Chief hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Wenn ich am Straßenrand ruhe und ein Auto mit Scheinwerfern mir entgegen fährt, dann ist die Relativgeschwindigkeit zwischen mir und dem Lichtstrahl immer c.
Nicht nur zwischen Dir und Lichtstrahl, sondern auch zwischen Auto und Lichtstrahl (obwohl mit dem zweiten Postulat nicht im Einklang). Zum Beweis kann es Trigemina sehr genau vorrechnen. Die Frage ist jetzt: Wie hoch ist die Geschwindigkeit zwischen Dir und dem Auto.
Also Fall a) wäre geklärt (obwohl contravariant immer noch nicht seine Vorstellung dargelegt hat...):
viewtopic.php?f=6&t=32&start=1140#p3012Zitat:
Beobachter/Lichtstrahl:
- Wenn der Beobachter auf der Erdoberfläche ruht, ist die Relativgeschwindigkeit zwischen den beiden c.
Lassen wir das Auto hier außen vor (das wäre hier die Lichtquelle und sie im Moment nicht zum Thema): Wir wollen nach wie vor die Relativgeschwindigkeit zwischen
Lichtstrahl und Beobachter behandeln.
Kommen wir also zum Fall b). Ich sagte hier:
viewtopic.php?f=6&t=32&start=1140#p3012Zitat:
Beobachter/Lichtstrahl:
- Wenn der Beobachter auf der Erdoberfläche sich bewegt ist die Relativgeschwindigkeit zwischen den beiden c + v
Allein Einstein macht hier eine Ausnahme in der newtonschen Physik für diesen Fall: Er postuliert, dass - genauso wie im Fall a) eines ruhenden Beobachters zum Lichtstrahl - die Relativgeschwindigkeit zum Lichtstrahl von einem bewegten Beobachter auch immer c sei.
Bei diesem Postulat gibt es mehreren Einwände bzw. Widersprüche:
1) Einstein ist hier im gravierenden Widerspruch mit der newtonschen Physik, obwohl er die newtonsche Physik explizit für seine Theorie zugrunde legt und man auch immer von den Relativisten hört, die Relativitätstheorie enthalte ja die newtonsche Physik, sie sei eben nur eine "
Erweiterung" bzw. ein "
Grenzfall": Zitat Einstein in seiner Arbeit von 1905: "
Es liege ein Koordinatensystem vor, in welchem die Newtonschen mechanischen Gleichungen gelten".
Was nun?
Ich sehe nicht, wo c eine "
Erweiterung" von c + v sein könnte.
Diese Annahme ist gar keine Erweiterung und gar kein Grenzfall, sie ist ja ein regelrechter Widerspruch: Entweder gilt c oder es gilt c + v, beide zusammen geht nicht, Punkt, fertig aus. Ich könnte auch nicht mathematisch formulieren, dass z.B. 5 eine "
Erweiterung" oder ein "
Grenzfall" von 34 oder von 219 sei, oder dass die Zahl 5 die Zahlen 34 oder 219 "
enthalte", oder? Entweder ist ein Wert 5 oder ist ein Wert 32 oder 219, Punkt fertig aus. Der rein rhetorische Versuch der Relativisten zu behaupten, diese Annahme sei ein “
Grenzfall” der newtonschen Physik ist aus logischer Sicht für die Tonne, und Klappe zu. Ich kann auch nicht sagen, dieser Schwan ist schwarz als “
Grenzfall“, dass er weiß ist, oder?
2) Diese Annahme negiert jegliche (mechanische) Bewegung von jeglichen Beobachtern auf der Erdoberfläche, was in der Physik Unfug und auf gar keinen Fall akzeptabel ist.
Wenn c + v = c, dann bedeutet es im Klartext, dass Beobachter sich nicht auf der Erdoberfläche relativ zu einem Lichtstrahl bewegen können, was nicht mal nachzuprüfen ist, so trivial ist es, dass Beobachter sich auf der Erdoberfläche sehr wohl bewegen können.
3) Diese Annahme wird mathematisch mit einer Gaukler-Formel formuliert, die gar keine Addition von Geschwindigkeiten ist, sondern ganz im Gegenteil eine Funktion, die die Addition von Geschwindigkeiten zu c unmöglich macht.
Dieser Trick ist meiner Meinung nach eindeutig vorsätzlich betrügerisch und die Formel ist nur da, um zu vernebeln und zu täuschen. Sonst ist sie völlig unnützlich: Man brauch ja keine komplizierte Formel um zu beschreiben, dass c immer konstant zu bewegten Beobachtern sei, man braucht es nur als Postulat zu sagen, Punkt fertig aus. Und man braucht auf jeden Fall auch nicht diese Formel auszurechnen, das ist völlig stupide, man weiß von vornherein ohne Rechnereien was dabei rauskommt: c.
Diese Umstände sind für mich der Beweis, dass diese Formel betrügerisch eingesetzt und gelehrt wird.
Viele Grüße
Jocelyne Lopez