Was sieht der Beobachter

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Was sieht der Beobachter

Beitragvon Kurt » Do 19. Apr 2012, 20:32

Chief hat geschrieben:Wenn es insgesamt nur zwei Signale gibt die gleichzeitig emittiert wurden dann hast Du Recht.


Hallo Chief,
auch wenn du jeden cm² der Lok mit Blitzern ausstattest, es ändert sich nichts.
Auch dann besteht kein Unterschied zwischen Stillstand und Bewegung.

Gruss Kurt
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Bewegtes Flugzeug

Beitragvon Kurt » Do 19. Apr 2012, 20:49

Yukterez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Ich will ja erstmal nur ein Ja oder Nein haben.

Sagen wir so: wenn du es ohne SRT rechnest, dann nicht, wenn mit, dann schon. Die Blitze werden aber egal wie du es rechnest zu unterschiedlichen Zeiten bei dir eintreffen, ob mit oder ohne Einstein.


Einstein dürfte das ziemlich egal sein, dem Licht auch.

Wir nehmen die "Schräglage" weg, es sei so (das Flugzeug beschreibe einen Halbkreis) dass das Flugzeug, deren Unterseite, immer gleich zu uns schaut.
Alle vier Blitzlampen sind somit in jeder Situation gleich weit von uns weg.

Nun erkennen wir dass alle Signale immer synchron bei uns ankommen, wir sehen immer ein perfektes Viereck.
Immer gleich gross, immer gleich viereckig.

Wir rechnen nicht nach irgendwelchen Theorien, sondern lassen den Verstand regieren.
Und dieser, und unser Auge und auch die CAM, sagt dass, egal ob sich das Flugeug bewegt, oder grad nachtankt (1,71 €/l), das Rechteck immer gleich gross und immer symmetrisch ist wenn wir es betrachten
Egal wo das Flugzeug gerade ist.

Es also keinen Einfluss hat auf das was -gesehen- wird ob sich das Flugzeug bewegt oder nicht.
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Re: Was sieht der Beobachter

Beitragvon Bell » Do 19. Apr 2012, 21:11

Kurt hat geschrieben:
Bell hat geschrieben:Aha , und was ist immer zu sehen? .... was soll diese blöde Antwort? .... gefolgt von einer halben Seite Geschwafel.

Was ist auf dem Bild zu sehen? Das ist doch wohl eine Frage, die auch Deinen Horizont nicht übersteigt. Und nein, Du hast die Frage nicht beantwortet .... mußt Du auch nicht ... aber dann klink auch ich mich aus diesem nonsense-Thread aus.


Ach so, dir ist nicht klar dass die Antwort im Text versteckt ist.

Die Grafik zeigt dass es unterschiedliche Laufzeiten zu einem Zeitpunktseher gibt, dieser deswegen unterschiedliche Ereignisse (zeitlich verschieden) wahrnimmt und deswegen eine andere Länge zu sehen meint weil zu unterschiedlichen Zeiten abgesendete Signale, damit an unterschiedlichen Stellen abgesendete, er -sieht-.

Das siehst Du also, kein Wunder, dass Du kapierst nicht, was Ernst Dir mit der Zeichnung sagen will .... es fängt schon mal damit an, dass ich keinen Zeitpunktseher seh (ich weiß auch gar nicht was das ist) sondern zwei Beobachter.


Gehst Du nur auf Beiträge ein, die Deiner Vorstellung nicht widersprechen?
Wie willst Du dann jemals die -Wahrheit- erkennen?
(Was sollen solche scheingelehrten Bemerkungen Kurt ... die zu allem und nichts passen?)
Kurt hat geschrieben:Flugzeug?
Eine eigene Meinung?

Derselbe Quatsch wie mit Deinem ersten Zugbeispiel. Der Beobachter sieht weder je die Länge des Flugzeuges noch die des Zuges. Er sieht machmal ein vorderes Licht blinken und machmal ein hinteres Licht. Er sieht aber nie beide zusammen aufleuchten ... so dass er nie die Länge des Zuges sieht ... es sei denn der Zug fährt direkt an ihm vorbei und die Lampen leuchten, wenn er zufällig gerade in der Mitte des Zuges ist.
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Re: Was sieht der Beobachter

Beitragvon Trigemina » Do 19. Apr 2012, 21:16

Kurt hat geschrieben:Es also keinen Einfluss hat auf das was -gesehen- wird ob sich das Flugzeug bewegt oder nicht.


