Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mi 27. Jul 2011, 05:44

Hannes hat geschrieben:
Es hat sich noch keiner der Kritiker bereit gefunden, eine Alternativtheorie in allen Einzelheiten auszuarbeiten oder auch nur entscheidende Verbesserungen einzubringen.

Oh doch, es hat sich weltweit eine ganze Menge von Kritikern bereit gefunden, eine Alternativtheorie in allen Einzelheiten auszuarbeiten, seit 100 Jahren bis heute noch (der Schwerpunkt liegt dabei bei Äthermodellen).

Hannes hat geschrieben:
Warum werden die von dir angesprochenen Alternativtheorien nicht veröffentlicht ?

Warum wohl?

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Harald » Mi 27. Jul 2011, 10:26

Veritatibus hat geschrieben:Nein, man kann nur die Bewegung zu beliebigen Objekten messen, nicht zum Weltall selber. Ist nun mal so.


Hannes, hier muss ich Veritatibus recht geben.

Stellen Sie sich folgende Situation vor:
Ich laufe mit 5 km/h in einem fahrenden Zug.
Dieser Zug fährt mit 160 km/h über das Gleis.
Das Gleis rotiert mitsamt der Erdoberfläche um den Erdmittelpunkt.
Der Erdmittelpunkte bewegt sich annähernd auf einer Kreisbahn um die Sonne.
Die Sonne bewegt irgendwie gegenüber dem Mittelpunkt der Galaxie.
Unsere Galaxie bewegt sich irgendwie gegenüber anderen Galaxien.

Wir würden Sie jetzt meine Geschwindigkeit im Verhältnis zum Vakkum berechnen? Welche der oben genannten Werte werden dabei berücksichtigt und welche nicht und warum nicht?

Viele Grüße
Harald
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Hannes » Mi 27. Jul 2011, 11:59

Hallo Roland !
Man fängt in der Regel andersrum an, man hat ein Objekt, und errichtet zu diesem ein IS, man sagt einfach, das Objekt ruht in Bezug zu einem IS in dessen Nullpunkt

Ist mir ganz egal, wie wir unsere Orientierung aufbauen.

Es gibt auch kein a priori bewegten Beobachter, oder Stern. Diese implizieren Sie aber stetig in ihrer These.


Wenn wir sagen der Beobachter ruht, so wird sich der Stern bewegen. Sonst hätten wir keine Spektralverschiebung und könnten die Bewegung, die der Exoplanet hervorruft,nicht erkennen.

Ein Vakuum ist auch mit Orientierung kein IS. Objekte sind keine IS, nehmen Sie es doch nun endlich wie es definiert ist.


Das stimmt nicht, dass ich ein Objekt nicht als IS annehmen darf. Die Strecke zwischen den IS ist zufälligt mein Vacuum.

Ganz deutlich, Sie können das Vakuum ewig beobachten, Sie werden dabei keine Geschwindigkeit zu diesem messen können.

Will ich auch gar nicht. Ich will nur die Geschwindigkeit IM Vacuum messen.

Nein, aber bei vielen ist es albern. Viele verstehen nicht mal die Grundlagen.

Da ist schon wieder der Oberlehrer,

Sie können von etwas in Bezug zu etwas messen, der Äther spielt keine Rolle. Sie können keine Geschwindigkeit in Bezug zum, Äther messen. Eine Angabe wie, ich bewege mich im Vakuum mit 500km/s macht keinen Sinn. Sie müssen dabei immer noch angeben, in Bezug zu was.

Ich messe die LG IM Vacuum, oder IN der Luft oder IM Glas. Zum Messen muss ich immer eine Strecke abstecken. wie sollte ich sonst messen ! Ich messe in Bezug zu meiner Meßstrecke .

Verstehen Sie eigentlich was ich konkret aussage?

