Offener Brief von E. Friebe an Prof. H. Nicolai

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Offener Brief von E. Friebe an Prof. H. Nicolai

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mo 26. Sep 2011, 07:40

Zur Information:

Am 25.09.2011 hat Ekkehard Friebe eine E-Mail an Prof. Hermann Nicolai vom Albert Einstein Institut als Erinnerung an seinen Offenen Brief im Rahmen der internationalen Unterschriftenaktion “Twin Paradox” geschrieben, siehe der heutige Eintrag im Blog von Ekkehard Friebe: Erinnerung an meinen Offenen Brief vom 16.07.11

    Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Nicolai!

    Meine Anfrage vom 16.07.2011 im Rahmen der internationalen Unterschriftenaktion “Zwillingsparadoxon” der US-amerikanischen Natural Philosophy Alliance anläßlich des 100-jährigen Jubiläums im Jahre 2011 dieses berühmten Paradoxons der Speziellen Relativitätstheorie, ist leider bis heute unbeantwortet geblieben – siehe die Veröffentlichung meines Offenen Briefes auf meiner Webseite Kritische Stimmen zur Relativitätstheorie:
    Offener Brief von Ekkehard Friebe an Prof. Hermann Nicolai

    Das Bestreben, eine Einigung für eine einheitliche Lösung dieses Paradoxons zur erreichen, dürfte nach 100 Jahren – für eine Theorie, die als bestens bestätigt gilt und als solche weltweit tradiert wird – als selbstverständlich und legitim angesehen werden.

    Vor diesem Hintergrund empfinde ich das Schweigen des Albert Einstein Instituts als führende Institution für die Aufklärung und die Gestaltung der Lehre dieser Theorie als befremdlich. Ich darf in diesem Zusammenhang daran erinnern, dass die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Frau Annette Schavan, schon 2007 einer naturwissenschaftlich interessierten Bürgerin mitgeteilt hat, dass das Albert Einstein Institut in Potsdam-Golm kompetent und zuständig zur Beantwortung von wissenschaftlichen Fragen im Rahmen dieser Theorie sei:

    Zitat aus einer E-Mail vom 09.05.07 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (Prof. Dr. Jürgen Richter, im Auftrag):

    Wie Ihnen bereits mitgeteilt, ist es nicht Aufgabe des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, zu physikalischen Theorien Stellung zu nehmen oder im wissenschaftlichen Meinungsstreit Position zu beziehen.

    Die Beurteilung von Ergebnissen der wissenschaftlichen Forschung obliegt den Fachleuten und entsprechenden wissenschaftlichen Institutionen. Im Falle der Relativitätstheorie wäre dies z. B. das Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik / Einstein-Institut in Potsdam-Golm.

    Vor diesem Hintergrund bitte ich Sie, sehr geehrter Herr Prof. Dr. Nicolai, im Interesse der internationalen wissenschaftlichen Gemeinde, im Interesse der Forschung und der Lehre sowie im Interesse der Allgemeinheit, Position zu der dargestellten Problematik zu beziehen.

    Ich danke im voraus und verbleibe
    mit freundlichen Grüßen

    Ekkehard Friebe
    Regierungsdirektor i.R. des Deutschen Patentamtes

    NB: Meinen heutigen Offenen Brief an Sie werde ich in Kürze in meiner Webseite veröffentlichen.
Jocelyne Lopez
 
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Re: Offener Brief von E. Friebe an Prof. H. Nicolai

Beitragvon Jocelyne Lopez » Di 11. Okt 2011, 07:40

Zur Information:

Am 25.09.2011 hat Ekkehard Friebe eine E-Mail an Prof. Hermann Nicolai vom Albert Einstein Institut als Erinnerung an seinen Offenen Brief im Rahmen der internationalen Unterschriftenaktion “Twin Paradox” geschrieben, siehe der heutige Eintrag im Blog von Ekkehard Friebe: Erinnerung an meinen Offenen Brief vom 16.07.11

[...]
Das Bestreben, eine Einigung für eine einheitliche Lösung dieses Paradoxons zur erreichen, dürfte nach 100 Jahren – für eine Theorie, die als bestens bestätigt gilt und als solche weltweit tradiert wird – als selbstverständlich und legitim angesehen werden.

Vor diesem Hintergrund empfinde ich das Schweigen des Albert Einstein Instituts als führende Institution für die Aufklärung und die Gestaltung der Lehre dieser Theorie als befremdlich. Ich darf in diesem Zusammenhang daran erinnern, dass die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Frau Annette Schavan, schon 2007 einer naturwissenschaftlich interessierten Bürgerin mitgeteilt hat, dass das Albert Einstein Institut in Potsdam-Golm kompetent und zuständig zur Beantwortung von wissenschaftlichen Fragen im Rahmen dieser Theorie sei

Wir dürfen also gespannt auf die einheitliche Lösung des Paradoxons durch Prof. Nicolai sein.