Und das bleibt gebetsmühlenartig immer noch falsch! Teile des bewegten Objekts, die dem Auge/der Kamera näher stehen, erreichen die Linse früher als weiter entfernte Teile des Objekts. Oder bestreitest Du die unterschiedlichen Lichtlaufzeiten?

Da nun das Abbild eines Objektes immer die Summe aller gleichzeitig auf der Linse eintreffenden Lichtstrahlen ist, wird das bewegte Objekt dementsprechend verzerrt abgebildet. Oder bestreitest Du das Abbild gleichzeitig einlaufender Lichtstrahlen?

Und wieso gehst Du weder auf meine Skizze noch auf die von Ernst ein und sagst konkret was daran falsch sein soll?

Wenn Du uns schon mit Deinen sogenannten einfachen Fragen durchlöcherst und unsere Stellungsnahmen konsequent ignorierst, so beantworte wenigstens diese zwei einfachen Fragen:

- Bestreitest Du unterschiedliche Lichtlaufzeiten für unterschiedliche Lichtlaufstrecken?
- Bestreitest Du, dass ein Abbild im Gehirn oder auf Filmpapier immer das Produkt aus gleichzeitig einlaufender Lichtstrahlen ist?

Gruss
Zuletzt geändert von Trigemina am Do 19. Apr 2012, 21:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Was sieht der Beobachter

Beitragvon Kurt » Do 19. Apr 2012, 21:18

Bell hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Flugzeug?
Eine eigene Meinung?

Derselbe Quatsch wie mit Deinem ersten Zugbeispiel. Der Beobachter sieht weder je die Länge des Flugzeuges noch die des Zuges. Er sieht machmal ein vorderes Licht blinken und machmal ein hinteres Licht. Er sieht aber nie beide zusammen aufleuchten ... so dass er nie die Länge des Zuges sieht ... es sei denn der Zug fährt direkt an ihm vorbei und die Lampen leuchten, wenn er zufällig gerade in der Mitte des Zuges ist.


Hast du nicht mitgelesen?
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vom Regen in die Traufe

Beitragvon Yukterez » Do 19. Apr 2012, 21:25

Kurt hat geschrieben:Wir nehmen die "Schräglage" weg, es sei so (das Flugzeug beschreibe einen Halbkreis) dass das Flugzeug, deren Unterseite, immer gleich zu uns schaut.
Alle vier Blitzlampen sind somit in jeder Situation gleich weit von uns weg.

Dann kommen sowohl die Blitze, sofern sie aus deinem Bezugssystem gleichzeitig abgegeben wurden, auch immer gleichzeitig bei dir an, und auch die Länge ist dann die lorentztransformierte (oder auch die Ruhelänge, wenn du lieber ein Einsteinleugner sein willst, das spielt hier sowieso kaum eine Rolle), aber die Blitze die das Flugzeug in der Mitte abgibt, die kommen wieder vorher bei dir an und die betreffende Laterne ist zu dem Zeitpunkt von dem Bug und Heck stammen schon in Richtung Bug gewandert, also bleibt dir φ=arcsin(v/c) übrig.

Kurt hat geschrieben:Nun erkennen wir dass alle Signale immer synchron bei uns ankommen, wir sehen immer ein perfektes Viereck.
Immer gleich gross, immer gleich viereckig.

Ja wenn wir alle vorangehenden Texte ignoriert haben vielleicht, aber mein Viereck verschiebt sich in Richtung Dreieck (:

Kurt hat geschrieben:Es also keinen Einfluss hat auf das was -gesehen- wird ob sich das Flugzeug bewegt oder nicht.

Bild
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Re: Was sieht der Beobachter

Beitragvon Kurt » Do 19. Apr 2012, 21:30

Trigemina hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Es also keinen Einfluss hat auf das was -gesehen- wird ob sich das Flugzeug bewegt oder nicht.


Und das bleibt gebetsmühlenartig immer noch falsch! Teile des bewegten Objekts, die dem Auge/der Kamera näher stehen, erreichen die Linse früher als weiter entfernte Teile des Objekts. Oder bestreitest Du die unterschiedlichen Lichtlaufzeiten?


Meine Behauptung ist auf das aufgebaut was ich vorher festgelegt habe.
Und dabei kommt es, wegen der unterschiedlichen Absendepositionen zu unterschiedlichen Laufzeiten.