Verstehen Sie, was ich konkret aussage ?
Das ist unbestritten, ändert aber nichts am meiner Aussage. Was wollen Sie damit denn noch sagen? Keiner bestreitet, dass man zwischen den Objekten Bewegung haben kann.

ja, warum denn nicht ?

Nach Wikipedia heißt es einen „Bezugsrahmen“ ausrichten. Wie auch immer Sie es anstellen, Sie werden einen Nullpunkt definieren müssen, und alle anderen Objekte in Bezug zu diesem angeben. Ob Sie nun den Nullpunkt auf die Sonne setzen, und von dort ausgehen, oder ins Zentrum der Galaxis, es spielt keine Rolle. Sie werden kein IS absolut zum Vakuum ruhend ausrichten können.

Will ich doch nicht!Ich kann es nicht einmal zu Luft !

Haben Sie sich nun mal die Analogie mit den beiden Kindern um Wasser und der Boje überlegt? Können wir nun darauf aufbauen?

Bitte nicht ablenken, uns genügt Erde-Stern.

Wollen Sie nun Physik in einem gewissen Rahmen betreiben? Dann nutzen Sie die Begriffe der Physik, wie diese definiert sind.

Was hat das damit zu tun ? Gilt nur der Rahmen der SRT ?

Wir haben nun einen Beobachter, eine Quelle, ein Medium und drei IS, wollen Sie sich nun mal ansehen, wie Objekte sich in auf dieser „Spielwiese“ verhalten würden, einmal nach ihrer These und einmal wie wir es in der Natur beobachten?

In der Natur beobachten wir, dass auf einer definierten Strecke in der Atmosphäre (oder in der Vacuumkammer eines Meßgerätes) eines Himmelskörpers relativ zu diesem die LG einen Wert von c (abzgl Brechungsindex) erreicht.
Gemessen haben wir diesen Vorgang mit einem Meßgerät auf der Erde relativ zur Meßstrecke auf der Erde.Da die Erde aber kein Sonderfall unter den Himmelskörpern ist ,gilt das für jeden Himmelskörper.

Einverstanden ?

Wenn sich dieser Himmelskörper relativ zur Erde bewegt , welche Geschwindigkeit des von ihm ausgesandten Lichtes messen wir in unserem Meßgerät auf der Erde? Sie werden sofort sagen: Laut SRT messen wir c.

Warum messen wir nicht c+- v_Stern ?
Was ist mit dem Lichtstrahl geschehen, dass wir nicht c +v oder c- v_Sternbewegung messen , wie er ursprünglich innerhalb der Sternatmosphäre hatte ? Warum können wir mit einem Interferometer die Sternbewegung nicht messen?
Ein Interferometer kann bekanntlich nur die Geschwindigkeit innerhalb seiner Meßstrecke messen. Was ist außerhalb der Meßstrecke geschehen ? Können wir beurteilen, was außerhalb der Meßstrecke geschehen ist?

Gibt es dazu vielleicht andere Meßmethoden ? Gibt es Meßgeräte, die bis zum Stern messen können ?

Das sind meine Fragen.Sind meine Fragen unphysikalisch ?
Mit Gruß
Hannes
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Harald » Mi 27. Jul 2011, 12:36

Hannes hat geschrieben:...
Ich messe die LG IM Vacuum, oder IN der Luft oder IM Glas. Zum Messen muss ich immer eine Strecke abstecken. wie sollte ich sonst messen ! Ich messe in Bezug zu meiner Meßstrecke .


Ich glaube, ich verstehe das Problem. Hannes, sie bauen sich eine 1km lange Meßstrecke im Vakuum auf und messen, wie lange das Licht benötigt, um diese Strecke zurückzulegen.

Nur: das Ergebnis ist die Geschwindigkeit des Lichtes gebenüber Ihrem Maßstab. Wie stellen Sie sicher, dass dieser Maßstab relativ zum Vakuum ruht? Wie können Sie das sicherstellen? Denn um die Geschwindgkeit IM Vakuum zu messen muss ihre Meßstrecke im Vakuum ruhen.



