Harald Maurer hat geschrieben:d.h. die Masse des Atomkerns ist immer geringer als die Summe seiner Einzelteile.
Na gut, das ist zwar richtig, für das Verstehen der Kernspaltung allerdings vollkommen unerheblich.
http://de.wikipedia.org/wiki/Massendefekt
Wenn man unter Bausteinen nämlich die Anzahl der Nukleonen versteht, so ist der Kern immer leichter, als seine Nukleonen zusammen genommen. Ganz anders kann es ausschauen, wenn man zwei größere Bruchstücke nimmt.
Teil also den Urankern in einen Barium und Kryptonkern, so sind beide Kerne zusammengenommen leichter als der Urankern.
Okay, ich kann aber mal trotzdem zeigen, wie sich E=mc² relativ einfach aus dem Impulserhaltungsgesetz ableiten. (anhand einer Rakete, die aus Sicht der Insassen konstant mit g beschleunigt)
Es gilt nämlich:
Impuls ist Kraft mal zeit, also m*v/(1-v²/c²)=m*g*t
Die Masse raus gekürzt ergibt das da.

Teilt man nun auf beiden Seiten durch c, bildet das Quadrat und zählt 1 dazu, so hat man (2b). Nach v aufgelöst( 2a).
Die Stammfunktion (1a) verrät uns, wie viel Weg nach einer bestimmten Zeit zurück gelegt wird und die Ableitung (3a) gibt an, welche Beschleunigung im System der Erde registriert wird.
Zu (1b) und (3b) gelangt man recht einfach über (2b)



Die kinetische Energie bei der Geschwindigkeit v lässt sich jetzt ganz einfach über 1b ermitteln, weil ja gilt
Kinetische Energie ist Kraft mal Weg (m*g*s)

Mit anderen Worten, die kinetische Energie ist nix Anderes als wie kinetische Zusatzmasse mal c².
Auch das ist wieder eine Bestätigung der Lorentztransformation und kinetische Zusatzmasse ist auch genau das, was im Teilchenbeschleuniger erzeugt wird.