Dein erstes Post hat schon gezeigt dass du von völlig anderen Voraussetzungen ausgehst.
Und somit kannst du damit nicht meine Behauptung widerlegen.

Es müsste dir doch klar sein dass ich, wenn ich die Laufzeitdifferenz dazu verwende um die -Schräglage- der Lok auszugleichen, nicht mit deinen -Argumenten- angreifbar bin, denn die gehen an der Aufgabenstellung vorbei.

Frage: die Lok steht genau senkrecht zum Beobachter wenn dein Photoapparat eine infinestimal kurze Aufnahme macht.
Er kriegt beide Lichtblitze mit, denn die kommen ja auch gleichzeitig bei ihm an.
Besteht da ein Unterschied in Aufnahmen wenn sich die Lok einmal bewegte, einmal stand?


Gruss Kurt
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Re: Was sieht der Beobachter

Beitragvon Bell » Do 19. Apr 2012, 21:34

Kurt hat geschrieben:
Bell hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Flugzeug?
Eine eigene Meinung?

Derselbe Quatsch wie mit Deinem ersten Zugbeispiel. Der Beobachter sieht weder je die Länge des Flugzeuges noch die des Zuges. Er sieht machmal ein vorderes Licht blinken und machmal ein hinteres Licht. Er sieht aber nie beide zusammen aufleuchten ... so dass er nie die Länge des Zuges sieht ... es sei denn der Zug fährt direkt an ihm vorbei und die Lampen leuchten, wenn er zufällig gerade in der Mitte des Zuges ist.


Hast du nicht mitgelesen?

Im Gegensatz zu Dir Kurt, habe ich alles ganz genau mitgelesen. Und daher nocheinmal (und das gilt für Flugzeug und Zug):

Geade weil Deine Lichter synchron aufblinken kann der Beobachter (so er denn schräg dazu steht) nie gleichzeitig das vordere und das hintere Ende des Zuges bzw. Flugzeuges sehen.

Bewegt sich der Zug auf den Beobachter zu, sieht dieser erst das vordere und dann das hintere Licht des Zuges. Umgkehrt verhält es sich, bewegt sich der Zug von ihm weg. Und dieses ist dadurch absolut sicher gestellt, dass beide Lichter (bezogen auf den ruhenden Zug) synchron aufleuchten.

Und dies hat mit der SRT nichts zu tun ... sondern findet auch statt in Deinem an den Bahnhof festgenagelten Lichtleitbezugsäther.
Zuletzt geändert von Bell am Do 19. Apr 2012, 21:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: vom Regen in die Traufe

Beitragvon Kurt » Do 19. Apr 2012, 21:36

Yukterez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Wir nehmen die "Schräglage" weg, es sei so (das Flugzeug beschreibe einen Halbkreis) dass das Flugzeug, deren Unterseite, immer gleich zu uns schaut.
Alle vier Blitzlampen sind somit in jeder Situation gleich weit von uns weg.

Dann kommen sowohl die Blitze, sofern sie aus deinem Bezugssystem gleichzeitig abgegeben wurden, auch immer gleichzeitig bei dir an, und auch die Länge ist dann die lorentztransformierte (oder auch die Ruhelänge, wenn du lieber ein Einsteinleugner sein willst, das spielt hier sowieso kaum eine Rolle), aber die Blitze die das Flugzeug in der Mitte abgibt, die kommen wieder vorher bei dir an und die betreffende Laterne ist zu dem Zeitpunkt von dem Bug und Heck stammen schon in Richtung Bug gewandert, also bleibt dir φ=arcsin(v/c) übrig.



Wir haben vier Lampen, alle vier blitzen gleichzeitig, zwei sind an den Flügeln , eine vorne, eine am Heck, angebracht.
Sie ergeben ein perfektes Vierck.
Alle vier Blitzer kommen zeitgleich bei uns an, wir sehen ein perfektes Viereck weil alle Lampen gleichweit von uns entfernt sind.

Und du willst immer noch errechnen dass es einen Unterschied macht ob sich der Vogel bewegt oder nicht!
Überdenke das nochmal.
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eine Frage der Beleuchtung

Beitragvon Yukterez » Do 19. Apr 2012, 21:39

Wenn die Flügel die gleiche Spannweite haben wie die Länge des Flugzeuges dann wohl, ist aber noch ein 5. Licht am Bauch genau zwischen den 4 Lichtern angebracht, hast du zu dem schon wieder eine kürzere Laufzeit.
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