contravariant hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Ein Tipp für Dich: Man muss es immer nur paarweise einordnen, weil es immer nur jeweils 2 Objekte betrifft.
Das engt die Beschreibung dann doch etwas zu sehr ein. Man sollte zwei Sachen bedenken, wenn A relativ zu B ruht, dann ruht B auch relativ zu A. Und, wenn A relativ zu B ruht und B relativ zu C, dann ruht A auch relativ zu C.
Das "
engt nicht zu sehr ein", das ist nun mal eine unumgängliche Notwendigkeit, kann man nicht ändern: Eine Geschwindigkeit ist nun mal eine Relation. Auch Einstein konnte Aussagen oder Annahme über die Relativgeschwindigkeit einzig zwischen 2 Objekten treffen, da hilft nichts:
Zitat:
Zitat Albert Einstein - 1. Postulat:
1. Die Gesetze, nach denen sich die Zustände der physikalischen Systeme ändern, sind unabhängig davon, auf welches von zwei relativ zueinander in gleichförmiger Translationsbewegung befindlichen Koordinatensystemen diese Zustandsänderungen bezogen werden. [Hervorhebung durch Lopez]
Also '"
das engt nicht zu sehr ein", die Objekte paarweise zu betrachten und einzuordnen, wie Du es naiv monierst, das ist unumgänglich. Wenn also drei Objekte an einem bestimmten Ereignis beteiligt sind, dann musst Du immer nur paarweise die Bewegungs- bzw. Ruhezustände und die Relativgeschwindigkeiten bestimmen: A relativ zu B, B relativ zu C, A relativ zu C, wobei in einer Relativbewegung zwischen zwei Objekten zwei Fälle vorkommen können, ich wiederhole noch einmal:
Ein einziges Objekt bewegt sich mit Eigengeschwindigkeit auf den anderen zu, oder aber
beide Objekte bewegen sich mit jeweiliger Eigengeschwindigkeit aufeinander zu. Der Fall, wo beide Objekte mit Eigengeschwindigkeit sich relativ zueinander bewegen wird immer von den Relativisten ausgeblendet und ignoriert, ich weiß nicht warum, er kommt ja in der Natur ja extrem häufig vor.
contravariant hat geschrieben:
Wenn wir uns jetzt nochmal deine vorherige Aussage anschauen:
viewtopic.php?f=6&t=455&start=110#p44332Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Aber der Beobachter steht auf der Erde, er wird in der Bewegung der Erde mitgeführt, also ruht er relativ zur Erdoberfläche (v=0). Die Lampe steht auch der der Erde, also ruht sie zur Erdoberfläche (v=0). Sie stehen beide auf der Erdoberfläche, also ruhen sie zueinander (Relativgeschwindigkeit zwischen den beiden = 0). Der Lichtstrahl bewegt sich relativ zur Erdoberfläche, also hat er relativ zur Erdoberfläche die Geschwindigkeit c.
Dann ruhen der Beobachter und die Lampe relativ zur Erdoberfläche, während der Lichtstrahl sich relativ zur Erdoberfläche mit c bewegt. Das bedeutet aber auch, dass sie der Lichtstrahl relativ zum Beobachter und zur Lampe mit c bewegt.
Ja, der Lichtstrahl bewegt sich relativ zur Lampe und zum Beobachter mit c, sie ruhen auf der Erdoberfläche. Zu einem Beobachter, der jedoch nicht auf der Erdoberfläche ruht, sondern sich mit v>0 auf der Erdoberfläche bewegt (der 2. Fall, dass die Relativisten immer ausblendet), dann ist die Relativgeschwindigkeit zwischen Lichtstrahl und bewegtem Beobachter klassisch c + v und nach Einstein unzulässigerweise c.
Jocelyne Lopez