Viele Grüße
Harald
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon galactic32 » Mi 27. Jul 2011, 13:43

Harald hat geschrieben:Nur: das Ergebnis ist die Geschwindigkeit des Lichtes gebenüber Ihrem Maßstab. Wie stellen Sie sicher, dass dieser Maßstab relativ zum Vakuum ruht? Wie können Sie das sicherstellen?
Interessant ist doch, wie genau dieses Verstehen seit den letzten 100 Jahren nicht in der Schulphysik geklärt wird.

Wieso wird so eine Ablenke betrieben und ein natürliches Verstehen der Zusammenhänge untergraben?

Wenn es dieses ruhende Medium nicht gäbe, wäre die Natur doch tatsächlich so symmetrisch also logisch egal, wie es eine SRT ohne Eigenschaft des Raumes (ohne Äther) beschreibt.

Harald 11:26 hat geschrieben:
Veritatibus hat geschrieben:Nein, man kann nur die Bewegung zu beliebigen Objekten messen, nicht zum Weltall selber. Ist nun mal so.
Hannes, hier muss ich Veritatibus recht geben.

Stellen Sie sich folgende Situation vor:
Ich laufe mit 5 km/h in einem fahrenden Zug.
Dieser Zug fährt mit 160 km/h über das Gleis.
Das Gleis rotiert mitsamt der Erdoberfläche um den Erdmittelpunkt.
Der Erdmittelpunkte bewegt sich annähernd auf einer Kreisbahn um die Sonne.
Die Sonne bewegt irgendwie gegenüber dem Mittelpunkt der Galaxie.
Unsere Galaxie bewegt sich irgendwie gegenüber anderen Galaxien.

Wir würden Sie jetzt meine Geschwindigkeit im Verhältnis zum Vakkum berechnen? Welche der oben genannten Werte werden dabei berücksichtigt und welche nicht und warum nicht?
Es zeigt sich, wie ein absolutes technisches Unverständis sehr verbreitet ist.
Es werden doch ganz genau alle Fakten berücksichtigt.
Zur Ermittlung der CMB-Bilder wurde auch nach diesem Schema längst so verfahren.
Bereits davor ergab die Auswertung von Sternenspektren den identischen Null-Geschwindigkeits-Bezug, bzw. den absoluten Bewegungszustand der Erde im Universum.

Zum Aufrechterhalten des SRT-Schwachsinn's braucht es wohl auch das Ignorieren vieler ganz natürlicher Thatsachen, hm?

Gruß
galactic32
 
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Hannes » Mi 27. Jul 2011, 17:02

Hallo Roland !

Ich glaube, ich verstehe das Problem. Hannes, sie bauen sich eine 1km lange Meßstrecke im Vakuum auf und messen, wie lange das Licht benötigt, um diese Strecke zurückzulegen
.

Sie sind doch wesentlich besser als viele meiner Diskussionspartner auf Relativistenseite.
Und – ich habe es Jocelyne auch gesagt- nicht unehrlich.

Nur: das Ergebnis ist die Geschwindigkeit des Lichtes gebenüber Ihrem Maßstab. Wie stellen Sie sicher, dass dieser Maßstab relativ zum Vakuum ruht? Wie können Sie das sicherstellen? Denn um die Geschwindgkeit IM Vakuum zu messen muss ihre Meßstrecke im Vakuum ruhen.


Ich habe es schon angeschnitten und Galactic hat es sofort verstanden:
Durch die Auswertung der Sternspektren (nicht eines einzelnen Sternes , der sich bewegt)
Wir haben doch ganz ausgezeichnete Leute an der Kritikerseite.
Galactic schreibt :
Bereits davor ergab die Auswertung von Sternenspektren den identischen Null-Geschwindigkeits-Bezug, bzw. den absoluten Bewegungszustand der Erde im Universum
.

