Harald Maurer hat geschrieben:Zum gravitationsbeeinflussten Uhrengang in unterschiedlichen Höhen: Es ist unbestritten, dass z.B. die Uhren in den GPS-Satelliten schneller laufen als sie es auf der Erdoberfläche tun würden.
Klar, sie laufen oben schneller (zwar mehr Bewegung, jedoch ein diese übertrumpfender höherer "Trägerdruck").
Das spielt aber bei dieser Anwendung keine Rolle weil die Uhrensynchronisation ja auf diese Uhren abgestellt ist und ständig, quasi online, abgeglichen wird/umgerechnet wird.
Harald Maurer hat geschrieben:Abschließend eine interessante Überlegung: befände sich ein GPS Satellit genau über der Mitte der Laufstrecke in 20200 km Höhe und würde ein Ätherwind mit 300 km/s quer dazu wehen, dann kämen die GPS-Signale bei den beiden Atomuhren mit einem Zeitunterschied von rund 60 Nanosekunden an, und die Atomuhren wären asynchron in diesem Ausmaß. Seltsamer Zufall, nicht wahr?
Allerdings! Schon erstaunlich.
Aber!
Wenn es sich um "Ä-Wind" handeln würde dann würde der ja ständig wechseln
(eine Periode in 24 Std. also ein Sinus pro Tag).
Eine andere Erklärung scheint mir da geeigneter.
Nämlich die Anpassung der Lichtleiteigenschaft der Erde an den "Raum".
Diese ändert sich nicht und ist in ihrer Richtung immer gleich!!
Naja, vielleicht ist nun von dir neben -Fizeau-, der Sternenaberration, -Sagnac-, nun noch ein weiterer "Hinweiszeiger" (GPS) auf die Bezugserzwingung durch die Erdenmasse gefunden.
Die Vermutung prodelt ja schon lange in mir drin.
Eigentlich ist dieses Verhalten zwingend.
Gruss Kurt
PS: ich halte mal fest. Die Anpassung des Lichtleitbezuges der Erde an den Raum ergibt bei einer Höhe von 20.000 Km im Abstand von 570 Km auf der Erdoberfläche , und dem Winkel zwischen Cern und -da unten in Italien- eine Differenz von ca. 60 Nanosec.
Das wäre der erste Messwert der nachvollziehbar und prüfbar wäre.
Wenn dem denn so ist!