In der Zwischenzeit zur Unterhaltung nachstehend die unterhaltsame und aus meiner Sicht einleuchtende Lösung dieses seit 100 Jahren in der Wissenschaft hoch unterhaltsamen und lukrativen Paradoxons - und auch Goldregen für die Science-Fiction Industrie -, aus einer (anonymen) Lesereihe ab 21.10.2006 im Forum von Ekkehard Friebe

    Die Studien des Kasperl Obergescheit, Wien

    […]
    Was von postmodernen Physikanten heute aus der Theorie gemacht wird, ist ja teils ganz lustig aber andererseits auch traurig. Je nachdem, wie man's sieht.

    Da werden ganz gelehrt erscheinend Relativitätstheoriesensationsjournalistenirrsinnsmountainbikes am Biertisch oder hier entwickelt, die, wenn man damit einen Berg runterfährt, mitsamt dem Fahrer immer schwerer werden und stromlinienförmiger und dadurch immer noch schneller und wenn man wieder raufradelt wird man günstigerweise wieder leichter und gewinnt seine Form langsam zurück. Aber erst am Gipfel, wenn man ganz stillsteht, erreicht man sein Normalgewicht und seine Normalform wieder. Allerdings nicht ganz, denn seit die Physikanten das Gewicht in Newton messen, ist man am Gipfel leichter als im Tal.

    Zu meiner kasperlmäßigen Belustigung muß ich mich auch noch zum berüchtigten Zwillingsparadoxon auslassen. Herrn Universitätsprofessor Dr. Norbert Dragons lichterlohe Erklärung ist besonders erhellend, wenn sich der eine Zwilling bei Nacht und Nebel davonstiehlt und vor Morgengrauen heimkehrt.

    Herrn Dipl. Ing. Thomas Bergers pythagoräische Erklärung kommt schon etwas näher an das Paradoxe heran, wo auf unzulässige Weise Physis mit Geometrie verflixt vermixt wird. Dadurch, daß der reisende Zwilling samt Raumschiff aus einer riesigen Teilchenansammlung besteht, die sowohl Beschleunigung als auch Verzögerung wahrnehmen kann, läßt sich eindeutig feststellen, welcher der Zwillinge der Reisende ist. In so einer riesigen Teilchenansammlung läßt sich auch eine Eigendrehbewegung des Raumschiffes durch die Fliehkraft und rausgeworfene Coladosen erkennen, ohne daß man dazu einen Stern braucht.

    Sind die Zwillinge aber nichts weiter als geometrische Punkte, dann gibt es dazwischen nichts als symmetrische Abstandsproportion.

    Bei hypothetischen Obergscheitteilchen, die nichts außer Stoßfestigkeit ihr Eigen nennen, sieht die Sache so aus: Wenn ein Obergscheitteilchen-Zwillingspaar ruhig nebeneinander steht und einer der Zwillinge soll sich davon machen, während der andere ruhig stehen bleibt, dann muß dieser Eine von einem fremden dritten Obergscheitteilchen angestoßen werden, und um wieder umzukehren und zurückzukommen, muß er von noch einem fremden vierten Obergscheitteilchen zurückgestoßen werden, und um neben seinem Verwandten zum Stehen zu kommen, muß er noch einmal von einem fremden fünften Obergscheitteilchen genau dosiert zum Stillstand gestoßen werden.

    Die Zwillinge unterscheiden sich nun dadurch, daß der Reisende drei Stöße erfahren hat und der Daheimgebliebene keinen. Streng materialistisch gesehen sind lediglich Stöße Tatsache (allerdings mehr Tat als Sache - oder die Teilchen sind die Sache, die die Tat "Stoßen" begehen). Da der zu Hause gebliebene Zwilling keinerlei Wechselwirkung zeigte, war er auch nicht an der Raumzeitbildung beteiligt und ist nicht einmal für sich selbst, sondern nur für Gott existent ;-) . Daß sich der Reisende bewegt hat, ist ebenfalls keine Tatsache, sondern ein logischer Schluß und nur von Gott zu beobachten ;-) . Nur der Reisende sorgte durch seine Stöße für die Gestaltung einer Raumzeit und die Erkenntnis seiner selbst. Welcher der beiden nun mehr gealtert ist, dürft Ihr Euch selber ausrechnen.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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