Wenn Astronomie und Physik besser zusammenarbeiten würden, wäre unsere Diskussion total unnötig.

Nein, wenn wir sagen, der Beobachter ruht, dann bezieht sich diese Angabe auf ein IS

Wo ist denn Ihr IS aufgebaut ? Hat das IS auch nur den geringsten Einfluss auf die Abläufe in der Natur? Bestimmt nicht !

Die Spektralverschiebung entstehen alleine aus einer Geschwindigkeit zwischen Beobachter und Quelle, die Spektralverschiebung gibt es in beiden IS, es gibt diese wenn der Beobachter „ruht“ und der Stern „bewegt“ ist ebenso wie wenn der Beobachter „bewegt“ und der Stern „ruhend“ ist.

Jetzt realisieren Sie bereits, dass man mit der Spektralverschiebung messen kann.
wenn man, wie bei einem Stern mit Exoplaneten, auch die trigonometrische Entfernungsmessung dazu hat, genügt diese Aussage schon. Es kommt aber noch überflüssigerweise die Umlaufzeit des Planeten und damit die Massebestimmung des Sternes dazu. Genügt Ihnen das nicht ?

Galactic schreibt ganz richtig: Es gibt keinen Unterschied, kein IS beschreibt die Realität „richtiger“ als das andere.

Sie wollen der SRT an den Kragen, oder Sie erweitern, dann müssen Sie sich auch mit einem Bild beschäftigen, in dem die SRT Aussagen macht. Ihr Messgerät in der Atmosphäre hilft da nicht.


Merken Sie denn nicht, dass ich gar nicht der SRT an den Kragen will, sondern anregen möchte, wie sie weiterentwickelt werden könnte?
Sie hätten vielleicht die Fähigkeiten, an einer Weiterentwicklung mitzuarbeiten.
Die Aussage der SRT ist, jeder Beobachter misst Licht immer mit c im Vakuum. Also betrachten wir genau die Strecke des Lichts von einer Quelle, bis zu einem Beobachter


Was misst der Beobachter ? Nur das letzte Stück des Lichtweges in seinem Meßgerät.

Ihre These macht doch klare Aussagen, Sie soll doch die Natur beschreiben, und das besser und „richtiger“ als die SRT, dann muss ihre These sich auch an einer Aufgabe messen lassen, die man mit der SRT beantworten kann
.

Sie meinen, ich lasse mich in das Spiel hineinziehen: Die SRT mit der SRT auszuhebeln ?

Kann ihre These nicht beschreiben, was zwischen einer Lichtquelle und einem Beobachter abgeht, wenn der nicht eine Atmosphäre hat? Es gibt auch Lichtquellen, die keine Sterne sind, da gibt es keine Atmosphäre, da tritt das Licht direkt in den Raum. Kann ihre These solche Dinge nicht beschreiben?

Warum lenken Sie ab ? Jetzt wollen wir das beschreiben, was auf dem Lichtweg Stern- Erde vor sich geht.

Erstmal misst man nicht „laut“ SRT. Man misst einfach,

Ist mir auch recht,

Das es mit ihrer These doch geht, müssten Sie aufzeigen, dazu brauchen wir ein möglich einfach beschriebenes Gedankenexperiment

Sie wissen, dass ich Gedankenexperimente nicht mag. Diese kann man nicht nachmessen.

Dann wie schon sooft gesagt, man kann die LG auch errechnen, wenn man die Strecke und die Laufzeit kennt. Das ist heute nicht unüblich. Sie tun so, als ob man nur in der Atmosphäre messen könnte, und es keinen anderen Weg gibt, die LG zu bestimmen.


Auch das habe ich schon gesagt. Sind wir uns einig.

Die Frage müssen Sie Gott stellen, sie zu beantworten ist auch nicht Aufgabe der Physik. Die Physik beschreibt mit Theorien die Natur, messen wir etwas, beschreibt die Theorie diesen Vorgang.

