,
hat Kritik wenig Chance.
Deine Antwort: Die SRT muss zuerst weg.
Es war inder Vergangenheit immer so, dass eine herrschende Meinung erst dann geändert wurde, nachdem eine neuere, bessere Meinung entwickelt war.
Nie ist eine Theorie verworfen worden, ohne vorher bereits eine neue, bessere, zu haben.
Das hast du mir nicht geglaubt.
Langsam kommst du darauf, dass ich recht gehabt haben könnte.
Und ich habe gesagt, dass in der Vergangenheit eine Theorie auf der anderen aufgebaut hat.
Auch das hast du nicht geglaubt.
Wie wir in der momentan laufenden Diskussion sehen, lässt sich die SRT durch sich selbst nicht aushebeln.Man kann nur versuchen, den offensichtlichen Irrttümern
neue Ideen entgegenzusetzen.
Denkanstöße werden seit 100 Jahren von einer großen Anzahl von Kritikern gegeben und Alternativtheorien gibt es wie Sand am Meer.
Und?

Es hat sich noch keiner der Kritiker bereit gefunden, eine Alternativtheorie in allen Einzelheiten auszuarbeiten oder auch nur entscheidende Verbesserungen einzubringen.Warum werden die von dir angesprochenen Alternativtheorien nicht veröffentlicht ?

Mit Gruß
Hannes
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