Nichts mit Gott ! Durch die Messung mit Spektrometern ist alles ganz korrekt.

Hannes, wenn Sie sich immer wieder im Kreis drehen, kommen wir nicht weiter. Wir hatten doch schon gemeinsame Punkte gefunden, wollen wir nicht lieber darauf aufbauen, als den Weg dahin immer wieder neu zu beschreiten?

Merken Sie nicht, dass Sie selbst im Kreis gehen ?
Ein Interferometer kann bekanntlich keine Geschwindigkeit messen. Hannes, das war doch nun aber wirklich klar, ein Interferometer kann das nicht. Warum geben Sie das nun wieder als „bekannte“ Tatsache vor?


Sag ich doch die ganze Zeit ! Die Geschwindigkeit wird erst errechnet. Fragen Sie bitte bei den Astronomen nach !
Ich habe es schon ganz oft gesagt, wir kennen die Bahn des Mondes und können dank Newton den Abstand zur Erde bestimmen. Das können wir rechnen. Das ist klassische Physik. Wir können so Laufzeiten berechnen. Kennen Sie die Abstände.

Glauben Sie, bei einem Stern mit Exoplaneten wäre es anders?:
Nach ihrer These gilt in dem mittleren Teil für den Beobachter c ± v für das Licht, und das würde sich rechnerisch in den Laufzeiten zeigen.

Ich habe NIE von dem mittleren Teil gesprochen, sondern immer nur von der Anfangsstrecke,in der die Lichtwellen entstehen, gesprochen. Wie kommen Sie darauf ?

Basis sind die Dinge, auf die wir uns verständigt haben, und darauf bauen wir auf, oder wollen Sie das nicht?

Basis ist die richtige Beschreibung der Natur.
Der Kreisverkehr ist auf Ihrer Seite.

Mit Gruß
Hannes
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon galactic32 » Mi 27. Jul 2011, 17:39

:? Die Beiträge von Veritatibus sind in diesem Forum grad nicht abrufbar :?: :shock:

Gruß
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Kurt » Mi 27. Jul 2011, 18:58

Harald hat geschrieben:
Veritatibus hat geschrieben:Nein, man kann nur die Bewegung zu beliebigen Objekten messen, nicht zum Weltall selber. Ist nun mal so.


Hannes, hier muss ich Veritatibus recht geben.


Nun, so einfach kann man das nicht.
Man kann sehr wohl zum "Weltall" messen, jedoch gilt das nicht fürs ganze Weltall, sondern nur für den Ort an dem wo man sich gerade befindet.

Hallo Harald.

Harald hat geschrieben:Stellen Sie sich folgende Situation vor:
Ich laufe mit 5 km/h in einem fahrenden Zug.
Dieser Zug fährt mit 160 km/h über das Gleis.
Das Gleis rotiert mitsamt der Erdoberfläche um den Erdmittelpunkt.
Der Erdmittelpunkte bewegt sich annähernd auf einer Kreisbahn um die Sonne.
Die Sonne bewegt irgendwie gegenüber dem Mittelpunkt der Galaxie.
Unsere Galaxie bewegt sich irgendwie gegenüber anderen Galaxien.

Wir würden Sie jetzt meine Geschwindigkeit im Verhältnis zum Vakkum berechnen? Welche der oben genannten Werte werden dabei berücksichtigt und welche nicht und warum nicht?



Ich laufe mit 5 km/h in einem fahrenden Zug.
Dieser Zug fährt mit 160 km/h über das Gleis.


Wir stellen als erstes den Bezug für diese Geschwindigkeitsangebe in Bezug zum Lichtlaufen fest.
Dazu wird ein MMI auf die Gleise gestellt, rundrum gedreht und festgestellt dass der lokale Lichtleitbezug zu den Gleisen -ruht-.
Somit ist die erste Geschwindigkeit festgestellt.

v_H (Harald) = 165 km/h

Nun kommt das MMI ausserhalb des Einflussbereiches der Masse auf der die Gleise ruhen.
Es wird zwischen unserem Planeten und einer anderer -Erde- gebracht, dort es solange bewegt bis es keinen Unterschied beim Drehen (in alle Achsen) im Muster mehr gibt.
Wir haben den Lichtleitbezug an dem Ort zwischen den beiden Erden gefunden.

Nun wird das MMI auf die andere Erde gebracht, auf die Gleise gestellt und rumgedreht.
Es zeigt sich ebenfalls dass der Lichtleitbezug dort an den Gleisen -angenagelt ist.

Ein anderer "Harald" bewegt ich ebenfalls so wie du auf unserer Erde.
Nun haben wir die zweite Geschwindigkeit.

Nun brauchen wir noch die beiden Geschwindigkeiten der beiden Erden zueinander.
Das geht entweder direkt, oder über den Ort an dem im "Raum" das MMI auf v_Null gestellt wurde.
Der Rest macht Doppler.

So nebenbei haben wir auch noch die jeweiligen Lichtgeschwindigkeiten gemessen.
Es stellt sich raus dass sie zwischen den beiden Erden etwas grösser ist als direkt auf den beiden Erden.


Gruss Kurt
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Harald » Mi 27. Jul 2011, 19:42

Hannes hat geschrieben:...
Nur: das Ergebnis ist die Geschwindigkeit des Lichtes gebenüber Ihrem Maßstab. Wie stellen Sie sicher, dass dieser Maßstab relativ zum Vakuum ruht? Wie können Sie das sicherstellen? Denn um die Geschwindgkeit IM Vakuum zu messen muss ihre Meßstrecke im Vakuum ruhen.


Ich habe es schon angeschnitten und Galactic hat es sofort verstanden:
Durch die Auswertung der Sternspektren (nicht eines einzelnen Sternes , der sich bewegt)
Wir haben doch ganz ausgezeichnete Leute an der Kritikerseite.
Galactic schreibt :
Bereits davor ergab die Auswertung von Sternenspektren den identischen Null-Geschwindigkeits-Bezug, bzw. den absoluten Bewegungszustand der Erde im Universum


Ok, sie benutzen andere Objekte, um ihre Geschwindigkeit zu bestimmen. Aber Sie erhalten eine Geschwindigkeit relativ zu diesen Objekten. Sie kennen deren Geschwindigkeit im Vakuum aber nicht. Mir scheint das Problem damit nur verlagert aber nicht gelöst.

Passt da nicht diese Analogie?: Ich stelle mir vor, sie werfen eine handvoll Kugeln in die Luft. Indem Sie alle Geschwindigkeitsbeziehungen zwischen allen Kugeln auswerten werden Sie dennoch nicht bestimmen können, mit welcher Geschwindigkeit die Kugeln wieder zur Erde fallen.

Viele Grüße
Harald
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon galactic32 » Mi 27. Jul 2011, 20:00

Harald hat geschrieben:Ok, sie benutzen andere Objekte, um ihre Geschwindigkeit zu bestimmen.
nun, was sonst?
Aber Sie erhalten eine Geschwindigkeit relativ zu diesen Objekten. Sie kennen deren Geschwindigkeit im Vakuum aber nicht. Mir scheint das Problem damit nur verlagert aber nicht gelöst.
Wieso?
Ist es nicht eine Minimumsfindung?
Die Objekte, die die abs. Geschwindigkeit Null im/zum Vakuum besitzen, haben zu anderen Objekten(Gruppen) nicht maximale Eigenzeit?

Harald hat geschrieben:Passt da nicht diese Analogie?: Ich stelle mir vor, sie werfen eine handvoll Kugeln in die Luft.
Genau, da passt wohl so etwas ganz wesentliches nicht , nicht?

Gruß
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